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Jan Kowalsky

Als Schisser durchs Netz

Eine Berg- und Digitalfahrt der Gefühle

Paperback NEU
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Sie geht online. Und er muss mit!

Nach seinen Reisen um die Welt ist der Schisser zurück auf der Couch und stellt dort mit Erschrecken fest: Die größten Gefahren der heutigen Zeit lauern gar nicht in der Ferne, sondern im Dschungel der Digitalisierung! Während seine abenteuerlustige Frau sich bereits mit Leichtigkeit durchs Netz bewegt, kämpft der Schisser noch mit sprechenden Kaffeemaschinen in Smart Homes, schnippischen Chatbots im Internet und Digital Detox im Wald. Wird er es schaffen, seine Angst vor der Digitalisierung zu verlieren – und seine Frau abermals für sich zu gewinnen?


ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 256 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit farbigen Abbildungen
ISBN: 978-3-442-31637-3
Erschienen am  20. September 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Humorvolle, sprachlich gewitzte und kurzweilig erzählte Episoden

Von: hebebk

13.10.2021

Das vielgelobte Buch „Als Schisser um die Welt“ kenne ich leider nicht, kann also keinen Vergleich anstellen. Auch wenn mir der Begriff Schisser nicht wirklich gefällt, schon gar nicht auf einem Buchtitel – da hätte es feinere Formulierungen gegeben – machte mir das Buch insgesamt großes Vergnügen. Gesteigert wurde dieses Vergnügen im Übrigen sehr wesentlich durch die dynamisch-ausdrucksstarken Zeichnungen. Eine Ehe wird auf eine besondere Probe gestellt, wenn sich die Ehefrau vielfach vernetzt völlig sicher in der Welt der Digitalisierung bewegt, ja geradezu darin aufgeht, während der Ehemann ganz analog mit der Angst kämpft, nicht nur seine Frau, sondern auch seine Autonomie an sprechende Kaffeemaschinen zu verlieren. In teilweise urkomischen kleinen Geschichten wird erzählt, wie der Schisser so manch fragwürdigem digitalem Fortschritt begegnet und ins Grübeln kommt, ob der Algorithmus Freund oder Feind ist. Er erzählt von Fußgängerüberwegen in China, bei denen die Ampeln in den Zebrastreifen integriert sind, damit die Fußgänger nicht vom Handy hochschauen müssen. Oder dass Bettler keinen Hut mehr haben, sondern einen QR-Code. Er erlebt sehr verschreckt eine sprechende Dusche ohne Armaturen. Und er setzt sich der ganz besonderen Situation eines rein analogen Urlaubs mitten in der Natur aus. Alles wird sehr humorvoll und kurzweilig erzählt, wobei man sich durchaus gelegentlich ertappt fühlt. Es gibt zwar einige Längen im Buch, auch sind mir längst nicht alle Begriffe bekannt, mit denen hantiert wird, doch in der Summe gefiel mir das Buch sehr gut. Denn der Humor des Buches, die unterhaltsame Verpackung, darf nicht über die eigentlichen nachdenkenswerten Informationen und Warnungen hinwegtäuschen. Fazit: Humorvoll verpackte, sprachlich gewitzte Episoden aus dem digitalen Dschungel und wie man achtsam und unbeschadet durch den digitalisierten Alltag kommt. Sehr lesenswert!

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Witzige digitale Odyssee

Von: Jennifer

13.10.2021

Der Schisser alias Jan Kowalsky ist von Natur ein ängstlicher Hypochonder, der überall Gefahren wittert. Dieses Mal steht er mit der zunehmenden Digitalisierung innerhalb seines Bekanntenkreises auf Kriegsfuß. Während sich seine Frau Sarah mühelos durchs World Wide Web bewegt und die Arbeitskollegen auf Social Media unterwegs sind, bereiten dem Schisser moderne Technologien wie Smart Home und Geocaching Bauchschmerzen. Erst durch Konfrontationstherapie und Offline-Urlaub im Wald gelingt es ihm, seine Skepsis abzulegen, seine Freunde zu verstehen und zu erkennen, worauf es im Leben wirklich ankommt. Auch mit seinem zweiten Schisser-Roman konnte mich der Autor von sich überzeugen. Das lag zum einen am durchweg humorvollen Schreibstil und zum anderen an der aktuellen Thematik. Obschon ich während der Lektüre häufig laut auflachen musste, brachte mich die ein oder andere Beschreibung der neuen digitalen Welt ins Grübeln. Denn wenn die Technik der Zukunft (KI) den Menschen und sein Leben dominiert, dann kann von Autonomie keine Rede mehr sein. Ich verstehe die skeptische Haltung des Antihelden Jan Kowalsky nur allzu gut und beschränke den Einfluss der modernen Medien auf mein Lebens auf Nötigste. Insgesamt las sich Kowalskys digitale Odyssee ungemein flüssig. In nicht einmal 2 Tagen hatte ich die authentische bis skurrile Story gelesen. Verdrehte Redewendungen, Business-Denglisch und falsche Genitive erfreuten ebenso mein Leserherz wie die digitalen Marotten von Jans Freunden Gunnar und Martin. Das Ende empfand ich als wirklich gelungen und geradezu romantisch. Darüber hinaus brachten die comicartigen Illustrationen des Autors die jeweilige Szene großartig auf den Punkt. Bleibt nur zu hoffen, dass es bald einen dritten Band mit und vom Schisser Jan Kowalsky geben wird.

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Vita

Illustrator und Marketingmann Jan Kowalsky, geboren 1976, reiste als »Schisser um die Welt« und im Anschluss mit seinem Spiegel-Bestseller durch Funk und Fernsehen. Naturgemäß begegnet er auch der Digitalisierung mit gehöriger Skepsis, aber auch einer großen Portion Humor.

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