Die Mittelmeerreise

Roman eines Heranwachsenden

Taschenbuch
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An einem heißen Julitag 1967 geht der junge Hanns-Josef Ortheil mit seinem Vater an Bord eines schwer beladenen Frachtschiffes. Es ist der Beginn einer abenteuerlichen Fahrt von Antwerpen durchs Mittelmeer bis nach Griechenland und Istanbul. Die immer dramatischer werdende Reise führt dabei weit über alle vorherigen Grenzen hinaus: als großer, fesselnder Roman einer Odyssee ins Erwachsenenleben.


Originaltitel: Die Mittelmeerreise
Originalverlag: Luchterhand
Taschenbuch, Broschur, 640 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 2 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-442-71965-5
Erschienen am  11. Mai 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Istanbul, Türkei

Rezensionen

Eine besondere Reise

Von: Bücherfreuden

29.12.2020

Als Passagiere auf dem großen Frachtschiff Albireo reisen Johannes und sein Vater im Sommer 1967 von Antwerpen nach Istanbul. Während der teilweise abenteuerlichen Fahrt beschäftigen sich Vater und Sohn mit den Irrfahrten des Odysseus, schließen Freundschaft mit verschiedenen Besatzungsmitgliedern und erkunden auf Landgängen Athen und andere Städte. Der Roman setzt sich aus Tagebucheinträgen, kleinen Geschichten und einem Reisebericht des damals knapp 16-jährigen Autors zusammen, ergänzt durch Aufzeichnungen des Vaters und Briefpostkarten an die Mutter. Aus der Beobachterrolle heraus versucht der junge Hanns-Josef Ortheil seine Umgebung zu begreifen und seinen eigenen Platz darin zu finden. Stets reflektiert er seine eigenen Gefühle, Erfahrungen, Wünsche und Wahrnehmungen. Herausgefordert durch den Stewart Denis, der Johannes mit seiner Liebe zur klassischen Musik und seinen literarischen Fingerübungen für einen weltfremden Langweiler hält, lässt er sich zunehmend auf Unbekanntes ein – er probiert alkoholische Getränke aus, besucht mit Denis eine Tanzveranstaltung in Patras und lässt sich von einer jungen Griechin küssen. So wird die große Fahrt durch den atlantischen Ozean und das Mittelmeer für ihn auch eine Reise ins Erwachsenendasein. Was diesen außergewöhnlichen Reisebericht interessant macht, ist zum einen die lebendige, detailreiche Schilderung von Eindrücken, Charakteren und Erlebnissen. Zum anderen bietet der sprachlich bemerkenswerte Roman einen unverfälschten Einblick in das Gefühlsleben eines jungen Menschen an der Schwelle zur Erwachsenenwelt. Äußerst lesenswert, ganz besonders, aber nicht nur für Griechenlandfreunde!

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Ein toller Roman

Von: Leseherz

08.10.2020

Wir lernen den 15-jährigen Johannes bzw. Hanns-Josef Ortheil kennen, der im Juli 1967 mit seinem Vater eine Mittelmeerreise antritt. Anfangs war die Begeisterung nicht allzu groß, doch je länger sie auf der Albeiro weilten, zwei ordentliche Meeresstürme erlebten schweißte es nicht nur Vater und Sohn mehr zusammen. Wir erleben, wie Hanns-Josef einen Entwicklungssprung macht. Er macht seine ersten Erfahrungen mit Alkohol (Kölsch zählt nicht!) und mit einer jungen Griechin Namens Delia. Sie lernen die verschiedenen Kulturen kennen und das macht das Buch, weil es eine wahre Geschichte ist, wirklich zu einem großartigen Roman. Mit Ernsthaftigkeit, aber auch einem Spritzer Humor schippert man mit von Antwerpen bis nach Istanbul.

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Vita

Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den beliebtesten und meistgelesenen deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Stefan-Andres-Preis und dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt.

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