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Roxane Gay

Hunger

Die Geschichte meines Körpers

Taschenbuch
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"Lesen! Lesen! Lesen!" Elle - Über Körperideale und Traumata. Der New-York-Times-Bestseller.

Sie schreibt die Geschichte ihres Hungers. Sie schreibt die Geschichte ihres Körpers. Es ist keine Geschichte des Triumphs. Es ist die eines Lebens, das in zwei Hälften geteilt ist. Es gibt das Vorher und das Nachher. Bevor sie zunahm und danach. Bevor sie vergewaltigt wurde und danach. Roxane Gay, eine der brillantesten, klügsten und aufregendsten Autorinnen der USA, erzählt eine Geschichte, die so noch nie geschrieben wurde: schonungslos offen, verstörend ehrlich und entwaffnend zart spricht sie über ihren »wilden und undisziplinierten« Körper, über Schmerz und Angst, über zwanghaftes Verlangen, zerstörende Verleugnung und Scham - »Ich war zerbrochen, und um den Schmerz dieser Zerbrochenheit zu betäuben, aß ich und aß und aß.«

»Roxane Gay erzählt schonungslos offen, verstörend ehrlich und entwaffnend zart über ihren Körper, über Schmerz und Angst, über zwanghafters Verlangen, zerstörende Verleugnung und Scham.«

Passauer Neue Presse (29. November 2021)

Aus dem Amerikanischen von Anne Spielmann
Originaltitel: Hunger
Originalverlag: btb HC
Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-77141-7
Erschienen am  11. October 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ergreifend

Von: Kathie_liebt_buecher

12.04.2022

Roxane Gay ist eine amerikanische Schriftstellerin, die durch ihre Größe und vor allem durch ihr Gewicht auffällt. In ihrem Buch „Hunger“ erzählt sie tabulos wie es dazu kam, dass sie wurde wer sie heute ist: - Eine adipöse Frau, die durch ihr Dicksein aneckt und sich sehr viel gefallen lassen muss, von einer Gesellschaft, die Dicksein immer noch nicht akzeptiert. Dabei gibt sie tiefe Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Vieles was sie schreibt, spricht mir direkt aus der Seele. Aber einiges war für mich auch neu und hat mir eine andere Sicht auf das Thema Körpergefühl, Dicksein und Bodyshaming gegeben. Mir ist durch dieses Buch viel bewusst geworden, vor allem auch wie verschroben meine eigene Sicht auf Körper ist, die nicht dem gesellschaftlichen Idealbild entsprechen. So habe ich selbst auch jahrelang versucht meinen Körper in dieses gesellschaftliche Idealbild zu pressen, obwohl es überhaupt nicht zu meiner Persönlichkeit passt. Roxane Gays Buch hat mich wieder ein Stück weiter gebracht um meine persönliche Ansicht über meinen eigenen Körper zu verändern. Für mich ist dieses Buch eine erschütternde Biografie mit sehr vielen klugen Ansichten was die Themen Selbstakzeptanz, gesellschaftliche Normen, Bodyshaming, Verletzlichkeit, Mut usw. angeht. Der Schreibstil ist in einfacher Sprache gehalten und macht es leicht durch die Seiten und Roxanes Leben zu fliegen. Für mich war dieses Buch viel zu schnell zu Ende.

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Hunger

Von: Elena_liest

09.12.2021

"Das ist die Geschichte meines Körpers. Mein Körper wurde zerbrochen. Ich wurde zerbrochen. Ich wusste nicht, wie ich mich wieder zusammensetzen sollte. Ich war zersplittert." - Roxane Gay, "Hunger - Die Geschichte meines Körpers" "Hunger - Die Geschichte meines Körpers" ist ein zutiefst persönliches, erschütterndes und berührendes Buch von Roxane Gay, übersetzt von Anne Spielmann, in dem sie ich ihrem Körper widmet. Dabei ist alles, was mit ihrem Körper zu tun hat, in zwei Teile geteilt - in das Davor und das Danach. Davor war sie eine vielleicht etwas einsame, schüchterne Zwölfjährige. Danach wollte sie ihren Körper zerstören, sich ein Schutzschild aufbauen, sich in den Augen anderer Menschen unförmig und unattraktiv machen. Die Autorin wurde mit zwölf Jahren vergewaltigt. An dieser Tat ist sie zerbrochen und genau davon erzählt sie in ihrem Buch. Sie ist schonungslos ehrlich und dabei doch so kunstfertig mit ihren Worten, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Außerdem ist dieses Buch nicht nur ein Memoire ihres Körpers, sondern auch eine unerbittliche Abrechnung mit dieser Gesellschaft, die fette Körper systematisch abwertet, herabwürdigt und erniedrigt. Besonders krass sind mir hier ihre Kapitel über den Umgang mit mehrgewichtigen Körpern in den Medien und der Werbung in Erinnerung geblieben. Aber auch die Konflikte, die sie immer wieder mit ihrer Familie bezüglich ihrer Figur ausfechten muss sowie ihre Scham und ihren Ekel sich selbst gegenüber haben mich sehr mitgenommen. Roxane Gay erzählt in "Hunger - Die Geschichte meines Körpers", wie sie das Loch, in das sie nach der Vergewaltigung gefallen ist, gestopft hat - nämlich mit Essen. Ihre Offenheit und Ehrlichkeit ziehen sich durch das ganze Buch, was es zu einem beeindruckenden Bericht macht: Über ihren Körper, aber auch über diese Gesellschaft, über ihren Umgang mit ihrem Körper als Feministin, über das Raum-einnehmen und über die Rücksichtslosigkeit der Menschen, über Einsamkeit und toxische Beziehungen. Für mich ein Buch, das man unbedingt lesen sollte!

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Vita

Roxane Gay, geboren 1974, ist Autorin, Professorin für Literatur und eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen und literarischen Stimmen ihrer Zeit. Sie schreibt u.a. für die New York Times und den Guardian, sie ist Mitautorin des Marvel-Comics »World of Wakanda«, Vorlage für den hochgelobten Actionfilm »Black Panther« (2018), dem dritterfolgreichsten Film aller Zeiten in den USA. Roxane Gay ist Gewinnerin des PEN Center USA Freedom to Write Award. Sie lebt in Indiana und Los Angeles.

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