Das schwarze Mal

Roman

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Eine unheimliche Tätowierung an den Fingerspitzen macht aus einem normalen Jungen den »Puzzler«. Nur er kann in einer Stadt voller tödlicher Rätsel überleben.

Die Stadt der Türme ist ein Ort voller Rätsel. Hier kämpfen Gilden, die über Magie gebieten, gegen Cyborg-Banditen, welche nach Artefakten einer untergegangenen Zivilisation suchen. Jene Schätze befinden sich im Inneren der Stadt der Türme, das von Monstern bevölkert, von Fallen gespickt und voll verschlossener Türen ist. Und genau hier kämpft ein Junge ums Überleben: Rafik ist der einzige Mensch, der die Rätsel der Stadt der Türme knacken kann. Denn er ist ein Puzzler, an dessen Fingern sich wie Schlüssel geheimnisvolle Tätowierungen befinden. Doch was Rafik im unheimlichen Herzen der Stadt der Türme findet, verändert den Jungen – und seine ganze Welt.



Alle Bücher der Serie:
Das schwarze Mal
Die schwarze Maske

»Ein starkes Debüt! Diese kunstvolle Rätselgeschichte taucht in die verwinkelten Abgründe zwischen Loyalität und Betrug ab.«

Publishers Weekly

Aus dem Amerikanischen von Maike Hallmann
Originaltitel: The Lost Puzzler (The Tarakan Chronicles 1)
Originalverlag: Harper Voyager, New York 2018
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-22645-9
Erschienen am  23. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Entdecke "Das Schwarze Mal" von Eyal Kless

Leserstimmen

Das schwarze Mal (Eyal Kless)

Von: Poldi

29.11.2020

Nur noch wenige kennen die Geschichte den kleinen Rafik, die übellaunige ehemalige Söldnerin Vincha gehört aber dazu und berichtet von seiner Jugend in einer abgelegenen Wüstenstadt, die anders als der Rest der Welt die Veränderung der Menschen nicht gutheißt und auch die seltsamen Tätowierungen, die bei manchen Menschen plötzlich auftauchen, verabscheut. Als dies auch bei Rafik geschieht, wird er von seinen Eltern weit weggebracht – nicht ahnend, wie wertvoll der Junge durch die Symbole an seinen Fingerspitzen geworden ist… Eyal Kless hat mit „Das schwarze Mal“ einen Debutroman veröffentlicht, der durchweg erstaunlich ist und keinem anderen Buch gleicht, das ich bislang gelesen habe – nicht nur, weil er Genregrenzen sprengt und wild miteinander kombiniert, sondern auch weil der Verlauf der Handlung so ungewohnt ist. Angesiedelt ist der erste Teil der „Puzzler“-Reihe in einer dystopischen Zukunft, und allein diese ist es wert, genauer betrachtet zu werden. Denn sie erlaubt sich zahlreiche Gedankenspiele, wie es mit fortschreitender Technik und dem Selbstoptimierungswahn der Menschen weitergehen würde – in dieser Welt ist es üblich, dass sich Menschen mit Maschinenteilen modifizieren lassen, um schneller, stärker, tödlicher zu werden. Und auch der Hintergrund der Welt ist sehr interessant erdacht, gibt es in dessen Historie doch einen starken Bruch, der das Leben völlig verändert hat und katastrophale Auswirkungen hatte. Gesellschaftsstruktur, alltägliches Leben, Berufe und viele weitere Besonderheiten sind sehr lebendig geschildert und kombinieren Science-Fiction, ein klassisches Abenteuersetting und einen Hauch orientalisches Flair – und dennoch passt dies äußerst gut zusammen. Die Erzählweise mit der Rahmenhandlung um Vincha und Funkelauge ist viel mehr als nur ein Anlass, die Geschichte von Rafik zu erzählen, auch sie hat ihren festen Teil im Gefüge des Romans und bildet eine zweite Erzählebene mit eigenen Geheimnissen und Handlungen. Das macht das Ganze natürlich recht komplex, zumal man sich erst einmal an die vielen fremdartigen Figuren gewöhnen muss, durch den gelungenen Aufbau und die sehr lebendige, bildhafte Sprache ist es mir aber gelungen, schnell in die Geschichte hineinzufinden und auch die eingebauten Feinheiten genießen zu können – und derer gibt es viele. Der Verlauf ist äußerst spannend und dicht, die Charaktere markant und voller Ecken und Kanten, sodass es nur wenige klare Helden gibt, dennoch habe ich schnell mit ihnen mitgefiebert. „Das schwarze Mal“ bietet eine sehr ungewöhnliche Kombination verschiedener Genres aus Science-Fiction, Fantasy, Abenteuer und Märchen, kombiniert mit einer anspruchsvollen und doch gut leserlichen Handlung. Der Raum für faszinierende Gedankenspiele ist gegeben, der Verlauf ist vielseitig und abwechslungsreiche, sodass mich der Auftakt der Reihe schnell gepackt hat – sehr lesenswert!

