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Rezensionen zu
Beseeltes Alter

Gerhard Sauter

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Achtsamkeit im und mit dem Alter

Von: Silbernenadel

09.09.2021

Der evangelische Theologe Georg Sauter hat ein wirklich umfangreiches und kluges Buch über das Alter geschrieben. Es geht fast ausschließlich um das Erleben des Alters und des Alterns sowie um den Tod im Zusammenhang mit dem christlichen Glauben und in Bezug auf Gott. Das ist nach der Leseprobe zu erwarten gewesen. Ich hatte mir allerdings nicht diese Ausschließlichkeit erhofft, aber das ist nicht der Fehler des Autors sondern meiner, da ich einfach eine falsche Vorstellung hatte, was mich mit diesem inhaltlichen Schwergewicht erwarten würde. Ich habe nun tapfer bis gut zur Hälfte des Werkes durchgehalten, da ich mich schon für die gestellten Fragen interessiere, die ausschließliche Beantwortung dieser Fragen in Bezug auf das Christentum aber nicht meine sind bzw. sein können. Soweit ist das Buch aber gut zu lesen. Man kann dem Autoren sehr gut folgen und er hat mit vielen Ansätzen hilfreiche Vorschläge, wie man das Altern jenseits der aktuell gängigen Slogans und des herrschenden Jugendwahns mit Spiritualität erleben und mit Sinn füllen kann. Ich habe ihm, obwohl ich keine Christin bin, in sehr vielen Momenten des Buches und bei sehr vielen Gedanken recht gegeben. Man glaubt ihm, das was er in Bezug auf seinen Gott schreibt, man spürt, dass er ein tiefgläubiger Mensch ist. Selbst ich habe mich in einigen Passagen durch seine Worte regelrecht getröstet gefühlt.

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Es wird immer besser

Von: Regina Naphets

05.09.2021

Beseeltes Alter von Gerhard Sauter Was bewegt mich, zu einem Buch zu greifen, bei dem es um das Alter(n) geht? Der Titel des Buches verspricht keine aufregenden Abenteuer und auch der Schreibstil – Gerhard Sauter formuliert seine Gedanken oft in langen Schachtelsätzen- erfordert einiges Durchhaltevermögen und Konzentration beim Lesen. Trotzdem lohnt es sich, sich auf die Gedanken Sauters einzulassen. Das Buch ist keine erbauliche Bettlektüre, sondern eher eine Herausforderung zum wachen Nachdenken über das eigene Leben. Es schärft die Wahrnehmung für die Lebensgeschichten alter Menschen. Aber vor allem rückt es etwas zurecht, was in den Narrativen unserer Gesellschaft verzerrt dargestellt wird: Das Alter lässt sich vielleicht ein wenig hinauszögern, aber gewinnbringender ist es, es anzunehmen. Gerhard Sauter begründet all seine Gedanken aus christlicher Perspektive. „Jeder Mensch hat eine Seele, die ihm ermöglicht, mit Gott zu kommunizieren. Es ist ein Gewinn, immer mehr zu erkennen, dass ich Gott-bedürftig bin. Gott gestaltet uns und erwartet uns….“. Auch wenn solche Gedanken mit zunehmendem Alter wichtiger werden, sind sie Kernaussagen christlicher Lebensführung, egal in welchem Alter. Gerhard Sauter schreibt einerseits als Theologe, der der Bedeutung und Wirkung von Worten auf den Grund geht. Aber schon ab dem zweiten Kapitel spürt man den Seelsorger, der viele Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen begleitet hat und nun selbst ein Alter erreicht hat, in dem sich eine reiche Geschichte bündelt. Ein lohnendes Buch, das spätestens dann gelesen werden sollte, wenn die eigenen Eltern gebrechlich werden.

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Spannende Lektüre

Von: Nele3

05.09.2021

Bei dem Buch handelt es sich um ein spannendes Sachbuch von Gerhard Sauter. Er beschäftigt sich mit dem Älter werden und dem Umgang der Menschen darüber. Es werden dabei zahlreiche Quellen genutzt. In dem Buch werden 3 große Hauptgebiete thematisiert. 1. Menschen im Alter vor Gott 2. Seele geprägte Lebendigkeit und 3. Was gibt das Altern theologisch zu denken. Wie man merkt, ist dieses Buch sehr theologisch geprägt und zeigt neue Gesichtspunkte. Dieses Buch ist daher nur Menschen geeignet, die fläubig sind oder zumindest diesem Thema aufgeschlossen gegenüberstehen. Ich fand es sehr bemerkenswert und werde es verschiedenen Personen empfehlen. Gerade in meinem Bekanntenkreis gibt es ein paar Personen, die langsam Gebrechen bekommen und sich mit dem Älter werden schwer tun. Daher gerade top aktuell.

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Wer gläubig ist findet in diesem Buch eine Auseinandersetzung mit dem Thema Altern und Tod. Der Inhalt ist klar strukturiert in die drei großen Bereiche "Menschen im Alter vor Gott", "Seele: geprägte Lebendigkeit" und "Was gibt das Altern theologisch zu denken". Geschrieben ist es in Monologform. Die theologischen Aspekte werden von Bibelzitaten, Psalmen belegt. Ich habe aus dem Buch gelernt, dass die Seele 21 Gramm wiegt. An manchen Stellen wurde es mir zu theoretisch und ich hätte mir etwas mehr Lebendigkeit (z.B. hätte man alternde Menschen zu Wort kommen lassen können) im Text gewünscht, darum einen Stern Abzug. Insgesamt aber ein gutes, theoretisches fundiertes Buch, das Antworten aufzeigt.

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Interessante Ansichten

Von: Michi

21.08.2021

Ein Buch mit vielen Anregungen über das Altwerden nachzudenken. Interessante Ansichten und viele Bibelstellen.

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Tolle Gliederung!

Von: Diva25

05.08.2021

„Das Alter als Zeit bisher nicht ausgeschöpfter Möglichkeiten – so zeigt es die Werbung, und darauf hoffen viele, wenn sie an ihr Altwerden denken. Was aber, wenn das Altsein dann da ist? Wenn die Wege kürzer werden und man sein Leben im Schwinden der Kräfte anders gestalten muss?“ Ein sehr wichtiges Thema, was toll aufgegriffen wurde. Die Untergliederung in drei Schwerpunkte mit Unterkapiteln sowie der Schreibstil gefallen mir besonders gut!

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