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Dune – Der Wüstenplanet

Roman

(7)

Bestseller Platz 40
Spiegel Taschenbuch Belletristik

TaschenbuchNEU
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Der Kult-Roman zum Kino-Blockbuster

Das atemberaubende Panorama unserer Zivilisation in ferner Zukunft - und eine Welt, die man nie vergisst: Arrakis, der Wüstenplanet. Einzigartig, herrlich – und grausam. Und doch haben es die Menschen geschafft, sich dieser lebensfeindlichen Umwelt anzupassen ...
Frank Herberts Bestseller gilt als Meilenstein der Zukunftsliteratur – ein monumentales Epos, das jede Generation von Leserinnen und Lesern neu für sich entdeckt. Im September 2021 startet die spektakuläre Neuverfilmung dieses Klassikers in den Kinos!


Aus dem Amerikanischen von Jakob Schmidt
Originaltitel: Dune
Originalverlag: Heyne TB
Taschenbuch, Broschur, 800 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-32122-9
Erschienen am  09. August 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Der Wüstenplanet - neu übersetzt

Rezensionen

Aus einem Grund ein Klassiker!

Von: justmiaslife

06.09.2021

Dune ist meiner Meinung nach eine dieser lebensverändernden Lektüren. Der Roman ist äußerst fantasievoll, spielt in einer einzigartigen dystopischen Zukunft und ist mit einigen der denkwürdigsten Figuren bevölkert. Dune hebt den Weltenbau auf eine ganz neue Ebene, spricht aber gleichzeitig von unserer heutigen menschlichen Gesellschaft. Es ist ein sehr aktueller Roman, der zahlreiche Fragen zu Religion, Macht, Politik und Identität aufwirft. Wie viele Science-Fiction-Werke, die ich bewundere, stellt auch Dune die Frage: Was bedeutet es, ein Mensch zu sein? Einige der Figuren besitzen oder erwerben übermenschliche Fähigkeiten, aber auch sie sind oft in den Zwängen der menschlichen Gesellschaft und ihrer eigenen sozialen Programmierung gefangen. Es ist faszinierend, den Konflikt zwischen dem Einzelnen und der Gesellschaft in diesem Buch zu beobachten, das so reich an Bedeutung und philosophischen Fragen ist. Dune ist der meistverkaufte Science-Fiction-Roman aller Zeiten – und das zu Recht. Es wäre nicht weit hergeholt, ihn als das beste Science-Fiction-Werk aller Zeiten zu bezeichnen. Was meine persönliche Leseerfahrung betrifft, so ist es sicherlich einer der besten Romane, die ich je gelesen habe, sei es Science-Fiction oder andere. Neben der absoluten Faszination, die der Aufbau der Welt auf mich ausübte, war ich (und bin es immer noch) von den einzelnen Charakteren zutiefst fasziniert. Das psychologische Porträt der Charaktere ist wunderbar. Die Machtstrukturen in Dune sind so gut dargestellt und ein interessanter Bereich, den man studieren kann. Es gibt so viele faszinierende Gesellschaften in dieser dystopischen Welt, und sie alle werden von den Charakteren selbst gut dargestellt. Dune ist eine Welt der Zukunft, aber eine, in der Technologie tabu ist. Es gibt die Raumfahrt, aber die Planeten werden von feudalen Häusern regiert, die alle unter der Herrschaft eines einzigen Königs vereint sind. Der Imperator mit den Adelshäusern mag an der Spitze stehen, aber es sind die Geheimgesellschaften, die viel Macht haben – wie die „Hexen“. Das Geniale an „Dune“ ist, dass der Aufbau der Welt mit der Handlung und der Einführung der Figuren zusammenfällt. Die Handlung des Romans beginnt damit, dass die Adelsfamilie Atreides den von ihr beherrschten Wasserplaneten verlassen muss, um ihn gegen Dune (Rakis) einzutauschen, einen Wüstenplaneten, auf dem „Spice“ (eine geheimnisvolle Substanz, die das Leben verlängert und das Imperium zusammenhält) von riesigen Würmern produziert wird. Die Beschreibungen der Planeten sind phantastisch, und es werden viele interessante Fragen zur Ökologie aufgeworfen, zu den Auswirkungen, die wir auf die Natur haben (und umgekehrt). Herzog Leto, der Patriarch einer Familie, ist ein zutiefst ehrenwerter Mann, der von vielen geliebt wird. Sein einziger Erbe ist Paul, ein Junge, der als ungewöhnlich klein für sein Alter beschrieben wird (aber sehr klug und vielversprechend). Pauls Mutter Jessica, eine Bene-Gesserit-Schülerin, ist offiziell eine Konkubine von Leto, wird aber wie eine Ehefrau behandelt und geliebt. Der Grund, warum Herzog Leto sie nicht geheiratet hat, ist rein politisch. Die Liebe, die in dieser Beziehung besteht, wird viele interessante Folgen haben. Das Produkt dieser Liebe ist Paul – ein Junge, der unter den wachsamen Augen aller steht. Dune beginnt mit der Geschichte einer adligen Familie Atreides, und während sie sich auf diese Familie (oder die überlebenden Mitglieder) konzentriert, tritt mit der Zeit Paul auf den Plan. In der Tat sind es Pauls Handlungen, die den Lauf der Geschichte verändern. Gegen Ende gibt es keinen Zweifel mehr, wer die Hauptfigur dieses Romans ist. Während der kleine Junge Paul sein Leben riskiert, um übernatürliche Fähigkeiten zu erlangen, sehen wir, wie er zu einem Mann heranwächst, der entschlossen ist, alles zu tun, um seine Familie zu retten und das zu bekommen, was ihm gehört. Doch was ist der Preis, den Paul dafür zahlen muss? Der messianische Paul Atredies ist eine der fesselndsten Hauptfiguren in der Geschichte der Science-Fiction und reich an Details. Herberts äußerst einflussreiches Epos spielt im großen Stil, wenn verfeindete Adelshäuser um die Kontrolle über den alles entscheidenden Wüstenplaneten Dune wetteifern. Es enthält so viel in sich selbst. Sehr empfehlenswert!

