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Rezensionen zu
Der unsichtbare Freund

Stephen Chbosky

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Mysteriös und undurchschauba

Von: Doris Rörig

07.07.2020

Als ich die Inhaltsangabe des Buches gelesen habe, dachte ich es handelt sich um einen spannenden Thriller. Eine Mutter und ihr Sohn müssen fliehen und verstecken sich in einem kleinen Ort. Der Junge verschwindet für 6 Tage im Wald und kann sich an nichts erinnern, als er endlich wieder auftaucht. Leider begann es schon sehr mysteriös, das ein Junge vor unsichtbaren Gestalten (nur für ihn sichtbar) fliehen muss. Im weiteren Verlauf der Geschichte, tritt immer wieder ein unsichtbarer Freund in Erscheinung, der dem Jungen sagt, er müsse im Wald ein Baumhaus bauen, sonst würden alle an Weihnachten im Ort sterben. Der Junge befindet sich immr öfter in einer Parallelwelt, in der er sich teilweise auch selber beobachtet. Plötzlich kann er auch die Gedanken der anderen lesen, die ihm zum Teil auch Böses wollen. Außerdem ist er auf einmal sehr schlau und einer der Besten in der Schule, obwohl er vorher ein Kind war, dass Schwierigkeiten beim Lesen und Rechnen hatte. Der Junge ist erst 7 Jahre alt und ich finde für das was er denkt, fühlt und macht ist er defenitiv zu jung. Für mich wirkt das unglaubwürdig. Einige mögen dieses Buch sicher spannend finden, für mich ist es aber zu abstrus und zu weit hergeholt. Außerdem finde ich es viel zu langatmig mit seinen über 800 Seiten.

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Kate flüchtet mit ihrem Sohn Christopher in den Ort Mill Grove. Sie müssen sich vor Kates gewalttätigem Freund verstecken. Kaum Geld in der Tasche kommen sie in einem Hotel unter. Kate findet zum Glück gleich eine Anstellung bei dem nahe gelegenen Pflegeheim. Christopher ist sieben Jahre alt und geht vor Ort in die Schule. Als er eines Tages vor der Schule auf seine Mutter warten muss, hört er eine Stimme. Er folgt ihr in den Wald, den der Ort umgibt. Christopher ist anschließend sechs Tage verschwunden. Er taucht auf einer Straße wieder auf und wird von einer Autofahrerin aufgegriffen. Christopher kann sich nicht an diese sechs Tage erinnern. Ab dem Zeitpunkt hört er öfters eine Stimme. Sie verlangt von ihm etwas, das er nicht alleine bewerkstelligen könnte. Er fragt seine drei Freunde die ihm natürlich gerne dabei helfen, wobei sie nicht wissen, was Christopher eigentlich vorhat. „Der Unsichtbare Freund – HB“ ist ein Roman aus der Feder des Autors Stephen Chbosky. Ich hatte das Buch als Hörbuch. Gelesen wurde es von David Nathan. Ich mag die Stimme sehr gerne, was allerdings diesem Hörbuch auch nicht weiter geholfen hat. Ich habe das Hörbuch bei Kapitel 189 von 499 abgebrochen. Ich gestehe somit, dass ich nicht einmal die Hälfte geschafft habe. Von der Inhaltsangabe her dachte ich, das Buch wäre ein Thriller. Ist es aber nicht wirklich. Mit der Flucht von Kate und Christopher fängt das Buch noch recht spannend an. Doch dann schweift die Story in immer skurrilere Bahnen und ausschweifendere Erzählungen ab. Ich weiß nicht, ob ich den Roman mit Stephen King Büchern vergleichen kann. Ich kann nur sagen, dass ich mit beiden Autoren wenig bis nichts anfangen kann. Die Art des Schreibstils hat mich halt an die alten Stephen King Bücher erinnert, die ich vor Jahren gelesen hatte. Als das Religiöse überhandnahm und das Böse sich zeigte wurde es für mich fast unerträglich. Und das kleinste Übel dabei war noch, dass Christopher sich mit einer weißen Plastiktüte unterhalten hat. Ich fand den Schreibstil einfach zäh und langweilig. Kaum eine der Figuren war mir auch nur annähernd sympathisch. Der Polizist war noch derjenige, der mir bis zum Abbruch des Hörbuches am sympathischsten vorgekommen ist. Teilweise war es dann auch nervig, wenn Dinge ständig wiederholt wurden. Jedes Mal wenn diese eine Person vorkam hieß es gleich „Hochwasser! Hochwasser!“ Ja, ist gut, ich weiß es. Wenn ich Christopher gewesen wäre, hätte ich mich langsam nicht mehr geärgert, sondern mal nachgefragt, ob die Person vielleicht einen Papagei verschluckt hätte. Die Story kann ich auch nicht wirklich nachvollziehen, da Christopher nicht der einzige war, der jemals Stimmen gehört hat. Mehr erwähne ich darüber nicht, ich will ja nicht spoilern. Aber Gedanken hab ich mir bei dem Abschnitt, den ich gehört habe, schon darüber gemacht. Fantasy Welt, normale Welt, Stimmen, Religion, aus dem Fernsehen mit Menschen sprechende Zeichentrickfiguren, das Ur-Böse, der nette Mann, ich kann damit nicht wirklich etwas anfangen. Vielleicht muss man religiös sein, um das Buch zu mögen und zu verstehen, ich weiß es nicht. Mir hat an dem Buch leider gar nichts gefallen. Dazu habe ich es leider nicht ausgehalten, es bis zum Ende fertig zu hören. Könnte sein, dass Fans von Stephen King das Buch verschlingen werden. Ich wurde in meinem ganzen Leben mit keinem Film oder Buch von King warm und werde es mit „Der unsichtbare Freund“ auch nicht. Für mich ein Stern für die Stimme von David Nathan und weil ich keine null Sterne vergeben kann.

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