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Rezensionen zu
Die Blankenburgs

Eric Berg

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€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Der Erhalt der Porzellanmanufaktur

Von: Klaudia K. aus Emden

11.11.2021

Der faszinierende Roman "Die Blankenburgs" von Eric Berg bietet einen spannenden Einblick in das Leben und Schicksal der Familienmitglieder einer bekannten Porzellandynastie in den turbulenten Jahren zwischen den beiden Weltkriegen. Die Handlung setzt um 1929 in Frankfurt ein. Die Familie Blankenburg führen sehr erfolgreich ihre Porzellanmanufaktur. Als es jedoch am "Schwarzen Freitag" zum Börsencrash kommt, der viele Menschen in den Ruin treibt, begeht Elises Ehemann Richard Selbstmord, weil er das Vermögen der Familie an der Börse verspekuliert hat. Kurz darauf folgt ihm auch das Familienoberhaupt Aldamar in den Tod. Nun liegt die gesamte Bürde des Unternehmens auf den Schultern der Schwestern Ophelia und Elise, die jedoch durch einen lange zurückliegenden Zwischenfall zu tiefst verstritten sind. Ophelia ist mit einem Franzosen, Edmund, verheiratet und Elise ist nun Witwe. Die beiden Schwestern stehen vor der Frage, wer von ihnen die Firma weiter leiten soll. Eine unerwartete Hilfe bietet Tante Arabella, die den Schwestern mit ihrem Rat zur Seite steht. Eine Fusion mit dem bisher verfeindeten Konkurrenz Unternehmen von Isaac Löwenkind, der Elise plötzlich sehr sympathisch ist, könnte ein Ausweg aus dem Dilemma sein. In die ohnehin angespannte und heikle Atmosphäre meldet Tankret, der uneheliche Sohn Otto Blankenburgs, Ansprüche an. Es scheint so als wolle jeder schnell noch Kapital aus der ohnehin angeschlagenen Firma ziehen. Zu dieser Zeit streben die Nazis in Deutschland an die Macht. Auch dies bringt sehr viel Unruhe in die um das Überleben der Firma kämpfende Familie hinein. Elise wirkt eher verängstigt, denn mit der plötzlich zu übernehmenden Verantwortung ist sie schlichtweg überfordert. Dagegen kämpft die ältere Schwester Ophélie erbittert um das Erbe. Die dominante, aber oft witzige Tante Arabella überzeugt mit ihrem Wissen und ihrer charakterlichen Stärke. Isaac Löwenstein ist ein liebenswerter Charakter mit Gewissen und guten Geschäftsideen. Der Autor Eric Berg hat mit der Saga "Die Blankenburgs" einen sehr schönen historischen Roman vorgelegt. Die prägnanten und facettenreich modellierten Charaktere, vor allem die starken und beeindruckenden Frauen welche die enormen Anforderungen ihres Lebens meisterten, sind überzeugend und hervorragend für ihre Rollen konzipiert. Die überraschenden, unabsehbaren Wendungen der Geschichte machen "Die Blankenburgs" zu einem fesselnden und faszinierend kurzweiligen Roman, dessen Spannung bis zum Schluss hält. Ergänzt wird das beeindruckende Werk durch die sorgfältig ausgearbeiteten Stammbäume der beiden Familien Blankenburgs und Löwenkind. Diese einmalig schöne Zugabe erleichtert das Lesen bzw. Zuhören auf angenehme Weise sehr, zumal viele Personen im Roman interagieren. Das Hörbuch wurde von Gabriele Blum gesprochen die mit ihrer Stimme die vielen verschiedenen Charaktere bestens und klar unterscheidbar machte. Gerade deswegen ist diese Hörbuchfassung ein wunderschönes Erlebnis; ich wollte das Hörbuch gar nicht mehr weglegen. Eric Berg hat einen sehr schönen, sorgfältig recherchierten und leicht verständlichen historischen Roman geschrieben, der mich so sehr beeindruckte, dass ich so sehr auf eine Fortsetzung hoffe. Einen herzlichen Dank an Random House Audio und an den Blanvalet Verlag für den erlebnisreichen, außerordentlich interessanten Roman.

