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Ziemlich hitzige Zeiten

Roman

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Bei allzu hitzigen Zeiten sollte man immer einen kühlen Kopf bewahren ...

Von der Liebe hat Anna die Nase gestrichen voll. Auch ohne Mann geht es in ihrem Leben turbulent zu: Hochzeitsvorbereitungen der einen Tochter und Abiturstress der anderen. Dazu eine eigenwillige Mutter und lästige Hitzewellen. Als ihr Jugendschwarm Jo zurück in die Stadt kommt, erwachen jedoch Gefühle, die sie längst für ausgestorben hielt. Doch Jo kann sich nicht einmal mehr an ihre damalige Nacht erinnern. Zudem nervt sie Paul, der Vater einer Mitschülerin ihrer Tochter. Frustriert lässt sie sich von ihren Freundinnen Zoe und Ilona dazu ermuntern, sich auf die Einladung eines jungen Mannes einzulassen. Und damit nimmt das Chaos seinen Lauf ...

»Die vielen Facetten von Schwarzhubers Buch begeistern. Ihr ist eine bunte Geschichte gelungen, die in keinem Urlaubskoffer fehlen sollte.«

Deggendorfer Zeitung (19. August 2020)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23426-3
Erschienen am  17. August 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Herrlich humorvoll - Bitte mehr davon!

Von: Kathrin N.

19.01.2021

„Hey! Ihr Handy!“,jemand tippte mir von hinten auf die Schulter. „Ausschalten!“ Es dauerte einen Moment, bis ich mich orientieren konnte. Ich war im Kino, hatte offensichtlich geschlafen, und jetzt rief mich jemand an. Rasch griff in die Handtasche, holte mein Handy raus und versuchte, es auszuschalten. Dabei rutschte es mir aus der Hand und fiel scheppernd zu Boden. Die Leute um mich herum schüttelten genervt die Köpfe. (Auszug S. 71) Na, wem kommt das bekannt vor? Also mir schon und nicht zum ersten Mal musste ich grinsen... Grinsen über Anna, Mutter zweier Töchter – wovon die Ältere, Leo, kurz vor ihrer Hochzeit steht und die 17-jährige Emma mitten im Abistress. Außerdem lebt die geschiedene Fastfünfzigerin mit ihrer etwas eigenwilligen Mutter unter einem Dach, arbeitet als Zahnarzthelferin bei Chefin und Freundin Zoe und genießt so manche Leckerei aus dem Delikatessenladen ihrer allerbesten Freundin Ilona. Das Leben von Anna ist turbulent und hitzig – im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Wechseljahre kündigen sich mit Hitzewellen in den unmöglichsten Momenten an. Während sie der Protagonistin unangenehme Situationen bescheren, bringt uns die Autorin mit pointiertem Humor zum Lachen. Natürlich dürfen Männer in diesem „Frauenroman“ nicht fehlen und sie könnten unterschiedlicher nicht sein: wie ein Strauß bunter Blumen präsentiert uns Angelika Schwarzhuber Annas ehemaligen Schwarm Jo, den charmanten Leo nicht zuletzt den kurz angebundenen Paul, seines Zeichens Vater von Emmas bester Freundin Jana. Sie alle dürfen nicht fehlen im Reigen der Situationskomik, mit der uns die Autorin treffsicher unterhält. Hach, ich könnte noch viel spoilern, denn eigentlich gibt es keine Stelle im Buch, die mich nicht mitgenommen oder zum Lachen gebracht hat. Aber da der geschickte Aufbau des Romans eben Teil des Humor ist, kann ich nur eine Leseempfehlung von Herzen aussprechen und dabei in Erinnerung grinsend weiterschreiben. Denn auch das Cover hat ein paar Worte verdient: Passend zum Erscheinungsmonat August bekommen wir einen Kühlschrank gezeigt - mit einer gummiartigen, Hängerchen tragenden Dauerwellenblondine in Schlappen. Herrlicher Humor, der treffend zum Inhalt passt und mich so neugierig gemacht hatte, dass ich trotz tiefstem Winter zu diesem Buch greifen musste. Fazit: Bitte mehr davon!

