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Rezensionen zu
Das Spiel – Es geht um Dein Leben

Jan Beck

Björk und Brand Reihe (1)

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€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Der österreichische Polizist Christian Brand wird von seiner Spezialeinheit für einen Sondereinsatz von Europol abkommandiert. Seine neue Kollegin Inga Björk scheint darüber nicht so erfreut und lässt ihn über den laufenden Fall im Dunklen tappen. Brand entdeckt bald, dass sie einen Spieleerfinder jagen, der im Darknet zur Jagd geblasen hat. Die Beute sind Menschen, die unwissend ein UV-Tattoo eines Skorpions haben. Können Björk und Brand zusammen dem Spielleiter ein Schach Matt geben? Je näher sie der Wahrheit kommen, umso mehr geraten sie selbst in Gefahr. Der Auftakt in die neue Reihe von den Ermittlern Björk und Brand fand ich sehr spannend. Besonders die kurzen Kapitel bewirkte bei der Geschichte einen gewissen Sog, dass man immer weiterlesen wollte. Obwohl aus vielen Perspektiven die Geschehnisse erzählt werden, behält man gut den Überblick. Einzig Brands Unwissenheit fand ich etwas unglaubwürdig. Wieso soll ein Ermittler extra aufgeboten werden und dann erzählt man ihm nicht ein bisschen davon, um was es geht? Aufgrund des erreignisreichen Ermittlungstempos kann man aber darüber etwas hinwegsehen. Mein Fazit: Ein spannender Pageturner, den ich in zwei Tagen verschlungen habe. Ich freue mich auf weitere Fälle. 4 Sterne.

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Inhalt: Christian Brand ist Mitglied des österreichischen Einsatzkommandos Cobra. Nach einem eigenwilligen Alleingang wird er vorerst beurlaubt und soll sich psychologischen Rat holen. Das möchte Brand aber auf keinen Fall. Doch soweit kommt es nicht. Durch seine Aktion wird die Europol Ermittlerin Inga Björk auf ihn aufmerksam und fordert ihn an. Björk ist hinter dem "Schöpfer" her, der im Darknet ein lebensgefährliches Spiel gestartet hat. Nachdem es schon einige verstümmelte Leichen gegeben hat, beginnt für Brand und Björk ein Wettlauf mit der Zeit....... Leseeindruck: "Das Spiel" ist der Auftakt einer Reihe mit den Ermittlern Christian Brand und Inga Björk. Von Anfang an ist der Thriller rasant und actionreich. Legt ein hohes Tempo vor. Dabei werden die Kapitel abwechselnd aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Was mir einiges an Konzentration abverlangt hat. Hilfreich sind hier die Kapitelüberschriften, die mich ein bisschen an Liveticker erinnert haben und jeweils angeben mit welcher Figur man zu tun hat. Um die Spannung aufrecht zu erhalten gibt es immer wieder kleinere Aha-Effekte. So habe ich gar nicht gemerkt, wie schnell die Zeit vergeht. Die Protagonisten sind vielfältig angelegt und haben alle so ihre Eigenarten. Besonders Brand mit seiner Gradlinigkeit hat mir gefallen. Auch wenn er scheinbar einige Dämonen in sich trägt. Der Schluss kommt überraschend daher und klärt die Beweggründe auf. So ganz konnte ich nicht alles nachvollziehen und war stellenweise für mich etwas zu viel des Guten. Fazit: Wer gerne rasante und spannende Thriller liest ist mit "Das Spiel" gut beraten. Etwas Konzentration beim Lesen braucht man aber schon, wenngleich sich der Thriller flüssig und schnell lesen lässt. Ich hatte kurzweilige Lesestunden und gebe gerne eine Leseempfehlung. Allzu schwache Nerven sollte man jedoch nicht haben.

