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Viktor E. Frankl

... trotzdem Ja zum Leben sagen

Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager

(2)
Taschenbuch
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Mehrere Jahre musste der österreichische Psychologe Viktor E. Frankl in deutschen Konzentrationslagern verbringen. Doch trotz all des Leids, das er dort sah und erlebte, kam er zu dem Schluss, dass es selbst an Orten der größten Unmenschlichkeit möglich ist, einen Sinn im Leben zu sehen. Seine Erinnerungen, die er in diesem Buch festhielt und die über Jahrzehnte Millionen von Menschen bewegten, sollen weder Mitleid erregen noch Anklage erheben. Sie sollen Kraft zum Leben geben.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: ... trotzdem Ja zum Leben sagen
Originalverlag: Kösel, München 1977
Taschenbuch, Broschur, 192 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10277-9
Erschienen am  09. July 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Hoffnung am schlimmsten Ort der Welt

Von: buch_zeit

04.04.2022

In Zeiten des Krieges mag es vielleicht nicht als die angenehmste Lektüre erscheinen ein Buch über ein KZ zu lesen. Dennoch sollte diese Abhandlung „... trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager“, des österreichischen Psychologen Viktor E. Frankl über eines der grausamsten Kapitel der Menschheit uns heute als Mahnmal dienen. Vielen Dank @bloggerportal und @penguin_verlag, die ein Zeichen mit dieser lehrreichen Neuauflage aus dem Jahr 2018 setzten.   Viktor E. Frankl hat das schlimmste Schicksal ereilt. Er wird in ein Konzentrationslager gesteckt. Mehrere Jahre verbringt er an diesem brutalen und menschenunwürdigen Ort. Scharfsinnig und mit einem Gespür für die Menschlichkeit macht er dort weitreichende Entdeckungen. Neben all dem Leid ist er nämlich noch fähig einen Sinn im Leben zu sehen und das Wesen des Menschens als solches zu erfassen. Seine urteilsfreien Erinnerungen, erstmals veröffentlicht im Jahre 1946, haben zahlreiche Menschen Kraft gespendet und Mut zum Leben gegeben.   Das Vorwort von Hans Weigl läutet das Buch mit bewegenden und einfühlsamen Worten ein. Denn was folgt ist eine akribische und eher nüchterne Studie des Wesens Mensch. Trotz der Distanziertheit oder gerade deswegen bewegt und berührt es extrem.   Frankl hat den ersten Teil in drei zeitliche und allesamt beeindruckende Abschnitte geteilt. Das Ankommen, das Bleiben und letztendlich die Befreiung aus der Hölle. Somit wird nachvollziehbar und leichtverständlich eine Entwicklung in dem Lagerinsassen, der nur noch eine Nummer ist, notiert. Die Tiefpunkte und die Hoffnungen werden facettenreich beschrieben und analytisch begründet. Frankl beschreibt alles, aber mit einer positiven Grundeinstellung und findet in dem Beschriebenen Mut und Hoffnung. Eine ungeahnte Güte des Autors gegenüber den Machthabern lässt sich nicht leugnen. Zum Beispiel findet er in einem Lager Capo ein Stück Menschlichkeit; dieses Erlebnis schenkt ihm den Glauben an die Menschheit wieder. Für ihn ist immer die Gegenwart der Sinn des Lebens. Nur so hat er die Schrecken überstehen können und sein Schicksal als solches annehmen können. Der zweite Teil des insgesamt 193 Seiten langen Buches ist ein Theaterstück, in dem die drei Philosophen Spinoza, Sokrates und Kant ein Theaterstück auf der Erde aufführen mit dem Titel „Synchronisation Birkenwald“. Für diesen Teil muss man meiner Meinung nach akademisch mit der Thematik vertraut sein um ihn in vollen Zügen zu verstehen. Frankl hat in diesem Stück noch einmal das Erlebte und Beobachtete reflektiert. Mental gestärkt und voller Hoffnung für die Menschheit geht man aus diesem kostbaren Leseerlebnis heraus. Bravo! Mission erfüllt!

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Klassiker, den man immer wieder lesen kann

Von: Vanilla Mind

10.01.2022

Die Bücher von Viktor E. Frankl sind absolute Klassiker, die man immer wieder lesen kann. Für mich sind sie vor allem deshalb so berührend, weil ich dazu tendiere, meinen Wert als Mensch von meiner Leistung abhängig zu machen. Rational wissen wir alle, dass unser Wert als Mensch nicht von dem abhängig ist, was wir alles leisten. Aber was zeigt unser Verhalten? Was ist im Unterbewusstsein verankert? – Viktor E. Frankl war ein bedeutender Psychiater, Neurologe und Holocaust-Überlebender. Seine Vorträge und Bücher drehen sich vor allem um die philosophischen Fragen: „Wann ist ein Leben lebenswert? Was bleibt von uns übrig, wenn uns alles genommen wird, worüber wir uns definiert haben?“ Trotz all des Leids, das Frankl in Konzentrationslagern erlebte, erkannte er, dass es möglich war, einen Sinn im Leben zu sehen. Seine Erinnerungen hat er in diesem Buch festgehalten.

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Vita

Viktor E. Frankl

Viktor E. Frankl, geboren 1905, war Professor für Neurologie und Psychiatrie an der Universität Wien und Professor für Logotherapie u. a. in San Diego, Kalifornien. Er war Inhaber von 29 Ehrendoktoraten, und seine Bücher wurden in 22 Sprachen übersetzt. Die Erinnerungen an seine Zeit im Konzentrationslager – »... trotzdem Ja zum Leben sagen« – haben seit Erscheinen 1946 Millionen von Lesern bewegt. Viktor E. Frankl starb 1997 in Wien.

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