Alles ist möglich

Roman

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In ihrem neuen Roman erzählt Elizabeth Strout unvergessliche Geschichten über die Menschen einer Kleinstadt, die sich nach Liebe und Glück sehnen, aber oft Kummer und Schmerz erleben.

Da sind zwei Schwestern: Die eine gibt für die Ehe mit einem reichen Mann ihre Selbstachtung auf, während die andere sich von einem Buch dazu inspirieren lässt, ihr Leben zu ändern. Der Hausmeister der Schule will einem Außenseiter helfen und stürzt dabei in eine Glaubenskrise; eine erwachsene Frau sehnt sich immer noch wie ein Kind nach der Liebe ihrer Mutter. Und eine in New York erfolgreiche Schriftstellerin kehrt nach siebzehn Jahren zum ersten Mal in ihre Heimat zurück, um ihre Geschwister zu besuchen.

Die ganze Bandbreite menschlicher Gefühle, von Hass und Neid, Einsamkeit und Wut bis zu innigster Menschenliebe entfaltet sich in diesen Familiengeschichten. Es sind Geschichten über die Natur des Menschen in all seiner Verletzlichkeit und Stärke, über die unendliche Vielfältigkeit des Lebens.

»Ein Roman wie dieser ist ein Grund zu lesen.«

Claudia Voigt / Der Spiegel (27. Oktober 2018)

Aus dem Amerikanischen von Sabine Roth
Originaltitel: Anything Is Possible
Originalverlag: Random House USA
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-19802-2
Erschienen am  12. November 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Wieder einmal meisterhaft

Von: karo_liest

22.09.2020

Elizabeth Strout erzählt in "Alles ist möglich" wieder einmal Geschichten über Leute einer Kleinstadt der USA. Sie erzählt von Liebe und Glück, aber auch von Kummer und Schmerz. Im Mittelpunkt stehen einfache Menschen im Mittleren Westen, Menschen unterschiedlichen Alters. Wie auch bei Strouts "Olive Kitteridge" geht es hier um Beziehungsprobleme, Eifersucht, Selbstverwirklichung, Ängste, Sehnsüchte, Menschenliebe - es geht um das Leben. Die Pulitzerpreisträgerin schafft es wunderbar, einzelne Episoden zu einem Ganzen zu verweben. Die Kapitel sind in sich abgeschlossen, jedoch tauchen die Personen immer wieder in anderen Abschnitten des Romans auf.  Für "Alles ist möglich" wurde die Autorin 2018 zurecht mit dem Story Prize ausgezeichnet.  Es ist eine sehr berührende und tiefgründige Lektüre, die meisterhaft geschrieben ist.  Absolut empfehlenswert!  Das Buch hat 256 Seiten und ist als Taschenbuch im btb Verlag der Verlagsgruppe Random House erschienen. 

