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Susanne Goga

Glasgow Girls

Roman

TaschenbuchNEU
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Glasgow 1892 – Als die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Olivia die Chance erhält, an der berühmten School of Art zu studieren, glaubt sie, am Ziel ihrer Träume zu sein. Doch sie ist nicht vorbereitet auf die für sie fremde Welt und die Intrigen, in die sie gerät. Dank einer einflussreichen Mäzenin setzt Olivia aber wagemutig und lebenshungrig ihren Weg als Designerin fort. Und sie lernt Gabriel kennen, einen schillernden Künstler aus London. Sein gut gehütetes Geheimnis gefährdet jedoch die tief empfundenen Momente des gemeinsamen Glücks ...


ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-36120-1
Erschienen am  14. December 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Glasgow, Großbritannien

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Rezensionen

Große Träume einer ambitionierten jungen Frau in einer zu engen Welt: Die Glasgow School of Arts gegen Ende des 19. Jahrhunderts

Von: Susanne Edelmann

25.01.2023

Von Susanne Goga habe ich bisher die beiden in London angesiedelten historischen Romane „Das Haus in der Nebelgasse“ und „Das Geheimnis der Themse“ gelesen, die ich beide sehr spannend fand. In „Glasgow Girls“ entführt die Autorin ihre Leser*innen, wie der Buchtitel schon sagt, ins schottische Glasgow. Hier lebt Olivia in ärmlichen Verhältnissen. Wenn sie neben Schule und Hausarbeit noch Zeit findet, ist das Zeichnen ihre liebste Beschäftigung, bei der sie Trost und Ablenkung findet. Von einem Studium an der Glasgow School of Arts wagt sie nicht einmal zu träumen, ist diese Schule doch sehr teuer und wird somit vor allem von Söhnen und Töchtern aus wohlhabenden Familien besucht. Mit 14 Jahren soll Olivia nach dem Willen ihrer Mutter in einer Fabrik arbeiten, doch dagegen wehrt sie sich erfolgreich und findet stattdessen eine Anstellung in einem Tea Room, einem Teesalon der stadtbekannten Miss Cranston. Schon bald entdeckt Miss Cranston ihre künstlerische Begabung und beschließt, das junge Mädchen zu fördern. Fortan besucht Olivia neben ihrer Arbeit die School of Arts, was natürlich eine Doppelbelastung bedeutet, Olivia aber auch ganz neue Perspektiven eröffnet. Sie lernt dort nicht nur künstlerische Grundlagen und bekommt neue Inspiration, sondern sie ist erstmals unter Gleichgesinnten und findet sogar neue Freundinnen, gänzlich ungeachtet aller sozialen Unterschiede. Als der strenge Lehrer Mr. Robinson ihr einen Auftrag vermittelt, ist sie stolz und glücklich, denn neben der künstlerischen Anerkennung verspricht der Auftrag auch ein gutes Honorar. Und es folgt bald ein weiterer Auftrag, den Olivia gerne annimmt – nicht ahnend, dass sie damit ausgerechnet ihrer Gönnerin Miss Cranston großen Schaden zufügt. Und als wäre das nicht schon genug Grund zur Sorge, ist Olivia auch noch hin- und her gerissen zwischen ihrer Liebe zum Londoner Künstler Gabriel und ihrem alten Jugendfreund Allie, der nach einem Schicksalsschlag dringend ihre Hilfe braucht. Ich muss gestehen, von der Glasgow School of Arts hatte ich zuvor noch nie gehört, ebenso wenig wie von den Künstlern, die diese Kunstakademie hervorgebracht hat und die zum Teil auch im Roman vorkommen (eine Liste der im Buch erwähnten realen Personen findet sich im Buchanhang). Dabei ist es sehr bemerkenswert, dass zu dieser Zeit – der Roman spielt zwischen 1892 und 1898 – Männer und Frauen dort gemeinsam in denselben Klassen lehrten und lernten. Was für ein Unterschied zu München, wo Frauen mit künstlerischen Ambitionen noch als „Malweiber“ abgetan wurden (nachzulesen u.a. in „Die Frau des Blauen Reiter“ von Heidi Rehn)! Insofern habe ich bei der Lektüre dieses Romans wieder einmal viel Neues gelernt. Olivia als Hauptfigur empfand ich als sehr beharrlich, ja fast schon stur bei der Verfolgung ihrer Ziele und ich habe vor allem gegen Ende des Buches sehr mit ihr mitgebangt, dennoch blieb sie mir zuweilen etwas fremd, ich kann gar nicht genau sagen, warum. Vielleicht lag es daran, dass mir ihr Schicksal von ein paar glücklichen Zufällen zu viel geprägt schien, das kam mir dann doch manchmal etwas unrealistisch vor. Ich weiß, dass Klassenunterschiede in Großbritannien bis heute leider eine große Rolle spielen, um wieviel mehr muss das dann Ende des 19. Jahrhunderts so gewesen sein? Und da findet sich ein unbedarftes Mädchen aus der Arbeiterklasse in Nullkommanichts an der Kunstakademie zwischen lauter Sprößlingen aus reichem Hause zurecht? Schön wär’s! Auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und Gabriel ist ein wenig unglaubwürdig, warum, kann ich allerdings nicht näher ausführen, ohne zu spoilern. Sehr schön fand ich allerdings die Schilderungen, wenn Olivia einer künstlerischen Inspiration folgte und dann mit Feuereifer verschiedene Motive zeichnete oder stickte. Ich selbst habe leider gar kein Talent zum Malen, trotzdem fand ich diese Schilderungen so inspirierend, dass ich beinahe selber Lust bekommen hätte, mit einem Skizzenbuch loszuziehen (bei mir wird es dann wohl eher die Fotokamera). Alles in allem eine sehr interessante und unterhaltsame Lektüre, bei der ich viel Neues gelernt habe. Eine Leseprobe zum Roman findet sich auf der Verlagsseite.

