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R.F. Kuang

Im Zeichen der Mohnblume - Die Schamanin

Roman

eBook epub
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Rebecca F. Kuang interpretiert in ihrem Debüt die asiatische Geschichte neu und erschafft eine Welt voller Kampfkunst, Götter und uralter Magie.

Rin ist ein einfaches Waisenmädchen, das im Süden des Kaiserreichs Nikan lebt. Ihre Adoptiveltern benutzen sie als billige Arbeitskraft, und um sie herum gibt es nur Armut, Drogensucht und Ödnis. Um diesem Leben zu entfliehen, setzt sie alles daran, um an der Eliteakademie von Sinegard aufgenommen zu werden. Doch auch dort wird Rin wegen ihrer Herkunft verspottet und ausgegrenzt. Da bricht ein Krieg gegen das Nachbarreich aus. Rin muss nun kämpfen und entdeckt dabei, dass ihre Welt nie so einfach war, wie sie geglaubt hatte – und dass sie zu viel mehr in der Lage ist, als sie selbst je für möglich gehalten hätte.

RF Kuang wurde 2020 der Astounding Award for Best New Writer verliehen, der renommiertesten Auszeichnung, die ein Fantasy-Debütautor erlangen kann. Sie wird auf dem WorldCon als Teil der Hugo-Awards-Zeremonie verliehen.

Im Zeichen der Mohnblume bei Blanvalet:
1. Die Schamanin
2. Die Kaiserin
3. Die Erlöserin


Aus dem Amerikanischen von Michaela Link
Originaltitel: The Poppy War (1)
Originalverlag: Harper Voyager, New York 2018
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24387-6
Erschienen am  20. January 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Im Zeichen der Mohnblume-Reihe

Rezensionen

Fantastisch!

Lüthy + Stocker AG

Von: Dana Enogieru aus Wallisellen

23.08.2021

Da ich viel Fantasy lese kenne ich mich recht gut aus, und das war mal etwas anderes. Es hat viel mit Kriegskunst zu tun, und die Autorin verschont uns da keineswegs! Es ist toll, dass die Protagonistin auch Dinge tut, die nicht zu einer Heldin passen. Ich bin schon neugierig darauf, wie es bei Band 2 weiter geht! 🙂

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Ein fantastisches Fantasybuch mit historischer Inspiration

