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Der Weg nach Hause

Roman

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Kann eine Freundschaft das Schicksal überstehen?

Es ist Sommer auf Gotland. Viola, die seit jeher auf der Insel lebt, verbringt glückliche Tage umgeben von ihren Töchtern, Enkeln und Urenkeln. Doch ein Anruf aus Paris stellt ihr Leben auf den Kopf. Jahrzehntelang hat sie die Stimme ihrer besten Freundin nicht gehört und jetzt teilt Lilly ihr mit, dass sie sterben wird. Viola steht unter Schock. Denn mit einem Mal sind sie wieder da – die längst verdrängten Erinnerungen an die Vertraute aus Kindertagen. Kurzerhand beschließt Viola nach Paris zu reisen, um Lilly zu suchen. Denn sie weiß, dass sie keinen Frieden finden wird, ehe sie nicht erfährt, warum Lilly damals ohne ein Wort verschwand ...


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Schwedischen von Kerstin Schöps
Originaltitel: Som en fjäder i vinden
Originalverlag: Forum
Hardcover mit Schutzumschlag, 368 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-31643-4
Erschienen am  30. August 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Leseempfehlung für eine wunderbare Geschichte

Von: Hanne/Lesegenuss aus Freiburg

14.09.2021

Mit "Der Weg nach Hause"" ist der Autorin erneut ein wunderschönes Buch gelungen. Der 12. August, kein Tag wie jeder andere. Er bestimmt die ganze Handlung des Romans von der Autorin Sofia Lundberg. Jedes Kapitel, ob Vergangenheit oder Gegenwart, ob erzählt von Viola oder Lilly, den beiden Hauptprotagonistinnen. Auf Gotland lebt die gut achtzigjährige Dame Viola. Derzeit sind ihre Kinder mit Enkeln zu Besuch. Es ist der 12. August, als sie am frühen Morgen einen Anruf erhält von Lilly, ihrer Freundin aus Kindheitstagen. Lilly sagte Lebewohl. Aber das will Viola nicht so hinnehmen und fliegt noch am gleichen Tag mittags mit ihren Kindern nach Paris. Es war der 12. August 1948, als nebenan wieder ein Kind geboren wurde. Doch Lillys Mutter überlebt die Geburt nicht. Der Kleine hieß Sture. Sie wohnten nebeneinander, Viola und Lilly, sie das Einzelkind und Lilly mit ihren vielen Geschwistern. Zitat S. 164 "Eine Freundin, die einem so nah ist, die vergisst man nicht mehr. Da spielt es keine Rolle, wie oft man sich sieht. Sie ist immer in meinem Herzen gewesen. All die Jahre, … Die Mädchen werden älter. Aber dann geschieht etwas, dass der Kontakt zu Lilly abbricht. Zitat S. 333 "Sie ist einfach so aus meinem Leben verschwunden. Wie eine Feder im Wind. Ich hoffe, sie findet eines Tages den Weg zurück nach Hause." Die Freundschaft zwischen Lilly und Viola, das hat mir schon zugesagt. Freundinnen fürs Leben. Irgendwie ist es eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Geschichte. Sie hat ihre Höhen und Tiefen und wird getragen von einer ehrlichen Sprache. Es bleibt geheimnisvoll bis zum Ende, was sie auseinander brachte. Da ich schon zwei Romane der Autorin gelesen habe, war ich schnell in der Geschichte drin. Eines der Bücher, in denen man einfach abtauchen und alles um sich herum vergessen kann.

