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Rezensionen zu
Der unsichtbare Freund

Stephen Chbosky

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Ganz okay

Von: Franzi

06.07.2021

Rezi zu " Der unsichtbare Freund " 🙃 Autor : Stephen Chbosky 🙂 Verlag : Heyne-Verlag 🙃 Erscheinungsdatum : 4. November 2019 🙂 Seitenanzahl : 912 Seiten 🙃 erhältlich als Print und eBook Der Klappentext klang so spannend, so dass ich von den über 900 Seiten nicht abgeschreckt war. Ich war gleich in der Story drin und fieberte mit. Die ersten paar hundert Seiten gefielen mir richtig gut und ich wollte es gar nicht aus der Hand legen. Aber dann.... Was war das bitte ? Der Mittelteil zog sich gefühlt Jahre und irgendwie....Die Spannung war komplett weg. Als hätte sie sich mal eben kurz in den Urlaub verabschiedet oder so ähnlich... und trotzdem blieb ich dran, schon alleine, weil der Anfang so toll war. Gegen Ende wurde es wieder besser, aber dieser Mittelteil hätte ich irgendwie nicht gebraucht. Viele Wiederholungen und die aufgebaute Spannung weggepufft.... als hätte man es damit unnötig in die Länge gezogen. Und gegen Schluss wurde es dann wiederum zuviel. Verstehe diese Zusammensetzung leider nicht ganz.... Anfangs ist eine Gruselstimmung mit leichten Horrorelementen vorhanden, die sich jedoch nach und nach verlieren. Wer gewinnt? Gut oder Böse ? Auf welcher Seite stehst du ? Und wer ist eigentlich gut oder böse? Wie man jedoch auf den Vergleich mit Stephen King kommt, weiß ich leider nicht .... Ca 300 bis 400 Seiten weniger hätten dem Buch echt gut getan🤷‍♀️ Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar und das entgegengebrachte Vertrauen. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst [ Werbung ]

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War ok

Von: Ninis__world

25.11.2020

Das Buch war sehr schön geschrieben jedoch sehr Vorausschaubar meiner Meinung nach. Für zwischen durch ist es aber echt ok

