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Angst sollst du haben

Thriller

(9)
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Sie weiß, dass nebenan ein Mörder wohnt. Sie wird ihn überführen – und nun ist der richtige Augenblick gekommen!

Henrietta weiß, dass nebenan ein Mörder wohnt. Sie und ihr Mann Lloyd sind eben erst in die Bostoner Vorstadt gezogen, als sie während eines Dinners im Haus ihrer Nachbarn einen unglaublichen Fund macht: eine Trophäe, die von einem Tatort verschwand, an dem ein junger Mann ermordet wurde. Dass der sympathische Lehrer Matthew im Besitz dieses Objekts ist, scheint für Hen der untrügliche Beweis zu sein, dass er in die Tat verwickelt war. Heimlich beginnt sie, Matthew zu beschatten. Doch als es erneut zu einem Mord kommt, glaubt Hen als Einzige daran, dass ihr Nachbar der Täter ist. Wird sie beharrlich genug sein, um die Wahrheit aufzudecken?

»Eine rasante Geschichte voller überraschender Wendungen.«

Kirkus Reviews (17. Januar 2020)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Fred Kinzel
Originaltitel: Before She Knew Him
Originalverlag: William Morrow, New York 2019
Paperback , Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-7341-0888-4
Erschienen am  15. März 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Boston, Vereinigte Staaten von Amerika

Rezensionen

Leider sehr ruhig und wenig überraschend

Von: Ein Herz für Leseratten

10.04.2021

Nachdem ich „Die Gerechte“ von Peter Swanson gelesen habe, war es klar: Ich werde ein Swanson-Fangirl! So stand es außer Frage, dass ich auch „Angst sollst du haben“ unbedingt lesen muss. Der Klappentext hat mich direkt gefesselt, denn er versprach einen Plot, den man nicht schon hunderte Male gelesen hat: Henrietta (kurz: Hen) und ihr Mann Lloyd sind vor Kurzem umgezogen. Bei einem Nachbarschaftsfest lernen die beiden Eheleute Matthew und seine Frau Mira kennen und werden von ihnen zum Abendessen eingeladen. Als Mira ihre Gäste nach dem Essen durchs Haus führt, glaubt Hen ihren Augen kaum. Der so sympathisch wirkende Nachbar ist im Besitz eines Gegenstands, der ihn ganz klar mit einem Mord in Verbindung bringt. Für Hen steht außer Frage: Ihr Nachbar muss ein Mörder sein! Nur glaubt ihr niemand - nicht mal ihr Ehemann. Also versucht sie auf eigene Faust weitere Beweise für die Schuld des Nachbarn zu finden. Klingt doch ziemlich gut, oder? * * * * * * * * * * * * * * * * * Ich schätze Swansons Schreibstil sehr. Er schreibt unheimlich flüssig, fesselnd und bildhaft, sodass ich manchmal überrascht bin, wie schnell die Seiten verfliegen, wenn ich Bücher von ihm lese. So war es auch hier. Die Kapitel, die von einem neutralen Erzähler wiedergegeben werden, wechseln dabei zwischen Hen und Matthew hin und her und offenbaren ein wahres Katz- und Maus-Spiel der beiden Protagonisten. Schade war jedoch, dass der Autor nach sehr kurzer Zeit das Geheimnis um Matthews eventuelle Täterschaft lüftet. Ich war total irritiert davon. Hier hätte ich mir doch gewünscht, dass Swanson den Leser länger zappeln lässt. Die Spannung ist danach nämlich komplett abgefallen und ich brauchte etwas Zeit, um mich mit dieser Enthüllung „wohl zu fühlen“. Als ich mich damit "angefreundet" hatte, konnte ich mich trotz der abgefallenen Spannung an dem hohen Unterhaltungswert der Geschichte erfreuen. Zur Mitte hin wurde es dann auch doch wieder etwas spannender, weil plötzlich eine neue Figur in den Mittelpunkt der Handlung rückte. Diese neu gewonnene Spannung konnte Swanson dann auch bis zum Finale aufrecht halten. Trotzdem empfand ich die frühe Enthüllung dramaturgisch sehr unglücklich gewählt. Gut gefiel mir, mit wie wenigen Schauplätzen und Figuren, Swanson eine Geschichte unterhaltsam und lesenswert gestalten kann. Allerdings fand ich die Nebenfiguren diesmal etwas blass. Besonders der Ehemann von Hen wirkte auf mich nicht ausreichend gezeichnet. Die Hauptfiguren gefielen mir dafür umso besser. Sie hatten Tiefe und wirkten rückblickend sehr authentisch auf mich. Die Auflösung, mit der der Autor die Leser am Ende zu überraschen versucht, gefiel mir leider nicht so gut wie ich es von seinen vorigen Büchern gewohnt war, da ich diesem – ich nenne es mal – „Stilmittel“ schon zu oft begegnet bin. Allerdings fand ich das Ende toll auserzählt und einige Handlungen Hens, die ich vorher nicht gut nachvollziehen konnte, ergaben im Nachhinein Sinn. „Angst sollst du haben“ ist ein ruhiger Thriller, der von der Spannung zwischen den beiden Hauptakteuren lebt und trotz vieler Kritikpunkte einen hohen Unterhaltungswert besitzt. All das funktioniert nur aufgrund des fantastischen Schreibstils des Autors, der auch hier wieder sein Können zeigt. So brillant wie „Die Gerechte“ fand ich zwar bisher kein Buch mehr von ihm, aber ich werde weiterhin jedes Buch lesen, das er veröffentlicht! Für mich war "Angst sollst du haben" aber ehrlich gesagt das schlechteste Buch von Peter Swanson, da die überraschenden Wendungen fehlten, die ich sonst von ihm gewohnt war. Schade! Ich empfehle „Angst sollst du haben“ nur mit einigen Abzügen weiter. Man sollte sich vorm Lesen bewusst sein, dass es nach der frühen Enthüllung des Täters keine große Spannungsmomente mehr geben wird.