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Bewegende Erzählungen

Von: Zeilentaenzer

09.02.2020

Ich bin im Leserausch und das tatsächlich schon seit Beginn des Jahres. Gelesen habe ich in den letzten fünf Wochen schon acht Bücher und bin gerade beim neunten. Ich denke, damit kann ich bisher ganz zufrieden sein. Es gilt immerhin aber auch, die angepeilten siebzig Bücher zu knacken. Ein Roman, der mich zuletzt sehr bewegt hat, war »Alles ist möglich« von der US-Amerikanerin Elizabeth Strout. Das Buch ist hierzulande 2019 im btb-Verlag erschienen. Im Mittelpunkt des Romans stehen die aktuellen und ehemaligen Bewohner einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Illinois. Die Menschen unterschiedlicher Generationen, berichten von Vergangenem und Erlebtem. Sie alle haben eines gemeinsam: sie such(t)en ihre Erfüllung im Leben und mussten sich vielen Herausforderungen und Schwierigkeiten stellen, um annähernd eine solche zu finden. Nicht jedem ist dies gelungen und jeder trägt sein Schicksal auf andere Weise. Nach den ersten Seiten wusste ich mit »Alles ist möglich« noch wenig anzufangen, da mich sowohl die beschriebene Handlung, als auch die betreffenden Figuren nicht packen konnten. Kurz darauf aber änderte sich dieser Umstand und meine Aufmerksamkeit war vollständig hergestellt. Die Kapitel sind so miteinander verknüpft, dass die erwähnten Protagonisten dem Leser kurz darauf wieder begegnen. So werden die Geschichten aus den individuellen Blickwinkeln erzählt und immer wieder neue Personen eingeflochten. So waren mir schnell viele Namen geläufig und ich konnte mir Gesichter zu den Figuren erdenken. Die nüchterne Erzählweise von Strout ermöglicht es dem Leser, alle Charaktere unvoreingenommen kennen zu lernen und ein eigenes Bild von diesen zu entwickeln. Der kluge und schnörkellose Sprachstil, sowie das gute Empfinden für menschliche Seelenlagen bereichern das Lesen des ohnehin ansprechenden Romans ungemein. Die Bewohner der Provinzstadt sind Menschen mitten aus dem Leben, sie werden geplagt von Eifersucht, Neid, Armut, Wut und Verbitterung. Sie suchen Erfüllung, die wahre Liebe und Zusammenhalt. Nach und nach fügen sich die kurzen Abschnitte zu einem Ganzen zusammen und es entsteht eine gelungenes Werk über die menschliche Seele und deren Abgründe. Elizabeth Strout überzeugt durch ihr gutes Gespür für menschliche Emotionen und eine feine Sprache. Ihr gelingt es, ihre Charaktere authentisch und mit ihren Schwächen darzustellen und ihre Leser dennoch nicht zu beeinflussen.

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Vita

Elizabeth Strout wurde 1956 in Portland, Maine, geboren. Für ihren Roman »Mit Blick aufs Meer« bekam sie 2009 den Pulitzerpreis. »Die Unvollkommenheit der Liebe« wurde für den Man Booker Prize 2016 nominiert. »Alles ist möglich« wurde 2018 mit dem Story Prize ausgezeichnet, erhielt ein überwältigendes Presseecho in den USA und stand in allen großen Medien auf den Empfehlungslisten. Die Übersetzungsrechte ihres neuen Romans wurden in bisher 17 Länder verkauft. Elizabeth Strout lebt in Maine und in New York City.

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Pressestimmen

»Mit ›Alles ist möglich‹ hat sich die Bestsellerautorin endgültig in die Reihe der großen amerikanischen Literaten eingeschrieben.«

Franziska Wolffheim / SPIEGEL ONLINE (14. November 2018)

»Elizabeth Strout erzählt unsentimental vom Leben in einer Provinzstadt, ohne in Stereotype oder sentimentale Bemitleidung zu verfallen.«

»Pulitzer-Preisträgerin Strout erzählt in dichter Sprache von denen, von denen nur wenige erzählen: von einfachen Leuten im ländlichen Amerika.«

Stern (08. November 2018)

»Trotz vieler Verfehlungen und Verletzungen gilt: Alles ist möglich in diesem umwerfenden Buch.«

Martina Sulner / Hannoversche Allgemeine Zeitung (24. November 2018)

»Immer wieder schimmert in diesen neun Erzählungen, die sich beiläufig zum Roman runden, das Blau der Verheißung durch die Zeilen.«

Ingrid Mylo / Badische Zeitung (27. Oktober 2018)

»Man fühlt sich nach der Lektüre doch tatsächlich wie Patty, Lucy Bartons Buch lesend: irgendwie im Innersten verstanden.«

Annemarie Stoltenberg / NDR Kultur (12. November 2018)

»Das alles wird von Strout so leise und elegant entwickelt, dass man beim Lesen immer wieder bewundernd innehält.«

Renée Zucker / rbb Inforadio (11. November 2018)

»Elizabeth Strout ist eine Meisterin der menschlichen Seelenlagen. Subtil und ohne viel Worte schafft sie Situationen, die frei von Stereotypen alles über ihre Charaktere sagen.«

Roana Brogsitter / B5 aktuell (28. November 2018)