Exodus

Warum wir Einwanderung neu regeln müssen

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Mutig und meinungsstark – das grundlegende Buch zur aktuellen Flüchtlingskrise

Angesichts der Hunderttausenden Flüchtlinge, die aktuell nach Deutschland und in andere Länder Europas strömen, ist wohl kaum eine Frage so brisant wie die der Einwanderung. Dürfen wir Menschen an der Grenze abweisen und wieder in ihre Heimatländer zurückschicken, auch wenn dort Krieg, Armut und Hunger herrschen? In seinem hochgelobten Buch Exodus gibt der Entwicklungsökonom Paul Collier neue, überraschende Antworten. Seine Einsichten sind für die anhaltende Debatte über Flüchtlinge und Zuwanderung unverzichtbar.

Wer darf ins Land kommen und wer nicht? Profitieren wir von der Einwanderung – oder hilft der Massenexodus nur den Migranten selbst? Paul Collier erforscht, welche Kosten und welchen Nutzen die weltweite Migration mit sich bringt: für die aufnehmenden Ländern (vor allem in Europa), für die Einwanderer selbst und für jene Länder, die die Migranten zurücklassen. Auch das Schicksal dieser Staaten, die oft zu den Ländern der »ärmsten Milliarde« gehören, müssen wir im Blick behalten, so Collier, wenn wir über die Gewinner und Verlierer von Migration sprechen. Nur so wird es möglich sein, angesichts der aktuellen Flüchtlingskrise gerechte neue Regeln für die Einwanderung zu finden und keiner Gesellschaft zu schaden.

»[Eine wahre] Fundgrube für Erkenntnisse, die in der Debatte bisher keine Rolle spielten.«

Neue Zürcher Zeitung (CH), 29.01.2015

Aus dem Englischen von Klaus-Dieter Schmidt
Originaltitel: Exodus. Immigration and Multiculturalism in the 21st Century
Originalverlag: Allen Lane
Paperback , Klappenbroschur, 320 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-570-55287-2
Erschienen am  08. Februar 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Basislektüre für eine vorurteilsfreie Diskussion

Von: Michael Meister

16.02.2017

Paul Collier beleuchtet das Phänomen der Massenmigration aus der Vogelperspektive und das ist gut so. Sowohl sozialromantische 'Gutmenschen' als auch angebliche 'Patrioten' sollten dieses Buch unbedingt gelesen haben, bevor sie anfangen eine sonst nur von Vorurteilen und Emotionen getriebene Diskussion zu führen. Gleichwohl man sich an manchen Stellen schon etwas anstrengen muss, dieses Sachbuch in seiner Komplexität zu erfassen, würde ich es als unverzichtbare Basislektüre für eine qualifizierte Diskussion über Migration empfehlen.

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Vita

Paul Collier, geboren 1949 in Sheffield, ist einer der wichtigsten Wirtschaftswissenschaftler der Gegenwart. Er war Leiter der Forschungsabteilung der Weltbank und lehrt als Professor für Ökonomie an der Universität Oxford. Seit vielen Jahren forscht er über die ärmsten Länder der Erde und untersucht den Zusammenhang zwischen Armut, Kriegen und Migration. Sein Buch »Die unterste Milliarde« (2008) sorgte international für große Aufmerksamkeit und wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Lionel Gelber Prize und der Corine. Im Siedler Verlag erschienen außerdem »Gefährliche Wahl« (2009), »Der hungrige Planet« (2011), »Exodus« (2014) - eines der wichtigsten Bücher zur Migrationsfrage - sowie »Gestrandet« (2017, mit Alexander Betts). Paul Collier hat sich kritisch zur Rolle Angela Merkels in der Flüchtlingskrise geäußert und zählt zu den wichtigsten politischen Beratern der aktuellen Bundesregierung. Sein Buch »Sozialer Kapitalismus!« wurde 2019 mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis ausgezeichnet.

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Pressestimmen

»Eine Pflichtlektüre für jeden Politiker!«

Deutschlandfunk - Andruck

»Paul Collier weiß, wovon und worüber er schreibt.«

DER TAGESSPIEGEL, Thomas Speckmann, 21.01.2015

»Collier ist voller Empathie für die Ärmsten der Armen.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.11.2014

»Collier […] ist bekannt für seine analytischen, aber dennoch allgemeinverständlichen Untersuchungen […]. Daher sollte man die Ergebnisse seines neuesten Buches [...] durchaus ernst nehmen.«

NÜRNBERGER NACHRICHTEN, Franziska Holzschuh, 24.11.2014

»Paul Collier ist einer der scharfsinnigsten Provokateure unserer Zeit.«

Weltwoche

»Ein umfassendes und detailreiches Werk. […] So gibt es jetzt endlich ein stabiles Fundament für Diskussionen.«

DIE RHEINPFALZ, 16.12.2014

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