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Charles Dickens

Charles Dickens - Meistererzählungen (Neuübersetzung)

zweisprachig, deutsch-englisch

(1)
Paperback
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Beim großen englischen Schriftsteller Charles Dickens denkt man zunächst an seine Romane. Doch wie »David Copperfield« oder »Oliver Twist« begeistern auch seine Erzählungen durch die einprägsamen Charaktere und pointierten Figurenzeichnungen. Besonders deutlich wird in ihnen aber die Vielseitigkeit des Autors: Denn neben gesellschaftskritischen Skizzen und Portraits stehen in dieser zweisprachigen Ausgabe auch Kriminalerzählungen und sogar Geistergeschichten – allesamt neu übersetzt von Heike Holtsch.


Paperback , Broschur, 400 Seiten, 12,2 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7306-1040-4
Erschienen am  27. September 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Klassiker neu übersetzt

Von: Klusi liest

07.01.2022

Ich liebe die Weihnachtserzählungen und Weihnachtsmärchen von Charles Dickens, allen voran natürlich „A Christmas Carol“. Aber auch seine Romane wie David Copperfield und Oliver Twist haben mich in ihren Bann gezogen. Die Geschichten in dem neu übersetzten Band „Meistererzählungen“ kannte ich bisher alle noch nicht. Es handelt sich um eine bunte Mischung aus atmosphärischen Beschreibungen, Schilderungen schicksalsträchtiger Ereignisse, kriminalistischer Geschichten, und manchmal wird es auch ein wenig mystisch. Alle Geschichten waren neu für mich, aber jede hat mich auf ihre Art fasziniert. Charles Dickens beschreibt einzigartige Charaktere, unter ihnen auch nicht selten Sonderlinge. Meist schwingt in seinen Geschichten auch ein gewisses Maß an Gesellschaftskritik mit, oft satirisch verpackt, manchmal auch sehr geradlinig. Dickens machte sich für die Schwächsten der Gesellschaft seiner Zeit stark und nahm kein Blatt vor den Mund. Die Geschichten lesen sich kurzweilig und angenehm. Wie bereits erwähnt, liegen sie hier in neuer Übersetzung vor. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Übersetzerin den Schreibstil ein wenig modernisiert hat. Da dieses Buch zweisprachig aufgebaut ist und man den Originaltext der Übersetzung jederzeit gegenüberstellen kann, empfinde ich die deutsche Übersetzung als klarer und schnörkelloser als den blumigen, weit ausholenden Schreibstil, den ich von Charles Dickens kenne. Für mich fühlten sich diese Übersetzungen etwas ungewohnt an, und ich muss gestehen, dass ich die meiste Zeit mit den englischen Originalgeschichten verbracht habe, denn da kommt das, was ich an Dickens‘ Ausdrucksweise so liebe, für mich besser zum Ausdruck. Ab und zu musste ich mir aber dann doch durch die deutsche Übersetzung Hilfe holen, denn Dickens verwendet hier öfter Redewendungen, die mir bisher noch nicht geläufig waren. Aber ich finde dieses Buch großartig für alle, die ihre Englischkenntnisse auffrischen wollen oder die sich gerne in die Originaltexte vertiefen möchten, immer mit der Sicherheit der Übersetzung gleich nebenan. Oft habe ich schon, vor allem von jungen Lesern, gehört, dass sie mit Dickens‘ blumiger, „altmodischer“ Ausdrucksweise und seinen weit ausholenden Schilderungen nicht klar kommen. Ihnen kann ich für dieses Buch eine besondere Leseempfehlung aussprechen, denn ich könnte mir vorstellen, dass die klare, schnörkellose Übersetzung von Heike Holtsch hier besonders gut ankommt und hilfreich ist, die Geschichten von Charles Dickens einem neuen Leserkreis zu vermitteln.

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Vita

Charles Dickens

Charles Dickens (1812-1870), geboren in Landport bei Portsea, wuchs in Chatham bei London auf. Als er elf Jahre alt war, musste sein Vater wegen nicht eingelöster Schuldscheine ins Schuldgefängnis; seine Mutter folgte ihm mit Charles' Geschwistern dorthin. Charles, das zweitälteste Kind, musste währenddessen in einer Schuhwichsfabrik arbeiten. Erst als der Vater nach einigen Monaten entlassen wurde, besuchte Charles wieder eine Schule. Mit fünfzehn begann er in einem Rechtsanwaltsbüro als Gehilfe zu arbeiten, später wurde er Zeitungsreporter.

Seine schriftstellerische Karriere begann er mit seinen Skizzen des Londoner Alltagslebens, die unter dem Titel «Sketches by Boz» 1836 in Buchform erschienen. Seine «Pickwick Papers» folgten ein Jahr später und machten Dickens über England hinaus berühmt. Anschließend entstanden in rascher Folge die ersten Romane, u.a. «Oliver Twist» und «Nicholas Nickleby». Dickens wurde Herausgeber der liberalen Londoner Zeitung «Daily News», reiste in die USA und nach Italien und verfasste 1848/1849 «David Copperfield», der viel autobiographisches Material enthält.

Dickens' liebevolle Schilderungen menschlicher Schwächen, sein Kosmos skurriler und schrulliger englischer «Originale» und die satirische Anprangerung sozialer Missstände machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einem der beliebtesten Romanciers der Weltliteratur. Seine Bücher brachten ihm außerdem beträchtlichen Wohlstand ein. Seit 1860 lebte er auf seinem Landsitz Gad's Hill Place in Kent, wo er im Alter von nur 58 Jahren an einem Schlaganfall starb.

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