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Mit dem Werk „Das Spiel - Es geht um dein Leben“ startet Autor Jan Beck in seine Thriller-Reihe um die beiden smarten Ermittler Inga Björk und Christian Brand. Was hat es mit dem Spiel aus sich? Warum werden Menschen willkürlich ermordet? Oder ist es vielleicht keine Willkür? Liegt es an einem Tattoo, das nur unter UV-Licht zu erkennen ist? Ein Skorpion, der den Teilnehmern die Spielregeln erklären soll? Björk und Brand nehmen die Ermittlungen auf und begeben sich dabei auf eine spannende und grausame Mission. Aber kommen sie vielleicht schon zu spät oder können sie die Teilnehmer des Spiels noch retten? Schriftsteller Jan Beck hat mit diesem Werk definitiv einen grandioses Start hingelegt. Die Hörbuch-Variante wird von Florens Schmidt gesprochen, der mit seiner natürlichen Stimme der Handlung einen glaubhaften Touch verleiht. Im Fokus der Handlung stehen Björk und Brand, wobei der Hörer vielmehr über Brand erfährt, als über die zurückhaltende und meist stille Björk. Björk bekommt erst im Laufe der Geschichte etwas mehr Persönlichkeit, zu Beginn ist sie unnahbar und so steht auch die Teamarbeit nicht gerade unter einem guten Stern. Doch im Zuge der Ermittlungen arbeiten sie immer besser zusammen und so nimmt die dramatische Erzählung auch schnell einen rasanten Verlauf. Diese Geschichte hat mich fasziniert. Jan Beck ist hier ein grandioser Thriller gelungen, der mich von Anfang an mitgerissen hat. Schon nach wenigen Minuten konnte ich mich dem Sog der Erzählung nicht mehr entziehen, denn von der ersten Sekunde an liegt das Hauptaugenmerk auf den spannenden Elementen des Werks. Interessant hat hier Jan Beck mit den zahlreichen Protagonisten gespielt, die alle nach und nach an Charakter gewinnen und so den Hörer immer mehr begeistern. Alle Personen sind authentisch und facettenreich. Sie sind ausdrucksstark und überzeugen durch ihre Erlebnisse und Handlungen. Aber auch die brutalen und teilweise sehr perfiden Gedanken sind in dieser Erzählung ideal gelungen. Es wirkt nicht aufgesetzt oder künstlich an Dramatik in die Länge gezogen, sondern glaubhaft und lebendig in Szene gesetzt. An entscheidenen Stellen hat der Autor teilweise abgebrochen und ist nicht zu sehr ins Detail gegangen, worüber ich persönlich ganz froh gewesen bin. Insgesamt bietet dieses Werk einen großartigen Thriller, der durch einen glaubhaften und gut durchdachten Plot überzeugt. Auch die Charaktere sind passend, die Handlung beeindruckend und der Schreibstil bildlich und ergreifend, wodurch sich dieses Hörbuch komplex lauschen lässt und dank einer brutal-atemlosen Handlung begeistert. Ich freue mich nun schon auf den zweiten Teil, der hier bereits auf mich wartet. Vielen Dank an das Bloggerportal für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