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Ein sehr lesenswertes Buch

Von: Mareike

11.01.2023

Schon lange habe ich mich auf dieses Buch gefreut, denn als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass es eine Geschichte für mich sein würde, da nämlich auch meine größte Leidenschaft das Malen und Zeichnen ist. Hier war ich nun sehr gespannt darauf zu erfahren, wie es in Glasgow im Jahr 1892 Olivia McLeod, einem Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen, es geschafft hat an der berühmten School oft Art zu studieren. Ihr Vater, der Tischler war, ist verstorben und Olivia wohnt mit ihrer Mutter Mary und ihrem Bruder Jamie sehr beengt in einer kleinen Wohnung, jedoch in einem anständigen Viertel. Die Mutter näht für andere Leute von zu Hause aus und Jamie, der in einer Tischlerwerkstatt arbeitet, gibt sein ganzes Lehrgeld ab, damit sie in Dennistoun bleiben können. Olivia zeichnet für ihr Leben gern, eine Leidenschaft die sie stets mit ihrem Vater geteilt hat und nun alleine fortsetzt. Als sie dann an ihrem Geburtstag eine Dose mit neuen Buntstiften von ihrem besten Freund Alistair Campell bekommt, ist sie darüber mehr als glücklich und ihr größter Wunsch ist es, eines Tages eine richtige Künstlerin zu sein und daher übt sie nun täglich und will am liebsten gar nichts anderes mehr machen. Ihre Mutter jedoch möchte unbedingt, dass ihre Tochter in einer Teppichweberei anfängt zu arbeiten. Doch Olivia will dort auf gar keinen Fall hin und so sucht sie sich schnell eine andere Stelle. Sie hat Glück und darf im angesagten Teeladen von Miss Cranston arbeiten. Die Chefin ist begeistert von Olivias Fleiß und Ehrgeiz und als sie dann auch noch eines Tages auf ihr besonderes Talent aufmerksam wird, finanziert sie Olivia ein Studium an der berühmten Glasgow School oft Art… Hier an dieser Stelle möchte ich aber nun nicht mehr verraten, denn dieses großartige Buch muss man einfach selbst gelesen haben und ich will natürlich niemandem etwas vorwegnehmen. Ich kann nur sagen, es wird richtig spannend und Olivia muss dann so einige Enttäuschungen und Schicksalsschläge erleben. Ich mochte Olivia sehr, sie ist eine so starke Protagonistin, die sich so leicht nicht unterkriegen lässt. Ich habe während des Lesens mit ihr total mitgefiebert, gebangt und gehofft und da die Autorin einen so wundervollen, bildhaften Schreibstil hat, kam es mir so vor, als hätte ich selbst alles hautnah mit Olivia miterlebt. Mir hat dieses Buch, das ich unbedingt weiterempfehlen möchte, nochmal so richtig vor Augen geführt, dass man niemals seine großen Träume aufgeben soll und auch dann nicht, um immer für andere da zu sein. Vielen Dank an die Autorin, die mir mit diesem Buch wunderschöne Lesestunden beschert hat und auch ein Dankeschön an den Diana Verlag und an´s Bloggerportal.

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Vita

Susanne Goga wurde 1967 in Mönchengladbach geboren und lebt dort bis heute. Die renommierte Literaturübersetzerin und Autorin reist gern – mit Vorliebe auch in die Vergangenheit. Das spiegelt sich in ihren überaus erfolgreichen historischen Romanen wider. Für die Kriminalreihe um Leo Wechsler taucht sie ein ins Berlin der 1920er-Jahre, für den Diana Verlag begibt sie sich immer wieder ins geschichtsträchtige 19. Jahrhundert. Die Künstlerinnen in Glasgow, die dort in jener Zeit ein kreatives Forum gründeten und in ganz Europa berühmt wurden, waren Inspiration für ihren neuesten Roman.

www.susannegoga.de

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