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Christopher ist mit seiner verwitweten Mutter neu nach Mill Grove gezogen, um ein neues Leben zu beginnen. Es ist ein durchschnittliches Städtchen mit den üblichen Menschen und den üblichen Kinder-Sticheleien, doch eines ist anders: hier ist eine freundlich lächelnde Wolke! Ja, sie ist jeden Tag an derselben Stelle und Christopher hat das Gefühl, sie ist sein Freund. Eines Tages folgt er ihr in den Wald und als er sechs Tage später zurückkommt, kann er sich an nichts erinnern – aber er hat nun besondere Fähigkeiten und muss unbedingt ein Baumhaus bis Weihnachten mitten im Wald bauen. Christopher ist ein lieber kleiner Junge. Er hat beim Lesen und Schreiben ein paar Probleme, übt aber fleißig Lesen, ebenso wie er versucht, in Mathe besser zu werden. Er weiß, dass seine Mutter wenig verdient, aber viele Schulden hat, und möchte ihr keine Sorgen machen. Also spart er sein Milchgeld, um sich selbst eine Hose kaufen zu können, damit die anderen Kinder ihn nicht mehr aufziehen können, weil er „Hochwasser“ hat. Er verlangt nicht viel und ist für einfache Dinge sehr dankbar. Vielleicht haben die lächelnde Wolke und der unsichtbare Freund deshalb so leichtes Spiel mit ihm. Doch Christopher sieht vieles anders, als er wieder aus dem Wald kommt und feststellt, dass er „nicht mehr dumm“ ist, lesen und rechnen kann. Ganz sanft und quasi schleichend entwickeln sich die Dinge immer mehr. Auch alle anderen Figuren sind gelungen und sehr schön aufgebaut. Selbst die „unsichtbaren Figuren“ hat man klar vor Augen. Um die Charaktere gut plastisch aufleben zu lassen, holt Chbosky vielleicht öfter mal arg weit aus, aber dadurch entstehen auch eine dichte Atmosphäre und ein gutes und gefestigtes Gesamtbild. Dennoch hätte man hier gut kürzen können, ohne allzu viel zu verlieren. Hier kommen auch gleich mehrere Genres zusammen. Es finden sich Elemente von Thriller, Horror, Fantasy. Ganz im Stile von King. Auch die Sprache erinnert an den Meister. Selbst die Verlustängste, die Liebe, der ewige Kampf und Ungerechtigkeiten sind Elemente, die King fast immer in seinen Büchern verarbeitet. Noch eine Parallele der beiden Autoren ist das Aufeinandertreffen von Vergangenheit und Gegenwart; die Geister der Vergangenheit beeinflussen die Gegenwart. Wer Kings Bücher liebt, wird mit Chbosky ebenfalls viel Freude haben. Die Veränderungen gehen ganz langsam und subtil voran, sodass unser Protagonist Christopher sich nicht dagegen wehrt und so immer tiefer hineinrutscht. Der Sog ist enorm für alle um ihn herum und damit auch für den Leser. Vom anfänglichen Thriller mit Horrorelementen rutscht das Buch immer mehr in Horror mit Fantasyelementen. Das jedoch so gekonnt, dass man auch als Nicht-Fantasy-Leser gebannt und gefesselt ist. Ein kleiner Junge als großer, starker Held, da hat vermutlich jede weibliche Leserin „verloren“ – man kann sich nicht dagegen wehren, dass ein Mutterinstinkt erwacht und man Christopher beschützen möchte, ihm beistehen, ihm helfen. Wie immer ist es auch diesmal eine Freude, David Nathan zuzuhören. Chboskys Stil und Nathans Stimme in Kombination machen es schwer, daran zu denken, dass dies kein King-Buch ist! Für mich ist Chbosky eine wahre Entdeckung und ich warte gespannt, was da noch so kommen wird. Ich gebe vier Sterne!

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Als ich den Plot gelesen habe, wurde ich sofort an „Es“ von Stephen King erinnert aber das Buch ist dennoch ganz anders und mit etwas über 912 auch nicht ganz so lang. Dennoch hatte ich hohe Erwartungen an das Buch und wurde nicht enttäuscht. Wir folgen Christopher und seiner Mutter, als die beiden alles hinter sich lassen und nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch neue Freunde finden. Das Leben zeigt sich wieder von der tollen Seite, bis einige Dinge schieflaufen und es plötzlich gruselig wird. Es sind die alltäglichen Dinge und Erlebnisse, die einem einen Schauer über den Rückenlaufen lassen. Dinge wie Fernsehen, Schlafengehen, Träume, Klassenarbeiten oder eben der Wald hinter dem Haus…und das Verschwinden von Christopher und was ihm im Wald widerfährt. Der Anfang war eher langsam. fast etwas schleppend und ungefähr zur Hälfte fing es an, sich einzuwickeln und alles Sinn zu ergeben. Das Ende kommt langsam und es wird gute Spannung dadurch aufgebaut, was mir sehr gut gefallen hat. Es ist das absolute Gegenteil von anderen Büchern, die so abrupt enden, dass man das Gefühl hat, um ein zufriedenstellendes Ende betrogen worden zu sein. Es gibt absolut keinen Zweifel daran, dass dieses Buch in das Horror-Genre fällt und ist definitiv nicht jedermanns Sache. Teilweise kam es mir so vor, als würden Abschnitte aus der Feder von Stephen King stammen. Auch wenn es ein sehr langes Buch ist, hat mich die Story nach und nach einnehmen können und mir gut gefallen.

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Leider nichte erhalten

Von: Shira1988

31.07.2020

Hallo liebes testleser Team, Ich hatte sie informiert, dass ich dieses Exemplar leider nie erhalten habe und ich deswegen leider keine leserstimme abgeben kann. Leider wird es immer noch als ausstehende Bewertung bewertet und gezählt.

