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Bestseller Platz 5
Spiegel Paperback Belletristik

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Olivia Rönning ist verschwunden. Ihre Kollegin Lisa Hedqvist ist sich sicher, dass sie entführt wurde. Als Tom Stilton von der Sache erfährt, kehrt er aus seiner selbstgewählten Corona-Isolation in den Stockholmer Schären in die Stadt zurück. Er und Lisa folgen der Spur zu einer einsamen Hütte. Doch als sie sie erreichen, steht das Haus bereits in Flammen. Eine tote Frau wird gefunden. Ist es Olivia?

Zur gleichen Zeit koordiniert ihre frühere Chefin Mette Olsäter die Sicherheit der landesweiten Corona-Impfstofflieferungen, doch es gibt Hinweise, dass der Transport sabotiert wurde ...


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Schwedischen von Susanne Dahmann, Julia Gschwilm
Originaltitel: Book 7
Originalverlag: Norstedts
Paperback , Klappenbroschur, 448 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-75853-1
Erschienen am  09. May 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Aktuell und spannend

Von: brigitta

23.05.2022

Inhalt: Olivia Rönning wurde entführt und im Keller eines Sommerhauses gefangen gehalten. Als das Haus in Brand gerät gelingt ihr die Flucht. In der Küche des Sommerhauses wird die Leiche von Olivias Entführerin gefunden. Lisa Hedqvist geht anfangs davon aus, dass die Entführerin den Freitod gesucht hat, doch die Obduktion ergibt, sie wurde erschlagen und dann erst in Brand gesetzt. Schnell steht jemand unter Verdacht, der vor vielen Jahren schon einmal ein Haus in Brand steckte und dabei den Vater der Entführerin tötete... Fazit: Cilla und Rolf Börlind haben in diesem Band der Rönning/Stilton- Reihe viel zu erzählen, wobei es nur Vordergründig um einen Kriminalfall geht. Ich glaube das Autorenpaar hat in hier ein Stück weit die Covid19-Pandemie und den "Schwedischen Weg" aufgearbeitet. Der Inhalt dreht sich zum großen Teil um Covid19, um Impfstoffe, um Verschwörungstheorien, Impfgegner, den mangelnden Schutz durch die Regierung, um Intensivstation und Corona-Regeln. Mette, Olivias ehemalige Chefin, koordiniert die Impfstoffverteilung in Schweden und diese wird immer wieder von Impfgegnern sabotiert, die Tante der Entführerin ist selbst Impfgegnerin, Tom Stilton liegt mit Covid19 auf der Intensivstation und Masken, sowie Desinfektionsmittel sind allgegenwärtig. Ich persönlich fand es sehr interessant zu lesen, dass der Umgang der Bevölkerung mit der Pandemie in Schweden gar nicht so anders war, als in Deutschland. Die alltäglichen Eindrücke aus dem Alltag in Schweden hätten sich auch in Deutschland abspielen können. Hier und da habe ich in Kritiken gelesen, dass die Pandemie etwas zu üppig in die Geschichte eingearbeitet wurde, ich hingegen finde das absolut in Ordnung. Der Krimi spielt in Zeiten von Covid19 und der Alltag wurde nun mal von Masken, Desinfektionsmitteln, Impfkampagnen und erkrankten Freunden geprägt. Cilla und Rolf Börlind haben in fast allen Krimis der Rönning/Stilton-Reihe tagesaktuelle Themen eingeflochten, warum also nicht auch ein Thema das seit über zwei Jahren den Alltag bestimmt. Die Geschichte liest sich gewohnt flott, aber wie schon erwähnt, hatte ich das Gefühl, dass der Kriminalfall der die Geschichte eigentlich tragen sollte, eher "Beiwerk" war. Nichtsdestotrotz war der Fall spannend und lange nicht klar, wer hier Täter war und wer Opfer. Für Leser, die Verschwörungstheorien anhängen, Impfstoffe gegen Covid19 ablehnen und konsequent alle Corona-Regeln missachten dürfte der Krimi wenig ansprechen sein, aber Leser, die Covid19 als Teil des Lebens akzeptiert und Interesse daran haben wie sich die Pandemie in Krimis wiederfindet, dürften hier ihren Spaß haben.

