Transfusion - Sie wollen dich nur heilen

Thriller

Paperback
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Ein Konzern, der für das ultimative Heilmittel über Leichen geht …

Ein Menschheitstraum ist wahr geworden. Mithilfe des Wundermittels Bimini, entwickelt vom Hamburger Pharmakonzern Astrada, kann Alzheimer nun endgültig geheilt werden. Iliana Kornblum, Wissenschaftlerin bei Astrada, hat das Medikament mitentwickelt, und ihr Vater gehörte zu den ersten Geheilten. Deshalb ist sie alarmiert, als sie bei ihrem Chef auf geheime Versuchsdaten stößt. Daten, die nur einen Schluss zulassen: Für Heilung und ein längeres Leben nimmt Astrada auch Tote in Kauf. Welche grausame Wahrheit verbirgt sich hinter dem Heilmittel?

»Man klappt es nicht mehr zu bis zur letzten Seite.«

Welt am Sonntag (15. Dezember 2019)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-32008-6
Erschienen am  11. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Mayersche Buchhandlung GmbH & Co. KG

Von: Hans Burchacki aus Pulheim

28.01.2021

Dieses Buch hat mich fasziniert - überaus spannend und sehr aktuell!

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Spannend

Von: JK

20.07.2020

Für Iliana Kornblum könnten die Nachrichten gar nicht schlimmer aussehen. Vor kurzem noch wurden sie und ihr Vorgesetzter Mark Jacobs von der Presse in den Himmel gelobt, als sie für den Pharmakonzern Astrada ein Heilmittel für Alzheimer entdeckt haben. Jetzt stehen sie kurz davor, das Mittel auch bei Parkinson anwenden zu können. Doch als zwei Tage zuvor im Hamburger Hafen in einem Frachtcontainer indische Mädchenleichen gefunden wurden, die Stofftiere von Astrada in den Händen hielten, schlug die Stimmung gegen den Konzern sofort um. Nun muss sich Iliana mühsam den Weg durch Demonstranten kämpfen, um in ihr Labor zu kommen. Hier ist auch nicht mehr alles beim alten, denn Mark ist schon seit einigen Tagen nicht mehr aufgetaucht. Als der Konzernchef Freimuth sie in sein Büro bestellt, erfährt Iliana, dass Mark gekündigt hat und sie seinen Posten und die wichtige Präsentation vor dem Aufsichtsrat in der nächsten Woche übernehmen soll. Dann taucht plötzlich Mark auf und erzählt ihr von den Blutfarmen in Indien in denen Mädchen ausgesaugt werden, um ihr Medikament herzustellen. Zusammen fliegen die beiden auf den Subkontinent, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. Iliana ist schockiert, als sie sieht, wie abgemagert die Mädchen in der besuchten Einrichtung sind. Sie müssen viel häufiger Blut spenden, als das für ihre jungen Körper erträglich ist. Ein Mädchen, mit dem sie etwas länger spricht, verstirbt noch während ihres Besuchs. Zusammen mit Mark plant sie die Aufsichtsratssitzung zu nutzen, um die Zustände aufzudecken und Freimuth zu stürzen. Der Aufsichtsrat ist vor allem um den Ruf der Firma und die Fortführung der Produktion besorgt. Während des Wortgefechts betont Freimuth immer wieder, dass es keine andere Möglichkeit gibt, das Medikament in ausreichenden Mengen zu produzieren. Iliana ist als Mutter eines kleinen Mädchens und als Tochter eines an Alzheimer erkrankten Mannes in einer emotionalen Zwickmühle. Ohne die Blutfarmen würden die Patienten, die inzwischen wieder ein normales Leben führen können, schnell rückfällig werden. Während sie noch mit ihrem Entsetzen kämpft, präsentiert Mark jedoch schon wieder einen völlig neuen Plan. Transfusion ist ein spannender und faszinierender Thriller. Bei einer Lesung verriet Jens Lubbadeh wie viel von dem, was man im Roman über wissenschaftliche Forschungsergebnisse erfährt, auf Tatsachen basiert und wie es die Welt verändern könnte. Die erschreckenden Szenarien in seiner Geschichte wirken dann plötzlich überhaupt nicht weit hergeholt. Der Epilog hat mich überrascht, da er einen anderen Erzählstil verwendet und sehr viele Ereignisse zusammenfasst. Allerdings ziehen sie sich über einen längeren Zeitraum und die vorherige Handlung lediglich über wenige Tage, so dass die Notwendigkeit eines Bruchs des Erzählstils verständlich ist, auch wenn ich es spannend gefunden hätte, die letzten Entwicklungen des Falles direkter mitzuverfolgen.

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Vita

Jens Lubbadeh ist freier Journalist und hat bereits für »Die Zeit«, »NZZ«, »Bild der Wissenschaft«, »Technology Review«, »Spiegel Online« und viele weitere Print- und Digitalmedien geschrieben. Für seine Arbeit wurde er mit dem Herbert Quandt Medien-Preis ausgezeichnet. Der Science-Thriller »Unsterblich«, sein Romandebüt, hat auf Anhieb Kritiker und Leser gleichermaßen begeistert. Jens Lubbadeh lebt in Hamburg.

www.lubbadeh.de

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

»Lubbadeh hat die Frage, wie weit medizinische Forschung gehen darf, in eine unglaublich spannende Handlung gepackt, die um so packender ist, weil er nicht viel erfunden hat...«

B5 Kulturnachrichten (11. November 2019)

»Jens Lubbadeh kombiniert seine Spezialgebiete Medizin und Biologie mit einer packenden Story.«

»Ein packender Zukunftsthriller.«

Belgischer Rundfunk BRF1 (06. Januar 2020)

»Schon der Einstieg wirkt auf erdrückende Weise real und gegenwärtig.«

GEEK!, Jan./Feb.-Ausgabe (01. Januar 2020)

»Fesselt von der ersten Seite an.«

OWL am Mittwoch (04. Dezember 2019)

»Jens Lubbadeh fesselt uns mit seinem spannenden Schreibstil und zeigt uns, wie nah Genie und Wahnsinn beieinander liegen.«

WAZ, Anja Teßmann, Lehmkul Buchhandlung am Markt (18. Januar 2020)

»Die Szenarien, die Lubbadeh entwirft, lassen einem das Blut in den Adern gefrieren.«

Hilla Magazin (18. November 2019)

»Eine krasse Idee – und höchst spannend. Die Heldin liefert ein Rennen gegen die Zeit, wie man es so noch nie gelesen hat.«

Andreas Eschbach

»›Transfusion‹ von Jens Lubbadeh entführt den Leser in eine spannende und faszinierende Zukunftsvision.«

Uwe Laub

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