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Robin Hobb

Beschützer der Drachen

Roman

(8)
Paperback
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Seinen besten Freund oder seine geliebte Königin – wen soll er verraten?

Fitz Weitseher ist wieder fester Bestandteil des königlichen Hofs von Bocksburg. Als loyaler Vasall zieht er mit Prinz Pflichtgetreu aus, um die Bedingung von Prinzessin Elliania für eine Vermählung zu erfüllen: Sie sollen auf der Insel Aslevja den legendären Drachen Eisfeuer enthaupten! Doch ausgerechnet Fitz' bester Freund, der Narr, beharrt darauf, dass Eisfeuers Überleben wichtig ist für das Wohl der Welt. Fitz muss sich entscheiden – zwischen der Treue zu seiner Königin und der Treue zu seinem Freund.



Dieses Buch ist bereits in zwei Bände geteilt im Bastei-Lübbe Verlag erschienen unter den Titeln »Der weiße Prophet« und »Der wahre Drache«

»Der Roman ist tragisch, traurig, nachdenklich, aber auch mutmachend und schlichtweg große Fantasy.«

Bücherserien Online (14. January 2019)

Aus dem Amerikanischen von Rainer Schumacher
Originaltitel: Fool's Fate (Tawny Man 3)
Originalverlag: Spectra, New York 2003
Paperback , Klappenbroschur, 1.120 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-3205-5
Erschienen am  17. December 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Das Erbe der Weitseher

Rezensionen

Ein großartiges Finale!

Von: Aleshanee, Weltenwanderer

28.09.2021

Der dritte und letzte Band aus der Trilogie um "Das Erbe der Weitseher" - einer Fantasyreihe von Robin Hobb, die mittlerweile einen festen Platz in meinen Lieblingsreihen und in meinem Herzen erobert hat! Ich muss gestehen, dass mir langsam die Worte ausgehen und ich mich nur immer wieder wiederholen kann: Die Ausarbeitung der Figuren ist einfach grandios! Trotz der ruhigen Atmosphäre ohne Schlachtengetümmel, ohne Elfen oder Trolle, ohne rasante Aufhänger oder actionreiches Finale hat sie eine epische Reihe geschaffen voll von leisen Dramen. Eine Tiefe und Intensität in diesem fernen Land voller Magie, in der es zwar Kämpfe und Intrigen um Machtverhältnisse geht - und dennoch Kämpfe um Gefühle und Beziehungen immer wieder im Vordergrund stehen. In der Trilogie um die Seelenschiff Händler ist das ganze etwas anders, lockerer, abenteuerlicher und ich denke, dass das auch wieder in der Regenwildnis-Chronik so sein wird. Diese Abwechslung ist erfrischend und bewunderswert und dennoch liebe ich diese bedächtige Amtosphäre in den Weitseher Büchern, die eine so intensive Verbundenheit zur Geschichte entwickeln lässt, was bisher erst wenige geschafft haben. Viele Fantasy Geschichten sind großartig und ich hatte schon viele Highlights in dem Genre - aber das hier hat mich auf viele Arten besonders berührt und ich kann vor Robin Hobb nur meinen Hut ziehen.

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Ein fulminantes Finale!

