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Rezensionen zu
Der unsichtbare Freund

Stephen Chbosky

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Leider nichte erhalten

Von: Shira1988

31.07.2020

Hallo liebes testleser Team, Ich hatte sie informiert, dass ich dieses Exemplar leider nie erhalten habe und ich deswegen leider keine leserstimme abgeben kann. Leider wird es immer noch als ausstehende Bewertung bewertet und gezählt.

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Stephen Chbosky erzählt uns hier die Geschichte von Christopher. Einem kleinen Jungen, der mit seiner Mutter ein neues Leben im Städtchen Mill Grove beginnen möchte. Mill Grove ist umgeben von einem dichten Wald, der eine ganz besondere Anziehungskraft auf Christopher ausübt. Er beginnt Stimmen zu hören und Zeichen zu erkennen, die ihn unweigerlich in diesen Wald locken … Christopher bleibt 6 Tage verschwunden und nachdem er wieder auftaucht, ist er nicht mehr der Alte. Er selbst erinnert sich aber an nichts! Doch plötzlich entwickelt er besondere Fähigkeiten und ist nahezu besessen von einem Auftrag: Er muss bis Weihnachten ein Baumhaus bauen, ansonsten droht der Stadt der Untergang! Der Autor greift hier das Thema des ewigen Kampfes zwischen Gut und Böse auf. In über 900 Seiten verfolgen wir die Geschichte um Christopher und seinen Freunden, aber auch die seiner Mutter und den anderen Bewohner von Mill Grove. Die einzelnen Charaktere sind großartig gezeichnet und jeder für sich spielt eine wichtige Rolle in der Handlung. Trotz des hohen Umfangs ist gefühlt keine Seite zuviel oder gar langweilig. Ganz im Gegenteil entfaltet der Schreibstil des Autors eine wunderbare Sogwirkung, der ich mich nicht entziehen konnte. Die Geschichte hat mich gleichzeitig gefesselt, wie verstört. Ein Albtraum in Buchform! Ein Albtraum, aus dem man nicht so einfach wieder aufwachen kann! Wer schon zu Beginn des Buches bei den vielschichtigen und bunt gezeichneten Kindercharaktereren stuckt und den Vergleich zu einem anderen großen Schriftsteller sucht, wird auch im Laufe der Geschichte immer mehr in diese Richtung geführt werden. „Der unsichtbare Freund“ könnte eins zu eins aus der Feder von Stephen King stammen. Wäre dieses Buch wirklich von ihm, würde ich die Geschichte als eine gekonnte Mischung aus „Es“ und „In einer kleinen Stadt“ einstufen. Leise plätschernd fängt die Handlung an und entwickelt sich dann rasant zu einer spannenden, gruseligen, dramatischen und einmaligen Geschichte. Stephen Chbosky ist ein Meister der Worte. Er hat einen sehr markanten Schreibstil und auch die Sprachgestaltung habe ich so bisher auch nur beim großen Meister Stephen King gesehen. „Der unsichtbare Freund“ lässt sich aber dennoch locker und leicht lesen, vermittelt aber mit jedem Satz eine Flut an Gefühlen und Informationen, die man als Leser begierig aufsaugt. Man erfährt die geheimsten Ängste und Sorgen der Beteiligten und so fügt sich mit Christophers Geschichte und der seiner Mutter eine großartige Handlung zusammen, deren Irrungen und Wendungen man eigentlich nicht vorhersehen kann! Das Ende ist offen, aber trotzdem auch zu Ende erzählt! Es geht hier immerhin um den steten Kampf zwischen Gut und Böse … und da ist das Ende ja auch noch nicht fertig erzählt! Lasst Euch bloß nicht von der Länge des Buches abschrecken … Freunde des Horrors und der tiefsinnigen Romane, ich habe hier ein Buch für Euch!

