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Sie ist Stockholms beste Ermittlerin – doch sie hat Leichen im Keller ...

Gullspång, eine Kleinstadt in Westschweden. Als in einer heißen Sommernacht die siebzehnjährige Annabelle spurlos verschwindet, ist schnell klar, dass Verstärkung angefordert werden muss. Mit Charlie Lager schickt die Stockholmer Polizei ihre fähigste Ermittlerin – doch was die Kollegen nicht wissen dürfen: Die brillante Kommissarin ist selbst in Gullspång aufgewachsen. Je tiefer Charlie nach der Wahrheit hinter Annabelles Verschwinden gräbt, desto mehr droht das Netz aus Lügen zu reißen, das sie um ihre eigene, dunkle Vergangenheit gesponnen hat. Doch die Zeit drängt – sie muss Annabelle finden, bevor es für sie beide zu spät ist …

»Lina Bengtsdotter vermengt geschickt verschiedene Erzählstränge, die in einem verblüffenden Finish zusammenlaufen. Diese vielschichtige, interessante Heldin macht Lust auf mehr.«

Stern, „Die zwölf besten Krimis der Saison“ (01. August 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Schwedischen von Sabine Thiele
Originaltitel: Annabelle
Originalverlag: Bokförlaget Forum, Stockholm 2017
Paperback , Klappenbroschur, 448 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-328-10381-3
Erschienen am  13. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Gullspang, Schweden

Die Charlie-Lager-Serie

Rezensionen

Informativ, nervenaufreibend und doch ganz anders

Von: readworlds

08.02.2021

„Löwenzahnkind“ von Lina Bengtsdotter war mein erster richtiger Thriller, den ich aufgrund seines Klappentextes unbedingt lesen musste. Da ich mit dem Genre noch keine Erfahrungen gemacht habe, beschloss ich, mich überraschen zu lassen und zu schauen, was da auf mich zukommen würde. Tja leider nicht immer etwas positives würde ich sagen. Denn obwohl die Autorin so viel Liebe ins Detail steckte und durch ihren Schreibstil eigentlich dafür sorgt, dass man ziemlich schnell und flüssig durch Buch kommen könnte, musste ich es doch ab und zu, auch für eine längere Zeit beiseite packen. Denn leider zog sich die Handlung aus meiner Sicht, teilweise extrem. Die Kapitel die aus der Vergangenheit stammen und mit „Eine andere Zeit“ und „Jener Tag“ beschriften boten Einblick in die Vergangenheit und trugen zum Teil auch sehr viel zum Verständnis bei, um die Hintergründe des Falles und des Verhalten der Personen vielleicht besser nachvollziehen zu können. Das hat mir persönlich als Leser auch total gefallen, sodass ich die Kapitel schnell durchgelesen habe, immer wenn sie kamen. Doch die eigentliche Handlung in der Gegenwart raubte mir dann doch manchmal den Nerv. Natürlich sind es Ermittlungen und natürlich geht da auch nicht immer alles schnell voran, aber zu lesen wie man gar nicht vorankommt ist ziemlich belastend. Hinzu kommt, dass ich mit der Hauptprotagonistin Charlie, die als Kommissarin aus Stockholm am Fall in ihrer Heimatstadt mithilft, einfach nicht warm werden konnte. Sie hat Ängste, von jemanden erkannt zu werden. Denkt viel über ihre Vergangenheit nach, was eigentlich nicht verkehrt ist. Aber ihre Umgangsweise damit hat mich gestört. Tabletten, Alkohol und One-Night Stands, sollen ihr diesbezüglich nämlich Abhilfe verschaffen und das sind für mich unverständliche Tatsachen, die Charlie für mich einfach durchgängig nicht sympathisch werden ließen. Vielleicht hat es damit zu tun, dass ich mich mit dem Genre noch nicht auskenne und ich keine Vergleiche ziehen kann aber aus meiner Sicht sind schwierige und unsympathische (Haupt-)Protagonisten einfach nicht normal. Doch was mir dafür umso besser gefallen hat, ist die Tatsache, wie durch das Buch mit meinen Gedanken gespielt worden ist. Während ich zu Beginn kein klares Bild vom Täter vor Augen hatte, änderte es sich von Hinweis zu Hinweis mehr und plötzlich kam ein ausschlaggebender Hinweis, der all meine persönlichen Ermittlungen wieder zunichte machte. Dementsprechend hatte ich zum Schluss trotzdem einen ganz konkreten Täter festgelegt, der allen Anschein nach wirklich etwas mit dem Fall zu tun gehabt hat. Tja und dann wurde ich vom Ende fast schon schockiert. Das hatte ich wirklich nicht erwartet. Ob’s mir persönlich zugesagt hat oder nicht, ist schwer einzuschätzen, denn irgendwie war es aufgrund der ganzen Ermittlungen dann doch nicht ganz zufriedenstellend aber anderseits vielleicht sogar die „bessere“ Variante? Oh Gott, ich glaube ich sollte wirklich mehr Bücher aus dem Bereich lesen, um Vergleiche ziehen zu können. Mein Fazit » Vielleicht war es nicht das beste Buch zum Einstieg, doch die liebevollen Details der Stadt und das düstere Gefühl, welches mich die ganze Zeit umgab, gaben mir eine realistische Sichtweise auf den Fall um die verschwundene Annabelle. Besonders die Kapitel aus der Vergangenheit schafften es mit meinen Gedankengängen zu spielen. Dagegen boten mir die Kapitel aus der Gegenwart nur schleppend Abwechslung. Von mir gibt es 3/5 Sternen aber in Anbetracht auf das Ende, werde ich vielleicht sogar noch die weiteren Teile der Reihe lesen.

