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Miriam Covi

Sehnsucht in Aquamarin

Roman

Paperback
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Spür das Salz auf deiner Haut und lass den Sommer in dein Herz!

Polly Reinhardt kann es kaum fassen: Ihre Schwester Jette hat ihre lange verschollene Mutter auf einem Foto entdeckt. Um endlich Antworten zu bekommen, folgen sie der Spur ins malerische Bar Harbor an der Küste Maines. Da das Geld nicht für ein Hotelzimmer reicht, schlagen sie ihr Zelt kurzerhand im nahegelegenen Acadia National Park auf, wo ihre Mutter als Rangerin arbeitet. Während Jette sich Hals über Kopf in einen Hummerfischer verliebt, sorgt der attraktive Ranger und alleinerziehende Vater Liam bei Polly für knisternde Lagerfeuerromantik. Könnte hier in der Ferne tatsächlich die große Liebe auf sie warten? Und wird es Polly gelingen, ihrer Mutter eine zweite Chance zu geben?

»Emotionale Geschichte vor wunderschöner Kulisse«

bella (21. July 2021)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 496 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-42374-9
Erschienen am  10. May 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein fabelhaftes Setting

Von: MsDrunkenCherrys Bücherstapel

08.09.2021

Miriam Covi hat mich direkt mit ihrem angenehmen Schreibstil eingefangen. Er ist sehr bildhaft und locker, sodass ich mich direkt gefühlt habe, als würde ich Protagonistin Polly schon eine Weile kennen. Das Geschehen verlagert sich schon nach wenigen Kapiteln von Stuttgart nach Maine, wo die Autorin mit ihren tollen Beschreibungen der Landschaft und des Nationalparks besticht. Ich habe beim Lesen wirklich Lust bekommen, selbst mal nach Maine zu fliegen, so malerisch wird alles beschrieben. Polly ist eigentlich eine süße Protagonistin, allerdings neigt sie zur Schwarzmalerei. Sie ist zickig, sieht in allem das schlechte und ist in ihren Gefühlen oftmals hin und hergerissen. Man weiß nach einiger Zeit, dass sie, sobald sie etwas schönes getan hat, es direkt wieder schlecht reden wird.Das ist bei ihrer Vorgeschichte zwar verständlich, wird hier aber so in die Länge gezogen, dass es mit der Zeit wirklich anstrengend wurde. Ebenfalls anstrengend fand ich Pollys Schwester Jette. Sie ist dermaßen selbstsüchtig, dass ich beim Lesen richtig wütend wurde. In einigen Szenen war da wirklich nichts mit Wohlfühlbuch. Süß hingegen war die kleine Tochter von Loveinterest Liam. Izzy ist ein kluges Mädchen, das immer sagt, was sie denkt. Das war echt niedlich. Die Liebesgeschichte war absolute Instalove und entwickelte sich rückblickend auch viel zu schnell. Denn Jette und Polly sind nur kurze Zeit in Maine und man hat beim Lesen das Gefühl, die zwei wären schon ewig dort. Wenn man sich ein paar Tage kennt, schon von Liebe zu sprechen, finde ich etwas schwierig. Das Familiendrama rund um die verschwundene Mutter war zwar verständlich und nachvollziehbar, ich konnte jedoch nicht verstehen, wie die Schwestern vorgegangen sind. Sie fahren nach Maine, um dort ihre Mutter zu suchen, haben aber im Prinzip viel mehr Zeit für alles andere. Dass der Zufall dann auch oft die Finger im Spiel hatte, fand ich manchmal schon zum Augenrollen, so leid es mir tut. Die Autorin bedient sich relativ oft regelrechten Slapstick-Momenten, die ich etwas übertrieben fand. Ich glaube, da sist aber etwas, worauf man einfach stehen muss. Insgesamt muss ich sagen, dass mir das Buch schon gefallen hat, es aber auch vieles gab, was man in meinen Augen besser hätte machen können. An einigen Stellen war das Buch deutlich zu lang. Besonders auf den letzten hundert Seiten habe ich mir richtig schwer getan. Dennoch ist es ein nettes Buch, wenn man einfach mal abschalten will.