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Mysteriös und undurchschauba

Von: Doris Rörig

07.07.2020

Als ich die Inhaltsangabe des Buches gelesen habe, dachte ich es handelt sich um einen spannenden Thriller. Eine Mutter und ihr Sohn müssen fliehen und verstecken sich in einem kleinen Ort. Der Junge verschwindet für 6 Tage im Wald und kann sich an nichts erinnern, als er endlich wieder auftaucht. Leider begann es schon sehr mysteriös, das ein Junge vor unsichtbaren Gestalten (nur für ihn sichtbar) fliehen muss. Im weiteren Verlauf der Geschichte, tritt immer wieder ein unsichtbarer Freund in Erscheinung, der dem Jungen sagt, er müsse im Wald ein Baumhaus bauen, sonst würden alle an Weihnachten im Ort sterben. Der Junge befindet sich immr öfter in einer Parallelwelt, in der er sich teilweise auch selber beobachtet. Plötzlich kann er auch die Gedanken der anderen lesen, die ihm zum Teil auch Böses wollen. Außerdem ist er auf einmal sehr schlau und einer der Besten in der Schule, obwohl er vorher ein Kind war, dass Schwierigkeiten beim Lesen und Rechnen hatte. Der Junge ist erst 7 Jahre alt und ich finde für das was er denkt, fühlt und macht ist er defenitiv zu jung. Für mich wirkt das unglaubwürdig. Einige mögen dieses Buch sicher spannend finden, für mich ist es aber zu abstrus und zu weit hergeholt. Außerdem finde ich es viel zu langatmig mit seinen über 800 Seiten.

