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Ein Tod ist nicht genug

Thriller

Paperback
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Traue nie der Unschuld, denn sie verbirgt manchmal die tödlichsten Geheimnisse …

Harry Ackerson ist am Boden zerstört, als er erfährt, dass sein Vater bei einem Sturz von den Klippen ums Leben gekommen ist. Die Polizei hält es für einen Unfall, doch Harry weiß, dass sein Vater fit war und den Weg jeden Tag lief. Auf der Beerdigung fällt ihm eine Frau auf, die er noch nie zuvor gesehen hat. Und dann spricht Harrys Stiefmutter Alice den Verdacht aus, dass sein Vater eine Affäre hatte. Liegt hier der Schlüssel zu seinem Tod? Harry ahnt nicht, dass jede der Frauen Geheimnisse hütet und dass die Wahrheit viel finsterer ist, als er sich in seinen schlimmsten Träumen ausmalen könnte …

»Ein Tod ist nicht genug ist ein dramatischer und komplexer Thriller, den es zu lesen lohnt.«

Krimicouch.de (17. April 2020)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Fred Kinzel
Originaltitel: All the Beautiful Lies
Originalverlag: William Morrow, New York 2018
Paperback , Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-7341-0554-8
Erschienen am  17. Februar 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Maine, Vereinigte Staaten von Amerika

Rezensionen

Was man aus Liebe alles tut...

Von: Eulenmatz liest

12.03.2021

MEINUNG: Mit Die Gerechte konnte mich Peter Swanson vor einiger Zeit absolut begeistern. Das darauf folgende Buch,  Alles, was du fürchtest fand ich dagegen ziemlich furchtbar und entspracht irgendwie nicht dem, was ich in Die Gerechte so mochte. Ich ging also an Ein Tod ist nicht genug mit gemischten Gefühlen ran. Harry Ackerson kehrt tief geschockt in seinen Heimatort Kennewickin Maine zurück, denn sein Vater ist bei einem Sturz von den Klippen ums Leben gekommen. Es nicht so ganz klar, ob es wirklich ein Unfall ist und die Polizei fängt ziemlich schnell an zu ermitteln. Harry versucht sich um seine Stiefmutter Alice zu kümmern. Dann taucht noch eine junge Frau in Kennewick auf und scheint irgendeine Verbindung zu Harrys Vater zu haben.  Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Zu Teil 2 sage ich nichts, weil dass zu viel verraten würde. Beide Teile haben jeweils eine Sicht "Früher" und "Jetzt". Im Jetzt begleiten wir Harry, der gerade mit dem College fertig geworden ist und noch vor der Abschlussfeier in die Heimat zurück kehren muss, da sein Vater gestorben ist. Wir lernen Harry kennen und auch seine Familiengeschichte. Harrys Vater Bill war mit Alice in zweiter Ehe nach dem Tod seiner Mutter verheiratet. Ich hatte den Eindruck, dass Harry wenig von dem Leben seines Vaters mit Alice wusste. Er versucht ein bisschen das zu rekonstruieren und hinter gewisse Dinge zu kommen, aber er ist in keinerlei Weise ein Ermittler. Allerdings hat, was die erwähnte junge Frau angeht, den richtigen Riecher, aber der Wahrheit kommt er nicht wirklich näher. Harry ist für mich ein junger Mann, der noch am Anfang seines Lebens steht und seinen Weg erst finden muss. Er war eher überfordert mit der ganzen Situation. Im Früher lernen wir Alice kennen, die zweite Frau von Bill. Alice ist deutlich jünger als Bill und ist mit ihrer alleinerziehenden, alkoholabhängigen Mutter ausgewachsen. Alices Leben ändert sich als ihre Mutter neu heiratet. Mehr will ich nicht verraten, denn es würde die Handlung spoilern. Alice empfand ich als ziemlich seltsam, aber ihre Biographie ist wichtig, um sie zu verstehen. Der erste Teil ist relativ ruhig und als Leser, weiß man noch nicht, wo es so richtig hingehen soll. Natürlich habe ich automatisch ein paar Personen verdächtigt, aber als erfahrene Thriller Leserin wusste ich, dass die Auflösung ganz anders sein wird. Am Ende war ich wirklich schockiert, was man aus Liebe alles tut und wie man sich vor allem Mord und unterlassene Hilfeleistung schön redet.  FAZIT: Mit Ein Tod ist nicht genug kann Peter Swanson für mich wieder an mehr an Die Gerechte anknüpfen. Ich würde das Buch zwar keinesfalls als Thriller einordnen, weil der Fokus hier eindeutig auf die Entwicklung der Charaktere liegt. Spannung kommt erst im zweiten Teil richtig auf. Ich konnte ab einem gewissen Punkt ahnen, wer der Täter ist, aber hier steht wirklich Fokus, wie es soweit kommen konnte.

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Spannend geschrieben, aber ohne Überraschungsmomente

Von: Tintenhain

26.08.2020

Völlig unerwartet erhält Harry einen Anruf seiner Stiefmutter: Sein Vater ist von den Klippen gestürzt und dabei ums Leben gekommen. Wie betäubt fährt Harry Kennewick Village, Maine zur Beerdigung und steht seit langem wieder seiner attraktiven Stiefmütter Alice gegenüber, die ihm schon als junger Student den Kopf verdreht hat. Harry hat bald schon Zweifel an der Unfallversion, besonders als Alice andeutet, dass ihr Mann eine Affäre hatte. Auch taucht bei der Beerdigung eine unbekannte Frau auf. Harry beginnt auf eigene Faust zu recherchieren und taucht dabei in die Vergangenheit ein. Doch die Geheimnisse, die nun zutage trete, sind gefährlich. Peter Swanson baut seinen Thriller dramatisch, aber mit leisen Tönen im Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit auf, wobei sich beide Zeitstränge immer mehr annähern. Dabei ist die Vergangenheit fast interessanter als Harrys Recherchen in der Gegenwart. Das Thema Altersunterschied und der zum Teil damit verbundene Missbrauch zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch und fast sämtliche Beziehungen. Swanson kreiert spannende, mehrdimensionale Charaktere, die letztendlich die Spannung des Buches tragen und die vorhersehbare Handlung kompensieren. Denn leider ist die Handlung von Anfang an ziemlich durchschaubar und der Autor wartet kaum mit Überraschungen auf. Trotzdem ist „Ein Tod ist nicht genug“ nicht langweilig, weil Swanson einfach gut schreiben und spannend erzählen kann. Die vollmundig in den zitierten Rezensionen im Klappenumschlag angekündigten „Wendungen“ habe ich dann aber doch sehr vermisst, weil ich mich auf hammermäßige Plottwists wie bei „Die Gerechte“ eingestellt hatte. Das Etikett Thriller könnte manche erwartungsvolle Leserin dann doch enttäuschen. © Tintenhain

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Vita

Peter Swanson studierte am Trinity College, der University of Massachusetts in Amherst und am Emerson College in Boston. Sein Roman »Die Gerechte« wurde in England als bester Thriller des Jahres 2015 ausgezeichnet, von der Presse hochgelobt und für einen renommierten Steel Dagger Award nominiert. Peter Swanson lebt mit seiner Frau und einer Katze in Somerville, Massachusetts. 

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