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Der Erhalt der Porzellanmanufaktur

Von: Klaudia K. aus Emden

11.11.2021

Der faszinierende Roman "Die Blankenburgs" von Eric Berg bietet einen spannenden Einblick in das Leben und Schicksal der Familienmitglieder einer bekannten Porzellandynastie in den turbulenten Jahren zwischen den beiden Weltkriegen. Die Handlung setzt um 1929 in Frankfurt ein. Die Familie Blankenburg führen sehr erfolgreich ihre Porzellanmanufaktur. Als es jedoch am "Schwarzen Freitag" zum Börsencrash kommt, der viele Menschen in den Ruin treibt, begeht Elises Ehemann Richard Selbstmord, weil er das Vermögen der Familie an der Börse verspekuliert hat. Kurz darauf folgt ihm auch das Familienoberhaupt Aldamar in den Tod. Nun liegt die gesamte Bürde des Unternehmens auf den Schultern der Schwestern Ophelia und Elise, die jedoch durch einen lange zurückliegenden Zwischenfall zu tiefst verstritten sind. Ophelia ist mit einem Franzosen, Edmund, verheiratet und Elise ist nun Witwe. Die beiden Schwestern stehen vor der Frage, wer von ihnen die Firma weiter leiten soll. Eine unerwartete Hilfe bietet Tante Arabella, die den Schwestern mit ihrem Rat zur Seite steht. Eine Fusion mit dem bisher verfeindeten Konkurrenz Unternehmen von Isaac Löwenkind, der Elise plötzlich sehr sympathisch ist, könnte ein Ausweg aus dem Dilemma sein. In die ohnehin angespannte und heikle Atmosphäre meldet Tankret, der uneheliche Sohn Otto Blankenburgs, Ansprüche an. Es scheint so als wolle jeder schnell noch Kapital aus der ohnehin angeschlagenen Firma ziehen. Zu dieser Zeit streben die Nazis in Deutschland an die Macht. Auch dies bringt sehr viel Unruhe in die um das Überleben der Firma kämpfende Familie hinein. Elise wirkt eher verängstigt, denn mit der plötzlich zu übernehmenden Verantwortung ist sie schlichtweg überfordert. Dagegen kämpft die ältere Schwester Ophélie erbittert um das Erbe. Die dominante, aber oft witzige Tante Arabella überzeugt mit ihrem Wissen und ihrer charakterlichen Stärke. Isaac Löwenstein ist ein liebenswerter Charakter mit Gewissen und guten Geschäftsideen. Der Autor Eric Berg hat mit der Saga "Die Blankenburgs" einen sehr schönen historischen Roman vorgelegt. Die prägnanten und facettenreich modellierten Charaktere, vor allem die starken und beeindruckenden Frauen welche die enormen Anforderungen ihres Lebens meisterten, sind überzeugend und hervorragend für ihre Rollen konzipiert. Die überraschenden, unabsehbaren Wendungen der Geschichte machen "Die Blankenburgs" zu einem fesselnden und faszinierend kurzweiligen Roman, dessen Spannung bis zum Schluss hält. Ergänzt wird das beeindruckende Werk durch die sorgfältig ausgearbeiteten Stammbäume der beiden Familien Blankenburgs und Löwenkind. Diese einmalig schöne Zugabe erleichtert das Lesen bzw. Zuhören auf angenehme Weise sehr, zumal viele Personen im Roman interagieren. Das Hörbuch wurde von Gabriele Blum gesprochen die mit ihrer Stimme die vielen verschiedenen Charaktere bestens und klar unterscheidbar machte. Gerade deswegen ist diese Hörbuchfassung ein wunderschönes Erlebnis; ich wollte das Hörbuch gar nicht mehr weglegen. Eric Berg hat einen sehr schönen, sorgfältig recherchierten und leicht verständlichen historischen Roman geschrieben, der mich so sehr beeindruckte, dass ich so sehr auf eine Fortsetzung hoffe. Einen herzlichen Dank an Random House Audio und an den Blanvalet Verlag für den erlebnisreichen, außerordentlich interessanten Roman.