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Stephen Chbosky - Der unsichtbare Freund (Heyne Verlag) - bizarre Geschichte, die aus Albträumen gemacht ist - Der preisgekrönte US-amerikanische Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur Stephen Chbosky, der am 25.01.1970 in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania das Licht der Welt erblickte, ließ nach seinem überaus erfolgreichen All-Age-Roman "Das also ist mein Leben" aus dem Jahre 1999 ganze 20 Jahre ins Land ziehen, bis er mit "Der unsichtbare Freund" seinen zweiten großen Roman veröffentlichte. Es ist eine bizarre Geschichte mit vielen Ecken und Kanten geworden, die aus den Albträumen unserer Kindheit gemacht ist. Chbosky spielt in seinem modernen Horror/Fantasy Märchen mit altbekannten und altbewährten Urängsten aus Fantasie und Wirklichkeit und verbindet diese zu einer interessanten, gleichwohl aber auch langatmigen und künstlich aufgebauschten Erzählung. Die Einleitung zu "Der unsichtbare Freund" spielt 50 Jahre vor der eigentlichen Story. Der kleine David Olson hört Stimmen, fürchtet sich vor der zischenden Lady, nässt wieder ins Bett und klettert nachts aus dem Fenster seines Zimmers. Er muss in den Missionswald, um die zischende Lady daran zu hindern sich zu befreien und seinen großen Bruder zu töten. Anschließend finden wir uns in der Jetztzeit wieder. Eine schlanke, verwitwete Frau namens Kate Reese fährt mit ihrem siebenjährigen Sohn Christopher auf einem US-amerikanischen Highway in eine vermeintlich bessere Zukunft. Sie müssen wieder einmal umziehen. Der dritte Bundesstaat in zwei Jahren. Sie sind dieses Mal regelrecht auf der Flucht. Auf der Flucht vor Jerry. Dem Mann mit den tätowierten Fingern. Aber dieses Mal wird alles besser, sagt Christopher's Mom. Viel Geld haben sie zwar nicht in der Tasche, aber sie versuchen das beste daraus zu machen. Ihr neues zu Hause finden die beiden in dem fiktiven Ort Mill Grove, direkt vor der Haustüre Pittsburghs. Kate und Christopher schlagen sich mehr schlecht als recht durch, wohnen vorerst in einem Motelzimmer und hoffen auf bessere Zeiten. Der kleine Christopher ist irgendwie drollig, möchte seiner Mutter weder zur Last fallen, noch sie aufgrund seiner stark ausgeprägten Legasthenie und allgemeinen Lernschwäche enttäuschen. Ständig purzeln ihm die Buchstaben durcheinander und auch in Mathe ist er eine Null. Er ist verträumt, beobachtet den Himmel und spricht mit einem Wolkengesicht. Als es ihm auf seine Anfrage hin zuzwinkert und es dann sogar noch regnen lässt, ist Christopher nicht nur erstaunt, sondern regelrecht belustigt. Als das Wolkengesicht weiterzieht, folgt Christopher selbigem zum Baseballplatz, über den Highway bis hinein in den Missionswald. Trotz dem, dass Christopher plötzlich ein Kind weinen hört, überwindet er seine Angst, geht weiter hinein in den Wald und folgt dem Weinen. Schnell bemerkt er, dass hier etwas nicht stimmt. Doch als Christopher den Wald verlassen will, gibt dieser ihn nicht wieder frei. Die streng katholisch erzogene Mary Katherine hat gerade ihren Führerschein gemacht. Es ist 23:54 Uhr. Sie muss es nach einem Kinobesuch, der sich in die Länge zog bis 0:00 Uhr nach Hause schaffen. Sie hat es ihren Eltern versprochen. Ab der letzten Kreuzung überlegt sie, ob sie das Stoppschild missachten soll. Hätte sie es getan, wäre es zu einem fatalen Unfall gekommen. Als Christopher sechs Tage später in total desolatem Zustand gefunden wird, bringt man ihn ins Krankenhaus und es beginnen die Ermittlungen. Christopher kann sich an nahezu nichts mehr erinnern. Also ziehen seine Mutter Kate und die anderen Erwachsenen ihre eigenen Schlüsse. Doch ab jetzt ist der siebenjährige Christopher nicht mehr der alte und seine Lernschwäche scheint wie weggeblasen. Dafür plagen ihn fortan immer wieder starke Kopfschmerzen und er hat eine Mission. Er will mit seinen Freunden im Missionswald ein Baumhaus der Superlative bauen. Kates Situation schmeckt dabei regelrecht nach dem amerikanischen Elend einer alleinerziehenden Mutter, das sich jedoch nach und nach zum besseren wendet...doch zu welchem Preis? "Der unsichtbare Freund" besitzt nicht zuletzt aufgrund seiner unbeholfen, weniger anspruchsvollen Sprache eher den Charakter eines Jugendbuchs. Lediglich vereinzelte brutale oder vulgäre Szenen lassen auf Belletristik für Erwachsene schließen. Der Plot ist gerade auch in der ersten Hälfte viel zu brav und zu cozy für einen ernsthaften Psycho- oder Horror Thriller. Natürlich ist die Story in der Hauptsache aus der Sicht eines siebenjährigen Kindes geschrieben, aber entschuldigt oder erklärt das eine derart holprige Schreibweise? Auch die von Chbosky verwendeten Metaphern