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Überzeugend

Von: Buch SUCHT Blog

22.10.2019

Eine unheimliche Tätowierung an den Fingerspitzen macht aus einem normalen Jungen den »Puzzler«. Nur er kann in einer Stadt voller tödlicher Rätsel überleben. Die Stadt der Türme ist ein Ort voller Rätsel. Hier kämpfen Gilden, die über Magie gebieten, gegen Cyborg-Banditen, welche nach Artefakten einer untergegangenen Zivilisation suchen. Jene Schätze befinden sich im Inneren der Stadt der Türme, das von Monstern bevölkert, von Fallen gespickt und voll verschlossener Türen ist. Und genau hier kämpft ein Junge ums Überleben: Rafik ist der einzige Mensch, der die Rätsel der Stadt der Türme knacken kann. Denn er ist ein Puzzler, an dessen Fingern sich wie Schlüssel geheimnisvolle Tätowierungen befinden. Doch was Rafik im unheimlichen Herzen der Stadt der Türme findet, verändert den Jungen – und seine ganze Welt. Das schwarze Mal ist das Romandebüt des israelischen Musikers und Autors Eyal Kless. Und Kless gelingt es, eine stimmige Melange aus Science Fiction und Fantasy zu erschaffen. Dieser Roman macht wirklich Lust auf eine Fortsetzung. In der Rahmenhandlung erfahren wir von Funkelauge, der als Schreiber in der Gilde der Historiker tätig ist. Eines Tages wird er von seinem Meister auf eine scheinbar harmlose Mission geschickt: er soll herausfinden, was bei einem Militäreinsatz geschehen ist. Deshalb soll er sich auf die Suche nach einer Söldnerin machen, die damals bei diesem Einsatz dabei sind. Aber eigentlich träumt Funkelauge von einem ruhigen Gelehrtenleben mit der Nase in alten Schriften und nicht von Abenteuern außerhalb seiner Schreibstube. Vincha, die gesuchte Söldnerin, hat dem Soldatenleben den Rücken gekehrt und arbeitet als Kartengeberin in einer Spielhölle. Sie lügt, betrügt, stiehlt und wenn es sein muss, dann kämpft sie auch. Außerdem ist sie meist schlecht gelaunt und eine gefährliche Gegnerin. Galinak ist auf den ersten Blick ein ausgebrannter alter Mann, in dem deutlich mehr steckt, als es den Anschein hat. Auch er war früher ein Söldner und verdingt sich jetzt als Leibwache für Reisende, die die Stadt der Türme besuchen. Galinak liebt derbe Sprüche und eine gute Bezahlung. Rafik lernen wir zuerst nur in Rückblenden kennen. Er ist ein dreizehnjähriger Dorfjunge, der ein ganz normales Leben führt, bis sich an einer seiner Hände seltsame Tätowierungen zeigen. Diese sind nach dem Glauben seines Volkes ein Zeichen des Bösen. Sein Vater weiss sich nicht anders zu helfen, als ihm die Finger mit einer Axt abzuschlagen. Doch als sie nachwachsen und wieder die magischen Zeichen zeigen, bleibt Rafik nichts anderes übrig, als sein Heimatdorf zu verlassen… „Das schwarze Mal“ überzeugt durch ein Szenario, das gekonnt zwischen Fantasy und Science Fiction angesiedelt ist. Nach einem etwas zähen Einstieg in die Geschichte packt diese den Leser und lässt ihn nicht mehr los. Zumindest ging es mir so. Einzelne Versatzstücke der Handlung kennt man schon aus anderen Erzählungen. Doch durch die virtuose Verknüpfung entsteht hier eine besondere Welt, wie ich sie bislang nur aus Star Wars kenne, in der Science Fiction- und klassische Märchen-, bzw. Fantasymotive zu einer stimmigen Einheit verbunden sind. Damit spricht „Das schwarze Mal“ sowohl Science-Fiction-, als auch Fantasyfans an. Außerdem ist es eine großartige Abenteuergeschichte, die im Laufe der Handlung immer mehr Facetten zeigt. Wer sich durch den etwas zähen Einstieg nicht abschrecken lässt, der kann hier eine tolle Story entdecken, die wirklich zu packen vermag.

