Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück

Roman

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Die Kunst war ihre Leidenschaft. Die Liebe ihr Schicksal.

Paris 1937: Die rebellische Erbin Peggy Guggenheim genießt ihr Leben in der schillernden Künstlerbohème, eine glamouröse Abendgesellschaft folgt auf die nächste. Doch Peggy hat einen Traum. Sie will ihre eigene Galerie eröffnen und endlich unabhängig sein. Da verliebt sie sich in einen hochgewachsenen Schriftsteller mit strahlenden Augen: Samuel Beckett. Aber ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn Peggys Traum lässt sich nur im fernen London verwirklichen, weit weg von Beckett. Und auch am Horizont ziehen dunkle Wolken auf: Der Krieg zwingt zahlreiche Künstler zur Flucht aus Europa. Peggy hilft vielen von ihnen dabei – und begibt sich und ihre Liebe in große Gefahr ...

»Wenn Sie ein Herz für die Kunst haben, dann rechnen Sie mal nicht damit, dass Sie die kommenden Nächte schlafen werden.«

Berner Zeitung, (18. August 2020)

eBook epub (epub), 3 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-24633-4
Erschienen am  01. Juli 2020
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Leserstimmen

Spannende Einblick in das Leben von Peggy Guggenheim

Von: Sarahs Bücherregal

17.01.2021

Peggy Guggenheim war eine leidenschaftliche Kunstliebhaberin und -sammlerin. Als Sie 1938 ihre eigene Galerie in London eröffnet, ist es ihr Ziel, moderne Kunst zu fördern und für viele Menschen zugänglich zu machen. Doch es sind schwierige Zeiten in Europa und so muss Peggy schon bald neue Prioritäten setzen. Nach einem Sommer in Frankreich befindet sich ganz Europa schließlich im Krieg und sie muss versuchen, mit ihrer Familie in den USA auszureisen. Doch ihr Ziel verliert sie nie aus den Augen und so rettet sie mit ihrer Familie unzählige moderne Kunstschätze vor dem Krieg und den Nazis nach Amerika, so dass sie noch heute ein breites Publikum in verschiedenen Museen erfreuen können. Sophie Villards Roman wirkt im Titel ein wenig sehr romantisch, „Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück“ klang eher nach einem Liebesroman als nach einer fiktionalen Biographie mit dem Schwerpunkt auf der Kunstsammlung dieser bemerkenswerten Frau. Zwar spielt auch ihr Liebesleben eine Rolle, ihre gescheiterte Ehe, ihre Liebe zu Samuel Beckett und ihre Affäre mit Yves Tanguy, doch hauptsächlich zeigt das Buch eine starke, unabhängige Frau, die ihre Ziele nie aus den Augen verliert und bereit ist, etwas zu riskieren, wenn es sich ihrer Meinung nach lohnt. Dabei ist sie zwar manchmal auch etwas leichtsinnig, doch die Kraft und Hingabe, die Sophie Villards Peggy ausstrahlt, hat mich begeistert. Der ganze Roman ist sehr spannend und bewegend, die Autorin konzentriert sich ganz auf einen kleinen Ausschnitt von Peggy Guggenheims Leben und kann diesen den Leserinnen und Lesern großartig nahe bringen. Mir hat „Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück“ sehr gut gefallen, die Lektüre hat nicht nur viel Freude gemacht sondern auch einen spannenden Einblick in die moderne Kunstszene zu Beginn des zweiten Weltkriegs in Frankreich und London geliefert. Wer Lust hat, sich von einer starken und faszinierenden Frauenfigur mitreißen zu lassen, sollte Sophie Villards Buch über Peggy Guggenheim auf jeden Fall lesen.