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Mitten aus dem Leben gegriffen und wunderbar warmherzig

Von: Susanne Edelmann

01.09.2020

Ziemlich hitzige Zeiten erlebt Anna nicht nur, weil sie kurz vor dem 50. Geburtstag steht und somit mitten in den Wechseljahren ist. Nein, auch sonst geht es bei ihr gerade sehr turbulent zu: Ihre jüngere Tochter Emma steckt mitten im Abi und hat soeben den Führerschein gemacht – die Schilderung, wie Anna zum ersten Mal bei ihrer Tochter mitfährt, hat mich gleich zu Beginn des Buches sehr zum Schmunzeln gebracht, denn ich habe seinerzeit ganz ähnliche Gefühle durchlebt. Zum anderen laufen die Vorbereitungen für die Hochzeit der älteren Tochter Leonie, genannt Leo, gerade auf Hochtouren. Und da mischen auch Annas Ex-Mann Harald und seine zweite Frau Karla mit. Die ist übrigens gerade mit dem dritten Kind schwanger und macht Harald damit zum fünffachen Vater, was für Anna schwer zu verdauen ist, schließlich wollte er mit ihr damals nie mehr als zwei Kinder. Als ob das alles nicht schon aufregend genug wäre, hat Anna plötzlich einen Verehrer, der nur halb so alt ist wie sie. Ihre Freundinnen Zoe und Ilona reden ihr zu, sich mit ihm zu treffen, Annas Mutter hingegen reagiert nicht nur extrem konservativ, sondern sogar schwer beleidigt. Und dass dieser Verehrer auch noch Leonard heißt, sich aber ebenso wie Annas Tochter Leo nennt, führt dann auch noch zu so mancher komischen Verwechslung. Ja, und dann gibt es da auch noch Jo, Annas Jugendschwarm, mit dem sie seinerzeit eine romantische Nacht verbracht hat. Doch nun ist Jo nach vielen Jahren zurück in der Heimat und kann sich an Anna nicht einmal mehr erinnern, was schwer an ihrem Selbstbewusstsein nagt. Und dann erscheint auch noch Paul auf der Bildfläche, der Vater von Emmas Freundin, der Anna mit seinem unfreundlichen Verhalten in Rage bringt. Überhaupt hat Anna von Männern gründlich die Nase voll, während ihre Freundinnen intensiv auf der Suche sind. So nimmt das Chaos seinen Lauf und Anna muss gleich mehrmals die Retterin in der Not spielen… Wie oben schon erwähnt: Gleich auf den ersten Seiten der Geschichte konnte ich mich bestens mit Anna identifizieren und das setzte sich auch im weiteren Verlauf des Romans fort. Ich habe mich in der Geschichte so wohl gefühlt, als säße ich mit Anna und ihren Töchtern am Küchentisch, stünde neben ihr in der Kirche bei Leonies Hochzeit, ginge mit ihr und ihrer Mutter gemeinsam zum Arzt und und und… Ich habe schon mehrere Romane von Angelika Schwarzhuber gelesen („Barfuß im Sommerregen“, „Das Weihnachtswunder“ und „Das Weihnachslied“), die mir allesamt sehr gut gefallen haben, entsprechend hoch waren nun die Erwartungen. Und ich wurde nicht enttäuscht: Auch diesmal flog ich förmlich durch die Seiten und konnte das Buch kaum noch weglegen. Ganz besonders gefallen hat mir, dass die Protagonistin eben gerade keine junge Frau auf der Suche nach Mr. Right ist, sondern eine gestandene Frau in der Mitte ihres Lebens, mit erwachsenen Kindern und einer betagten Mutter, damit konnte ich mich sehr gut identifizieren. Man spürt, dass die Autorin hier auch viele eigene Erfahrungen mit einfließen ließ. Insofern passte es auch perfekt, dass ich das Buch in der Nacht nach meinem 50. Geburtstag zu Ende gelesen habe, denn auch der Roman endet mit Annas 50. Geburtstag. Für mich also die perfekte Lektüre zur richtigen Zeit! Übrigens ist das Buch schon letztes Jahr als Sonderausgabe exklusiv bei Weltbild erschienen, seit August 2020 aber auch in allen anderen Buchläden erhältlich.

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Vita

Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als erfolgreiche Drehbuchautorin für Kino und TV und wurde für das Drama »Eine unerhörte Frau« unter anderem mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Zum Schreiben lebt sie gern auf dem Land, träumt aber davon, irgendwann einmal die ganze Welt zu bereisen.

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Events

23. Juli 2021

Lesung mit Angelika Schwarzhuber

19:30 Uhr | Osterhofen | Lesungen
Angelika Schwarzhuber
Ziemlich turbulente Zeiten | Ziemlich hitzige Zeiten

24. Sept. 2021

Lesung mit Angelika Schwarzhuber

19:00 Uhr | Kirchham | Lesungen
Angelika Schwarzhuber
Ziemlich turbulente Zeiten