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Christina Sweeney-Baird

Die andere Hälfte der Welt

Roman

(2)
Die andere Hälfte der Welt
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Glasgow, 2025. Dr. Amanda Maclean behandelt einen jungen Mann mit leichtem Fieber. Innerhalb von drei Stunden stirbt er. Die mysteriöse Krankheit breitet sich mit tödlicher Geschwindigkeit im Krankenhaus aus. Und das ist nur der Anfang. Alle Opfer sind Männer. Dr. Maclean schlägt Alarm, doch das Virus erreicht bald jeden Winkel der Erde. Bedroht Familien. Regierungen. Länder. Die Welt ist fremdartig geworden – eine Welt der Frauen, die sich rasend schnell an die Abwesenheit der Männer anpassen müssen. Können sie ein Heilmittel finden bevor es zu spät ist? Wird diese Krankheit das Ende der Geschichte der Welt sein – oder ihre Rettung?


Aus dem Englischen von Carola Fischer
Originaltitel: The End of Men
Originalverlag: The Borough Press
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-27673-7
Erschienen am  01. October 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Science-Fiction in Zeiten der Pandemie

Von: Sarita

14.10.2021

Es handelt sich um einen spannenden Science-Fiction-Roman, der, obwohl vor der Verbreitung von Corona geschrieben, die Auswirkungen einer noch gravierenderen Pandemie beschreibt. In dem Buch kommt es nämlich zur Ausbreitung eines Virus, der einen Großteil der Jungen und Männer dahin rafft. Die Frauen, die den Virus als Wirtinnen übertragen, jedoch selbst nicht erkranken, müssen nun die entstandenen Lücken füllen und die Welt neu organisieren. Das Buch ist anschaulich geschrieben und in Zeiten der Pandemie von einer erschreckenden Aktualität. Ich kann es wärmstens empfehlen!

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Faszinierende Dystopie, die ein erschreckend realistisches Szenario aufbaut - allerdings etwas langatmig geschildert und aufgrund der großen Anzahl an Charakteren wenig einnehmend.

Von: schnäppchenjägerin

13.10.2021

Im Jahr 2025 behandelt die Ärztin Dr. Amanda Maclean in der Notaufnahme in Glasgow einen Mann mit Grippesymptomen. Wenig später verstirbt er und in den folgenden Tagen sterben immer mehr Männer, die die gleichen Symptome aufweisen. Dr. Maclean warnt vor einem hochansteckenden Virus, das sich rasant ausbreitet und versucht ihren Mann und ihren Sohn zu schützen. Ihre Warnung wird nicht ernst genommen und das Virus breitet sich weltweit zu einer tödlichen Pandemie aus. Unter den Opfern sind nur Männer, Frauen sind jedoch Wirtinnen und verbreiten das Virus ohne Symptome aufzuweisen. Es dauert mehrere Monate bis ein Impfstoff gefunden wird, aber die Welt ist nicht mehr dieselbe wie zuvor. Die Anzahl der Männer ist stark dezimiert, Frauen mussten trotz ihrer Entbehrungen und Verluste ihre Rollen ersetzen und der Welt fehlt es an männlichem Nachwuchs, um Wirtschaft und Gesellschaft aufrechtzuerhalten. Neu Lösungen müssen gefunden werden, um dem Menschen Hoffnung und eine Zukunft zu schenken. "Die andere Hälfte der Welt" ist ein Roman, der stark an den Ausbruch und die Folgen der Covid-19-Pandemie erinnert. Umso erstaunlicher ist es, dass die Autorin diese fiktive Geschichte bereits im Jahr 2018 begonnen hat zu schreiben und einen apokalyptischen Blick in die Zukunft hatte. Der Roman wird aus wechselnden Perspektiven verschiedenster Akteure geschildert, darunter die Ärztin Dr. Amanda Maclean, die Anthropologin Catherine Lawrence, die versucht, die Geschichten der Menschen hinter der Pest zu dokumentieren, die Geheimdienstanalystin Dawn, die die Regierung berät, um mit den Folgen der Pandemie umzugehen und Elisabeth, eine der Wissenschaftlerinnen, die an der Entwicklung eines Impfstoffs zur Eindämmung der Männerpest arbeitet. Durch diese Frauen und weitere Protagonisten, die auf unterschiedliche Art und Weise unter dem Virus und seinen Folgen leiden, wird geschildert, wie grausam die Pandemie die Menschen überrascht und so viele Männer in kürzester Zeit dahingerafft hat, aber auch wie die Zeit nach der Pandemie aussieht und wie sich die Abwesenheit eines Großteils der männlichen Bevölkerung auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ausgewirkt hat. Nicht nur für die Arbeitswelt und die Verfügbarkeit von Ressourcen auch in Bezug auf die Familienplanung ergeben sich entscheidende Veränderungen und massive Probleme, die eine schnelle Suche nach praktikablen Lösungen erforderlich macht. Der Roman erzählt die Jahre von 2025 bis 2031, weshalb der Roman gerade in Bezug auf das Alltagsleben der Menschen nur an der Oberfläche bleibt. Auch fand ich es schwierig, dass die Geschichte aus so vielen Perspektiven geschildert war, dass man keinem Charakter wirklich nahe kommen konnte. Die einzelnen Geschichten über Todesfälle und Zusammenbrüchen ganzer Familien gingen damit nicht so sehr zu Herzen wie es bei einem stärkeren Fokus auf wenigen Einzelpersonen möglich gewesen wäre. Die Geschichte ist eine faszinierende Dystopie, die nach den Erfahrungen mit Covid-19 ein erschreckend reales Szenario aufbaut. Aufgrund er hohen Sterblichkeit ist diese Fiktion erschütternd und beängstigend. Die Vorstellung, wie eine Gesellschaft nach einer überstandenen Pandemie dieser Auswirkung wieder aufgebaut werden kann, ist interessant und beweist, das Frauen über sich hinauswachsen können, dass es ganz ohne Männer aber auch nicht geht. Aufgrund der zahlreichen Protagonisten, die oft nur in einzelnen Kapitel erwähnt werden, fehlte mir ein Bezug zu den Charakteren, weshalb mich die Dramen nicht so wie gewünscht emotional berühren konnten. Auch hatte ich mir von der Geschichte, insbesondere in Bezug auf die Suche nach dem Impfstoff und auf Ausschreitungen, Widerstände und Protest gegen die Auflagen der Politik, mehr Spannung von dem Roman erwartet.

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Vita

Christina Sweeney-Baird wuchs zwischen London und Glasgow auf. Ihr Studium der Rechtswissenschaften an der University of Cambridge schloss sie 2015 mit Prädikatsexamen ab. Anschließend schrieb sie für »The Independent« und »Huffington Post«. Inzwischen arbeitet sie als Prozessanwältin für Unternehmen. »Die andere Hälfte der Welt« ist Christinas Debüt-Roman. Sie schreibt bereits an ihrem zweiten Buch und lebt in Bloomsbury.

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