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Bella Donna. Die Schöne von Florenz

Roman

(4)
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Rosenwasser, Sandelholzduft & Alabasterglanz: Willkommen bei den Bellani – hier werden Schönheitsträume wahr!

Florenz, 1469. Die Zeiten, als Cosima Bellani von Männern umschwärmt wurde, sind vorbei. Die Schönheit der alternden Kurtisane beginnt zu schwinden – und sie fürchtet um ihre Zukunft. Als die junge Adlige Simonetta sie in Liebesdingen um Rat bittet, hat Cosima eine verheißungsvolle Geschäftsidee: Sie will fortan Kosmetik herstellen, denn der Handel mit Pulver und Salben, Bleiweiß und Lippenrot floriert. Simonetta wird mit ihrer Hilfe zur schönsten Frau von Florenz – nicht nur der einflussreiche Giuliano de Medici, auch der aufstrebende Maler Sandro Botticelli liegen ihr zu Füßen. Doch dann bricht ein erbitterter Machtkampf um die Stadt aus und Cosima und Simonetta werden in eine Intrige verwickelt. Bald handeln sie nicht nur mit erlesenen Schönheitsrezepturen, sondern auch mit Geheimnissen …


ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-328-10548-0
Erschienen am  10. May 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Töchter-Italiens-Reihe

Rezensionen

Ein gelungener Reihenauftakt

Von: mylovely.bookshelf

15.06.2021

Am Anfang war ich total gespannt, wie sich der Roman Bella Donna so machen würde. Der Klappentext hat mich total angesprochen und ich habe mich total gefreut es zu lesen. Es geht um verschiedene Personen. Einmal gibt es Simonetta Vespucci, dann gibt es Cosima Bellani und Sandro Botticelli. Auf Basis dieser drei Figuren, wird die Geschichte erzählt. Ich fand Simonetta und Sandro am besten, wenn ich ehrlich bin. Ich konnte mich total in sie hineinversetzen und habe sie auch bei jeder Handlung verstanden. Bei Cosima hingegen, fiel es mir manchmal etwas schwerer. Die Geschichte ist toll. Gerade der Anfang konnte mich in seinen Bann reißen, doch leider hatte ich das Gefühl, dass ab ca. der Mitte des Buches, alles nur noch gleich war. Mir hat so ein bisschen Spannung gefehlt. Es wurde mit der Zeit etwas Zäh, doch das Ende hat mich dann wieder mehr begeistert. Genau wie die Figuren im Buch ein auf und ab der Gefühle erlebt haben, so habe ich es auch beim lesen erlebt. Das ist jetzt in erster Linie nichts schlechtes. Der Schreibstil allerdings hat mich auch nicht zu 100% überzeugt. Ja ich weiß, dass die Sprache auf Grund der damaligen Zeit anders war, aber irgendwie fehlte mir an manchen Stellen etwas. Zudem fand ich es oftmals etwas schwieriger den Gedankengängen zu folgen. Nichtsdestotrotz ist das Buch eine Leseempfehlung und ich bin froh, dass ich es gelesen habe, und in die Welt der Vespuccis, Medicis und Pazzis eintauchen durfte. Ich gebe dem Buch 4 Sterne.

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Ein überzeugender Auftakt einer vielversprechenden Buchreihe