und Bezeichnungen sind mehr als unglücklich gewählt. Teilweise regelrecht willkürlich und sprunghaft. Die zischende Lady ist die Herrscherin der Fantasiewelt und ihr Konter Part der nette Mann. Klingt alles etwas wild zusammengeschustert und so zieht es sich auch durch den kompletten Roman. Dennoch muss man neidlos anerkennen, dass der Plot durchaus seine Reize birgt und einen gewissen Sog entwickelt, dem man sich als Leser schwerlich entziehen kann. Die Charakterzeichnungen und das Lokalkolorit sind dabei mehr als ausreichend ausgeführt. Autor Stephen Chbosky baut Stufe für Stufe Spannung auf und bringt anfangs immer wieder kleine Witzchen oder lustige Anekdoten in seinem leider recht plumpen Erzählstil unter. Die lustigen Anekdoten verschwinden im Laufe der Geschichte, der plumpe Erzählstil aber bleibt. Dennoch kann sich der Leser recht gut in die Situation von Kate und ihrem Sohn Christopher hineinversetzen. Aufgrund der empathischen Charakterzeichnung, der beschriebenen Umstände, sowie des demütigenden Umfeldes, fühlt man regelrecht mit den beiden mit. Und obschon recht früh zu erahnen ist, in welche Richtung der Hase läuft, wird das Psychospiel für die beiden auf Dauer immer unerträglicher. Als Christopher und seine Freunde mit dem Bau eines Baumhauses im Missionswald beginnen, verändern sie sich nachhaltig. Kate macht das Angst. Der Baumhausbau wird für Christopher regelrecht zur Obsession. Immer wieder zieht es ihn des Nachts in den Missionswald. Wenn man Christopher dort sehen würde, wie er mit einer weißen Plastiktüte spricht oder zu Hause mit dem Fernsehgerät, man hätte ihn direkt einliefern lassen. Er wird magisch von der Fantasiewelt und seinem Freund, dem netten Mann aus dem Missionswald angezogen. Als dann auch noch eine Kinderleiche im Missionswald gefunden wird, nimmt das Schicksal endgültig seinen Lauf. Christopher und die Menschen um ihn herum drehen allmählich durch, sind verstört, verängstigt und werden krank. Auch Christopher plagen unentwegt Kopfschmerzen, Grippesymptome, Fieber und ein unerträgliches Jucken. Die Menschen sind gereizt und gehen bei der kleinsten Kleinigkeit an die Decke. Etwas Böses geht um und vereinnahmt schließlich den gesamten Ort. Allmählich gerät alles aus den Fugen. Alle scheinen den Verstand zu verlieren. Sie alle bekommen ihre sterblichen Wünsche suggeriert. Nichts ist wie es scheint...und dann beginnt das große Sterben. Mord und Totschlag sind plötzlich an der Tagesordnung und Christopher ist in einem immerwährenden Albtraum gefangen. Der nette Mann und er müssen die zischende Lady, samt ihrem Gefolge aus Hirschen und den Briefkastenleuten mit ihren Reißverschluss-Augen und den zugenähten Mündern zur Strecke bringen. Koste es, was es wolle. Der katholisch erzogene Autor Stephen Chbosky wuchs in Upper St. Clair, einem kleinen Vorort von Pittsburgh auf, wo er auch seinen Highschool-Abschluss machte. Anschließend studierte er Filmwissenschaft an der University of Southern California und fungierte erstmals als Drehbuchautor sowie Regisseur in der 1995er Filmkomödie The Four Corners of Nowhere. Chbosky's Debütroman "Vielleicht lieber morgen" erschien 1999 im Original unter dem Titel "The Perks Of Being A Wallflower" und wurde ein international gefeierter Bestseller. Die Geschichte, die vom Erwachsenwerden handelt, wurde erst 2011 neu übersetzt und unter dem Titel "Das also ist mein Leben" neu vertrieben. Der Roman verkaufte sich millionenfach. Die dazugehörige Verfilmung mit Emma Watson, Logan Lerman und Ezra Miller, für die er selbst das Drehbuch schrieb und auch selbst Regie führte, war ebenfalls ein großer Erfolg. Zuletzt verfilmte er "Die Schöne und das Biest", sowie "Wunder". Er zeigte sich ebenfalls für die Fernsehserie Jericho – Der Anschlag verantwortlich, die von 2006 bis 2008 produziert wurde. Stephen Chbosky lebt heute mit Ehefrau Liz Maccie und seinen beiden Kindern in Los Angeles. (Janko) https://www.randomhouse.de/Autor/Stephen-Chbosky/p422393.rhd Brutalität: 59/100 Spannung: 77/100 Action: 57/100 Unterhaltung: 77/100 Anspruch: 20/100 Humor: 20/100 LACK OF LIES - Wertung: 77/100 Link zur Buchseite des Verlags: https://www.randomhouse.de/Buch/Der-unsichtbare-Freund/Stephen-Chbosky/Heyne/e545668.rhd STEPHEN CHBOSKY Der unsichtbare Freund Roman Originaltitel: Imaginary Friend Originalverlag: Grand Central Aus dem Amerikanischen von Friedrich Mader Hardcover mit Schutzumschlag, 912 Seiten, 13,5 x 21,5 cm ISBN: 978-3-453-27243-9 € 24,00 [D] | € 24,70 [A] | CHF 33,90* (* empf. VK-Preis) Verlag: Heyne Erscheinungstermin: 4. November 2019 Dieser Titel ist lieferbar. Zur Leseprobe: https://read-n-go.de/unsichtbarer-freund/ More Hard Stuff @ www.lackoflies.com

