MAGIC: The Gathering - Die Kinder des Namenlosen

Roman

Paperback
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Von klein auf hat Tacenda die Gabe, einen starken Zauber zu wirken, der sie und ihre Familie vor den Monstern in den Wäldern schützt. Doch diese Macht ist zugleich ihr Fluch, denn Tacenda ist dazu verdammt, ein Leben in ewiger Finsternis zu führen: Sobald die Sonne aufgeht, verliert sie ihr Augenlicht, bis es wieder dunkel wird. Eines Nachts versagt der Schutzzauber, und Tacendas Familie wird von den Ungeheuern getötet. Tacenda glaubt, dass der neue Lord, der vor einiger Zeit den alten Herrscher abgelöst hat, dafür verantwortlich ist. Angeblich steht er mit Dämonen im Bunde. Sie bricht in sein Herrenhaus ein, um Rache zu nehmen. Doch schnell muss sie erkennen, dass der Lord alles andere als von dieser Welt ist, und dass sehr viel dunklere Mächte für den Tod ihrer Familie verantwortlich sind …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Ole Johan Christiansen
Originaltitel: Children of the Nameless
Originalverlag: Wizards of the Coast
Paperback , Broschur, 272 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-32094-9
Erschienen am  13. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

MAGIC™: The Gathering - Die Romane

Rezensionen

Leider nicht überzeugend

Von: Tanya von Dreams-of-Fantasy

22.01.2021

Meine Meinung: Der Anfang war recht spannend gestaltet und ich kam schnell in die Geschichte rein. Etwas brutal und gruselig angehaucht, aber nicht zu viel. Man wollte wissen was passiert und wie es mit Tacenda weiter geht. Im laufe der Geschichte verflüchtigte sich der erste Eindruck leider. Es wurde mir persönlich zu langweilig und langatmig. Für so eine kurze Geschichte habe ich schon lange zum lesen gebraucht, was mich auch etwas frustriert hat. Die Story hat sich in der Mitte des Buches komplett verloren und erst am Ende fügte sich dann doch ein roter Faden mit ein, was dem Ganzen einen noch akzeptablen Abschluss brachte. Leider konnte mich das Werk an sich nicht wirklich überzeugen. Schade, weil der Anfang viel Potenzial bot. Da dies aber eine recht kurze Geschichte (von einer Serie, die von vielen verschiedenen Autoren geschrieben wird) werden sollte, kann man nicht so viel Tiefe erwarten. Mir waren die Charaktere zu fade und dafür das der Fürst so mächtig sein soll, wirkte er auf mich eher wie ein verzogener Bengel, der in die Jahre gekommen ist. Die Gefühle in der Geschichte kamen nicht wirklich zur Geltung, obwohl genug Stoff da gewesen wäre, um das Drama auszuschmücken. Im Großen und Ganzen kann man sagen, das es in Ordnung war, aber wer die dicken schönen Schinken von Brandon Sanderson kennt und liebt, wird hier wahrscheinlich enttäuscht werden. Sein Talent mit Worten zu spielen und eine aufregende epische Welt zu beschreiben, kommen hier nicht ansatzweise zur Geltung. Mein Fazit: Eine kurze Geschichte für Zwischendurch, aber keine die mich nachträglich vom Hocker reißt und im Gedächtnis bleiben wird. Ich werde lieber bei den großen Geschichten von Brandon Sanderson bleiben, denn mit diesen konnte er mich um einiges mehr überzeugen.

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Überraschend humorvoll

Von: art_of_books97

23.09.2020

Ich habe „Die Kinder des Namenlosen“ von Brandon Sanderson beendet. Und ich habe es geliebt. Doch vorweg erstmal kurz was zum Inhalt. Wir befinden uns in einer magischen Welt voller Dämonen, Geister und Engel. Tacenda und ihre Zwillingsschwester Willia sind vom Sumpf mit besonderen Gaben gesegnet. Doch hat dies auch seinen Preis. So ist Tacenda tagsüber und Willia nachts blind. Als eines Tages Tacendas gesamtes Dorf von fremdartigen Wesen, den Wisperern, ausgelöscht wird, ist sie sich sicher, dass nur der Fürst im Herrenhaus Schuld daran sein kann. Deshalb beschließt sie, ihn zu ermorden. Doch es kommt alles anders, als sie gedacht hatte… Ich muss sagen, dass ich das erste Kapitel zu Anfang etwas verwirrend fand. Ich brauchte ein paar Seiten, um in die Welt einzutauchen. Dies mag aber auch daran liegen, dass dieses Buch in der Welt von dem Spiel Magic: THE GATHERING spielt und ich mich damit wirklich nicht auskenne. Aber spätestens als Tacenda zum ersten Mal auf Davriel und Fräulein Hochwasser trifft, hatte Sanderson mich für sich gewonnen. Es ist eine unfassbar witzige Dynamik zwischen den Figuren, voller Ironie und Spott. Wie beschreibt man Davriel am besten? Er ist arrogant, egozentrisch, sarkastisch und auch einfach fies. Ich zitiere mal: „Knirschgnar, würdet Ihr Euch bitte daranmachen, die Lampen hier drin anzuzünden? Ich kann kaum erkennen, wie hässlich Ihr seid.“ Trotzdem ist er einfach liebenswert. An Fräulein Hochwasser wird deutlich, dass Dämonen mehr können, als nur auf Seelen zu lauern, dass sie wirklich Beziehungen aufbauen. Auch die Geschichte fand ich spannend. Was hat es nun mit den Wisperern auf sich? Wie funktioniert die Religion in dieser Geschichte? Sanderson erzählt das alles in einem lockeren, humoristischen Stil, der der Geschichte gleichzeitig aber auch nicht die Spannung nimmt. Einziger Kritikpunkt meinerseits: Es war zu kurz. Es hat knapp 270 Seiten. Das ist wirklich nicht viel. Und innerhalb dieser Seiten ist die Geschichte auch abgeschlossen. Man erfährt zwar erstaunlich viel in kurzer Zeit, aber ich hätte mir etwas mehr gewünscht, sodass man die Figuren noch besser kennenlernt. In so kurzer Erzählzeit ist natürlich auch nur eine begrenzte Charakterentwicklung möglich, was ich sehr schade finde. Diese Geschichte hatte noch deutlich mehr Potential, was leider nicht vollends ausgeschöpft wurde. Dennoch möchte ich unbedingt weitere Bücher aus dieser Welt und auch von Sanderson lesen. Von mir gibt es 4,5/5⭐! .

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Vita

Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Seit seiner »Steelheart«-Trilogie und den epischen »Sturmlicht-Chroniken« ist der Autor auch in Deutschland einer der großen Stars der Fantasy. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.

www.brandon-sanderson.de

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Ole Johan Christiansen

Christiansen & Plischke wurde in den 70ern geboren, aber in den 80ern sozialisiert. Ihre Helden sind Gandalf, Conan und Han Solo, auf dem Computerbildschirm wehren sie Alien-Invasoren ab und lassen beim Rollenspiel die Würfel über ihr Schicksal entscheiden – sie sind eben echte Nerds.

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