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Frank Herbert

Dune – Der Wüstenplanet

Roman

Taschenbuch
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Der Kult-Roman zum Kino-Blockbuster

Das atemberaubende Panorama unserer Zivilisation in ferner Zukunft - und eine Welt, die man nie vergisst: Arrakis, der Wüstenplanet. Einzigartig, herrlich – und grausam. Und doch haben es die Menschen geschafft, sich dieser lebensfeindlichen Umwelt anzupassen ...
Frank Herberts Bestseller gilt als Meilenstein der Zukunftsliteratur – ein monumentales Epos, das jede Generation von Leserinnen und Lesern neu für sich entdeckt. Im September 2021 startet die spektakuläre Neuverfilmung dieses Klassikers in den Kinos!


Aus dem Amerikanischen von Jakob Schmidt
Originaltitel: Dune
Originalverlag: Heyne TB
Taschenbuch, Broschur, 800 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-32122-9
Erschienen am  09. August 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Der Wüstenplanet - neu übersetzt

Rezensionen

Ein episches SciFi-Meisterwerk!

Von: tabeasbookworld

01.03.2022

Dieses Buch hat mich absolut begeistert und ich wurde komplett überzeugt! Zu Beginn ging es eher langsam und sehr sehr sehr komplex (was meint ihr warum das Buch so dick ist👀) los, was ich erst als langweilig und fahd empfunden habe, später aber enorm wichtig für das Verständnis der ganzen Geschehnisse war. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich am Anfang, dadurch dass wir auch so viele Einblicke in die Gedanken der Charaktere bekommen haben, sehr überfordert war und das nicht nur mit den ganzen Namen, Machtpositionen und Verbindungen der Charaktere. Es war zu Anfang schwer für mich in die Erzählung reinzufinden, doch als es mit der Handlung an Fahrt aufnahm und die Situationen übersichtlicher und strukturierter wurden, nahm auch die Spannung zu und ich bin der Geschichte kurz darauf mit Haut und Haaren verfallen. Nicht nur gab es ein unglaublich kompliziertes, komplexes und episches Worldbuilding, sondern auch die vielschichtigen und zum Teil undurchdringlichen Charaktere haben mir sehr gefallen. (Es gibt so so viele, deshalb beschränke ich mich hier auf Paul✨) Bei Paul habe ich mich während des Lesens gefühlt, als würde ich miterleben wie er so richtig erwachsen wird. Es war, als hätte ich ihn auf eine Reise durch sein Leben begleitet. Zu Beginn scheint noch alles gut, doch dann geht eine Sache schief und zieht alles mit sich, wodurch Paul auf die Probe gestellt und schlussendlich viel reifer wird. Ich mochte ihn sehr, manchmal war er zwar sehr geheimnisvoll und ich konnte nicht genau verstehen, warum er etwas tat wie er es eben tat, aber die meiste Zeit war es bewundernswert wie meisterhaft er alles geregelt hat (ich meine es ernst, der Junge ist schlauer als Hermine Granger und das will was heißen👀). Die Beziehung zu seiner Mutter fand ich sehr glaubwürdig dargestellt, nicht immer liebevoll sondern oft auch berechnend, aber das hat es nachvollziehbarer gemacht, wenn man bedenkt welche Machtposition Paul oder auch seine Mutter rinne hat. Als wunderschön habe ich die kleine Liebesgeschichte zwischen Paul und Chani empfunden, weil die beiden einfach diese Verbindung ausgestrahlt haben, bei der man auch ohne viele Worte weiß, dass die beiden zusammen gehören. Das Ende hat mich zwar sehr geschockt und überrascht zurückgelassen, dennoch war dieses Buch bemerkenswert. Das lag vor allem auch an dem Schreibstil, der mich stetig angenehm durch die Geschichte getragen hat... Okay, am Anfang war es etwas holprig wegen der ganzen unbekannten Begriffe und der Ausdrucksweise, aber ich bin schnell dahinter gekommen und konnte es ab da nur noch genießen. Fazit: Absolut episches SciFi-Meisterwerk! Wenn ihr es noch nicht gelesen habt, tut es!!! Es hat eine hochwertige Storyline mit genial ausgeklügelten Charakteren und mehr als interessanter und spannender Handlung, vom grandiosen Schreibstil ganz zu schweigen! Ich kann es wirklich jedem empfehlen und wenn euch meine Rezension nicht überzeugt hat, dann schaut den Film, denn der ist ebenfalls mehr als gelungen! (Oder meine ganzen Ausrufezeichen hinter den Fazitsätzen überzeugen euch ja vielleicht...💭) 4,5/5⭐

