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Rezensionen zu
Beseeltes Alter

Gerhard Sauter

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Beseelter Glaube

Von: Tanja

05.09.2021

Das Thema Alter ist eines, das mich sehr interessiert und umtreibt , da ich nicht nur gerne sehr alt werden möchte sondern auch vorbereitet sein will, auf das was kommt. Aus diesem Grund habe ich dieses Buch von Gerhard Sauter gelesen. Viele wichtige Themen werden angesprochen, mir persönlich wurde das Thema jedoch zu sehr aus christlicher Glaubenslehre heraus interpretiert. Das war dann leider nicht ganz mein Fall , ist aber natürlich vollkommen legitim. Trotzdem danke an Herrn Sauter, der Fragen rund um das Alter aus einer sehr interessantes Sichtweise beleuchten konnte.

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Schwere Lese-Kost

Von: Conny

30.08.2021

Aufgrund des Covers und des Themas, war ich sehr neugierig auf das Buch und habe mich sehr drauf gefreut es zu lesen. Irgendwie war ich dann aber etwas enttäuscht. Das Thema an sich, Älter werden mit Gott und vor Gott, mag aus theologischer Sicht sicher gut behandelt sein und manche Stellen fand ich auch Mut und Zuversicht gebend. Aber im großen und ganzen , fand ich das Buch sehr sehr anstrengend zu lesen und zu verstehen, obwohl ich an Gott glaube und mich auch für alles was um den Glauben geht interessiere. Vielleicht ist es für Leute die sich in Theologie etwas mehr auskennen super . Ich habe irgendwie etwas Anderes erwartet. Etwas was man einfacher verinnerlichen kann irgendwie, einfacher zu verstehen und auch einfacher zu lesen. Das es eine Art Mutmacher ist, den man gern immer wieder mal zur Hand nimmt. Das ist das Buch leider nicht für mich.

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Lebenshilfe pur

Von: Werner Lukaszewicz

26.08.2021

Gerhard Sauter ist ein lebenserfahrener Theologe und mit seinen mittlerweile 86 Jahren halt auch sehr erfahren. Natürlich merkt man beim Lesen seinen theologischen Ansatz, aber für jeden, der im Hamsterrad steckt und schon ein klein wenig älter ist, sind in diesem Buch viele interessante Ansätze enthalten. Generell sollte man es vielleicht so sehen: für Leute, die weniger mit Bibel, Kirche etc. anfangen können, sollten sich lieber einen der gängigen Senioren-Ratgeber kaufen und werden damit sicherlich glücklich. Menschen hingegen, die mit der Bibel und der Kirche etwas anfangen können, werden auch in diesem Buch ihr Glück finden. Es ist wunderbar leicht und gut zu lesen und bietet viele tolle Ansichten für den "Spätherbst des Lebens".

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Theologisch zu abgehoben

Von: hebebk

24.08.2021

„Über Hoffnung und Zuversicht im Spätherbst des Lebens“ ist der Untertitel dieses Buches und Hoffnung und Zuversicht zu finden, war mein Motiv, das Buch zu lesen. Doch leider fand ich nichts von dem, was Titel und Untertitel versprechen. Der Autor hat versucht, verschiedene seiner eigenen vorhandenen Quellen, nämlich Vorträge, Zeitschriftenbeiträge und Essays, zu einem Buch zusammenzufügen. Dies allein musste bereits scheitern, weil das Zielgruppenpublikum dieser Quellen ein völlig anderes gewesen war und deshalb einen Durchschnittsbuchleser ohne Theologiestudium gar nicht erreicht, gar nicht erreichen kann. Weder wird er sich in die Fragen der Diakonie im Spagat zwischen Erhaltung von Selbständigkeit und zunehmender Abhängigkeit vertiefen wollen, noch sich in tiefergehende theologische Exkurse begeben wollen, inwieweit zum Beispiel der Begriff Seele (Seelsorge) eine Metapher für geprägte Lebendigkeit, für das Leben mit Gott als Desiderat evangelischer Theologie ist. Oder wie unsere fragile physische und psychische Bedürftigkeit eine theologische Klärung der Fragen, wovon und woraufhin wir leben, braucht. Näher kommt dem theologisch weniger versierten Leser das Kapitel „Alter(n)sbilder“ mit Gedanken zur Altersgestaltung, doch auch in diesem Kapitel sind nicht unbedingt die zahlreichen Zitate aus den Psalmen wirklich hilfreich. Geblieben ist mir persönlich die klare Analyse, dass man im Alter meistens beurteilt wird nach dem, was man (noch) KANN, nicht nach dem, was man IST. Und leider, leider hilft mir das Buch ganz und gar nicht auf der Suche nach dem, was ich (im Alter) bin und was mein Gegenüber ist, obwohl mir scheint, dass genau hier die Quelle für Hoffnung und Zuversicht stecken könnte, im übrigen nicht nur im Alter.

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Beseeltes Alter

Von: Doris N.

23.08.2021

Man darf mit einer gewissen Skepsis an die Lektüre herangehen, da es von einem Theologen geschrieben ist. Inhaltlich gibt es viele Impulse und es macht auch nachdenklich. Vieles konnte ich für mich annehmen und ich denke schon, dass es hilfreich ist, alleine schon durch die Anregungen. Es ist nicht nur für ältere Menschen interessant, spricht diese aber wohl eher an, schon vom Titel her.

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Wenn wenig viel ist

Von: Blondschopf10000

15.08.2021

Gerhard Sauter, hochbetagter, aber eben hochgebildeter und lebenserfahrener Theologe der Systematischen Theologie (Bonn) veröffentlicht hier drei Aufsätze aus eigener Betroffenheit: Als mittlerweile 86Jähriger ist er geprägt von seinem theologischen Denken und seiner Sensibilität für die Gesellschaft und Gegenwart in der wir leben. Und so findet er sich als hochbetagter Mensch in einem Zwiespalt wieder: einerseits die Gesellschaft, für die weiterhin (und wohl auch nach der Pandemie noch) Leistungsfähigkeit zählt ("Was geht noch"). Und andererseits die biblische Tradition, für die Werden und Vergehen ein natürlicher, von Gott umfasster Prozess ist. So sind auch die letzten Jahre nicht einfach auszuharren - darauf legt Sauter Wert, sondern als beseelte Zeit zu gestalten. Er bezieht sich dabei insbesondere auch die Weisheit der Psalmen und seiner direkten theologischen Vordenker der Systematischen Theologie. Es handelt sich nicht um einen der zahlreich auf dem Markt existierenden Seniorenratgeber für ein glückliches Alter. Es handelt sich um die ernsthafte, weil existentielle Auseinandersetzung eines Glaubenden Menschen mit seinem Dasein als Alter Mensch. "Betroffene", die mit theologischen Bildern, Glaubensinhalten und -überzeugungen etwas anfangen können und sich auf den diskursiven Sprachstil einlassen möchten, werden in ihrem Altwerden sicher gestärkt werden.

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