Von: traumrealistin

07.12.2020

Seit »The Poppy War« 2018 auf englisch erschienen ist bin ich um dieses Buch herumgeschlichen. Jeder hat davon geschwärmt wie genial es ist, wie düster und heftig. Meine Erwartungen sind mit jeder positiven Meinung so sehr gestiegen, dass ich irgendwann ein wenig Angst hatte zu dem Buch zu greifen, weil was, wenn es nicht so gut war, wie ich es mir ausmalte? Erwartungen, der altbekannte Feind beim Lesen. Offensichtlich konnte ich mich nach all den Monaten nun doch dazu überwinden »The Poppy War«, beziehungsweise die deutsche Ausgabe »Im Zeichen der Mohnblume: Die Schamanin« zu lesen – und wurde in vielerlei Hinsicht überrascht bei der Lektüre. Es gibt zwei Arten, wie man an »Im Zeichen der Mohnblume« herangehen kann. Entweder man behandelt es wie jedes andere Fantasy Buch auch und erfreut sich einfach an der Geschichte oder aber man informiert sich im Vorfeld ein wenig über die geschichtlichen Ereignisse, welche diese Reihe inspiriert haben. Ich habe letzteres getan, weil ich einfach gerne wissen wollte worauf ich mich einlasse und vor allem auch, weil mir der Zweite Sino-Japanische Krieg, auf dem dieser erste Band basiert, so überhaupt nichts gesagt hat. Diese Wissenslücke wollte ich gerne füllen. Ich fand es sehr lohnenswert mich im Vorfeld ein wenig mit »Im Zeichen der Mohnblume« zu beschäftigen, insbesondere weil Protagonistin Rin als Antiheldin konzipiert ist. Dementsprechend ist sie nicht an jeder Stelle des Buches sympathisch, sondern trifft manchmal Entscheidungen, die für einen als Leser möglicherweise schwierig nachvollziehbar sind. Keine großen Sachen, bei denen ich jetzt mit dem Kopf geschüttelt hätte, aber Rin ist nicht unbedingt eine Sympathieträgerin. Nichtsdestotrotz habe ich wahnsinnig gerne über sie gelesen, eben weil ich weiß, in welche Richtung ihre Geschichte noch gehen wird. Man begleitet Rin in »Im Zeichen der Mohnblume« über einige Jahre, beginnend damit, dass sie für den Test lernt, der sie schließlich nach Sinegard bringt, wo sie ausgebildet wird. Und gerade weil man Rin über einen längeren Zeitraum folgt, merkt man, wie sehr die Ereignisse in Nikan sie nach und nach prägen und sie zu der Entscheidung drängen, die sie am Ende trifft. Eine Entscheidung, die irgendwo nachvollziehbar ist, nachdem man so viel mit Rin durchgemacht hat, aber eben auch sehr fragwürdig was das große Ganze angeht. R. F. Kuang schreckt in »Im Zeichen der Mohnblume« nicht davor zurück Gewalt ausdrücklich zu schildern. Wer sich die Triggerwarnungen durchliest bekommt einen kleinen Eindruck, mit was Rin und man selbst als Leser hier konfrontiert wird. Man könnte jetzt darüber diskutieren, ob das Buch stellenweise unnötig brutal war, aber in Anbetracht dessen, dass gerade diese Brutalität Rins Charakter formt, finde ich das nicht. Trotzdem, gerade im letzten Drittel sollte man im richtigen Mindset sein, denn die Beschreibungen einiger Kriegsverbrechen sind nicht ohne. Ich stelle mich bei sowas eigentlich wirklich nicht an, aber ich musste das Buch zwischendrin zur Seite lesen und etwas ein wenig fröhlicheres lesen, weil Rins Geschichte bzw. die ihres Landes einfach stellenweise so bedrückend war. Was die Handlung angeht war ich zwischendrin hin und her gerissen. Anfangs war ich von der nicht chronologischen Erzählweise des ersten Kapitels irritiert, als es dann aber nach Sinegard ging war ich total angefixt und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich dachte ich wüsste, in welche Richtung sich »Im Zeichen der Mohnblume«, entwickeln würde, aber Fehlanzeige. Dank einiger Zeitsprünge – irgendwann habe ich völlig das Zeitgefühl verloren, ehrlich gesagt -, schreitet die Handlung stellenweise sehr rasch voran. Das fand ich prinzipiell nicht schlimm, eigentlich sogar eine sehr interessante Erzählweise, wenn ich jetzt darauf zurückblicke, aber eben auch ein wenig… irritierend. Ich hatte das Gefühl »Im Zeichen der Mohnblume« ist nicht der klassischen Spannungskurve gefolgt, die man aus so vielen anderen Büchern kennt, was das Lesen aber nur umso spannender gestaltet hat. Ich hatte wirklich keine Ahnung, was in diesem ersten Band passieren würde und das Ende hat mich ganz schön kalt erwischt in mancher Hinsicht. Jetzt bin ich allerdings nur umso neugieriger auf den zweiten Band, bei dem ich wieder keine Ahnung habe, wie es weitergehen wird. Fazit? Obwohl ich »Im Zeichen der Mohnblume« „nur“ 4 Sterne gegeben habe ist es doch ein Jahreshighlight – einfach weil dieses Buch mich sehr beschäftigt hat und ich die Leseerfahrung so genossen habe. Außerdem war das hier erst R. F. Kuangs Debüt und ich bin wahnsinnig gespannt, wo sie sich als Autorin noch hinentwickelt, vor allem auch was andere Genres angeht. Ich kann euch die Interviews mit der Autorin nur ans Herz legen, ich höre ihr richtig gerne zu und finde sie kommt sowohl dort als auch auf Twitter, wo ich ihr seit einigen Monaten schon gerne folge, wahnsinnig sympathisch rüber.

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Vita

Rebecca F. Kuang wanderte im Jahr 2000 aus Guangzhou, China, in die USA aus. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in International History von Georgetown, wo sie sich auf chinesische Militärstrategien, kollektive Traumata und Kriegsdenkmäler konzentrierte. Im Jahr 2018 erhielt sie ein Stipendium und studiert seitdem an der University of Cambridge Sinologie. Rebecca F. Kuang liebt Corgis, trinkt gerne guten Wein und guckt immer wieder die Fernsehserie »Das Büro«.

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Michaela Link lebt mit ihrem Mann und engstem Mitarbeiter auf einem aufgelassenen Bauernhof in Norddeutschland. Sie hat zahlreiche Romane aller Art aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt und auch selbst einige phantastische und historische Romane geschrieben.

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