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Anna Basener

Die juten Sitten - Kaiserwetter in der Gosse

Roman
Die juten Sitten 2

(9)
Taschenbuch
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Sex und Lust, Prunk und Schmutz – willkommen im verruchtesten Bordell der deutschen Kaiserzeit!

Berlin, 1935: Schweren Herzens schließt Minna ihr geliebtes Bordell »Ritze«, um in Frankreich ein neues Leben zu beginnen. Auf der Zugfahrt nach Nizza erzählt sie dem jungen Stricher Emil und ihrem alten Konkurrenten Gustav, wie alles begann – damals zur Kaiserzeit: Wie sie es von der mittellosen Arbeiterin zur Lieblingsdirne eines Herzogs brachte, sich Hals über Kopf in den Zeremonienmeister des Kaisers verliebte und schließlich ihr eigenes Bordell eröffnete. Und wie eine Orgie im Jagdschloss Grunewald zu einem Duell mit verheerenden Folgen führte ...

Der dekadente Glanz der Jahrhundertwende – der Roman zum erfolgreichen Audible-Hörspiel

»Herzerfrischend direkt und unverblümt prangert Basener hier die Doppelmoral der Jahrhundertwende an.«

Westdeutsche Allgemeine WAZ (08. July 2021)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 336 Seiten, 13,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-442-49099-8
Erschienen am  21. June 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die juten Sitten

Rezensionen

Eine außergewöhnliche Story mit Sogwirkung – raw & direkt

Von: Olivia Grove

16.10.2021

https://vivalaliviagrove.wixsite.com/oliviagrove/post/rezension-die-juten-sitten-kaiserwetter-in-der-gosse-von-anna-basener [Auszug] Vom Fabrikmädchen zur Dirne, um der Armut zu entkommen? Raus aus der Gosse, ran an die Edelmänner, heißt es für die zielstrebige Minna. Sie ist so stark und selbstbewusst, ein richtiger Girl Boss und schlittert nahezu in eine Orgie im Jagdschloss Grunewald. Dieses Buch ist unfassbar ehrlich und es entwickelt einen regelrechten Sog. Dennoch hat mir für eine brillierende 5 Sterne-Bewertung eine Prise Warmherzigkeit gefehlt und für meinen Geschmack hätte es gern mehr verruchte und sexy Einblicke sowie Tiefgründigkeit in die Arbeit der Damen geben können. Aber auch in die nicht ganz so charmanten Männer, das raue, derbe Berlin mitsamt ihrer zerstörten Persönlichkeiten habe ich vermisst. Den ersten Band „Die juten Sitten – Goldene Zwanziger. Dreckige Wahrheiten“ habe ich nicht gelesen und bin dennoch wunderbar zurechtgekommen mit der Story.

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Lesenswerte Reise in die Vergangenheit

Von: Rabiata

14.10.2021

Es war ein absoluter Coverkauf und erst nach dem Lesen merkte ich, dass es eigentlich eine Fortsetzung zu Die juten Sitten – Goldene Zwanziger. Dreckige Wahrheiten. ist. Allerdings tat das meinem Lesevergnügen keinen Abbruch, da das Buch gut als eigenständiger Roman lesbar ist. Es ist ein spannender Einblick in die Zeit zwischen den 1890er und 1930er Jahren in Berlin. Grundlage für diesen Roman ist eine tatsächliche Begebenheit, die die Autorin allerdings nur als Rahmenhandlung verwendet, um eine vielschichtige und beeindruckende Geschichte zu erzählen. Die Protagonistin Minna erzählt im Zug nach Paris zwei Mitreisenden ihre Lebensgeschichte und wie es dazu kam, dass sie ein Bordell geführt hat. Die Geschichte ist berührend und fesselnd und absolut bildhaft beschrieben, was das Berlin der 1890er Jahre vor meinem inneren Auge entstehen lassen konnte. Ich fand mich in einer kleinen und engen Mietshaus-Gegend wieder und folgte Minna auf ihrem steinigen und leidvollen Weg, der allerdings auch von Humor durchsetzt ist. Besonders gefallen hat mir der Blick in den Alltag und die Lebenswelten der verschiedenen Protagonistinnen, an deren Beispiel die Stellung der Frauen zur damaligen Zeit gezeigt wird. Ein wenig anstrengend war es allerdings teilweise, wenn Minna und andere ProtagonistInnen berlinerten. Vor allem, da der Dialekt auch nicht immer durchgehend verwendet wurde. Das störte ein wenig meinen Lesefluss, vermittelte aber die Herkunft der Sprechenden. Vor allem Minna spricht eine häufig derbe und vulgäre Sprache, die dadurch ihren Stand noch unterstreicht. Fazit: Ein lesenswertes Sittengemälde mit historischem Hintergrund und lehrreicher Handlung, die die Vergangenheit zum Leben erweckt.,Es war ein absoluter Coverkauf und erst nach dem Lesen merkte ich, dass es eigentlich eine Fortsetzung zu Die juten Sitten – Goldene Zwanziger. Dreckige Wahrheiten. ist. Allerdings tat das meinem Lesevergnügen keinen Abbruch, da das Buch gut als eigenständiger Roman lesbar ist. Es ist ein spannender Einblick in die Zeit zwischen den 1890er und 1930er Jahren in Berlin. Grundlage für diesen Roman ist eine tatsächliche Begebenheit, die die Autorin allerdings nur als Rahmenhandlung verwendet, um eine vielschichtige und beeindruckende Geschichte zu erzählen. Die Protagonistin Minna erzählt im Zug nach Paris zwei Mitreisenden ihre Lebensgeschichte und wie es dazu kam, dass sie ein Bordell geführt hat. Die Geschichte ist berührend und fesselnd und absolut bildhaft beschrieben, was das Berlin der 1890er Jahre vor meinem inneren Auge entstehen lassen konnte. Ich fand mich in einer kleinen und engen Mietshaus-Gegend wieder und folgte Minna auf ihrem steinigen und leidvollen Weg, der allerdings auch von Humor durchsetzt ist. Besonders gefallen hat mir der Blick in den Alltag und die Lebenswelten der verschiedenen Protagonistinnen, an deren Beispiel die Stellung der Frauen zur damaligen Zeit gezeigt wird. Ein wenig anstrengend war es allerdings teilweise, wenn Minna und andere ProtagonistInnen berlinerten. Vor allem, da der Dialekt auch nicht immer durchgehend verwendet wurde. Das störte ein wenig meinen Lesefluss, vermittelte aber die Herkunft der Sprechenden. Vor allem Minna spricht eine häufig derbe und vulgäre Sprache, die dadurch ihren Stand noch unterstreicht. Fazit: Ein lesenswertes Sittengemälde mit historischem Hintergrund und lehrreicher Handlung, die die Vergangenheit zum Leben erweckt.

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Vita

Anna Basener finanzierte sich ihr Studium in Hildesheim als »erfolgreichste deutsche Groschenromanautorin« (DIE ZEIT). Heute schreibt sie Romane, Drehbücher, Theaterstücke und Hörspiele. Ihr Hörspiel »Die juten Sitten« schoss bei Audible über Nacht auf Platz 1, bei Goldmann erscheint die Romanserie dazu.

www.annabasener.de

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