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Der Scifi-Klassiker

Von: Jaspers Buchblog

16.10.2020

Mit Frank Herberts „Der Wüstenplanet“ ist ein, besser gesagt: der Science-Fiction Klassiker schlechthin in mein Bücherregal eingezogen. Frank Herbert verfasste den Roman bereits 1965, auf den ersten Band folgten fünf weitere sowie nach seinem Tod Fortsetzungen im gleichen Setting von Kevon J. Anderson und Brian Herbert. Im Mittelpunkt der Handlung steht der junge Paul Atreides, Sohn des Herzogs Leto Atreides, der im Begriff steht ein neues Lehen in Besitz zu nehmen: den Wüstenplaneten Arrakis, der so tödlich wie lukrativ ist. Denn nur auf diesem Planeten kann das Gewürz abgebaut werden, das den Menschen einen Blick in die Zukunft gewährt und ihr Leben verlängert. Herzog Leto Atreides unterschätzt den Neid seiner Feinde und gerät in einen tödlichen Hinterhalt. Seinem Sohn Paul bleibt nur die Flucht – doch innerlich plant er bereits seine Rache: seine Rache an den Feinden des Hauses Atreides… Gerade jetzt bin ich auf „Der Wüstenplanet“ – auf englisch „Dune“ – aufmerksam geworden, da eine Verfilmung für 2020 angekündigt war, deren Erscheinungstermin aufgrund der Pandemie jedoch auf das Jahr 2021 verschoben wurde. Allein schon das Alter des Buchs erzeugt einen interessanten Aspekt: mit der Zeit verändert sich unsere Vorstellung von der Zukunft und viele Dinge, die wir aus heutiger Sicht in die Zukunft projizieren, fielen Frank Herbert nicht ein – und andersrum. So liest man in „Der Wüstenplanet“ von Thoptern – einer Art Flugzeug mit Flügeln – und selbst Schriftrollen sind in Gebrauch. Daraus ergibt sich eine kontrastreiche Mischung aus vermeintlich älteren und futuristischen Bildern. Aus gesellschaftlicher Sicht dagegen ist „Der Wüstenplanet“ hochaktuell: im Zentrum des Romans steht das sagenumwobene „Gewürz“, ein einziges Produkt, auf dem die Ordnung der gesamten Menschheit des Dune-Universums aufbaut. Eine kapitalistisch geprägte Zukunft ist es also, die als Metapher heute genauso denkbar wäre wie 1965: Der einzelne Mensch ist von keinem Wert und viele Dinge haben sich nicht fortschrittlich, sondern rückschrittlich entwickelt: so zum Beispiel das Herrschaftssystem, das in Dune zu einer Monarchie geworden ist. Das waren bereits viele Aspekte, die diesen Scifi-Roman ausmachen, doch eines hat mir ganz besonders gefallen: die Geschichte ist dicht erzählt, ohne zu hektisch oder zu langatmig zu werden – jeder Satz hat Energie und Relevanz für die Geschichte. Ein Satz genügt für einen Plot-Twist. Das habe ich wirklich selten so gelesen und das macht es leicht, diesen 700-Seiten Roman sehr intensiv und schnell zu lesen. „Der Wüstenplanet“ wirkt auch nach dem Lesen noch nach. Der Roman macht viel Lust auf Fortsetzung, auch wenn die Geschichte an dieser Stelle auch gut ein Ende finden könnte. Einerseits, doch andererseits ist Dune so facettenreich, dass noch viel Raum für weitere Geschichten existiert. Ich bin gespannt, wie gut dieser Roman in der kommenden Verfilmung umgesetzt wird – und natürlich freue ich mich auch darauf, die Fortsetzungen zu lesen.

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Vita

Frank Herbert (1920-1986) wurde in Tacoma, Washington, geboren. Nach einem Journalismus-Studium arbeitete er unter anderem als Kameramann, Radiomoderator, Dozent und Austerntaucher, bevor 1955 sein Debütroman »The Dragon in the Sea« zur Fortsetzung in einem Science-Fiction-Magazin veröffentlicht wurde. Der Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm schließlich Mitte der 1960er-Jahre mit seinem Roman »Der Wüstenplanet«, der sowohl mit dem Hugo Award als auch mit dem Nebula Award ausgezeichnet wurde. Bis heute gilt »Der Wüstenplanet« zusammen mit den Nachfolgeromanen als einzigartige literarische Weltenschöpfung, die jede Generation von Leserinnen und Lesern neu für sich entdeckt.

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