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Ein schöner Roman zum Abschalten!

Von: Buchtempel

28.08.2021

Inhalt: Polly kann es noch nicht glauben. Ihre Schwester Jette hat auf einen Foto ihre verschollene Mutter gefunden. Gemeinsam reisen sie nach Bar Harbor an der Küste Mains. Dort campen sie im Acadia National Park wo nicht nur ihre Mutter Rangerin ist, sondern auch der überaus sexy alleinerziehende Liam, der bei Polly für Kribbeln sorgt. Meine Meinung: Wenn Miriam Covi ein Buch rausbringt, muss ich dieses unbedingt lesen. Also war klar das „Sehnsucht nach Aquamarin“ nicht lange im Regal stehen bleibt. Die Schwestern, Jette und Polly, die unterschiedlicher nicht sein können, suchen nach ihrer Mutter. Sie hat die beiden als sie noch sehr klein waren verlassen. Auf einem Foto hat Jette ihre Mutter gesehen und will sie finden und zur Rede stellen. Polly hingegen fliegt nur für Jette mit, denn sie hat kein wirkliches Interesse. Polly fand ich in einiger Hinsicht sehr emotionslos was bestimmt gewollt war. Jedoch hätte ich mir ein wenig mehr davon gewünscht. So blieb sie mir recht distanziert beim Lesen. Als es mit Ranger Liam immer wieder zu turteleien kommt, hätte ich mir ein wenig mehr knistern gewünscht. Liam war viel zu liebevoll und hat sofort seine Gefühle offenbart. Polly war mir oft zu engstirnig und egoistisch. Manchmal hat mich ihre Art sogar aufgeregt, sei es zu ihrer Schwester oder aber auch zu ihrer gefundenen Mutter. Ihre unterkühlte Art hat sie dabei immer wieder auf die Vergangenheit geschoben. Nur in Hinsicht was Liams Tochter Izzy angeht, hat Polly wunderbar harmoniert. Das hat mir richtig gut gefallen. Izzy und auch Liams Schwester sind tolle Nebencharaktere die oft einiges aufgelockert haben. Aber auch die restlichen Charaktere kommen sehr schön zur Geltung und bleiben keinesfalls blass. Die Idee, dass die Schwestern ihre Mutter suchen fand ich sehr schön genauso der Weg dorthin. Ebenso das wieso weshalb warum wurde hervorragend in die Geschichte eingebracht. Sehr gerne mochte ich Pollys Schwester Jette die so Lebensfroh ist und ihr Glück findet. Der Acadia National Park und insgesamt Bar Harbor wurde traumhaft detailliert beschrieben. Wieder mal ein Ort um sich weg-träumen zu können und den Alltag zu vergessen. Insgesamt schafft es Miriam Covi immer wieder mit ihren Romanen alles, um mich herum auszublenden, was dem tollen Schreibstil geschuldet ist. In diesem Roman hat mir ein wenig das Feuer gefehlt, was ich sonst an Covis Geschichten so liebe. Dennoch habe ich mich wieder völlig darin verlieren können. Fazit: Obwohl mir diesmal in „Sehnsucht nach Aquamarin“ ein klein wenig das Feuer gefehlt hat, ist es ein wundervoller Roman, der mich vom Alltag hat abtauchen lassen.

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Vita

Miriam Covi wurde 1979 in Gütersloh geboren und entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für zwei Dinge: Schreiben und Reisen. Ihre Tätigkeit als Fremdsprachenassistentin führte sie 2005 nach New York. Von den USA aus ging es für die Autorin und ihren Mann zunächst nach Berlin und Rom. Seit 2017 leben sie mit ihren beiden Töchtern in Bangkok.

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