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Gänsehaut und unendliche Spannung bis zum Ende ist eine gute Zusammenfassung für den Roman. Mich hat das Buch vor Spannung förmlich am Sofa „festgehalten“ und ich war kaum in der Lage mit dem Lesen aufzuhören. Das Cover ist bunt gestaltet. Der Leser erkennt den Kopf einer Eule oder eines Uhus, welche direkt den Betrachter anschaut. Der Klappentext gibt dem Leser gewisse Hinweise zu der Handlung, ohne genau ins Detail zu gehen. In der wesentlichen Handlung geht es um eine unfassbare fast diabolische Mordserie, welche die Ermittler an den Rand ihres menschlichen Verstandes bringen. Als Hauptprotagonisten treten dabei der Ermittler Christian Brandt aus Wien, sowie seine Europol Kollegin Inga Björk auf. Christian Brand ist ein junger dynamischer Beamter, welcher jedoch trotz schwieriger Umstände stets den „kühlen“ Kopf bewahrt. Inga Björk ist eine schwedische Ermittlerin, welche im Laufe der Geschichte immer mehr ihr „zweites früheres Leben“ offenbart. Die Kontraste der Charaktereigenschaften bei den beiden Ermittlern geben der Geschichte einen guten Rahmen und sorgen für zusätzliches Fortune beim Lesen. Aber auch die wesentlichen Nebendarsteller der Geschichte sind gut gewählt. Das ist zum einen Mavie, eine junge Frau, welche leider immer mehr in den Sog eines brutalen und perversen „Spieles wird“. Sie zeigt dabei trotz ihres jungen Alters eine erwachsene Reife und beweist dabei außerordentlichen Überlebenswillen. Mein Lieblingscharakter war aber der Journalist Werner Krakauer. Obwohl schwer krank und vom Leben stark gezeichnet lässt er sich nicht abbringen, Hilfe zu leisten. Auch dieser Charakter untermauert den starken dramaturgischen Wert der Geschichte. Der Aufbau der Geschichte ist konsequent und logisch und es sind nur vereinzelte Zeitsprünge vorhanden. Der Schreibstil ist flüssig und dialogorientiert. Durch die schnellen Abhandlungen und zahlreichen Wendungen innerhalb der Geschichte wird der Spannungsbogen bis zum Schluss hochgehalten. Als Besonderheit ist anzumerken, dass bei den einzelnen Kapiteln noch die jeweilige Uhrzeit des Tages festgehalten werden und so dem Leser einen perfekten Zeitstrang über die Handlung geben. Als Zielgruppe des Romans kommen alle Leser von Thrillern und Krimis in Frage. Das Fazit der Story ist sehr positiv. Jan Beck ist ein sehr spannender und nervenaufreibender Krimi gelungen, welcher aber nichts für schwache Nerven ist. Ich bedanke mich beim Autor für die spannenden Lesestunden! Bitte beachten die Rezension geht erst am 15. August auf unserem Blog online und wird auch erst dann in den sozialen Netzwerken geteilt.

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Bereits beim lesen des Klappentextes wusste ich, das ich das Buch unbedingt lesen muss – und es war eine gute Wahl. Die Geschichte wird aus mehreren Handlungssträngen erzählt, die alle etwas miteinander zu tun haben. Manchmal ist es vielleicht etwas uneinsichtig, aber dennoch fand ich die Aufmachung sehr gut. Die Protagonisten waren alle gut durchdacht gestaltet. Ich mochte besonders Mavie, die wohl die eigentliche Hauptprotagonistin im Buch ist – jedenfalls sehe ich das so. Dann hat man auch noch die Ermittler im Fall, die mir ebenfalls sehr sympathisch waren. Sie waren sehr menschlich, keine Superhelden, sondern mit Ecken und Kanten, das fand ich super. Dann gibt es noch ein paar Irre, die ich nicht näher beschreiben möchte, da ich dem Leser nichts vorweg nehmen will. Es war für mich durchweg spannend geschrieben und ich konnte gut mitfiebern. Nach und nach kommt man dem ganzen Grauen erst mal auf die Spur und es war schon mächtig gruselig. Genau das passt für mich auch perfekt in einen Thriller rein und ich bin echt begeistert. Das Ende hat mir ebenfalls gut gefallen und ich bin zufrieden damit.

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In den letzten Tagen habe ich immer wieder dieses Buch auf Instagram gesehen und fand das Cover einfach mega! Als ich dann auch noch die ganzen positiven Stimmen zu dem Buch gelesen habe, wusste ich einfach, ich muss dieses Buch lesen! Der Autor sagte mir nichts, aber nach diesem Buch weiß ich, dass das sicher nicht mein letztes Buch von Jan Beck ist, - denn Herr Beck hat es zu 100% geschafft mich mit „Das Spiel“ in seinen Bann zu ziehen. Doch worum geht’s eigentlich genau? In dem Buch geht es um Mavie die auf einer Party auf ihr cooles Tattoo angesprochen wird, welches im Dunkeln leuchtet - ein sogenanntes UV-Tattoo. Sie hält es für einen Scherz, denn sie hat sich nie tätowieren lassen. Als sie es jedoch im Spiegel sieht, gerät sie in Panik. Woher kommt dieses Tattoo?? Sie ahnt nicht, dass sie zur Zielscheibe eines wirklich perfiden Spiels geworden ist. Zeitgleich übernehmen die Ermittler Inga Björk und Christian Brand, der als Spezialbeamter von Österreich zu Europol beordert wird, ihren ersten gemeinsamen Fall. Sie ermitteln im Fall einer brutal ermordeten Joggerin, deren Leiche in einem Waldgebiet gefunden wird. Noch ahnen die Beiden nicht, dass dies nur der Anfang einer grausamen Mordserie ist, denn das Spiel hat gerade erst begonnen. Sie haben nur eine Chance: Sie müssen die Seiten wechseln und das mörderische Spiel mitspielen. Das erste was ich mir bei diesem Klappentext dachte war „WOW“ das könnte etwas richtig großes und grandioses werden und genau das ist es auch geworden. Jan Beck erzählt die Geschichte in sechs Handlungssträngen, was einem als Leser direkt ins Buch zieht. Der Autor hat einen rasanten Erzählstil und man bekommt hier kurze und knappe Kapitel. Mir hat besonders gut gefallen, dass die Charaktere sehr interessant waren, gerade die Ermittler Brand und Björk sind „anders“, - denn Inga Björk ist eine Super-Reconiser, sie kann in selbst sehr schwierigen Situationen Menschen wiedererkennen. Das Buch hält die Spannungskurve konstant oben und die Taten werden sehr detailliert beschrieben, - es ist also wirklich nichts für Personen die zart Besaitet sind. Mit einigen Wendungen habe ich in diesem Buch überhaupt nicht gerechnet und was war das bitte für ein Ende?... 😨 Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band und werde mir das Buch „Die Nacht“ ganz sicher zulegen.

