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Kazuo Ishiguro

Als wir Waisen waren

Roman

(3)
Paperback
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England in den Dreißigerjahren: Ganz London schwärmt von Christopher Banks und seinen Erfolgen. Es gibt nur einen Fall, den der Meisterdetektiv bisher nicht aufklären konnte: Das mysteriöse Verschwinden seiner Eltern in Shanghai, der Stadt seiner Kindheit. Beide waren in den Opiumhandel verstrickt: der Vater als Profiteur, die Mutter als erklärte Gegnerin. Als die Erinnerungen an die Zeit, als er Waise wurde, Banks immer häufiger quälen, beschließt er, sich auf den Weg nach Shanghai zu machen, um endlich das größte Rätsel seines Lebens zu lösen.


Aus dem Englischen von Sabine Herting
Originaltitel: When We Were Orphans
Originalverlag: Knaus / Faber & Faber, London
Paperback , Klappenbroschur, 432 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-89667-697-9
Erschienen am  15. March 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Auf der Suche nach der eigenen Vergangenheit

Von: tinaliestvor

25.11.2016

Ein Detektiv ermittelt in eigener Sache. Christopher Banks ist auf der Suche nach seiner eigenen Vergangenheit und die seiner Eltern. Das Verschwinden seiner Eltern in Shanghai lässt ihm keine Ruhe und er begibt sich auf Spurensuche. Doch als Engländer durch und durch stößt er auf so viele Hindernisse, dass er schwer an sich zweifelt. Man vermutet ein Familiendrama, aber es stellt sich schnell heraus, das Banks Eltern keine Heiligen waren und in jede kriminelle wie illegale Aktion verwickelt waren, auch wenn seine Mutter einen Ehrenpreis als Moralapostelin verdient hätte. Als Leser wechselt man die Seiten zwischen Gut und Böse und endet ebenso gestrandet wie Christopher Banks.

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Vita

Kazuo Ishiguro, 1954 in Nagasaki geboren, kam 1960 nach London, wo er später Englisch und Philosophie studierte. 1989 erhielt er für seinen Weltbestseller »Was vom Tage übrigblieb«, der von James Ivory verfilmt wurde, den Booker Prize. Kazuo Ishiguros Werk wurde bisher in 50 Sprachen übersetzt. Er erhielt 2017 den Nobelpreis für Literatur. Der Autor lebt in London.

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Sabine Herting

Sabine Herting, geboren in Essen, Studium in Lausanne und Bonn, lebt in München. Sie hat u.a. übersetzt Jamaica Kincaid, Keith Donohue, Elizabeth Fremantle, Kazuo Ishiguro, Olivier Rolin und François-Henri Désérable.

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