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António Lobo Antunes

Das Handbuch der Inquisitoren

Roman

Taschenbuch
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Ein grandioses Sittengemälde Portugals zwischen Diktatur und Sozialismus

Ein portugiesisches Landgut wird zum Welttheater: Einst herrschte hier der gefürchtete Großgrundbesitzer, rechte Hand des Diktators, von allen nur „Herr Doktor“ genannt. Nun blättert die Farbe ab, die Felder liegen brach, und der wütende Alte, inzwischen macht- und zahnlos, wettert gegen die neue Zeit. Während er im Gewächshaus konspirativ Regierungsposten verteilt und die Raben als Kommunisten beschimpft, kommen nach und nach alle, die er belogen, betrogen, gequält und geschändet hat, zu Wort.

„Die ästhetische Statur seines Werks weist dieser portugiesischen Gegen-Geschichtsschreibung einen künstlerischen Rang zu wie Faulkner, Virginia Woolf oder García Márquez.“

Frankfurter Rundschau

Aus dem Portugiesischen von Maralde Meyer-Minnemann
Originaltitel: O Manual dos Inquisidores
Originalverlag: Dom Quixote, Lissabon 1996
Taschenbuch, Broschur, 464 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-73926-4
Erschienen am  05. October 2009
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

António Lobo Antunes wurde 1942 in Lissabon geboren. Er studierte Medizin, war während des Kolonialkrieges 27 Monate lang Militärarzt in Angola und arbeitete danach als Psychiater in einem Lissabonner Krankenhaus. Heute lebt er als Schriftsteller in seiner Heimatstadt. Lobo Antunes zählt zu den wichtigsten Autoren der europäischen Gegenwartsliteratur. In seinem Werk, das mittlerweile mehr als zwanzig Titel umfasst und in vierzig Sprachen übersetzt worden ist, setzt er sich intensiv und kritisch mit der portugiesischen Gesellschaft auseinander. Er erhielt zahlreiche Preise, darunter den »Großen Romanpreis des Portugiesischen Schriftstellerverbandes«, den »Jerusalem-Preis für die Freiheit des Individuums in der Gesellschaft« und den Camões-Preis.

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Maralde Meyer-Minnemann, geboren 1943 in Hamburg, erhielt 1992 den "Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzungen", 1997 den Preis "Portugal-Frankfurt", 1998 den "Helmut-M.-Braem-Preis" und wurde 2005 für den "Preis der Leipziger Buchmesse" nominiert.

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