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Vita

Eyal Kless ist professioneller Violinist sowie Gründer und erste Geige des »Israel Haydn Quartet«, aber auch Autor phantastischer Geschichten. Nach Stationen in England und Irland lebt Kless in Tel Aviv und unterrichtet an der Buchman Mehta School of Music. Nachdem er einen musikalischen Thriller veröffentlichte, hat er mit den Romanen »Das schwarze Mal« und »Die schwarze Maske «der Puzzler-Reihe einen außergewöhnlichen Vorstoß in die Science-Fantasy gewagt.

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Maike Hallmann

Maike Hallmann wurde 1979 in Hamburg geboren. Sie studierte Germanistik und begann nach ihrem Abschluss als freie Autorin in ihrer Geburtsstadt Hamburg zu arbeiten. Sie hat u. a. einen Jugendkrimi, diverse Kurzgeschichten und mehrere Shadowrun-Romane veröffentlicht, bevor sie mit Die Feen ihr erstes großes Fantasy-Epos schrieb. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem gemeinsamen Kind in Hamburg.

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Links

Pressestimmen

»Diese große Science-Fantasy beschwört den Geist echter Genreklassiker herauf und mischt gekonnt Elemente aus ›Mad Max‹ und ›Indiana Jones‹ zu einem eindrucksvollen Abenteuer zusammen.«

Financial Times

»Dieses Buch verfügt über eine facettenreiche Welt, einen tollen Mix aus Storytelling und Action sowie so tiefgründige Figuren, dass man es kaum aus der Hand legen kann.«

Booklist

»Eine Coming-Of-Age-Story, wie man sie noch nicht gelesen hat. Fesselnd und bewegend.«

Daily Mail

»Eine durchdachte und eindringliche Zukunftsvision, die zutiefst originell und zugleich fesselnd zu lesen ist.«

SFX (22. Mai 2019)

»Kless betreibt komplexes Storytelling und umfangreichen Weltenbau, sodass Leser auf den zweiten Teil hinfiebern werden. Empfehlenswert!«

www.sffworld.com (26. Juni 2019)

»Kless hat in seinem Debüt perfekte Harmonie geschaffen zwischen den dunklen Tönen der Postapokalypse und dem leichtfüßigen Melodiespiel zwischen Figuren- und Handlungsebene.«

B&N Sci-Fi & Fantasy Blog (26. Juni 2019)

Weitere E-Books des Autors