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Spannend und mit Cliffhanger

Von: Buchstabenfestival

15.05.2022

Ach, nein. Wirklich? Soll ich jetzt wieder ein Jahr mit diesem Cliffhanger leben? Wahrscheinlich schon. Es wird wohl gehen, denn irgendwie hat man sich bei dem Autorenpaar Börjlind schon daran gewöhnt, dass die Geschichte von Tom Stilton und Olivia Rönning noch nicht auserzählt ist. Nach dem etwas schwächeren sechsten Band ist der siebte Band wieder zur alten Stärke und Spannung zurückgekehrt. Tom Stilton ist zurück in Schweden und Corona hat auch Einzug gehalten. Wer die Romane der Autoren kennt, weiß, dass sie die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignisse in ihre Krimis einbauen. So konnte man davon ausgehen, dass auch Corona einen Part in diesem Krimi erhalten wird. Es gibt zwei Handlungsstränge - die Morde und die guten Samariter. Beide Stränge laufen anfangs parallel und lassen erst mal Fragen zu. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr greifen die Handlungsstränge ineinander und werden zu einer Geschichte. Kleine Wendungen und Einschübe, die den Lesenden verwirren und dann doch auf den richtigen Weg bringen, sorgen für die Spannung bis zum Schluss. Die Geschichte um Tom, Mette, Abbas, Olivia & Co. wird fortgeschrieben. Für Lesende, die die Vorgängerbücher nicht kennen, könnte es schwierig werden, den kurzen Rückblicken und Andeutungen zu folgen bzw. diese richtig zu interpretieren. Mir hat es gut gefallen, dass alle wieder in Schweden zusammen kamen, wenn auch aus einem traurigen Grund. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band. Wir lesen uns hoffentlich in einem Jahr wieder.

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Vita

Cilla und Rolf Börjlind gelten als Schwedens wichtigste und bekannteste Drehbuchschreiber für Kino und Fernsehen. Ihre mittlerweile fünfbändigen Serie um Polizistin Olivia Rönning und Kommissar Tom Stilton wurde sehr erfolgreich für das ZDF verfilmt und sind Bestseller. Ihre Kriminalromane erscheinen in 30 Ländern.

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Cilla und Rolf Börjlind gelten als Schwedens wichtigste und bekannteste Drehbuchschreiber für Kino und Fernsehen. Ihre Serie um Polizistin Olivia Rönning und Kommissar Tom Stilton wurde sehr erfolgreich für das ZDF verfilmt. "Wundbrand" und "Kaltes Gold" standen wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Die Kriminalromane sind internationale Bestseller und erscheinen in 30 Ländern.

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Susanne Dahmann studierte Geschichte, Skandinavistik und Philosophie an den Universitäten Kiel und Freiburg im Breisgau. Nach dem Magisterexamen war sie in einem Stuttgarter Sachbuchverlag tätig. Seit 1993 übersetzt sie Bücher, hauptsächlich aus dem Schwedischen, aber auch aus dem Dänischen. Ihr Arbeitsbereich umfasst sowohl Belletristik als auch Sachbuch. Sie übersetzte unter anderem Henrik Berggrens Bücher über Olof Palme und Dag Hammarskjöld, sowie Lena Einhorns »Ninas Reise« und für das Fritz Bauer Institut in Frankfurt die schwedischen und dänischen Texte von Fritz Bauer. Susanne Dahmann lebt in Marbach am Neckar, wo sie zusammen mit anderen Kolleginnen ein Literaturbüro für Lektorat, Übersetzung und Kulturprojekte betreibt.

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Julia Gschwilm, geboren 1977, studierte Skandinavistik, Germanistik und Philosophie in München und Lund (Schweden). Nach einem Volontariat im Lektorat und einer Teilzeitstelle bei einer Buchagentur arbeitet sie seit 2008 in Vollzeit als freiberufliche Übersetzerin und Lektorin. Sie übersetzt Belletristik und Sachbücher sowie Dialogbücher für den Synchronbereich aus dem Schwedischen, Norwegischen und Dänischen. Julia Gschwilm lebt und arbeitet in München.

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