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Luis Sellano

Portugiesisches Schicksal

Ein Lissabon-Krimi

(4)
Paperback
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Wer nach Lissabon kommt, sollte unbedingt im Pôr do sol zu Abend essen. Die Küche ist hervorragend, und die Terrasse bietet einen traumhaften Blick auf die Altstadt und den Hafen. Womöglich ist es aber auch nicht ganz ungefährlich dort. Es heißt, dass mehrere Gäste nach dem Verzehr der portugiesischen Köstlichkeiten plötzlich verstorben sind. Der ehemalige Polizist Henrik Falkner beschließt, den Gerüchten auf den Grund zu gehen. Als Kellner mischt er sich unter die Belegschaft, um herauszufinden, wer von seinen neuen Kollegen möglicherweise ein Mörder ist …

»Was daraus entsteht, ist ein überaus spannender und abwechslungsreicher Kriminalroman […]. Man kann gespannt sein, was Henrik Falkner in seinem Antiquariat noch alles ausgräbt«

Peter Lauda/Österreichische Bücherschau (26. May 2021)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 336 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-42454-8
Erschienen am  08. March 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Lissabon, Portugal

Rezensionen

Henrik kann es nicht lassen – ein Lissabon Krimi

Von: Chrissi66

20.05.2021

Alle schon erschienenen fünf Bände um das kleine Antiquariat und Henrik in Lissabon habe ich schon gelesen. Protagonist Henrik ist mir ans Herz gewachsen – d Lissabon eine Reise wert. Beschreibung des Buches: „Portugiesisches Schicksal“ von Luis Sellano (Pseudonym eines deutschen Autors) ist 2021 im HEYNE-Verlag als Taschenbuch erschienen. Der Krimi hat 333 Seiten. Das Cover ist wieder farbenfroh gestaltet. Es zeigt eine Stadtansicht aus Lissabon. Kurze Zusammenfassung: Henrik Falkner entdeckt in Unterlagen seines verstorbenen Onkels Aufzeichnungen über den Tod einer jungen Frau, die kurz vor ihrem Tod im Pôr do sol zum Abendessen war. Nach Gerüchten sollen noch weitere Frauen nach einem Besuch in diesem Restaurant verstorben sein. So bewirbt sich Henrik als Kellner in dem touristischen Restaurant, um der Sache auf den Grund zu gehen. Mein Leseeindruck: Ich mag die Krimis um Henrik. Der Schreibstil des Autors gefällt mir. Ich wandle mit Henrik durch Lissabon (bei einem Urlaubsbesuch habe ich sogar das „Antiquariat“ (Straße und Haus) gefunden. Die Handlung ist recht lebendig, die Atmosphäre in der Stadt spürt man, man kann sich prima in die kleinen Gassen, aber auch zu den touristischen Plätzen „beamen“. Das gefällt mir an dieser Reihe besonders gut. Wie auch bei den anderen Fällen liegt der Fokus auf Henrik. So ist man beim Lesen immer auf dem gleichen Stand wie der Ermittler. Es geht einem nichts verloren. In ihrer Funktion als Polizistin ist Henriks Freundin Helena natürlich auch wieder dabei. Dieser Fall ist zunächst nicht ganz so spannend. Die Geschichte plätschert dahin, gewinnt erst am Ende an Fahrt. Das Ende überrascht und macht nachdenklich. Zwischenzeitlich gibt es auch Rückblicke auf vergangene Begebenheiten in älteren Fällen, deshalb ist es schon schöner, wenn man alle Bücher der Reihe gelesen hat. Fazit: Ein leichter Krimi, der mir mehr Urlaubsfeeling (durch die Beschreibungen Lissabons) als Spannung gebracht hat, trotzdem würde ich auch den nächsten Fall um Henrik lesen wollen.

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Ach, wir kennen uns doch, Henrik!

Von: Lotta

17.05.2021

Es spricht schon für einen Autor, wenn ich mir unbewusst mehrere Bücher von ihm zulege, weil mich der Klappentext jedes Mal so anspricht. Geschehen ist mir dies bei „Portugiesisches Schicksal“ von Luis Sellano, bei dem ich erst im Lesen erkannt habe, dass ich hier schonmal einen Teil gelesen hatte. Das mit dem vom Onkel geerbten Antiquariat kam mir bekannt vor und so nach und nach habe ich mich wieder erinnert. Auf alle Fälle hat auch dieses Werk wieder einen guten Lesefluss und einen Sog. Henrik Falkner, ehemaliger Polizist, jetzt Antiquariatsbesitzer und Hobby-Ermittler stößt im Erbe seines Onkels immer wieder auf Hinweise zu nicht durch die Justiz verfolgten Verbrechen. Diesmal geht es um den Tod einer jungen Frau, die nach dem Besuch eines Restaurants verstorben ist. Angeblich war der Grund ein angeborener Herzfehler, aber warum wurde die Leiche nicht obduziert und sogar – wie in Portugal sehr unüblich – verbrannt? Das Lokal mit hervorragender Küche und einem atemberaubenden Blick über die Altstadt erfreut sich ungetrübter Beliebtheit und könnte solch einen Skandal definitiv nicht brauchen. Und plötzlich ist von mehreren Opfern die Rede. Doch wer waren die Opfer, was ist ihnen passiert und wer aus dem Lokal ist involviert und warum? Liest sich super, die Beschreibung der unterschiedlichen Stadtviertel macht sofort Lust auf eine Erkundungstour und auch die Mentalität der Portugiesen macht mich definitiv neugierig. Was mir nicht so gut gefällt und ich glaube, das war auch das Problem beim anderen Band – die Bösen (also die Drahtzieher) entkommen und die Aufklärung bleibt etwas wischiwaschi. Man erfährt nur so andeutungsweise wer wirklich dahintersteckt (größere Machenschaften) und ahnt, dass die Verbrechen womöglich nicht so recht gesühnt werden. Ich gehe mal davon aus, dass alle Bände auf ein großes explosives Finale hinsteuern, bei dem dann abgerechnet wird, aber so ganz sicher bin ich mir nicht. Das ist ein bisschen so wie in Italien, wenn da die Mafia ihre Finger drin hat und man ahnt, dass es nur kleine Fische erwischt. Trotz allem (bis auf das Ende) eine super Lektüre. Jetzt bin ich ja fast gezwungen, den Rest auch zu lesen, damit ich hoffentlich irgendwann das versöhnliche Finale kriege.

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Vita

Luis Sellano ist das Pseudonym eines deutschen Autors. Auch wenn Stockfisch bislang nicht als seine Leibspeise gilt, liebt Luis Sellano Pastéis de Nata und den Vinho Verde umso mehr. Schon sein erster Besuch in Lissabon entfachte seine große Liebe für die Stadt am Tejo. Luis Sellano lebt mit seiner Familie in Süddeutschland. Regelmäßig zieht es ihn auf die geliebte Iberische Halbinsel, um Land und Leute zu genießen und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen.

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