Averno

Gedichte

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Hardcover
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Ausgezeichnet mit dem Literaturnobelpreis 2020

Averno ist der Name eines vulkanischen Kratersees in der Nähe von Neapel. Für die alten Römer war hier der Eingang zur Unterwelt. Die Mythologie, die Natur, der Mensch zwischen Liebe, Leben und Tod – das sind die Themen der mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten amerikanischen Dichterin Louise Glück. 2020 erhielt sie den Literaturnobelpreis »für ihre unverkennbare poetische Stimme, die mit strenger Schönheit die individuelle Existenz universell macht«.

Zweisprachige Ausgabe. Ins Deutsche übertragen von Ulrike Draesner

»Was Glücks Poetik auszeichnet, ist die Macht der Bewahrung, die Verewigung all dessen, was durch äußere Intervention bedroht erscheint, in der Manifestation des Wortes.«

Björn Hayer / Frankfurter Rundschau (09. Oktober 2020)

Aus dem Amerikanischen von Ulrike Draesner
Originaltitel: Averno
Originalverlag: Farrar, Straus and Giroux
Hardcover mit Schutzumschlag, 176 Seiten, 15,0 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-630-87251-3
Erschienen am  17. September 2007
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Leserstimmen

Unverwechselbare Sprache

Von: Seitensüchtig

25.01.2021

Seitdem ich die Gedichte aus dem Gedichtband „Wilde Iris“ von Louise Glück gelesen habe, bin ich schwer verliebt in ihre Art, Worte auf eine ganz besondere Weise mit der Natur zu verbinden. Das ist ihr auch in ihrem weiteren Gedichtband „Averno“ unglaublich gut gelungen! Die Gedichte handeln vom Leben und vom Tod und Glück vermischt dabei Mythologie mit Erinnerungen und Natur, was den Gedichten eine ganz besondere Tiefe und Atmosphäre verleiht. Ihre bildliche Sprache ist sehr elegant, intensiv und melancholisch und beim Lesen bin ich regelrecht in die Gedichte versunken. Mit „Averno“ ist Louise Glück wieder mal ein wunderschöner, tiefgründiger und melancholischer Gedichtband gelungen, der durch ihre unverwechselbare Sprache etwas ganz besonderes ist. Große Leseempfehlung an alle Poesie-Fans!

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Kunstvolle Verbindung von Sprache und Natur!

Von: Gedankenlabor

04.01.2021

>>...death cannot harm me more than you have harmed me, my beloved life.<< „Averno“ von Louise Glück ist ein zweisprachiger Gedichtband, der mir wie schon „Wilde Iris“ sehr gefallen hat! Louise Glück versteht es für mein Empfinden unheimlich gut Worte kunstvoll mit der Natur zu verweben und das Ganze zu etwas besonderem zu machen. Für mich war „Averno“ wieder ein ganz großer und besonderer Lesegenuss, wenn auch gespickt mit sehr sehr viel Melancholie und mehr Schatten und Schwermut, als Licht und Hoffnung, was mich mitunter auch etwas traurig zurück lies. Dennoch kann ich Poesie-Begeisterten, die das Besondere suchen die Werke von Louise Glück sehr ans Herz legen, denn ihre Art die Sprache in die Natur, leben und Tod einzuflechten ist wirklich besonders und sehr kunstvoll, wie ich finde!

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Vita

Louise Glück hat bisher zwölf Gedichtbände und zwei Essaysammlungen veröffentlicht. 2020 wurde sie mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Glück erhielt u. a. auch den Pulitzerpreis, den Bollingen Prize und den National Book Award. Sie lehrtan der Yale und der Stanford University und lebt in Cambridge, Massachusetts.

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Ulrike Draesner, 1962 in München geboren, eine der profiliertesten deutschsprachigen Autorinnen, lebt in Berlin und Leipzig. Sie schreibt Romane, Erzählungen, Essays und Gedichte und interessiert sich für Naturwissenschaften ebenso wie für kulturelle Debatten. Für ihre Romane und Gedichte wurde Ulrike Draesner mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Gertrud-Kolmar-Preis (2019), dem Nicolas-Born-Preis (2016), dem Usedomer Literaturpreis (2015), dem Joachim-Ringelnatz-Preis für Lyrik (2014), dem Roswitha-Preis (2013), dem Solothurner Literaturpreis (2010) und dem Drostepreis (2006). Von 2015–2017 lehrte und lebte sie an der Universität Oxford, seit April 2018 ist sie Professorin am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig.

www.draesner.de

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Pressestimmen

»Es ist eine Sprache, die Louise Glück hat, die mir sehr verwandt ist. Es ist eine Sprache, die ganz ohne Verrätselungen auskommen kann, eine oft sehr persönliche Sprache.«

Ulla Hahn / WDR 5 (10. Oktober 2020)

»Wie sind Kälte, Hässlichkeit, Vergänglichkeit zu ertragen? Wie kann man leben, wenn man die Hölle gesehen hat? Diese Frage trägt Louise Glück in einer einfachen, klaren, schnörkellosen Sprache vor, lyrisch aufgeladen, ohne Pathos.«

Jürgen Brôcan / Neue Zürcher Zeitung (26. Februar 2008)

»Wie ist es möglich, dass diese wunderbar unkomplizierten Gedichte in natürlicher Rede, die zugleich doppelbödig und musikalisch raffiniert komponiert sind, erst jetzt bei uns bekannt werden?«

Dorothea von Törne / Die Welt (10. November 2007)

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