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Davon mal abgesehen, dass mir der Name Stephen Chbosky absolut gar nichts gesagt hatte, sorgte das gelungene Cover dennoch dafür, mein Interesse zu wecken. Üblicherweise finde ich das gar nicht so gut, denn ein Buch sollte natürlich nur auf Basis seiner sinnvoll zusammengefügten Buchstaben bewertet werden. Nichts desto trotz sorgte diese dezente Umsetzung für Aufmerksamkeit. Als ich dann auf dem Rücken gelesen habe, dass dieses Buch an die epischen Romane meines Lieblingsautors Stephen King erinnert, stieg jedoch meine Skepsis, da es sehr viele Bücher mit ähnlichen Verweisen gibt, diese jedoch lediglich für Enttäuschung sorgen konnten. Da ist wohl oft lediglich der Wunsch Vater des Gedankens. Erfüllt mit diesen Gedanken entschied ich mich trotzdem, mich diesem Werk von knapp über 900 Seiten zu widmen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt... Die Geschichte um Christopher fühlt sich bereits nach einigen Seiten wie ein Roman von Stephen King an: Wir befinden uns in einer Kleinstadt, der Personenkreis wird abgesteckt und plötzlich geschieht etwas in kleinbürgerlicher, heimischer Umgebung. Hier ist es so, dass der mit seiner alleinerziehenden Mutter in Mill Grove lebende Christopher eines Tages im naheliegenden Wald verschwindet und urplötzlich nach sechs Tagen wieder auftaucht. Ab diesem Zeitpunkt besitzt er einige Besonderheiten, über die ich hier nicht näher eingehen möchte. Sämtliche Dorfbewohner werden tiefgehend beleuchtet und wie so oft, hat selbst die ordentlichste und „normalste“ Familie irgendeine „Leiche“ im Keller. Nicht alles ist golden, was glänzt. Diese Darbietung ähnelt komplett dem literarischen Vorbild Stephen Chboskys - gleichzeitig entwickelt er ausreichend eigene Ideen, um sich ein wenig davon abgrenzen zu können. Chboskys Schreibstil ist sehr lebendig und rundum eingängig gehalten. Es lässt sich problemlos jede Seite genießen und die Story selbst entwickelt sich von Seite zu Seite immer mehr in Richtung „das-könnte-ein-Highlight-werden-Buch“. Problemlos wechselt Chbosky die erzählerischen Ebenen und somit muss seinem Leser natürlich auch klar sein, dass hier auch die eigene Fantasie gefordert wird, denn mit dem Eintritt in den Wald treibt es uns ab und an auch in andere Welten. Interessanterweise schafft er es dabei nicht nur, den Leser auf eine phantasievolle, hervorragende und spannende Art zu unterhalten, sondern auch einen über 300 Seiten andauernden Show-Down hinzulegen, wie man ihn nur selten sieht. Dabei zusätzlich gewürzt mit einer Wendung, die man zwar ahnen, jedoch nicht wirklich vorhersagen kann. Chapeau! In der Danksagung des Autors wird sein großes Vorbild erneut erwähnt, darüber hinaus gibt es noch den Vermerk auf die Serie „Stranger Things“ auf dem Buchrücken. Gut, das Vorbild passt und auch die Anleihen in Richtung „Stranger Things“ sind nicht von der Hand zu weisen - alles in allem jedoch eher eine Art „Stranger Things“ auf Speed. Insbesondere die phantastischen Bereiche haben eher etwas von einem Neil Gaiman und gehen somit tiefer als die bisherigen Berührungen der Serie mit der anderen Seite. Schlussendlich eines der Werke, die mir klar machen, warum ich so gerne meine Bücher in der Welt der Phantastischen Literatur aussuche. Einfach nur: Perfekt! Jürgen Seibold/23.04.2020