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Ein Schwedenkrimi, wie er im Buche steht

Von: tarditier

04.08.2020

Löwenzahnkind ist einer dieser typischen Schwedenkrimis. Auch wenn die Handlung in diesem Fall in den lichten Sommermonaten spielt, zieht sich die Schwermütigkeit und Düsternis, die man mit den skandinavischen Ländern verbindet, wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Alkoholsucht, Medikamentenmissbrauch, damit verbunden die Neigung, sich wahllos mit irgendwelchen Männern einzulassen. So ist die Ermittlerin Charlie Lager, die es uns Lesern schwer macht, sie zu mögen. Und dasselbe sagt man auch der jungen Annabelle nach, die spurlos verschwindet. Aus einer Welt ohne Zukunftsperspektiven. Einer Welt, die auch Charlie fluchtartig verlassen hat, in die sie jetzt zurückkehrt und sich im Zuge der Recherchen plötzlich ihrer eigenen Vergangenheit gegenübersteht. Die Autorin schreibt prägnant und zeichnet das Bild dieser Gegend und ihrer Bewohner sehr gut wieder. Die drei Erzählebenen sind perfekt miteinander verknüpft, bringen so die Spannung auf ein hohes Niveau und machen die Protagonisten authentisch und lebendig. Mir hat das Debüt der schwedischen Autorin sehr gut gefallen. Das offene Ende verspricht eine interessante Fortsetzung, die ich sicher lesen werde.

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Vita

Lina Bengtsdotter wuchs in der schwedischen Kleinstadt Gullspång auf, die sie zum Setting ihrer Thriller-Serie um die Ermittlerin Charlie Lager machte. »Löwenzahnkind«, der erste Teil der Reihe, wurde zu einem Sensationserfolg: Es war das bestverkaufte Debüt des Jahres in Schweden und erscheint in 20 Ländern. Lina Bengtsdotter lebt heute in Stockholm.

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Pressestimmen

»Am Himmel der Krimis gibt es einen neuen Stern. Das Debüt von Lina Bengtsdotter vereint alle Zutaten eines perfekten Schwedenkrimis.«

Kölner Express (16. Juni 2019)

»Lina Bengtsdotter vermengt geschickt verschiedene Erzählstränge, die in einem verblüffenden Finish zusammenlaufen. Diese vielschichtige, interessante Heldin macht Lust auf mehr.«

stern

»Spannender Thriller nicht nur für Schwedenkrimi-Fans. Ein äußerst vielschichtiger Roman, bei dem die Spannung konstant hoch bleibt.«

hr2 »Büchertipp« (05. Juli 2019)

»Lina Bengstdotter macht mit ›Löwenzahnkind‹ Appetit auf mehr. Wer außergewöhnliche Ermittler und psychologische Ränkespielchen liebt, wird das Buch kaum aus der Hand legen können.«

Ruhr Nachrichten (19. Juni 2019)

»Spannung pur«

Freizeit illustrierte (16. Juni 2019)

»Ein Weltbestseller!«

Sunday Times

»Erstklassig!«

CRIME TIME

»Ein brillanter Krimi mit einer Kommissarin der Extraklasse – unvergesslich wie eine schwedische Mittsommernacht.«

Dagens Nyheter

»Ein fesselnder Pageturner und das faszinierende Portrait einer Kleinstadt. Lina Bengtsdotter ist Schwedens neue Krimikönigin!«

Aus der Begründung der Jury für das Beste schwedische Debüt 2017

»Ein großartiges Debüt – Lina Bengtsdotter hat die Chance, zu einer wichtigen Stimme unter den skandinavischen Krimiautoren zu werden.«

Dziennik Zachodni (PL)

»Eine rasante Story voller unvorhergesehener, schockierender Wendungen – Schweden hat ein neue Krimisensation!«

Dagbladet (NO)

»Wir hoffen doch sehr, mehr von dieser Ermittlerin lesen zu dürfen. Eine Rebellin, wie sie im Buche steht, diese Charlie Lager.«

Vrij Nederland (NL)

»Der Krimi-Hit des Sommers!«

Sveriges Radio

»Ein beeindruckendes Debüt, das Großes für die Zukunft verspricht.«

Göteborgs Posten

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