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Wohlfühlroman mit Tiefgang

Von: Susis Querbeet ( Leseecke )

13.09.2021

Gotland 12.August 2019: Viola sitzt in ihrem Haus und hängt ihren Gedanken nach. Ihre Kinder sind mit den Enkel und Urenkel am Strand. Ein ganz normaler Sommertag, doch auch der Tag der Viola in ihrer Kindheit geprägt hat. Das Läuten ihres Handy reißt die alte Dame aus ihren Gedanken. Am Telefon eine Stimme, die sie viele Jahre vermisst hat, jedoch nie vergessen konnte. Lilly, ihre beste Freundin von Kindesbeinen an. Lilly sagt nicht viel, doch die wenigen Worte katapultieren Viola in die Vergangenheit. Kam sind ihre Kinder vom Strand zurück, begibt sich die achtzigjährige mit ihnen auf die Reise nach Paris, dem letzten Wohnort von Lilly… Schon der Prolog verschaffte mir einen Kloß im Hals. Gespannt was für ein Schicksal mich erwartet, tauchte ich ab in die Geschichte von Viola und Lilly, beste Freundinnen von Kindesbeinen an. Auf zwei Zeitebenen lässt Sofia Lundberg ihre Leser*innen eintauchen in die Welt von Viola und Lilly. Dabei spielt der 12. August immer eine tragende Rolle, denn er hat das Leben der Mädchen schlagartig verändert. Beginnend mit dem 12. August 2019 auf Gotland, wo die mittlerweile achtzigjährige Viola lebt. Nach dem Anruf ihrer besten Freundin, lässt uns die Autorin mit Viola in Erinnerungen schwelgend, die Kindheit und Jugend von den beiden Mädchen erleben. Dazu tauchen wir ab in die frühen 50er Jahre und durchleben den besonderen Tag bis in die späten 60er mit. Viola und Lilly wachsen wie Geschwister auf. Die Nachbarmädchen verbindet ein durchsichtiges Band der Freundschaft, das viel aushalten muss. Lilly hat eine Stimme wie ein Engel, ihr Wunsch ist es, einmal die großen Bühnen der Welt zu erobern. Nach dem Tod ihrer Mutter, ist Viola ihr Rettungsanker, die Mädchen teilen jedes Geheimnis miteinander. Je älter sie werden, desto mehr verbindet sie ihre Freundschaft. Die Jahre, die wir die beiden begleiten dürfen, sind geprägt von Freude, Trauer und einer innigen Freundschaft weit über die Grenzen Gotlands hinaus. Bis sich die Wege der Freundinnen trennen. Erst ein Anruf aus Paris weckt alte Geister wieder auf. Mit viel Gefühl sind die Charaktere gezeichnet. Man bekommt eine klares Bild der beiden. Emotional war ich total gefangen und konnte das Buch erst wieder aus Hand legen, als ich am Ende angelangt bin. Viola und Lilly erinnern mich an meine beste Freundin und mich. 30 Jahre hält diese Freundschaft schon, auch wenn wir uns kaum sehen, sind wir im Herzen immer miteinander verbunden, genau wie unsere beiden Protagonistinnen. Der Schreibstil ist locker, leicht und flüssig. Die Stimmung, die stellenweise melancholisch anmutet, wurde perfekt eingefangen und auf mich übertragen. Das Ende konnte mich zwar nicht ganz überraschen, da ich eine Vermutung hegte, die sich dann auch bestätigte, dennoch fand es einen würdigen Abschluss, der mich einiges an Tränen gekostet hat. Mein Fazit: Freundschaft ist ein zartes Band welches man immer hegen und pflegen sollte. Viola und Lilly beweisen, das es auch funktioniert, wenn man sich Jahrzehnte nicht mehr gesehen hat. Ein wahrer Freund findet immer den Weg zu einem….

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Vita

Sofia Lundberg wurde 1974 geboren und arbeitete als Journalistin in Stockholm, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Büchern widmete. Mit ihren Romanen »Das rote Adressbuch«, und »Ein halbes Herz« wurde sie zur internationalen Bestellerautorin. Mit »Der Weg nach Hause« erscheint jetzt ihr dritter Roman, der von tiefer Verbundenheit, von Verlust und von der Sehnsucht anzukommen erzählt.

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