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Eyal Kless

Die schwarze Maske

Roman

(5)
Paperback
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Was wird mit der Menschheit geschehen, wenn das letzte Puzzleteil gesetzt ist? Das große Finale der »Puzzler«-Saga.

Rafik, der Puzzler, war ein Kind, bevor er sich in die größte Bedrohung seiner Welt verwandelte. Er gab seine körperliche Existenz auf, doch der Tod bedeutet für Rafik nicht das Ende. Dies gilt auch für den letzten Überlebenden der Gilde der Historiker: Funkelauge konnte Rafik im Kampf nicht besiegen, doch nun erhält er eine zweite Chance. Er kehrt von den Toten zurück und reist in die zwielichtige Stadt der Türme, wo schweres Geschütz und eine große Portion Glück vonnöten sein werden, um zu überleben. Denn Funkelauge wird verfolgt von seiner Vergangenheit, einem tödlichen Geheimnis und einem Mörder aus einer vergangenen Zeit.



Alle Bücher der Serie:
Das schwarze Mal
Die schwarze Maske

»Ein unterhaltsames futuristisches Abenteuer.«

Publishers Weekly (15. January 2020)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Maike Hallmann
Originaltitel: The Puzzler's War (2)
Originalverlag: Harper Voyager, New York 2019
Paperback , Klappenbroschur, 704 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-3210-9
Erschienen am  26. July 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Leider nicht so gut wie Band 1

Von: Lunau-Fantasy

15.11.2021

Nachdem mich Band 1 "Das schwarze Mal" positiv überrascht und ziemlich begeistert hatte, konnte ich es kaum erwarten Band 2 zu lesen. Leider wurde ich hier dann ziemlich schnell ernüchtert und enttäuscht. Die Bücher sind recht dick und zwischen Band 1 und 2 liegt eine gewisse Zeitspanne. Hier wäre eine kurze Zusammenfassung oder eine in die Geschichte integrierte Wiederholung zu Band 1 hilfreich gewesen, um zurück in die Orte zu finden und die Figuren neu zu identifizieren. Vor allem, da sich das Setting und die Zusammensetzung der Figuren stark verändert haben. Nachdem ich mich wieder einigermaßen in die Geschichte und das Setting eingefunden hatte, versuchte ich mich auf den Inhalt zu konzentrieren, was leider eher schlecht als recht gelang. Die vielen Perspektivwechsel zwischen "Funkelauge", "Peach", "Mannes" und vereinzelten weiteren Figuren rissen mich jedes Mal von neuem aus der Handlung, da hier auch immer wieder drastische Zeitsprünge passierten. Vor allem "Mannes" Abschnitte streckten sich über mehrere (hundert) Jahre und nie gab es eine Information, in welcher Zeit wir uns genau befanden. Auch wurde mich bis zum Schluss nicht deutlich, wie viel Zeit zwischen dem Tod von "Funkelauge" in Band 1 und der Handlung in Band 2 vergangen waren, Zudem waren "Funkelauge" und "Peach" beide in der Ich-Perspektive verfasst, "Mannes" und Co. aber in der dritten Person. Die Figuren waren für mich plötzlich leblos, nicht plastisch genug und die Beschreibungen manchmal zu ausschweifend oder technisch. Es kam keine Spannung, kein Drama, kein Witz noch sonst etwas in der Geschichte auf. Es war ein sich zäh hinziehendes aneinanderreihen von Begegnungen und Suchen, so dass es mir immer schwerer viel, mich auf das Buch zu konzentrieren. Ich habe das Buch lediglich ausgelesen, weil ich Hoffnung hatte, das am Ende doch noch was passiert. Ich habe jetzt, einen Tag später, bereits wieder vergessen, was genau passiert ist. Das Buch hat mich also leider gar nicht überzeugt und viel zu sehr enttäuscht. Ob ich mich Band 3 widmen werde, steht noch in den Sternen. Schade, ich hatte mich so auf das Buch gefreut, aber am Ende nur noch durchgequält.