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„Christopher war siebeneinhalb Jahre alt.“ Ein ganz neues Leben will Kate Reese mit ihrem Sohn Christopher anfangen. Auf der Flucht vor ihrem schlägernden Freund Jerry lässt sie sich in der Kleinstadt Mill Grove nieder. Sie findet Arbeit im örtlichen Altenheim, für Christopher beginnt ein neuer Schulalltag. Doch dann verschwindet Christopher eines Tages nach der Schule. „Sechs. Tage. Lang. Blieb. Christopher. Verschwunden.“ Danach ist nichts mehr wie es vorher war. Plötzlich schient alles gut zu werden, Träume werden wahr. Doch der Schein trügt und aus Träumen werden Alpträume. Denn in Mill Grove schlummert das wahrlich Böse. „Der unsichtbare Freund“ ist ein Roman des amerikanischen Schriftstellers Stephen Chbosky. Zu großem Dank für die Inspiration ist der Autor seinem Namens- und Autorenkollegen Stephen King verpflichtet. Kings Einfluss ist deutlich spürbar, das Konzept des Buchs ähnelt in vieler Hinsicht so manchem Meisterwerk des Königs. Es steht ein Kind im Vordergrund der Geschehnisse, der kleine Christopher Reese. Der Junge, der aufgrund eines einschneidenden Erlebnisses plötzlich ein Wissender wird. Nicht nur die Schulaufgaben, mit denen er sich immer plagte, gehen plötzlich fehlerfrei von der Hand. Er beginnt die Menschen zu erkennen, weiß von ihren geheimen Sehnsüchten, ihren verwerflichsten Verfehlungen, ihren größten Ängsten. „…woher er das alles wusste…..darauf gab es nur eine ehrliche Antwort: Das hat mit mein unsichtbarer Freund verraten.“ Christopher ist nicht der einzige Fall dieser Art in Mill Grove. Schon vor 50 Jahren erlitt der kleine Daniel Olson ein ähnliches Schicksal. Denn das Böse, dass im Missionswald, dem kleinen Stadtwäldchen lauert, Kreaturen einer Fantasiewelt, die wie mit einem Einwegspiegel in die reale Welt sehen können, versuchen immer und immer wieder, Oberhand zu gewinnen. Doch Christopher setzt Himmel und Hölle in Bewegung, für das Gute zu kämpfen. Sprichwörtlich. Seine Mitstreiter im Guten sind so archetypisch wie amerikanisch: die Mutter, der Veteran, der Sheriff. Stephen Chbosky packt den Leser mit dieser opulenten Story. Er spielt mit Worten und Bildern. Dass der Autor seine Wurzeln im Film hat, merkt man in jeder Szene. Der unsichtbare Freund ist ein großartiger Mystery Thriller, lehrt einen das Gruseln, ist rasant und spannend. Und denkt man sich das ganze metaphysische Drumherum weg, bleibt immer noch ein scharf gestellter Blick in so manche menschliche Abgründe, Nöte und Hoffnungen.

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