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Schwer zu lesen

Von: Ana

08.11.2021

Das Cover und der Klapptext haben mich sofort fasziniert. Ich liebe solche Familiensagen. Leider konnte das Buch nicht halten was die Aufmachung versprach. Von den Manufaktur bekommt man überhaupt nichts mit. Alles spielt sich nur im privaten Bereich ab. Mir wurden einige Dinge zu oft wiederholt. zB das Aldemar sehr unsympathisch war. Die schlechten Charakterzüge der Schwestern wurden ständig betont. Die Romanfiguren sind mir grundsätzlich zu blass dargestellt. Jedes mal wenn ich dachte da kommt jetzt der große Durchbruch passierte schlichtweg nichts. Vom Schreibstil fand ich das Buch schwer zu lesen.

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Das aktuelle Buch des Autors Eric Berg um die Porzellanmanufaktur und die Familie Blankenburg, die kürzlich 150jähriges Jubiläum feierten ist ein recht politisches Zeitdokument, welches mich sehr gut und authentisch unterhalten hat. Die Entwicklung der Charaktere fand ich gut gemacht und glaubwürdig, aufgrund der gesellschaftspolitischen Einflüsse konnte man gut nachvollziehen, wie so mancher negative Charakter zu diesem werden konnte, als der er vom Autor dargestellt wird. (ich denke hier an Adelmar.) In jedem Fall ist die historische Kulisse perfekt in die Story eingebunden bzw. die Story um die Blankenburgs in die historische Kulisse. Der ein oder andere hätte sich vielleicht mehr die Familiengeschichte thematisiert gewünscht, aber ich fand den Spagat ok so, wie der Autor ihn gewählt hat. Hilfreich fand ich den Familienstammbaum am Beginn des Buches, da es doch einige Charaktere sind, die handeln, so kann man mal schauen, um wieder Klarheit zu bekommen. Die Zeitsprünge fand ich nicht schwer zu lesen, waren für mich nachvollziehbar, um das Gesamtbild und die komplette Geschichte zwischen zwei Buchdeckel zu bekommen. Die Geschichte hat mich überzeugt, ist perfekt recherchiert und fesselnd geschrieben, wenn man sich für diese Zeit interessiert.

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Meinung: Band 1 der Geschichte um die Blankenburgs spielt in der Zeit vom Schwarzen Freitag bis zum Aufstieg Hitlers. Und entgegen meiner Erwartungen aus dem Klappentext ist es doch weniger ein Familien-Drama als viel mehr ein Einblick in die Geschichte des Nazi-Deutschlands. Dahingehend ist der Klappentext etwas verwirrend gewesen. Aufgrund des Klappentextes habe ich zwar etwas anderes erwartet, enttäuscht wurde ich aber dennoch nicht. So geht es fast weniger um den Streit zwischen Elise und ihrer Schwester, Ophelié, als viel mehr um Tankred und einen Werdegang innerhalb des Regimes und um das Regime selbst. Persönlich habe ich damit aber gar kein Problem, könnte mir aber vorstellen, dass der irreführende Klappentext anderen aufstößt. Das Wissen aber mal vorgeschoben, handelt es sich um eine sehr interessant Geschichte aus der Sicht dieser fiktiven Familie, die mit sich und für ihr Unternehmen kämpft. Man verfolgt die vielen Abs und das langsame Auf der Manufaktur. Und auch den Zusammenhalt und das Zerwürfnis der Familie – wie sie sich neu finden und wieder verlieren, wie aus Vertrauen Verrat wird und umgekehrt. Der Schreibstil ist klasse und der gut platzierte Witz hat mich auch ab und zu zum Schmunzeln gebracht. Gerade die Dialoge sind für mich eine Stärke des Buches. Und dennoch schafft es der Text an den richtigen Stellen beklemmend und erdrückend zu sein. Wie sich Tankred und seine Freunde immer weiter in diesem Konstrukt des Sozialsozialismus‘ verlieren und Elise mit ihrer Familie ums Überleben kämpft. Was mit dem Beginn der Judenverfolgung dann durchaus auch wortwörtlich zu nehmen ist. So sind die Charaktere durchweg sehr sympathisch und vielschichtig gestaltet. Jeder entwickelt sich weiter, bleibt nicht recht zu durchschauen und sicher nicht das, was man auf den ersten Blick vermutet hätte. Fazit: Für mich ist das Buch eine schöne und gleichzeitig beklemmende Aufarbeitung dieser Jahre zwischen den beiden Weltkriegen. Hätte man mir die Deutsche Geschichte auf diese Art damals in der Schule vermittelt, statt sie jedes Jahr aufs Neue ins Hirn zu prügeln, wäre ich dem sicherlich nicht überdrüssig geworden. Nach dem Ende bin ich auf jeden Fall auch gespannt, in welche Richtung sich all das noch bewegen wird und wie genau es für die Figuren ausgeht.