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Unbefriedigendes Ende

Von: Grüne Ronja

14.10.2021

„»Du wolltest uns in die Knie schießen, nicht in den Kopf?« Galinak strahlte sie an. »Oh, V, das muss Liebe sein.«“ (S.601) Band zwei der Puzzler-Dilogie schließt direkt an den ersten Teil, Das schwarze Mal, an. Funkelauge klärt über die letzten Ereignisse auf und wird direkt auf eine neue Mission geschickt. Wie sollte es auch anders sein, begeben sich Funkelauge und der Troll Galinak auf die Suche nach Vincha. Gleichzeitig wird die Schläferin Peach geweckt und auf eine Mission geschickt. Als sie das letzte Mal wach war, existierte Tarakan noch in all seiner Pracht und sie war eine angesehene Obermajorin. Von der Großen Katastrophe ist sie verschont geblieben, denn ihr Bewusstsein wurde in das Künstliche Bewusstsein Adam geladen, in dem auch Rafik lebt. Auf ihrer Suche nach einem bestimmten Mädchen, lernt Peach die neue Welt genau kennen. Und was sie sieht, beunruhigt sie. Der Klappentext klingt unglaublich spannend und fesselnd und mal wieder frage ich mich, ob der Verfasser das Buch überhaupt gelesen hat. Weder ist Rafik „die größte Bedrohung seiner Welt“ , noch hat Funkelauge ihn bekämpft und seine neue Reise schickt ihn nicht in die Stadt der Türme, „wo schweres Geschütz und eine große Portion Glück vonnöten sein werden, um zu überleben.“ Mit Funkelauge besteht jedes Abenteuer hauptsächlich aus Glück. Sein größtes ist Galinak an seiner Seite zu haben, der ihm mehr als einmal das Leben rettet. Auch wenn die beiden wie ein altes Ehepaar wirken, kommt der Weltuntergangshumor nicht zu kurz. Da er bereits im ersten Teil Vincha gefunden hat, und sie gewisse Verhaltensmuster aufweist, denen sie nicht entkommen kann, nutzt Funkelauge sein Wissen, um sie aufzuspüren. Auch in diesem Teil ist ihr erstes Aufeinandertreffen ziemlich wild. Doch Vincha hat eine Schwachstelle, die Funkelauge ausnutzen kann und so machen sie sich gemeinsam auf, um die geheime Mission zu erfüllen. Peach ist eine ausgebildete Kämpferin im Körper einer kleinen, etwas älteren Frau. Ihre Reise durch diese für sie neue Welt öffnet ihr häufig die Augen über Tarakan. Obwohl sie vor allem die Zerstörung wahr nimmt, begegnen ihr auch einige Wunder, die sie staunen lassen. Trotzdem verliert sie ihren Auftrag nicht aus den Augen. Es ist ein Rennen gegen die Zeit, Gut gegen Böse, Künstliches Bewusstsein gegen einen einfachen Mann. Das Ende der Reise und somit das Treffen der beiden Auftragsgruppen ist spektakulär und der Beginn vom tatsächlichen Ende. Dieses hat mich unbefriedigt zurück gelassen. Über 1300 Seiten habe ich Funkelauge begleitet; nach anfänglichen Schwierigkeiten mit seinen jugendlichen Obszönitäten, ist mir seine Art ans Herz gewachsen. Vincha und Galinak, sowie alle anderen fluchenden Menschen in dieser Welt, haben mich mit ihrer authentischen Art sehr unterhalten. „Versuch, mich nicht für rostig zu verkaufen […]“ (S. 342) Ihre Reisen durch die zerstörte Welt waren aufregend, die Kämpfe heiter und das Geplänkel zwischen den Protagonisten amüsant. Meine Erwartungen für den Endkampf waren gigantisch, wenn auch nicht sehr spezifisch. Ich wusste nicht genau, womit ich rechnen sollte und das hat die Spannung gesteigert. Dann kam die letzte Seite und ich habe den Rest gesucht. Das sollte es gewesen sein? Es war zwar kein offenes Ende, denn alle Erzählstränge haben zu einem Schluss gefunden, trotzdem fehlt mir etwas.

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Vita

Eyal Kless ist professioneller Violinist sowie Gründer und erste Geige des »Israel Haydn Quartet«, aber auch Autor phantastischer Geschichten. Nach Stationen in England und Irland lebt Kless in Tel Aviv und unterrichtet an der Buchman Mehta School of Music. Nachdem er einen musikalischen Thriller veröffentlichte, hat er mit den Romanen »Das schwarze Mal« und »Die schwarze Maske «der Puzzler-Reihe einen außergewöhnlichen Vorstoß in die Science-Fantasy gewagt.

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Maike Hallmann

Maike Hallmann wurde 1979 in Hamburg geboren. Sie studierte Germanistik und begann nach ihrem Abschluss als freie Autorin in ihrer Geburtsstadt Hamburg zu arbeiten. Sie hat u. a. einen Jugendkrimi, diverse Kurzgeschichten und mehrere Shadowrun-Romane veröffentlicht, bevor sie mit »Die Feen« ihr erstes großes Fantasy-Epos schrieb. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem gemeinsamen Kind in Hamburg.

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Links

Pressestimmen

»Kless weiß, wie man Leser mit einer bildgewaltigen Story fesselt.«

Booklist (11. February 2020)

»Ein Roman, der zugänglich ist und die Stärken des Vorgängers übertrumpft und auf das nächste Buch hoffen lässt.«

thequilltolive.com (11. February 2020)

»Diese große Science-Fantasy beschwört den Geist echter Genreklassiker herauf und mischt gekonnt Elemente aus ›Mad Max‹ und ›Indiana Jones‹ zu einem eindrucksvollen Abenteuer zusammen.«

Financial Times über »Das schwarze Mal« (15. January 2020)

»Eine durchdachte und eindringliche Zukunftsvision, die zutiefst originell und zugleich fesselnd zu lesen ist.«

SFX über »Das schwarze Mal« (15. January 2020)

Weitere Bücher des Autors