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Stephen King meets „Stranger Things” Die alleinerziehende Kate muss mit ihrem siebenjährigen Sohn Christopher untertauchen. Mill Grove scheint dafür ideal zu sein. Eine Straße führt hinein, eine hinaus. Ringsum liegt dichter Wald. Doch Christopher beginnt eine Stimme zu hören. Und merkwürdige Zeichen zu sehen. Zeichen, die ihn in den Wald locken. Sechs Tage lang bleibt er verschwunden. Als er wieder auftaucht, kann er sich an nichts erinnern. Aber plötzlich hat er besondere Fähigkeiten. Und einen Auftrag: ein Baumhaus im Wald zu errichten. Wenn er es nicht bis Weihnachten schafft, so die Stimme, wird der ganze Ort untergehen. Mit Hochspannung gelesen von David Nathan Meine Meinung: Diese mal hab ich mir direkt das Hörbuch besorgt. Was soll ich sagen gelesen von David_Nathan Wer kann da widerstehen?! Die Story fängt ganz sanft an mit der Vorgeschichte des verschwunden jungen, der vor 50 Jahren spurlos verschwand. Der Hauptprotagonist Christopher flüchtet aus immer wieder mit seiner Mutter vor seinem gewaltigen Stiefvater. Als sie in Mill Grove landen scheinen sie den idealen Ort gefunden zu haben. Christopher ist jetzt nicht der talentierte Schüler was sich auch beim lesen und rechnen wieder spiegelt. Als er dann plötzlich 6 Tage verschwindet und plötzlich alles begriffen hat wie die Buchstaben zusammen gehören und wie man addiert ist er auf einmal der Musterschüler. Er hört regelmäßig eine Stimme die ihn bittet ein Baumhaus im Wald zubauen. Er bittet seine Freunde ihm zu helfen aber das ist erst der Anfang er reist regelmäßige in eine andere Welt, wem gehört die geheimnisvolle Stimme? Was genau will die Stimme noch von Christopher? Erst da beginnt das Unheil so richtig. Wer auf Storys im Stil von Stephen King steht kommt hier definitiv auf seine Kosten. Fazit: Super Story die viele skurrile und schräge Typen bereit hält. Stephen King Fans sind hier genau richtig.

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Titel: Der unsichtbare Freund Autor: Stephen Chbosky Verlag: Heyne Seitenanzahl: 912 Seiten Vielen Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar! Inhalt/Klappentext: Christopher ist sieben. Er ist neu im Städtchen Mill Grove. Eines Tages folgt er einer freundlich lächelnden Wolke in den Wald. Und bleibt sechs Tage lang spurlos verschwunden. Als er wieder auftaucht, ist alles anders.  Mein Fazit: Ich war wirklich sehr neugierig auf dieses Buch und ging irgendwie auch mit sehr hohen Erwartungen an diese Geschichte ran. Zum Glück wurden meine Erwartungen erfüllt und ich wurde in keinster Weise enttäuscht. "Der unsichtbare Freund" von Stephen Chbosky gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte dieses Buch ebenso gut von Stephen King sein. Das Spannungslevel wurde stetig gehalten, es wurde zu keiner Zeit langweilig, die Charaktere waren einzigartig und es gab so viele überraschende Momente und spannende Wendungen. Der Schreibstil des Autors ist darüber hinaus super leicht, angenehm und flüssig zu lesen. Obwohl das Buch ca. 920 Seiten dick ist, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Durch diesen lockeren Schreibstil lässt sich dieses Buch trotz der hohen Anzahl von Seiten super leicht weg lesen. Man kommt einfach wahnsinnig schnell in der Geschichte voran und ist ständig von der Handlung gefesselt.  Nach und nach hatte ich immer wieder das Gefühl zu wissen wo das Ganze hinführen könnte und schon gab es wieder eine Wendung mit der ich so gar nicht gerechnet hätte. Ich mochte es sehr, dass man als Leser zu jeder Zeit spüren konnte was die Protagonisten fühlen und durchleben. Es gab schöne Momente, spannende Momente aber auch Szenen in der die Stimmung wirklich bedrückend war. Und man wusste etwas stimmt hier ganz und gar nicht. Irgend etwas geht hier nicht mit rechten Dingen zu. Zum Ende hin überschlugen sich dann die Ereignisse erst recht.  Für mich ist "Der unsichtbare Freund" ein wirklich perfekt ausgearbeiteter Horror-Psychothriller und ein Lesehighlight bzw. Jahreshighlight.Ich hoffe Stephen Chbosky wird in Zukunft noch mehr Bücher dieser Art schreiben. Für dieses Buch kann ich eine große Leseempfehlung aussprechen und vergebe natürlich wohlverdiente 5 von 5 Sterne!