Von: Christina Boersch

20.05.2021

Das Buch „Bella Donna – Die Schöne von Florenz“ ist der Auftakt einer Reihe, die im Florenz der Medici im 15. Jahrhundert spielt und die Gründung eines fiktiven Schönheitsimperiums beschreibt. Florenz im August 1469: Die junge Simonetta Cattaneo heiratet den Kaufmannssohn Marco Vespucci. Sie schaut mit großen Erwartungen in diese Ehe, wird aber schnell enttäuscht. Marco missachtet sie, sie scheint ihm egal zu sein. Hilfesuchend wendet sie sich an Cosima Bellani, eine Kurtisane, die ihre besten Jahre hinter sich hat. Cosima entdeckt das Potenzial, welches in Simonetta steckt und verwandelt sie in die schönste Frau von Florenz. Damit ist auch Cosimas neuste Geschäftsidee geboren: Sie möchte ab sofort mit Schönheitsprodukten ihr Geld machen. Schnell wird Giuliano de Medici auf die schöne Simonetta aufmerksam und auch der aufstrebende Maler Sandro Botticelli erkennt in ihr seine Muße. Doch schon bald geraten Simonetta und Cosima in einen Strudel aus Intrigen und Geheimnissen, denn nicht alle Menschen in Florenz sind den Medici wohl gesonnen. Als dieses Buch angekündigt wurde, war mein Interesse direkt geweckt. Zum einen interessiert mich die Zeit, in der das Buch spielt sehr und ich hege auch eine Faszination für die Stadt Florenz. Zum anderen mag ich die Bücher der Autorin sehr gerne – Catherine Aurel ist ein Pseudonym von Julia Kröhn. Ihre Bücher verweben fiktive Charaktere und Historie so gekonnt miteinander, dass Geschichte noch einmal greifbarer und erlebbarer wird. Ich bewarb mich im ‚Bloggerportal Randomhouse‘ um ein Exemplar. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an den Penguin-Verlag für die Bereitstellung und Zusendung des Buches als Rezensionsexemplar. In diesem Buch spielen eine Vielzahl historischer Persönlichkeiten, aber auch fiktive Charaktere mit. Sie alle sind lebendig gezeichnet und machen eine authentische Entwicklung durch. Im ersten Kapitel lernen wir direkt zwei Hauptfiguren kennen: Simonetta und Cosima. Cosima ist ein fiktiver Charakter, sie fügt sich aber perfekt in die Historie ein. Sie ist nicht wirklich eine Sympathieträgerin, weiß allerdings immer genau was sie will und wie sie sich durchsetzt. Mit ihrer direkten und sehr auf sich selbst fixierten Art stößt sie vielen Menschen in ihrem Umfeld vor den Kopf. Sie bleibt ihren Prinzipien treu, macht aber auch mal den ein oder anderen Fehler, aus denen sie lernt und sich weiter entwickelt. Ich bin gespannt, wie es mit ihr und ihrer Geschichte weitergeht. Simonetta Vespucci ist eine der vielen historischen Figuren und wird hier zum Leben erweckt wird. Der Leser lernt sie als junges Mädchen kennen, welches noch etwas naiv in die Welt blickt. Ihre Wandlung zur schönsten Frau von Florenz und die Entwicklung ihres Selbstbewusstseins werden glaubwürdig und lebendig beschrieben. Ich habe Simonetta schnell ins Herz geschlossen. Erschreckend fand ich, dass sie oft wie eine Ware behandelt wurde. Erst von ihren Eltern, später aber auch von der Tante ihres Ehemanns. Giuliano de Medici, ebenfalls historisch belegt, ist ein junger Mann, der zwar mächtig ist, aber von Selbstzweifeln und Minderwertigkeitsgefühlen gegenüber seinem älteren Bruder Lorenzo geplagt ist. Er scheint seinen Platz im Leben noch nicht gefunden zu haben. Sandro Botticelli geht es da ähnlich: Auch ihn plagen Selbstzweifel und er scheint im Leben noch nicht richtig angekommen zu sein. Neben all den historischen Persönlichkeiten hat der fiktive Amrim mein Herz erobert. Er ist der Sklave von Cosima, körperlich entstellt, aber er hat das Herz am rechten Fleck und fängt Cosima immer wieder auf. Auch wenn sie ihn immer wieder von sich stößt und mit Worten verletzt, steht er zu ihr. Es spielen noch eine Vielzahl an anderen Personen mit, sie alle führen uns durch die Geschichte und bilden ein gutes Gesamtbild der Gesellschaft im 15. Jahrhundert in Florenz. Mit ihrer Ortskenntnis, ihrer akribischen Recherche und ihrer bildhaften Sprache sowie lebendig gezeichneten Charakteren entführt uns Catherine Aurel direkt in das Florenz der Medici. Ein Kritikpunkt: Teilweise waren mir die Szenen im Bett etwas zu detailliert beschrieben – das ist aber Geschmackssache. Anfangs tat ich mir etwas schwer, da mir eine Sympathieträgerin gefehlt hat. Simonetta war noch schwer greifbar, Cosima nicht wirklich sympathisch. Aber nach den ersten 100 Seiten war ich dann ganz in der Geschichte angekommen und konnte die Handlung und Charaktere genießen. Der geschichtliche Hintergrund ist das Florenz der Medici im 15. Jahrhundert. Catherine Aurel zeigt, wie es zu der Pazzi- Verschwörung kommen konnte und wie Simonetta Vespucci in ihrem viel zu kurzen Leben gewirkt hat und zur „Königin der Schönheit“ wurde. Catherine Aurel hat in die Entstehung der Schönheitspflege wunderbar recherchiert und setzt dieses Thema mit Cosima und Simonetta ins richtige Licht. Spannend empfand ich ebenfalls die Beschreibungen der Malerei und Kunst. In diesem Buch trifft der Leser auf so einige große Künstler der Renaissance und lernt sie als Menschen kennen. Fazit: Das Buch „Bella Donna – Die Schöne von Florenz“ ist ein überzeugender Auftakt einer vielversprechenden Buchreihe. Mit authentischen Charakteren und viel Historie hat mich das Buch bestens unterhalten. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil. Hinweis: Das Buch habe ich freundlicherweise vom Pengiun-Verlag als Rezensionsexemplar bekommen – es hat meine Meinung aber nicht beeinflusst.

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Vita

Catherine Aurel liebt das Schreiben, die Beschäftigung mit der Vergangenheit und das Reisen – vor allem, wenn es nach Italien geht. Schon seit ihrer Kindheit haben es ihr die malerischen Städte Florenz, Mantua und Rom angetan, wo die beeindruckende Geschichte und die prächtige Kunst immer noch lebendig sind. Auf mehreren Recherchereisen hat sie sich von der einzigartigen Schönheit dieser Orte zu ihrer Töchter-Italiens-Reihe inspirieren lassen.

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