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Meinung: Der große Börsen Crash 1929 macht auch vor der erfolgreichen Porzellanmanufaktur mit seinen Folgen keinen halt. Während der Familienoberhaupt und sein Schwiegersohn sich nach einem großen Verlust das Leben nehmen, entbrennt zwischen den beiden Schwestern Ophélie und Elise unweigerlich ein Erbstreit und beide versuchen auf ihre Art die Krise zu überstehen. Doch während der schwarze Freitag schon einigen Schaden angerichtet hat hält auch der wachsende Nationalsozialismus Einzug und bringt eine weitere Hürde, die es zu meistern gilt... Nachdem ich das Buch das erste Mal in der Hand gehalten und den Inhalt gelesen habe, war ich schnell Feuer und Flamme. Leider kam die Enttäuschung sehr schnell und ich habe das Buch bei rund der Hälfte weggelegt. Der Leser wird gleich in die Geschichte geworfen und es dauert nicht lange das die Protagonisten von dem Börsen Crash erfahren. Hier findet sich der erste Punkt den ich mir anders gewünscht hätte. Ich hätte gerne die ein oder anderen Szenen mehr über die Porzellanmanufaktur gelesen, wo sie sich noch in ihrer guten Zeit befindet. Zunächst war ich auch etwas von den vielen Protagonisten und ihren Konstellationen überfordert, aber das hat sich sehr schnell gelegt, was durchaus an dem Familienbaum liegen mag, der vorne und hinten zu finden ist, was ich sehr schön fand. Der Verlauf der Geschichte ist zügig, aber für mein Geschmack zu zügig. Der Einstieg findet zum Jahr 1929 statt und danach macht die Geschichte viele Zeit Sprünge, so dass etwas 2-3 Jahre auf nur rund 200 Seiten Platz finden und das ist für die Fülle an Protagonisten meiner Meinung nach sehr wenig. So ist für mich einiges auf der Strecke geblieben. Der Autor hangelt sich nur von einer einschneidenden Szenen zur nächsten und dabei bleibt kein Platz für Erklärungen. Dadurch kam einiges für mich zu plötzlich und zu Reibungslos. Veränderungen werden einmal kurz besprochen und auf der nächsten Seite waren sie dann auf einmal umgesetzt. Gerade der Aspekt, dass alles irgendwie Reibungslos verläuft hat sehr die Spannung aus der Geschichte genommen und ist auch in Anbetracht der Situation die herrscht eher unpassend. Die Zeit Sprünge äußern sich auch bei den Protagonisten negativ. Wie schon erwähnt gibt es mehrere Protagonisten und da gibt es natürlich einiges zu erzählen. Leider werden auch hier immer nur entschiedene Szenen beschrieben, aber der Weg dorthin wird weitestgehend ausgelassen. Schlüsselszenen, die ich sehr wichtig gefunden hätte, fehlten leider an allen Stellen. Dadurch bin ich mit den Protagonisten einfach nicht warm geworden und ich habe leider auch nicht wirklich mit gefiebert. Der Klappentext lässt eigentlich einen Erbstreit zwischen die Schwestern Ophelia und Elise vermuten, jedoch rücken die beiden immer mehr in den Hintergrund und die Geschichte wird mehr zwischen verschollener Verwandtschaft entschieden. Auch die Wahl mancher Aspekte der Geschichte haben mir leider nicht gefallen und waren weit von dem entfernt was ich erwartet hätte. Ich hätte mich noch mit dem Umfang um den Nationalsozialismus angefreundet, als jedoch Chinesische Banden ihren Weg in die Geschichte finden war es dann doch zu viel des Guten. Zudem hat mir der Fokus der Geschichte nicht gefallen und gerade die Porzellanmanufaktur geht sehr unter und es hätte keinen Unterschied gemacht, wenn es z.B. eine Schuhfabrik gewesen wäre. Fazit: Mit einem tollen Cover und einem interessanten Klappentext kann das Buch auf den ersten Blick überzeugen, aber leider konnte die Geschichte da nicht mithalten und für mich hat es leider nicht zum beenden des Buches gereicht. Viele Zeit Sprünge lassen die Geschichte sehr Oberflächlich erscheinen und auch die Protagonisten finden keine richtige Tiefe. Der Autor stellt den Leser oft vor vollendete Tatsachen und lässt dabei den Weg zu einen entscheidenden Punkt weitestgehend weg. Gerade bei großen Veränderungen sprechen die Protagonisten einmal kurz darüber und auf der nächsten Seite hat sich auch schon einiges verändert. Der Fokus, den der Autor wählt, hat mir leider nicht wirklich gefallen und hat nicht dem entsprochen was ich erwartet habe. So geht es viel um den Nationalsozialismus und dafür weniger um die Porzellan Herstellung, wovon ich mir definitiv mehr gewünscht hätte. Ich hatte beim Lesen eher das Gefühl, dass ich die Geschichte mal eben Abends bei einer Familienrunde erzählt bekomme, wo kein Platz für Feinheiten sind und man sich schnell von "wichtiger" Szene zu "wichtiger" Szene hangelt. Für mich leider in vielen Punkten kein gelungenes Buch, was von mir leider keine Empfehlung bekommt.