Von: Friederike von Buch & Gewitter

14.08.2021

VON WEITEN REISEN Im letzten Band der zweiten Weitseher-Trilogie beschäftigt man sich endlich mit der lang erarbeiteten Heirat zwischen Prinz Pflichtgetreu und der Narcheska Eliannia der Fernholmer. Die Queste für den Prinzen wurde ausgesprochen und die ganze Bocksburg bereitet sich darauf vor, den Prinz und ein Gefolge nach Aslevjal zu schicken, der Ort wo der legendäre Drache Eisfeuer leben soll. Fitz muss sich in diesen Momenten entscheiden, wem er seine Treue halten kann und will: Dem Prinzen, der ihm ans Herz gewachsen ist und der sein rechtmäßiger König sein wird oder dem Narren, seinem langjährigen Freund, der verhindern will, dass der Drache Eisfeuer stirbt und bereit ist, dies mit seinem Leben zu verhindern. Genau diesen Drachen soll Pflichtgetreu allerdings als Liebesbezeugnis für Eliannia umbringen, sonst ist die Heirat hinfällig. Dieses Dilemma stellt Fitz ganz schön auf die Zerreißprobe und er entscheidet sich schlussendlich dafür den Narren zu schützen und nicht mit aufs Schiff nach Aslevjal kommen zu lassen. Der Narr hat vorausgesehen, dass er auf der Insel sterben würde und Fitz ist nicht bereit dieses Risiko einzugehen. Bevor es nach Aslevjal geht, wird ein Zwischenstop in der Heimat der Narcheska gemacht und man erhält einen ersten Einblick in das Leben der Fernholmer und eine matriarchale Gesellschaft. Dabei stößt Fitz auch auf Hinweise, das nicht alles den Anschein hat, den es gibt und vermutet weit mehr hinter den Motivationen der Fernholmer, als sie bisher verraten haben. Ich fand den Einblick in die Gesellschaft der Fernholmer wahnsinnig spannend, ganz ähnlich wie Fitz. Ich lese so selten von matriarchalen Gesellschaften, dass ich die Repräsentation hier super cool und interessant fand. Fitz Gedanken und Beobachtungen dazu zu lesen war ebenfalls spannend und nochmal ein Anstoß diese Gesellschaftsstruktur zu hinterfragen. Der eigentliche Teil der Handlung findet allerdings auf Aslevjal statt. Hier laufen wieder alle Handlungsfäden zusammen, die im Buch un der ganzen Trilogie schon gesponnen worden sind, plötzlich ergeben viele kleine Dinge einen Sinn und ein großes Bild aus Motivationen, Hintergedanken und Entscheidungen entsteht, dass es mich beinahe wieder umgehauen hätte, als plötzlich alles zusammenlief. Die Reisegesellschaft besteht aus vielen kleinen Grüppchen, die alle unterschiedliche Interessen an der Reise und der Verbindung von Pflichtgetreu und Eliannia haben und zum Teil verschieben sich diese Interessen und Dynamiken im Laufe des Buches auch, was einfach wahnsinnig spannend zu betrachten war. In diesem Punkt hat Robin Hobb wieder gezeigt wie absolut genial sie schreiben kann und wo ihre Stärke liegt. Vielleicht war es, wie Dick gesagt hatte: Schlimme Dinge waren an diesem Ort geschehen, und es fühlte sich an, als würden sie noch immer passieren. S. 435 UND VON EMOTIONALEN REISEN Der emotional harte Teil des Buches beginnt erst im letzten Drittel. Mein Herz blutet heute noch – mehr als ein Jahr nachdem ich das Buch gelesen habe -, wenn ich daran denke, was Fitz alles durchmachen und aushalten musste. An dieser Stelle ist definitiv eine Warnung für die grafischen Beschreibungen (Folter, körperliche Gewalt, emotionale Gewalt, Menschenopfer) angebracht. Robin Hobb scheucht nicht vor Details zurück und oftmals musste ich das Buch kurz weglegen, um mich selbst zu erden. Die letzten 300 bis 400 Seiten waren eine emotionale Tortur, aber schlussendlich so belohnend. Mehr will ich auch gar nicht dazu schreiben, weil ich diese emotionale Reise niemandem kaputt machen möchte. Ich sage nur noch so viel: Es kommt sehr viel mehr auf die Leser:innen zu, als man erwartet. Manche Bindungen kann man nicht durch ein Wort trennen. Manche Bindungen bleiben schlicht bestehen. Und solche Bindungen sind es, die die Welt und die Zeit zusammenhalten. S. 452 Das Buch fühlt sich auch auf viele Arten wie ein Abschied an, Fitz bekommt die Möglichkeit mit den Fehlern und Personen aufzuräumen, die ihn die letzten zwei Bücher bedrückt haben, er kann einen Schritt nach vorne machen – oder es sein lassen. Gerade dieser Aspekt in „Beschützer der Drachen“ hat es mir schwer gemacht den nächsten Band in die Hand zu nehmen. Ich fürchte mich ein bisschen davor, den Frieden, den einige Figuren gefunden haben zu zerstören, indem ich die letzte Trilogie anfange. Ich bin mir nicht sicher, ob ich eine erneute emotionale Zerstörung aushalten kann und will. FAZIT Ein toller Abschluss für die Reihe, der auf seine ganz eigene Art meine Erwartungen gesprengt hat und ein Ende gefunden hat, mit dem ich absolut zufrieden bin. Diese Bücher sind definitiv eine Herzensreihe für mich geworden.

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Vita

Robin Hobb wurde in Kalifornien geboren, zog jedoch mit neun Jahren nach Alaska. Nach ihrer Hochzeit ließ sie sich mit ihrem Mann auf Kodiak nieder, einer kleinen Insel an der Küste Alaskas. Im selben Jahr veröffentlichte sie ihre erste Kurzgeschichte. Seither war sie mit ihren Storys an zahlreichen preisgekrönten Anthologien beteiligt. Mit »Die Gabe der Könige«, dem Auftakt ihrer Serie um Fitz Chivalric Weitseher, gelang ihr der Durchbruch auf dem internationalen Fantasy-Markt. Ihre Bücher wurden seither millionenfach verkauft und sind Dauergäste auf der New-York-Times-Bestsellerliste. Im November 2021 wird ihr der renommierte World Fantasy Award für ihr Lebenswerk verliehen werden. Robin Hobb hat vier Kinder und lebt heute in Tacoma, Washington.

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Pressestimmen

»Sprachliche und imaginäre Wucht gepaart mit bemerkenswerter Tiefe.«

Phantastik Couch Online (14. January 2019)

Weitere Bücher der Autorin