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Rob Hart

Der Store

Was ist dir deine Freiheit wert?
Roman

Taschenbuch
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»Cloud« ist mehr als nur ein Arbeitgeber. Es ist dein Zuhause. Deine Familie. Und wenn du einmal dort bist, wirst du nie wieder gehen wollen – oder können …

USA in der nahen Zukunft. Zinnia hätte nie gedacht, dass sie einmal für »Cloud« arbeiten würde, den weltgrößten Onlinestore, der alle lokalen Geschäfte geschluckt hat. In Zeiten enormer Arbeits- und Obdachlosigkeit bietet das Unternehmen Sicherheit – und liefert jedes Produkt, das man sich vorstellen kann. Aber Zinnias Arbeitsbedingungen sind unmenschlich. In den riesigen Lagerhallen wird jeder Schritt überwacht, jedes Gespräch belauscht. Und es steht noch mehr auf dem Spiel: Wenn Pakete mit Drohnen ausgeliefert und Kundendaten gespeichert und analysiert werden, gibt es bald keine Privatsphäre mehr. Doch niemand ahnt, dass Zinnia nicht die ist, als die sie sich ausgibt. Sie riskiert alles, um »Cloud« zu bremsen – und die Welt wieder zu einem besseren Ort zu machen.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kleinschmidt
Originaltitel: The Warehouse
Originalverlag: Heyne
Taschenbuch, Klappenbroschur, 592 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42467-8
Erschienen am  11. October 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Hochaktuell und super spannend

Von: lesulu

05.08.2020

„Der Store“ von Rob Hart ist im Heyne Verlag erschienen und erzählt von einem Unternehmen namens Cloud. Cloud wurde von Gibson Wells erfunden und soll alles bequemer machen – Waren werden bestellt, in den Clouds verpackt und per Drohne zugestellt. Die MitarbeiterInnen wohnen direkt in den Clouds, in denen alles Notwendige direkt vor Ort ist inkl. Schulen, Shoppingcentern und Restaurants. Rob Hart erzählt den Roman in 3 Erzählsträngen – Zinnia, Paxton und Gibson Wells kommen zu Wort. Zinnia und Paxton sind 2 Cloud-MitarbeiterInnen, welche sich beim Einstellungstest kennenlernen, sich immer wieder über den Weg laufe und schließlich anfreunden. Durch die unterschiedlichen Charaktere lernt man auch die Cloud aus verschiedenen Sichtweisen kennen und erfährt dadurch viel über das ganze System in und um Cloud. Buy Local ist derzeit noch aktueller denn je und dennoch kaufen viele Menschen, ob aus Bequemlichkeit oder weil die Möglichkeiten vor Ort fehlen, größtenteils online. Wer „Der Store“ gelesen hat, wird definitiv anfangen über sein Kaufverhalten nachzudenken, denn was Rob Hart beschreibt könnte in nicht mehr allzu ferner Zukunft liegen. Der Autor rüttelt wach und ist dabei hoch aktuell. Durch seinen fesselnden und flüssigen Schreibstil liest man die 592 Seiten auch gerne am Stück durch – keine Seite zu viel, keine zu wenig! Von mir bekommt „Der Store“ eine absolute Leseempfehlung!

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Erschreckend nahe

Von: FoxisBücherschrank

17.04.2020

Wir begeben uns in die MotherCloud ein Internet-Versand-Handel wie wir ihn kennen. Nur ein wenig in der Zukunft, die gar nicht so weit weg ist. Glaube das kann man schon gar nicht mehr dystopisch nennen, all das was Rob Hart hier beschreibt haben wir bereits. Smarte Uhren, Hightech vom Feinsten und Überwachung und Drohnen. Auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen. Alles was wir übers Internet tun, jede App weiß was wir mögen, lesen, kaufen und wie unser Puls gerade ist. Wir lassen das zu. Wir wissen das Mitarbeiter ausgebeutet werden, wir wissen das die Innenstädte deshalb kaputt gehen.Tief im Innersten wissen wir doch, dass das Mist ist. Ganz ehrlich und man macht es doch immer wieder. Da kann man sich schon selbst nicht mehr leiden. Aber wie heißt es so schön. Entweder alle machen mit oder es funktioniert nicht. Und es funktioniert für diesen großen Konzern im Internet den jeder kennt. Aber wie geht es den Mitarbeitern? Müssen die vielleicht wirklich schon so ausartend schuften wie es in „Der Store“ beschrieben ist? Die Uhr zeigt dem Mitarbeiter an, was er machen muss. Die Uhr öffnet Türen, die Uhr zeigt dein Ranking an. Bist du 5 bist du gut. Bist du 3 solltest du schleunigst besser werden, bist du 1 fliegst du. Kann sein, dass man erst mal schaut und dich von einem Posten zu einem anderen schickt, der noch schlechter ist als der, bei dem du warst. Da kriege ich Hörner. Und man kann nichts dagegen tun. Die Cloud ist mächtig. Draußen herrscht Öde. Da willst du auch nicht. In der Cloud geht es dir noch gut, wenn du Leistung bringst. Draußen ist nichts. Ödland. Dafür aber bringt dir die Drohne binnen Stunden deine bestellte Ware. Gefällt mir das jetzt wirklich?Die Story hat hier 2 Protagonisten, die aus unterschiedlichen Gründen ein Bewerbungsverfahren durchlaufen, um in der Cloud aufgenommen zu werden. Und diese Story ist es dann auch, die sich leider zieht. Da finde ich, hätte Rob Hart anderes auffahren müssen. Der Grundgedanke ist aber gut und hat mich am Buch festhalten lassen. Definitiv macht das Buch nachdenklich. Aber bringt es auch zum umdenken? Ich denke der Zug ist längst abgefahren. Wir kaufen im Internet. Ich muss zugeben das Umdenken hat noch nicht begonnen. Weil wir so bequem sind. Es wird uns so einfach gemacht und Daten, ja die hat ja schon jeder. Jo! Tja, so lange wir so denken, wird die Zukunftsversion von Rob Hart bald keine mehr sein. Die bestellenden Leute wissen nicht, wie krass es den Mitarbeitern der Cloud geht. Die wohnen, arbeiten und leben dort. Alles wird überwacht. Krank sein? Ach was denn. Mit dem gebrochenen Arm kannst du doch noch weiter machen. Phu! Geld ist auch nichts mehr Wert. Gezahlt wird in Credits, welche ja dann quasi sofort wieder in die Cloud fließen. Die verlieren ja nichts. Nur die Mitarbeiter verlieren ihre Identität. Auch haben Lese- Vorgänger schon das gleiche gesagt, ich sage es aber auch das sich „Der Store“ einreihen kann an „Fahrenheit 454“ oder „Schöne neue Welt“ und „1984“. Teils sind diese Dinge, die dort beschrieben wurden, ja auch passiert. In jeder Geschichte steckt in Körnchen Wahrheit. Wir sind nur nicht bereit, diese zu sehen. (Leider gekürzt da nur 4000 Zeichen möglich)

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Vita

Rob Hart hat als politischer Journalist, als Kommunikationsmanager für Politiker und im öffentlichen Dienst der Stadt New York gearbeitet. Er ist Autor einer Krimiserie und hat zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht. Rob Hart lebt mit Frau und Tochter auf Staten Island.

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