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Lesenswertes Buch

Von: vantob

08.03.2020

Ich muss sagen, der Roman "Der unsichtbare Freund" in dem es um das Gute und Böse geht, ist zugleich spannend aber auch angsteinflössend. Es geht um eine Mutter, die einen 7 jährigen Jungen hat. Die Beiden müssen fliehen vor Gewalt und kommen in einem kleinen Dorf "scheinbar" zur Ruhe. Bis eines Tages düstere Stimmen, den kleinen Jungen zu sich rufen. Zu sich in einen geheimnisvollen düsteren Wald, aus dem er nicht mehr herausfindet. Er muss nun mehrere Tage in diesem Wald verbringen und wird von der "Stimme" genötigt ein Baumhaus bis Weihnachten zu bauen, ansonsten geschieht in dem Dorf etwas schreckliches. Der Auftrag scheint zuerst abstrus, jedoch hat es später einen Sinn. Denn es geht um den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Ich fand die Geschichte spannend zu lesen auch wenn sie an manchen Stellen wie an den Haaren herbeigezogen scheint. Die Geschichte ist aber durchgängig gut zu Lesen und man kommt mit der Handlung gut mit.

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Geschrieben aus der dritten Person, lässt Chbosky uns an den Gedanken, Wünschen und vorallem Abgründen der Bewohner des kleinen US-amerikanischen Städtchens Mill Grove teilhaben. Im Mittelpunkt des Ganzen steht dabei der siebenjährige Christopher, der mit seiner Mutter Kate vor einem gewaltätigen Exfreund in die besagte Kleinstadt flieht. Doch erwartet sie dort etwas völlig anderes ... etwas unbekanntes und böses. Nach Christophers sechstägigen Verschwinden im Wald ist er verändert, besitzt Fähigkeiten und hört Stimmen. Wer diese Stimmen sind, und welche von ihnen gut oder böse, bleibt das Mysterium auf über 900 Seiten. Auf denen es mir jedoch nie langweilig wurde! Aus den behandelten Charakteren habe ich besonders Christopher, seine Mom, den Sheriff Mill Groves und einen älteren Herrn namens Ambrose in mein Herz geschlossen. Jeder von ihnen ist unglaublich intelligent, vielschichtig, stark und voller Mut. Das Geheimnis um Ambrose und seinen verschwundenen Bruder David müsst ihr aber unbedingt selbst herausfinden! Denn die Ereignisse um Christopher passierten nicht zum ersten Mal ... Chboskys Schreibstil ist intensiv, düster und gespikt mit einer unheilvollen Atmosphäre, die einen in ihren Bann zieht und sich im Laufe des Buches mehr und mehr verdichtet. Mit der Verwendung von immer wieder kehrenden Worten wie "Ihr sterbt am Weihnachtstag!" legt er Spuren und schürt Vorahnungen, die im weiteren Fortgang der Geschichte an Bedeutung gewinnen oder eintreten. Selten bis fast gar nicht empfand ich die Länge und den Erzählstil des Romans langatmig. Immer neue Wendungen und unvorhergesehene Ereignisse ließen mich dieses Buch nur schwer aus der Hand legen. So düster, schlicht und atmosphärisch passend ist auch das Cover mit der schemenhaften Abbildung des Missionswaldes über der Andeutung eines Jungen hinweg, der wahrscheinlich Christopher darstellen soll. Ein kurzer Einschub zur Erkärung: Der Missionswald ist der Ort, an dem Christopher verschwindet, wieder auftaucht und in dem sich anschließend horrorartige Dinge abspielen. Obwohl ich nicht unbedingt Personen auf Covern bevorzuge, finde ich hier die Andeutung dessen völlig in Ordnung und gelungen. Auch die kreative Umsetzung des Waldes gefällt mir sehr! Abschließend kann ich nach meinem Lobgesang diesem Thriller im Grunde nur 5 von 5 möglichen Sternen geben. Ein wahrer Page Turner, wie ich ihn schon lange nicht mehr in den Händen gehalten habe und die Vergleiche mit Stephen King absolut rechtfertigen. Ich kann und möchte nichts weiter kritisieren und würde lediglich eine starke Empfehlung an alle, und besonders an Fans dieses Genres, aussprechen.

