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Dominique Fortier

Städte aus Papier

Vom Leben der Emily Dickinson

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Dichterin von Weltformat. Feministische Ikone. Eine der ungewöhnlichsten Frauengestalten des 19. Jahrhunderts. Wer war Emily Dickinson wirklich?

Die preisgekrönte kanadische Schriftstellerin Dominique Fortier zeichnet das Leben der »Einsiedlerin aus Amherst« nach, einer der faszinierendsten Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts. »Eine einfühlsame Hommage an die geheimnisvolle amerikanische Dichterin.« Le Figaro

Emily Dickinson wurde 1830 in der Kleinstadt Amherst in Massachusetts geboren und starb 56 Jahre später im selben Haus. Sie trotzte den gesellschaftlichen Erwartungen ihrer Zeit, war nie verheiratet, hatte keine Kinder und verbrachte ihre letzten Jahre, ganz in Weiß gekleidet, zurückgezogen in ihrem Zimmer. Dort schrieb sie Hunderte von Gedichten, die sie nie veröffentlichen wollte – betörend schöne Zeilen über die Natur, über Einsamkeit, Schmerz, Glück, Ekstase, Liebe, den Tod und darüber, dass sie sich als Frau oft fehl am Platz fühlte.

»Einfühlsam und voller wunderschöner Bilder: In Dominique Fortiers Porträt gehen Dichtung und Leben einen einzigartigen Dialog ein.«

Dagmar Kaindl / Buchkultur (22. June 2022)

Aus dem Französischen von Bettina Bach
Originaltitel: LES VILLES DE PAPIER
Originalverlag: Édition Alto
Hardcover mit Schutzumschlag, 192 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-630-87696-2
Erschienen am  14. June 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Emily Dickinson

Von: Claudia

03.08.2022

„An Everywhere of Silver With Ropes of Sand To keep it from effacting The Track called Land“ -Emily Dickinson- Zur ihren Lebzeiten wurden nur zehn Gedichte von ihr veröffentlicht, dennoch zählt sie zu einer der Größten englischsprachigen Dichter*innen. Emily Dickinson ( 1830-1886) in Amherst, Massachusetts geboren und auch dort gestorben. Die franko-kanadische Autorin Dominique Fortier begibt sich auf Spurensuche und erzählt vom Leben der Emily Dickinson. Mit ihren kurzen Texten „zeichnet“ sie Bilder, setzt „Städte aus Papier“ zusammen und erzählt kurze Episoden aus dem Leben der Dichterin. Erzählt von dem scheuen kleinen Mädchen, das schon immer gern allein mit seinen Gedanken in der Stille eingeschlossen war. In dieser Einsamkeit wächst Emily mit ihren beiden Geschwistern heran, durchstreift den Garten, ist viel in der Natur unterwegs, wagt sich aber nicht hinaus ins wahre Leben. Sehr behutsam nähert sich Dominique Fortier ihrer Hauptfigur, sichtet Briefe und Manuskripte, die in der Houghton Library der Harvard University aufbewahrt werden. In die Hand nehmen darf man diese Kostbarkeiten nicht, nur als Faksimilie oder über einen Online-Zugang. Emily Dickinson und Dominique Fortier begegnen sich auf eine ungewöhnliche Weise, was dieses Buch so lesenswert macht. „Wenn ich Emily nicht in Amherst besuche, kann ich ihr nur an einem Ort begegnen, im Haus ihrer Verse“ -Dominique Fortier- „Städte aus Papier“ von Dominique Fortier (Übersetzung Bettina Bach) ist ein schönes,zartes, leises Buch -passend zu Emily Dickinson. Vielen Dank an @bloggerportal und @luchterhand_verlag für dieses wunderschöne Rezensionsexemplar.

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Ein unglaublich wundervolles Buch!

Von: Gedankenlabor

11.07.2022

>>Beim Schreiben radiert sie sich aus. Sie verschwindet hinter dem Grashalm, den wir ohne sie nicht bemerkt hätten. ... Jedes Gedicht ist ein winziges Grab zum Gedenken an das Unsichtbare. ... Die Tinte fließt in ihren Adern, die Worte, die sie schreibt, sind himbeerrot, direkt aus den zarten blauen Linien geschöpft, die unter ihrer Haut pulsieren. ...<< "Städte aus Papier - vom Leben der Emily Dickinson", geschrieben von Dominique Fortier war für mich ein großes Lese-Highlight und ein wahrlich wundervoller Genuss zugleich! Neben vielen Informationen zu Emily Dickinson tauchen wir ein in einzelne Situationen, in einzelne Bilder, die die Autorin mit solcher Liebe zum Wort niedergeschrieben und gleichzeitig eine unglaublich spürbare Atmosphäre geschaffen hat, die mich einfach vollends erfasst hat. Durch Dominique Fortier's Zeilen hatte ich für mich das Gefühl Emily Dickinson ein ganzes Stück weit näher kommen zu können, einzutauchen in ihr Leben und gleichzeitig in ihre Gedanken und die kleinen Dinge ein bisschen durch ihre Augen zu sehen, ja..., nahezu fassen zu können. Einfach ganz ganz wundervoll, inspirierend und für mich eine Herzensempfehlung für jeden, der sich in irgendeiner Form mit Emily Dickinson, ihren Werken verbunden fühlt oder einfach ein bisschen literarisch auf ihren Spuren wandeln möchte. >>...Warum sind wir überrascht, wenn jemand, der vorwiegend in Büchern lebt, ihnen freiwillig den Umgang mit seinen Mitmenschen opfert? Man muss schon sehr selbstherrlich sein, um von morgens bis abends Zeit mit seinesgleichen verbringen zu wollen. ...<<

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Vita

Dominique Fortier, 1972 geboren, zählt zu den wichtigsten Stimmen der franko-kanadischen Literatur. Für ihren Roman »Au péril de la mer« erhielt sie den Prix littéraire du Gouverneur Général, den höchsten Literaturpreis des Landes. »Städte aus Papier« wurde 2020 mit dem Prix Renaudot Essai ausgezeichnet. Dominique Fortier lebt in Montréal.

Zur Autorin

Pressestimmen

»So gründet ihre biografische Annäherung an eine außergewöhnliche Frau und fulminante Dichterin nicht ausschließlich, aber vor allem auf intuitiven, episodisch gefassten Atmosphären, die sich zu warmen, zu poetischen Bildern verdichten«

Sylvie-Sophie Schindler / Der Freitag (04. August 2022)

»Federleicht und doch in der Knappheit erstaunlich umfassend ist Fortiers Dichterskizze geworden, für die ihr der Prix Renaudot Essai verliehen wurde.«

Tatjana Schmidt / Lesart (20. June 2022)

»Ihr kleines Buch ist eine wunderbare Einladung, nach der Gesamtausgabe der Gedichte von Emily Dickinson zu greifen und wertzuschätzen, dass diese nur schrieb, um des Unsichtbaren zu gedenken.«

Sigrid Brinkmann / Bayern 2 (16. July 2022)

»Die Autorin liefert mögliche Antworten, aber die Grenze zwischen Fakt und Fiktion in diesem Buch, die verschwindet total.«

Ziphora Robina / Bremen Zwei (27. June 2022)