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Jan Beck

Das Spiel – Es geht um Dein Leben

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Sie jagen dich. Sie töten dich.

Als Mavie während einer Party auf ihr cooles, im Dunkeln leuchtendes Tattoo angesprochen wird, hält sie das für einen Scherz. Doch dann sieht sie es im Lichtstrahl der Tanzfläche mit eigenen Augen und gerät in Panik: Woher kommt der Skorpion auf ihrer Haut? Mavie ahnt nicht, dass das Zeichen sie zur Zielscheibe eines perfiden Spiels macht.

Zur gleichen Zeit übernehmen die Ermittler Inga Björk und Christian Brand den Fall einer brutal in einem Wald ermordeten Joggerin. Noch wissen sie nicht, dass dies erst der Anfang einer grausamen Mordserie ist. Und dass sie nur eine Chance haben werden, diese aufzuklären: Sie müssen die Seiten wechseln – und das tödliche Spiel mitspielen …


Hörbuch Download, Laufzeit: 11h 39min
ISBN: 978-3-8445-4024-6
Erschienen am  27. July 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Björk und Brand Reihe

Rezensionen

Ein Highlight des Jahres!

Von: Merlins Bücherkiste

07.08.2021

Mit dem Werk „Das Spiel - Es geht um dein Leben“ startet Autor Jan Beck in seine Thriller-Reihe um die beiden smarten Ermittler Inga Björk und Christian Brand. Was hat es mit dem Spiel aus sich? Warum werden Menschen willkürlich ermordet? Oder ist es vielleicht keine Willkür? Liegt es an einem Tattoo, das nur unter UV-Licht zu erkennen ist? Ein Skorpion, der den Teilnehmern die Spielregeln erklären soll? Björk und Brand nehmen die Ermittlungen auf und begeben sich dabei auf eine spannende und grausame Mission. Aber kommen sie vielleicht schon zu spät oder können sie die Teilnehmer des Spiels noch retten? Schriftsteller Jan Beck hat mit diesem Werk definitiv einen grandioses Start hingelegt. Die Hörbuch-Variante wird von Florens Schmidt gesprochen, der mit seiner natürlichen Stimme der Handlung einen glaubhaften Touch verleiht. Im Fokus der Handlung stehen Björk und Brand, wobei der Hörer vielmehr über Brand erfährt, als über die zurückhaltende und meist stille Björk. Björk bekommt erst im Laufe der Geschichte etwas mehr Persönlichkeit, zu Beginn ist sie unnahbar und so steht auch die Teamarbeit nicht gerade unter einem guten Stern. Doch im Zuge der Ermittlungen arbeiten sie immer besser zusammen und so nimmt die dramatische Erzählung auch schnell einen rasanten Verlauf. Diese Geschichte hat mich fasziniert. Jan Beck ist hier ein grandioser Thriller gelungen, der mich von Anfang an mitgerissen hat. Schon nach wenigen Minuten konnte ich mich dem Sog der Erzählung nicht mehr entziehen, denn von der ersten Sekunde an liegt das Hauptaugenmerk auf den spannenden Elementen des Werks. Interessant hat hier Jan Beck mit den zahlreichen Protagonisten gespielt, die alle nach und nach an Charakter gewinnen und so den Hörer immer mehr begeistern. Alle Personen sind authentisch und facettenreich. Sie sind ausdrucksstark und überzeugen durch ihre Erlebnisse und Handlungen. Aber auch die brutalen und teilweise sehr perfiden Gedanken sind in dieser Erzählung ideal gelungen. Es wirkt nicht aufgesetzt oder künstlich an Dramatik in die Länge gezogen, sondern glaubhaft und lebendig in Szene gesetzt. An entscheidenen Stellen hat der Autor teilweise abgebrochen und ist nicht zu sehr ins Detail gegangen, worüber ich persönlich ganz froh gewesen bin. Insgesamt bietet dieses Werk einen großartigen Thriller, der durch einen glaubhaften und gut durchdachten Plot überzeugt. Auch die Charaktere sind passend, die Handlung beeindruckend und der Schreibstil bildlich und ergreifend, wodurch sich dieses Hörbuch komplex lauschen lässt und dank einer brutal-atemlosen Handlung begeistert. Ich freue mich nun schon auf den zweiten Teil, der hier bereits auf mich wartet. Vielen Dank an das Bloggerportal für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

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Ein guter Debütthriller, doch nicht ganz überzeugend