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Familiensaga, die ihrem Namen würdig ist

Von: Livia de Vries

21.10.2021

Eric Berg nimmt die Leser mit in das Ende der 1920er Jahre und verbindet die Handlung des Romans sehr anschaulich mit der damaligen Geschichte. Es beginnt direkt mit der Nachricht über den Börsencrash, welche auf einen Schlag das Leben der Familie Blankenburg ins Wanken bringt. Nicht nur finanzielle Sorgen, sondern auch familiäre Intrigen und die Frage um die Machtverteilung spielt eine Rolle. Es hat Spaß gemacht den Roman zu lesen, denn es ist eine originelle Handlung und ein mir bis jetzt unbekannter Schauplatz - eine Porzellanfabrik. Einen Punkt ziehe ich ab, da ich am Anfang schwer in die Handlung reingekommen bin, aber das kann natürlich auch an mir gelegen haben. Empfehlung für alle, die ein Familiendrama und einen Ausflug in Deutschland vor dem zweiten Weltkrieg möchten.

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eine große Familie

Von: lori

19.10.2021

Eine großartige Geschichte über ein Familie vor dem Hintergrund des beginnenden Nationalsozialismus. Die Blankenburgs sind ein altes Familienunternehmen mit einem großen Namen. Ihr 150 jähriges firmenjubiläum und die vollen Auftragsbücher zeugt von einem erfolgreichen Betrieb. Aber dann zerbricht alles im großen Börsencrash und die Familie zerbricht. Sie kämpfen ums Überleben und das betrifft nicht nur ihren Betrieb... Eric Berg hat hier eine umfangreiche Geschichte geschrieben, die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Er schafft es, einen in diese Zeit zu versetzen und vermittelt authentisch dieses Lebensgefühl der 1930er Jahre. Die Angst der Menschen vor Arbeitslosigkeit, Armut und dem bevorstehendem Krieg. Aber auch die Freude, das Lebensgefühl und die Liebe spielen eine große Rolle. Seine Charaktere hat er wunderbar ausgearbeitet. Sie sind sehr real, symphatisch und unsympahtisch, eine ausgewogene Mischung, die die Geschichte mit Leben füllen. Es ist sehr interessant zu lesen, wie sie sich entwickeln, von der aktuellen politische Lage mitgerissen werden und ihre Einstellung ändern. An ihnen kann man erkennen, was die braune Gesinnung aus den Menschen macht und wie sich das auf die Familie Blankenburg und andere ausgewirkt hat. Ein ausdrucksstarker, wunderbarer Roman!!!

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