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"𝓦𝓮 𝓬𝓪𝓷 𝓼𝔀𝓪𝓵𝓵𝓸𝔀 𝓸𝓾𝓻 𝓯𝓮𝓪𝓻 𝓸𝓻 𝓵𝓮𝓽 𝓸𝓾𝓻 𝓯𝓮𝓪𝓻 𝓼𝔀𝓪𝓵𝓵𝓸𝔀 𝓾𝓼." (Imaginary Friend, Stephen Chbosky) Eine Mutter flieht zusammen mit ihrem Sohn Christopher vor ihrem alkoholabhängigen und gewalttätigen Freund. Beide erhoffen sich endlich nun Ruhe, als sie in eine kleine Stadt ziehen und sich ein neues Leben aufbauen wollen. Bereits nach wenigen Tagen verschwand der siebenjährige Christopher im Wald. Sechs Tage blieb er verschwunden. Als er wieder zurück kam, hat er sich verändert. Anstatt seiner schlechten Noten und einer Leseschwäche bringt er nun Bestleistung. Und... er beginnt, wie besessen, ein Baumhaus zu bauen. Man hat es ihn aufgetragen, so sagte er. Doch bildet er sich das alles nur ein, wenn er von "dem netten Mann" spricht, oder steckt dahinter mehr als gedacht? Wenn ich an dieses Buch zurück denke, fehlen mir die Worte. Anfangs war ich skeptisch, wie in einem Horror/Thriller die Spannung gehalten werden kann. Ich habe mich so sehr getäuscht. All diese Charaktere waren geprägt durch Ereignisse, machten sie einzigartig. Langsam wurde man an die eigentlichen Handlung heran geführt, nach und nach traten weitere Charaktere auf, die Einfluss auf die weitergehende Handlung hatte. Und somit zogen sich die Fäden langsam zusammen. Es war wie ein Nebel, der sich nach und nach lüftete und am Ende, wenn man denkt, nun zu wissen, was hier abgeht, kommt diese unvorhersehbare Wendung und man liest mit offenem Mund weiter, kann es kaum glauben, dass man das alles übersehen hat. Das Buch ist ganz klar in das Genre Horror/Psychothriller einzustufen. An einigen Stellen musste ich am Abend das Buch schließen und zur Seite legen, da mir die Vorstellung nicht gerade gefallen hat, was in dieser Stadt, in diesem Wald passierte. Und das macht für mich ein gutes Buch aus: wenn man es förmlich spüren kann, wie sich der Protagonist gerade fühlt und was um ihn herum passiert. Durch kleinere Handlungsstränge, die parallel zur eigentlichen Geschichte liefen, blieb die Spannung erhalten und fand ihren Höhepunkt. Hier kommt meinerseits das große Aber: In den knapp letzten 100 Seiten eskalierte mir das ganze zu sehr. Mir war teilweise unklar, was gerade wirklich geschah und was reine Vorstellung war. Es war sehr schade, da bis zu diesem Zeitpunkt das Buch ein klares Highlight war. Wenn nicht schon fast eines der spannendsten Bücher, die ich je gelesen habe. Das soll aber nicht heißen, dass ich dieses Buch nicht empfehle! Wie ich zuvor schon eine Wendung erwähnt habe, kommt eine zweite. Direkt im Epilog. Er hat mich so umgehauen, dass ich vor der letzten Seite saß, den letzten Satz immer und immer wieder las und es kaum glauben konnte, was da gerade geschehen ist. Ein weiterer Punkt ist die fantastische Gestaltung. Sie ist schwer zu erklären, wenn man sie nicht selbst vor Augen hat. Teilweise wird an manchen Stellen die Groß- und Kleinschreibung komplett missachtet. Und am Ende macht alles Sinn. Weitere besondere Formatierungen sind vorzufinden, die das Lesen spannend machen und die Handlung nochmals unterstreichen. Für mich ist das Buch ein kleines Meisterwerk, ich würde es jederzeit wieder lesen. Denn obwohl mir bei den letzten 100 Seiten die Handlung etwas unklar war, hat mich der Rest so sehr überzeugen können!

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