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T. S. Orgel

Behemoth

Roman

(7)
Paperback
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Die Erde ist in ferner Zukunft unbewohnbar geworden. Die einzige Hoffnung der Menschheit sind drei riesige Generationenschiffe, die sich ein kosmisches Rennen zum nächsten habitablen Planeten liefern. Im Laufe der langen Reise haben sich die Besatzungen immer weiter auseinander entwickelt. Als sie plötzlich auf ein Raumschiffwrack treffen, entbrennt ein Konflikt zwischen den drei Schiffen, denn wer die Ressourcen des Wracks kontrolliert, kann das Rennen zur neuen Erde gewinnen. Aber niemand ahnt, was es mit dem toten Schiff wirklich auf sich hat …


ORIGINALAUSGABE
Paperback , Broschur, 576 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-32113-7
Erschienen am  10. May 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Solides Science Fiction Buch

Von: Buecherreise

26.09.2021

Das Cover des Buches ist einfach aber sehr passend. Die Farbwahl ist angenehm und man hat sofort eine Vorstellung was einem bei diesem Buch erwartet. Die Geschichte spielt im 24 Jahrhundert und es geht hierbei um drei Generationsschiffe, die sich auf den Weg zu ihrem neuen Zuhause machen. Mittlerweile sind die drei Schiffe mehr als 100 Jahre unterwegs und haben sich voneinander entfremdet. Ihre Lebensweise unterscheidet sich stark voneinander und als ein undefiniertes Objekt ihr Radar streift, beginnt ein Wettrennen um die Ressourcen. Dabei begleitet man mehrere Protagonisten. Auf der einen Seite Helen, die vom Generationsschiff „Teresch“ kommt und Laohu, der vom anderen Schiff namens „Zheng he“ stammt. Ich konnte die Charaktere gut nachempfinden und habe mich hineinversetzen können. Dieses Buch ist mit seinen fast 600 Seiten wirklich ein Brocken aber es ließt sich durch den guten Schreibstil schnell durch. Die Brüder Orgel haben einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil. Was ich gerade im Bereich Science Fiction sehr wichtig finde. Ich konnte mir alles gut vorstellen und mein Kopfkino begann schnell zu arbeiten. Anfangs hatte ich ein wenig Probleme in die Geschichte einzutauchen, weil die Schauplätze und die Jahreszahlen sich ändern aber ich habe mich relativ schnell eingefunden und konnte das Buch dann kaum aus der Hand legen. Ich empfehle dieses Buch weiter und muss sagen, dass die beiden Autoren hier gute solide Arbeit geleistet haben.

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Wie ich mir SciFi wünsche

Von: Tine Buchstabengeflüster

02.09.2021

Die Erde ist mehr denn je zerstört und die Menschen leben mittlerweile auf dem Mond und dem Mars. Eines Tages wurden drei Raumschiffe losgeschickt, um zu einem weit entfernten Sonnensystem zu gelangen. Nach mehreren hundert Jahren hat sich die Gesellschaft der drei Generationsschiffe unterschiedlich entwickelt. Das eine hat sich biomedizinisch enorm weiterentwickelt, das andere hat immer noch mit den Auswirkungen eines Unglücks zu kämpfen und vom dritten, in dem sich die meiste Bevölkerung im Kryoschlaf befindet, hat schon lange niemand mehr etwas gehört. Kurz vor Erreichen ihres Ziels taucht ein unbekanntes Objekt auf, nach dem alle Raumschiffe gieren, denn das Objekt könnte den nach Jahrhunderten angeschlagenen Schiffen benötigte Ressourcen bieten. Die Leser/innen begleiten während der Geschichte Laohu, einem Sicherheitsbeamten auf dem Weltschiff Zeng He und das Ehepaar Rangi und Helen, die auf dem Weltschiff Tereschkowa Außeneinsätze durchführen um das Schiff zu warten. Zu Beginn des Buches wird auf ein Namensverzeichnis und Glossar hingewiesen, die hinten im Buch zu finden sind. Das ist gut gemacht, denn sonst finde ich die Lesehilfe immer erst nach dem Beenden der Geschichte. Doch hier braucht man es eher selten, da trotz der vielen Schauplätze in Gegenwart und Vergangenheit die vielen Charaktere doch so unterschiedlich und toll gezeichnet sind, dass man sich gedanklich immer gut in dem entsprechenden Kapitel wiederfindet. Und auch technische Details und alle anderen Informationen werden von dem Autorenduo sehr verständlich dargestellt. Die Geschichte ist sehr mitreißend und zwar nicht erst, als die Raumschiffe das unbekannte Objekt im All erreichen. Auch davor ist die Erzählung sehr spannend, weil man verfolgen kann, wie unterschiedlich die Bevölkerungen auf den drei Schiffen leben – sehr faszinierend – und auch einiges aus der Vergangenheit erfährt. Ab und zu wird nämlich von Oren auf dem Mars berichtet. Auch der Grund, weshalb die Raumschiffe ins weite Weltall geschickt wurden, hat mir gut gefallen und zur Spannung beigetragen. Das Autorenduo hat eine mitreißende und beeindruckende Geschichte mit vielschichtigen Charakteren geschaffen! >>Dieses plötzliche ungeschönte Erkennen, wie winzig das alte Weltschiff war und um wie viel unbedeutender man selbst im Vergleich dazu. Es gab nichts, was einen Menschen darauf vorbereiten konnte. Lautlos glitten die drei anderen Shuttles neben ihnen aus der Schleuse, jedes eine zerbrechliche Blase aus Atemluft, gefüllt in wenig mehr als einen Huch schimmernder Aluminiumfolie, voll mit winzigen Zellkolonien, die sich in genau diesem Moment ihrer Unwichtigkeit bewusst wurden.<<, S. 213 Fazit: „Behemoth“ ist eine sehr spannende und mitreißende Geschichte über drei Generationsraumschiffe während ihres Wettrennens zu einem weit entfernten Ziel, als sie ein unbekanntes Objekt im All finden. In der Geschichte gibt es nichts, was mich gestört hätte. „Behemoth“ ist so, wie ich mir einen SciFi-Roman im Weltall vorstelle.

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Vita

Hinter dem Pseudonym T. S. Orgel stehen die beiden Brüder Tom und Stephan Orgel. In einem anderen Leben sind sie als Grafikdesigner und Werbetexter beziehungsweise Verlagskaufmann beschäftigt, doch wenn beide zur Feder greifen, geht es in fantastische Welten. Nach einer Reihe von Kurzgeschichten und elektronischen Veröffentlichungen erschien 2012 ihr erster gemeinsamer Roman »Orks vs. Zwerge«, für den sie im Oktober 2013 den Deutschen Phantastik Preis für das beste deutschsprachige Debüt erhielten.

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