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Skorpion

Von: wal.li

24.07.2021

Endlich konnte sich Mavie mal von ihren Eltern davonstehlen, doch als sie auf der heiß ersehnten Party auf ein Tattoo angesprochen wird, gerät sie in Panik. Sie hat überhaupt kein Tattoo, oder? Inzwischen wird der Ermittler Christian Brand zu einer europäischen Sondereinheit berufen. Seine Partner ist Inga Björk. Wobei Partnerin nicht ganz das richtige Wort ist, denn Björk ist der Ansicht, mehr als einen versierten Personenschützer braucht sie nicht, entsprechend im Dunkeln über die eigentliche Ermittlung lässt sie Brand. Zu erfahren ist erstmal nur, dass eine junge Frau in einem Waldstück brutal ermordet wurde. Dies ist der erste Fall für Inga Björk und Christian Brand. Und gleich müssen sie sich Hals über Kopf in eine brisante Ermittlung stürzen. Björk gibt nicht viel von ihren Wissensstand preis, so dass sich folgerichtig keine ordentliche Zusammenarbeit entwickeln kann. Da kommt Brand sich schon etwas benutzt vor. Doch je länger die beiden unterschiedlichen Charaktere gemeinsam unterwegs sind, desto mehr bekommt Brand eine Ahnung von der Größe des Falls. Und auch ein weiterer Mitspieler taucht auf, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die außerordentlich grausamen Taten ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Doch wie kann eine Panik verhindert werden. In diesem spannenden Thriller wird eine coole Idee verarbeitet, die zu einem Spiel führt, das ausgesprochen perfide ist. Auch wenn der Autor es dabei mit Kleinigkeiten, die man in einem Kriminalroman ordentlich ermittelt haben wollte, nicht so genau nimmt, empfindet man es bei der Lektüre dieses Thrillers als nicht so schlimm, wenn nicht alles geklärt, nicht jeder kleinste Strang verfolgt wird. Dafür hat man eine rasant voran sprintende Handlung, die einen von einem schrecklichen Höhepunkt zum nächsten führt. Nie kann man sicher sein, dass die eigenen Ideen denen des Autors entsprechen. Manchmal könnte man meinen, der Autor macht sich einen Spaß daraus, die Leser immer wieder zu überraschen. Schön ist es auch zu lesen, wie Brand sich langsam in seine Aufgabe hineinarbeitet und seine Einarbeitung in die Ermittlung einfordert. Ein packender Thriller mit zwei Ermittlern, denen man wünscht, dass sie auf dem Weg zum eingeschworenen Team noch einige Fälle lösen werden.