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Sophie Villards (Pseudonym einer deutschen Autorin) Roman über Peggy Guggenheim beginnt 1937. Peggy lebt in der Pariser Bohème inmitten eines umfangreichen Bekanntenkreises. Zu ihren Freunden gehören die Joyces, Hans Arp und Sophie Taueber, Marcel Duchamp, André Breton und viele mehr. Affären hatte Peggy nach ihrer Scheidung wohl einige, doch hier wird vor allem jene zu Samuel Beckett geschildert und später das Kennenlernen mit Max Ernst. In diesem Rahmen bewegt sich der Roman, der zwischendurch fast ein wenig leidenschaftslos rüberkam, mich aber trotzdem gut unterhalten hat. Neben den unsteten Männern in Peggys Leben gibt es eine Konstante: die Kunst. Peggy beginnt Kunstwerke zu sammeln, eröffnet in London eine Galerie, die Guggenheim Jeune. Doch finanziell wirft der Laden nicht viel ab. Und Peggy hat schon wieder eine ganz andere Idee, wie sie Kunst anders zugänglich machen könnte. Doch der Krieg steht vor der Türe, so dass es erstmal ums eigene Leben retten geht. Peggy blendet dieses Thema aber aus, vielleicht weil sie schon so viele Verluste in ihrem Leben verkraften musste. Irgendwann kann sie sich dem nicht mehr entziehen und muss sich überlegen, ob sie in England oder Frankreich ausharren will oder doch zurück nach Amerika gehen soll. Bis zu ihrer Entscheidung sammelt sie munter weiter - ein Bild pro Tag. Das hat sie sich vorgenommen. Sie kauft vor dem Kriegsausbruch Bilder zusammen und zahlt bar, worüber die Künstler allesamt froh sind. So haben sie Geld für die (Heim-)Reise in die USA oder nach Spanien (z.B. Salvador Dali). Die Autorin stellt Peggy Guggenheim als spendable Frau dar. Denn Peggy kauft nicht nur Bilder, sondern hilft Ausreisewilligen finanziell aus. Aber schon zuvor und später finanziert sie das Leben vieler ihrer Freunde. Auch solchen, die sehr undankbar rüberkommen, wie Djuna zum Beispiel. Peggy lässt sich, zumindest im Roman, davon nicht irritieren. Sie ist eine Frau, deren Herz für die Kunst und Künstler schlug und durch ihr Erbe finanziell immer unabhängig war und damit ihre Ideen umsetzen konnte. Der Roman wird in drei Teile gegliedert, doch die hätten von mir aus nicht sein müssen, da sie sich zeitlich nahtlos einreihen. Aufgrund der Dreiteilung wurde ich in meinem Lesefluss fast ein wenig gestört, da ich erst dachte, es gäbe einen Zeitsprung, der dann (zum Glück) ausblieb. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass die Ausdrucksweise nicht ganz zu den beschriebenen Jahren passte, aber es hielt sich im Rahmen, weswegen ich darüber hinwegsehen kann. Der Roman endet Ende im Oktober 1942 mit einem passenden und für einen Roman finalwürdigen Ereignis. Peggys Leben war da noch lange nicht vorbei und sie sollte noch viel mehr erreichen - und wieder reisen, wie schon zuvor in Europa, wo sie öfters zwischen Paris und London pendelte, als ich in einige von mir nur eine Stunde entfernte Nachbarstädte. Fazit: Interessanter Einblick in die Künstlerszene der Surrealisten und in Peggy Guggenheims Leben während der Vorkriegszeit. 4 Punkte. Wem dieser Roman gefallen hat, dem empfehle ich, gleich in "Miss Guggenheim" von Leah Hayden weiter zu lesen, denn dort werden die Jahre 1941 bis 1943 rückblickend von 1958 aus erzählt. Zudem ist es interessant, überschneidende Begebenheiten in den beiden Jahren 1941 und 1942 aus einem anderen Sichtwinkel zu betrachten. Am Ende hat man einen tollen Überblick über Peggy Guggenheims Leben.

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Vita

Sophie Villard ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Die gelernte Journalistin und Politologin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Dresden.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

»Villard gelingt es, einem diese beeindruckende, mutige Frau nahezu bringen, die in der Mitte ihres Lebens zu Selbstbewusstsein fand, in dem sie ihrer Berufung folgte.«

Freie Presse Chemnitz (16. Januar 2021)

»Was weniger bekannt ist, kommt in diesem Roman wunderschön heraus: Der Krieg zwingt zahlreiche Künstler zur Flucht aus Europa – Peggy hilft ihnen dabei.«

Berner Zeitung (18. August 2020)

»Inspirierende Frau, die in turbulenten Zeiten ihren eigenen Weg geht, in der Liebe, bei der Flucht aus Europa und ihrem mutigen Neuanfang in New York.«

Ruhr Nachrichten (10. November 2020)

»Um die Biographie von Peggy Guggenheim herum ist es der Autorin gelungen, einen mitreißenden Roman zu verfassen, der vom Leben und Lieben der Protagonistin erzählt.«

PTA Das Magazin (30. Oktober 2020)

»Ein schönes Buch über eine beeindruckende, mutige Persönlichkeit, die ihren eigenen Weg geht.«

Dolomiten (15. September 2020)

»Lesehighlight mit detailliertem Einblick in die Künstlerszene der damaligen Zeit«

Gour-med. Das Magazin für Ärzte (20. Oktober 2020)

Ein absolutes Lesehighlight mit detailliertem Einblick in die Künstlerszene der damaligen Zeit und das Leben einer mutigen und aufgeschlossenen Frau.«

Mainhattan Kurier (31. August 2020)

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