Von: The Librarian

12.07.2021

Der Thriller ist sehr blutig und aufregend, gleichzeitig gab es einige Elemente, die mir nicht wirklich gefallen haben. Warum das so war, kannst du unten im Text nachlesen. Meine Meinung zur Geschichte: Da ich von diesem Buch viel gehört hatte, wollte ich nun endlich darin eintauchen. Die Geschichte begann vielversprechend und mitten im Geschehen. Hautnah erlebte ich, was der Joggerin widerfuhr. Sofort war mir dadurch klar, dass dieser Thriller sehr blutig sein wird. Der Autor stellte alle Morde mit expliziter und grausamer Gewalt dar. Teilweise waren sie so heftig, dass die Szenen nichts für schwache Nerven sind. Vom Schreibstil her merkt man kaum, dass dies ein Debütroman ist. Ich erkannte eine gewisse Wortgewandtheit und eine schon gut ausgeformte Erzählweise. Die Geschichte wurde aus der Sicht der Opfer, Täter und Ermittler erzählt. Die Handlungsstränge laufen parallel bzw. manchmal zeitlich etwas versetzt. Grundsätzlich hat mir die Idee des Thrillers gefallen. Der Autor hat die Geschichte ausgearbeitet und gut miteinander verstrickt. Die Sache mit den Tattoos verstand ich schon bald und mir war klar, wie die Opfer tattowiert wurden. Nur das Motiv war mir noch nicht bewusst. Der Handlungsstrang um die „Psychiaterin“ verriet mir schon früh das, was die Ermittler erst sehr spät erfuhren. So waren manche Dinge keine große Überraschung mehr für mich. Massive Probleme hatte ich mit Inga Björk. Sie gehört zu den unsympathischsten Ermittlerinnen, die ich je erlebte habe. Ihre Geheimniskrämerei ging mir absolut auf die Nerven. Es wirkte, als hielte sie sich aufgrund ihrer Fähigkeiten für etwas Besseres. Für sie war Christian Brand nur ein Mann fürs Grobe, dem sie nichts zutraute. Dann wiederum wollte sie, dass er Dinge herausfand – ohne Informationen. Zugegeben, der Mann hatte ein großes Ego, dennoch hätte er besser handeln können, wenn sie ihm etwas mitgeteilt hätte. So musste er sich fast alles zusammenreimen. Inga Björk wirkte gezwungen kalt auf mich. Die ach so unnahbare „Beste“ in ihrem Gebiet. Die Ermittlungen waren teils spannend, teils zogen sie sich. Die Handlung mit dem Journalisten war mir zu detailreich beschrieben. Trotz seiner schwierigen Art, schien er doch gute Ziele zu haben. Was mich jedoch am meisten frustrierte waren der finale Showdown und das Ende. Der Showdown war undurchsichtig und wirr. Einige Teile ergaben nun Sinn, bei anderen hatte ich nur Fragen im Kopf. Am Ende wurde ich dann mit halben Erklärungen und wenigen Informationen abgespeist. In meinen Augen blieb viel zu viel offen. Viele Details zum Spiel fehlten, auch die Motive wurden nicht vollständig geklärt. Und Björk selbst sollte einige Antworten zu sich liefern. Es wirkte alles zu schnell abgehandelt, als musste das Buch nun unbedingt sofort enden. Dabei hätte es da so viel Potenzial gegeben. Meine Meinung zum Sprecher: Florens Schmidt war mir als Sprecher nicht bekannt. Er las die Geschichte sehr flüssig, doch war er mir lange Zeit zu „unemotional“. Erst nachdem er sich einige Zeit eingelesen hatte, konnte ich die Emotionen in seiner Stimme wahrnehmen. Er half mir mit seinem flüssigen Vorlesen über die trägen Abschnitte hinweg. Die Hörstunden vergingen mit ihm schneller als erwartet. Mein Fazit: Der Debütthriller von Jan Beck hat starke Elemente und einige herausragende Ideen. Mich konnte er jedoch aufgrund des Endes und der extrem unsympathischen Hauptermittlerin nicht komplett überzeugen. Außerdem hätte ich gerne mehr über das Spiel erfahren. Trotzdem vergingen die knapp 12 Hörstunden relativ schnell, da ich mich leicht auf das Geschehen konzentrieren konnte. Die Verstrickungen und die parallelen Handlungsstränge waren gut miteinander verwoben. Florens Schmidt hat die Geschichte flüssig und mit angenehmer Stimme gelesen. Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen!

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Vita

Jan Beck, 1975 geboren, ist das Pseudonym eines erfolgreichen deutschsprachigen Autors. Bevor er sich dem Schreiben widmete, arbeitete Jan Beck als Jurist. In seinem rasanten Thrillerdebüt »Das Spiel« lässt Beck seine Leser tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken. Wenn Jan Beck nicht gerade schreibt, verbringt er seine Zeit in der Natur, besonders gerne im Wald.

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Florens Schmidt

Florens Schmidt, geboren 1984 in Berlin, erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam. Nach seinem Abschluss verschlug es ihn nicht nur an verschiedene Schauspielhäuser, unter anderem in Hamburg, Potsdam und Berlin, sondern auch immer wieder vor die Kamera. 2009 übernahm er eine der Hauptrollen im Kinofilm »Krankheit der Jugend«. Neben seinen schauspielerischen Engagements ist Schmidt auch als Hörspielsprecher tätig. Für den Hörverlag las er u. a. »Die Nacht« und »Das Spiel« von Jan Beck und er war im Fiction Podcast »Der Fremdgänger« zu hören.

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