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Der Thriller ist sehr blutig und aufregend, gleichzeitig gab es einige Elemente, die mir nicht wirklich gefallen haben. Warum das so war, kannst du unten im Text nachlesen. Meine Meinung zur Geschichte: Da ich von diesem Buch viel gehört hatte, wollte ich nun endlich darin eintauchen. Die Geschichte begann vielversprechend und mitten im Geschehen. Hautnah erlebte ich, was der Joggerin widerfuhr. Sofort war mir dadurch klar, dass dieser Thriller sehr blutig sein wird. Der Autor stellte alle Morde mit expliziter und grausamer Gewalt dar. Teilweise waren sie so heftig, dass die Szenen nichts für schwache Nerven sind. Vom Schreibstil her merkt man kaum, dass dies ein Debütroman ist. Ich erkannte eine gewisse Wortgewandtheit und eine schon gut ausgeformte Erzählweise. Die Geschichte wurde aus der Sicht der Opfer, Täter und Ermittler erzählt. Die Handlungsstränge laufen parallel bzw. manchmal zeitlich etwas versetzt. Grundsätzlich hat mir die Idee des Thrillers gefallen. Der Autor hat die Geschichte ausgearbeitet und gut miteinander verstrickt. Die Sache mit den Tattoos verstand ich schon bald und mir war klar, wie die Opfer tattowiert wurden. Nur das Motiv war mir noch nicht bewusst. Der Handlungsstrang um die „Psychiaterin“ verriet mir schon früh das, was die Ermittler erst sehr spät erfuhren. So waren manche Dinge keine große Überraschung mehr für mich. Massive Probleme hatte ich mit Inga Björk. Sie gehört zu den unsympathischsten Ermittlerinnen, die ich je erlebte habe. Ihre Geheimniskrämerei ging mir absolut auf die Nerven. Es wirkte, als hielte sie sich aufgrund ihrer Fähigkeiten für etwas Besseres. Für sie war Christian Brand nur ein Mann fürs Grobe, dem sie nichts zutraute. Dann wiederum wollte sie, dass er Dinge herausfand – ohne Informationen. Zugegeben, der Mann hatte ein großes Ego, dennoch hätte er besser handeln können, wenn sie ihm etwas mitgeteilt hätte. So musste er sich fast alles zusammenreimen. Inga Björk wirkte gezwungen kalt auf mich. Die ach so unnahbare „Beste“ in ihrem Gebiet. Die Ermittlungen waren teils spannend, teils zogen sie sich. Die Handlung mit dem Journalisten war mir zu detailreich beschrieben. Trotz seiner schwierigen Art, schien er doch gute Ziele zu haben. Was mich jedoch am meisten frustrierte waren der finale Showdown und das Ende. Der Showdown war undurchsichtig und wirr. Einige Teile ergaben nun Sinn, bei anderen hatte ich nur Fragen im Kopf. Am Ende wurde ich dann mit halben Erklärungen und wenigen Informationen abgespeist. In meinen Augen blieb viel zu viel offen. Viele Details zum Spiel fehlten, auch die Motive wurden nicht vollständig geklärt. Und Björk selbst sollte einige Antworten zu sich liefern. Es wirkte alles zu schnell abgehandelt, als musste das Buch nun unbedingt sofort enden. Dabei hätte es da so viel Potenzial gegeben. Meine Meinung zum Sprecher: Florens Schmidt war mir als Sprecher nicht bekannt. Er las die Geschichte sehr flüssig, doch war er mir lange Zeit zu „unemotional“. Erst nachdem er sich einige Zeit eingelesen hatte, konnte ich die Emotionen in seiner Stimme wahrnehmen. Er half mir mit seinem flüssigen Vorlesen über die trägen Abschnitte hinweg. Die Hörstunden vergingen mit ihm schneller als erwartet. Mein Fazit: Der Debütthriller von Jan Beck hat starke Elemente und einige herausragende Ideen. Mich konnte er jedoch aufgrund des Endes und der extrem unsympathischen Hauptermittlerin nicht komplett überzeugen. Außerdem hätte ich gerne mehr über das Spiel erfahren. Trotzdem vergingen die knapp 12 Hörstunden relativ schnell, da ich mich leicht auf das Geschehen konzentrieren konnte. Die Verstrickungen und die parallelen Handlungsstränge waren gut miteinander verwoben. Florens Schmidt hat die Geschichte flüssig und mit angenehmer Stimme gelesen. Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen!

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