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Rezensionen zu
Briefe an mein verrücktes Leben

Karen Harrington

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€ 13,00 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Im Buch „Briefe an mein verrücktes Leben“ geht es um die 12- Jährige Sarah. Die Ferien stehen an und ihre Klasse bekommt eine Ferienaufgabe. Sie sollen etwas schreiben, dies können Briefe oder aber auch Geschichten sein. So beginnt sie der Romanfigur „Atticus Finch“, aus den 1960er Jahren, Briefe zu schreiben und vertraut sich ihm an. Durch das Schulprojekt beginnt sie Nachforschungen über ihr Leben und das Familiengeheimnis anzustellen. Ihre Mutter kennt sie nicht, denn diese ist psychisch krank und hat versucht ihre Zwillinge vor 10 Jahren zu ertränken. Sarah überlebte dieses, ihr Bruder Simon leider nicht. So verlor sie nicht nur ihren Bruder, sondern auch mit gerade einmal 2 Jahren ihre Mutter. Mit dem Projekt und auch dem Beginn der Pubertät, fängt Sarah sich selbst zu hinterfragen. Ähnelt sie ihre Mutter? Denn wie eine normale 12-Jährige ist sie nicht. So ist ihre beste Freundin, eine Pflanze. Bisher kannte ich die Autorin Karen Harrington noch nicht, aber ihr Schreibstil ist flüssig und liest sich wirklich gut. Die Geschehnisse im Buch wurden für die jungen Teenager gut angepasst und sehr verständlich dargestellt. Die dramatische Familiengeschichte wurde mit viel Gefühl und Tiefgründigkeit erzählt. Die Protagonistin Sarah hat mir sehr gefallen. Sie hat trotz allem eine positive Erzählweise und offenbart durchs Schreiben ihre Verletzlichkeit und ihre Verunsicherungen. Für mich ein wirklich tapferes Mädchen 🔹Fazit🔹 Das Buch ist in erste Linie an Teenager gerichtet, ich finde aber auch für Erwachsene ist es ein tolles Buch. Durch die Tiefgründigkeit der Geschichte, regt es noch länger zum Nachdenken an. Eine klare Empfehlung für den tollen Roman. Von mir gibt es 5 von 5 Sterne

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EKZ Bibliotheks-Service GmbH

Von: Gesche Hagmann aus Reutlingen

11.10.2021

Der Roman der US-amerikanischen Autorin Karen Harrington ist ein Juwel, das von hoffentlich vielen Leser*innen entdeckt wird: Die 12-jährige Sarah (etwas älter wäre die Person stimmiger) erzählt, wie sie zur Expertin im Vermeiden von Problemworten geworden ist. Denn ihre Familiengeschichte wird von den Erwachsenen tabuisiert. Als Sarah zwei Jahre alt war, hat die psychisch erkrankte Mutter versucht, ihre Zwillinge zu ertränken. Sarah hat überlebt, ihr Bruder Simon nicht. Nun, mit Beginn der Pubertät, will Sarah das Schweigen und die Alkoholkrankheit ihres Vaters nicht mehr hinnehmen: In den Sommerferien beginnt sie, an die Romanfigur Atticus Finch aus "Wer die Nachtigall stört" zu schreiben. Sie findet einen neuen Freund. Sie überzeugt die Großmutter, dass sie kein Kind mehr ist und setzt bei ihrem Vater durch, dass sie ihre Mutter besuchen kann. All das bringt in ihrer Familie eine Entwicklung in Gang, die Anlass zur Hoffnung gibt. Eine gut erzählte Geschichte, nicht nur für junge Menschen. Flüssig, spannend, sprachlich ausgefeilt: Eine große Empfehlung für diesen außergewöhnlichen Roman.

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Dieses Buch ist eine richtige Entdeckung

Von: elashin.testet

02.10.2021

Sarah Nelson ist zwölf Jahre alt und hat gar nicht so ein einfaches Leben. Weder tickt sie wie Gleichaltrige, noch hat sie viele Freunde, denn sie ist schon so oft umgezogen sobald jemand sie erkennt. Mit ihrem Vater werden dann die Umzugskartons gepackt und alles fängt von vorne an. Sarah kennt ihre Mutter Jane eigentlich überhaupt nicht, diese machte böse Schlagzeilen die um die Welt gingen und musste die Familie verlassen als Sarah 2 Jahre alt war. Damals war sie auch nicht alleine, aber die Tat ihrer Mutter veränderte alles. Die ganze Wahrheit und das Familiengeheimnis entdeckt Sarah als sie für ein Schulprojekt recherchiert. Da fängt sie auch an sich zu hinterfragen, ähnelt ihr Charakter,  der ihrer Mutter? Sarah ist wirklich ungewöhnlich, steckt am Anfang der Pubertät, Gefühle entwickeln sich die sie vorher nicht kannte, also das Verliebtsein und ihr engster Vertrauter ist eine Zimmerpflanze. Durch das Projekt bekommt sie einen Anstoß und sammelt Problem-Worte in ihrem Tagebuch, zudem schreibt sie einer Romanfigur Namens Atticus Finch, aus den 60ern, Briefe. Das Cover sah verrückt witzig aus, als es mein Interesse weckte, das Buch ist eine Entdeckung wert, die Autorin war mir ganz neu und ihr Schreibstil ist wirklich gut. Zwischen all den Zeilen kann man so viel herauslesen und es ist für Teenager und Erwachsene ein tolles Buch. Ich kann es jedem empfehlen.

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