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Gerhard Sauter

Beseeltes Alter

Über Hoffnung und Zuversicht im Spätherbst des Lebens

Hardcover
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Eine Theologie des Alt-Seins

Das Alter als Zeit bisher nicht ausgeschöpfter Möglichkeiten – so zeigt es die Werbung, und darauf hoffen viele, wenn sie an ihr Altwerden denken. Was aber, wenn das Altsein dann da ist? Wenn die Wege kürzer werden und man sein Leben im Schwinden der Kräfte anders gestalten muss?

Dass selbst dann das Leben noch als ein Werden und nicht als ein bloßes Vergehen erfahren werden kann, zeigt Gerhard Sauter. In diesem Buch öffnet er den Blick für ein theologisches Verständnis des Alters als Zeit vor Gott und mit Gott und auf Gott hin. Er zeigt, welches Versprechen darin liegt, wenn Menschen ihrer Vergänglichkeit vor Gott innewerden und sich darauf einzulassen vermögen, dass die Geschichte, die sie in sich tragen, nicht zu Ende ist und in Gottes Gedenken aufgehoben sein wird. So kann das Altern wirklich gelebt und muss nicht nur durchgestanden werden. Ein Buch für alle, die ihrem Altwerden mit mehr Gelassenheit begegnen möchten.


Hardcover mit Schutzumschlag, 192 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-579-06219-8
Erschienen am  26. July 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

fachwissenschaftlich anregend

Von: Lesenune

13.09.2021

Das Buch „Beseeltes Alter" ist eine theologische Auseinandersetzung mit dem Alter. Es erwartet von den Lesenden eine wache Auseinandersetzung mit dem Thesen und Gedanken des Autors und kann so zum eigenen Nachdenken anregen. Lohnenswert für Lesende, die gern philosphisch-theologisch denkend unterwegs sind.

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Es wird immer besser

Von: Regina Naphets

05.09.2021

Beseeltes Alter von Gerhard Sauter Was bewegt mich, zu einem Buch zu greifen, bei dem es um das Alter(n) geht? Der Titel des Buches verspricht keine aufregenden Abenteuer und auch der Schreibstil – Gerhard Sauter formuliert seine Gedanken oft in langen Schachtelsätzen- erfordert einiges Durchhaltevermögen und Konzentration beim Lesen. Trotzdem lohnt es sich, sich auf die Gedanken Sauters einzulassen. Das Buch ist keine erbauliche Bettlektüre, sondern eher eine Herausforderung zum wachen Nachdenken über das eigene Leben. Es schärft die Wahrnehmung für die Lebensgeschichten alter Menschen. Aber vor allem rückt es etwas zurecht, was in den Narrativen unserer Gesellschaft verzerrt dargestellt wird: Das Alter lässt sich vielleicht ein wenig hinauszögern, aber gewinnbringender ist es, es anzunehmen. Gerhard Sauter begründet all seine Gedanken aus christlicher Perspektive. „Jeder Mensch hat eine Seele, die ihm ermöglicht, mit Gott zu kommunizieren. Es ist ein Gewinn, immer mehr zu erkennen, dass ich Gott-bedürftig bin. Gott gestaltet uns und erwartet uns….“. Auch wenn solche Gedanken mit zunehmendem Alter wichtiger werden, sind sie Kernaussagen christlicher Lebensführung, egal in welchem Alter. Gerhard Sauter schreibt einerseits als Theologe, der der Bedeutung und Wirkung von Worten auf den Grund geht. Aber schon ab dem zweiten Kapitel spürt man den Seelsorger, der viele Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen begleitet hat und nun selbst ein Alter erreicht hat, in dem sich eine reiche Geschichte bündelt. Ein lohnendes Buch, das spätestens dann gelesen werden sollte, wenn die eigenen Eltern gebrechlich werden.

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Vita

Gerhard Sauter, geb. 1935, Prof. Dr. theol. Dr. h.c. mult., lehrte zuletzt Systematische und Ökumenische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Er war Direktor des Ökumenischen Instituts an der Universität Bonn und ist auswärtiges Mitglied der theologischen Fakultät der Universität Oxford.

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