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Sehr gut geschriebener Thriller

Von: annithrill

09.04.2021

Alles beginnt auf einem Fest in der Nachbarschaft. Dort lernen Hen und ihr Mann Lloyd das nette Nachbarspärchen kennen. Auf Anhieb verstehen sie sich blendend und ein gemeinsamer Abend zum Diner folgt. Dort macht Hen im Nachbarhaus eine erschreckende Entdeckung, die sie sicher wissen lässt...ihr Nachbar Matthew ist ein Mörder! Sofort beginnt die psychische Hetzjagd auf Matthes von Hen. Wird sie der Wahrheit nahe kommen? Oder trägt sie auch eine Wahrheit in sich, die sonst niemand kennt? Die Story fing sehr spannend und interessant an. Mir gefielen die Charaktere Hen und Matthew ganz besonders. Es wird in einem Wechsel aus der Sicht von Hen und dann wieder von Matthew erzählt. Zu Beginn dachte ich: ok, es ist alles klar, was soll noch kommen? Allerdings fing dann die gedanklich psychische Reise erst an und als Leser wusste ich gar nicht mehr, was ich wusste, was ich dachte zu wissen und was ich gerne wissen würde. Das hat mir sehr gut gefallen. Vom 1. Drittel des Buches war ich so gefesselt, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Danach sackte die Spannung leider etwas ab. Das Ende war wieder gut, allerdings ist meine frühzeitige Vorahnung in weiten Teilen eingetroffen. Meines Erachtens sind die Wendungen in dem Buch für erfahrene Psychothrillerfans "so nichts Neues" - trotzdem sehr gut gemacht und bestimmt für viele sehr faszinierend. Die beiden Charaktere Hen und Matthew gefielen mir unglaublich gut, wie Peter Swanson sie darstellte und handeln lies. Stück für Stück werden Vergangenheitsgeheimnisse aufgedeckt, die die beiden zu dem machten, die sie nun sind. Eine Leseempfehlung für Thriller Fans, die Twists mögen.

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Vita

Peter Swanson studierte am Trinity College, der University of Massachusetts in Amherst und am Emerson College in Boston und hat Abschlüsse in kreativem Schreiben, Pädagogik und Literatur. Er veröffentlichte Kurzgeschichten und Gedichte in zahlreichen namhaften Magazinen wie The Atlantic. Mit seinem Thriller »Die Gerechte« gelang ihm ein internationaler Bestseller. Der Roman wurde von der Presse begeistert besprochen und für einen Ian Fleming Steel Dagger Award nominiert. Zudem schrieb Swanson weitere spannende Thriller, zuletzt »Angst sollst du haben«. Er lebt mit seiner Ehefrau in Somerville, Massachusetts.

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Pressestimmen

»Ein außergewöhnlicher Thriller: Überraschende Wendungen halten die Spannung bis zum Ende auf höchstem Niveau.«

Publisher's Weekly (17. Januar 2020)

»Peter Swanson hat einen phänomenalen Thriller verfasst: eine spannende Geschichte mit außergewöhnlichen Figuren, überraschenden Wendungen an jeder Ecke und einem Antagonisten der einem echte Angst einjagt.«

The Oklahoman (17. Januar 2020)

»Was nach einem bewährten Konzept klingt, entfaltet in Peter Swansons starkem Thriller eine ungeahnte Frische.«

The Herald Scotland (17. Januar 2020)

»Ein fesselnder Thriller mit so vielen Twists, dass man eine Landkarte anfertigen möchte.«

nyjournalofbooks.com (17. Januar 2020)

»Rasanter Thriller!«

SUPERillu (18. März 2021)

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