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Epos mit Schwachstellen

Von: Eule und Buch

12.02.2022

Paul, der Sohn des Herzogs Leto Atreides, kommt auf den Planet Arrakis, als sein Haus diesen vom Imperator erhält. Auf der lebensfeindlichen Welt ist ihnen nur zu klar, dass jeder Fehler tödlich sein kann und eine Falle bereits für sie ausgelegt wurde. Als ein verfeindetes Haus einen Schlag gegen sie setzt, fliehen Paul und seine Mutter in die Wüste, wo sie den Fremen begegnen. Diese erkennen in ihm einen vorhergesagten Messias. Es gibt wenig Bücher, bei denen ich meine Meinung in Bezug auf das Buch während des Lesens so oft geändert habe, wie hier. Zu Beginn fiel es mir extrem schwer, in die Geschichte einzufinden. Dies lag vor allem an der auktorialen Erzählweise. Zu jedem Zeitpunkt weiß man von jedem Charakter, was dieser denkt, fühlt und will. Es wird nichts im Dunkeln gelassen und manchmal weiß man auch bereits, was in der näheren Zukunft des Buches geschehen wird. Bei mir kam dadurch Langeweile auf, immerhin wusste ich immer genau, was als nächstes passieren würde. Es hat annähernd 200 Seiten gedauert, aber ich habe mich doch an den Schreibstil gewöhnt. Und ab da gefiel mir das Buch sehr gut. Der Autor hat hier eine fantastische Welt erschaffen, die ich nur zu gerne erkundet und zu der ich jedes Detail aufgesogen habe. Auch nach 800 Seiten gibt es noch so viele Rätsel und so vieles, das ich gern über dieses Buchuniversum erfahren würde. An einer Stelle des Buches gibt es dann einen Zeitsprung. Danach wirkte das Buch plötzlich sehr gehetzt. Es gibt kriegerische Handlungen, Verhandlungen, neue Familie, alte Freunde und das alles wird so schnell abgehandelt, dass es mich mehr als verwirrt hat. Einige Fäden, die weit im Voraus gespannt worden waren und bei denen ich schon auf die Auflösung gewartet hatte, wurden hier innerhalb von wenigen Sätzen, teilweise offscreen beendet. Das Ende des Buches war so dermaßen plötzlich, dass ich völlig verwirrt war. Ein wenig gefehlt hat mir insgesamt der Bezug zu den Charakteren. Obwohl ich immer in die Köpfe von allen schauen konnte, gab es dennoch keinen einzigen, mit dem ich wirklich mitfiebern konnte, oder den ich emotional gesehen verstehen konnte. Allgemein werden emotionale Szenen meist nicht wirklich gezeigt. Insgesamt fiel es mir so schwer, das Buch als Ganzes zu mögen. Dennoch gab es einige Dinge, die mich begeistern konnten. Man merkt, dass man es hier mit einem Epos zu tun hat und ich verstehe, wie dieses Werk viele andere Autoren beeinflussen konnte. Fazit: „Dune“ ist definitiv ein Epos, das seiner Zeit voraus war und viele andere Werke inspiriert hat. Dafür hat es Anerkennung verdient. Dennoch ist es aus heutiger Sicht teils schwer zu lesen, was vor allem an der sonst eher selten verwendeten Erzählweise liegt.

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Vita

Frank Herbert (1920-1986) wurde in Tacoma, Washington, geboren. Nach einem Journalismus-Studium arbeitete er unter anderem als Kameramann, Radiomoderator, Dozent und Austerntaucher, bevor 1955 sein Debütroman »The Dragon in the Sea« zur Fortsetzung in einem Science-Fiction-Magazin veröffentlicht wurde. Der Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm schließlich Mitte der 1960er-Jahre mit seinem Roman »Der Wüstenplanet«, der sowohl mit dem Hugo Award als auch mit dem Nebula Award ausgezeichnet wurde. Bis heute gilt »Der Wüstenplanet« zusammen mit den Nachfolgeromanen als einzigartige literarische Weltenschöpfung, die jede Generation von Leserinnen und Lesern neu für sich entdeckt.

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