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Rezensionen zu
Die dunklen Fälle des Harry Dresden - Sturmnacht

Jim Butcher

Die Harry-Dresden-Serie (1)

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Die dunklen Fälle des Harry Dresden - Sturmnacht von Jim Butcher Erschienen am 23.11.2022 im Blanvalet Verlag. Der Magier Harry Blackstone Copperfield Dresden bereitet sich gerade auf ein Treffen mit einer Klientin vor, als ihn ein Anruf von Karrin Murphy erreicht. Murphy ist Leiterin einer Sonderermittlungseinheit der Polizei in Chicago. Sie bittet Harry an einem Tatort zwei Leichen zu begutachten. Dort angekommen trifft er auf eine äußerst bizarre Szenerie die für ihn nur einen Schluss zulässt. Die beiden Opfer wurden durch Magie getötet. Harry versucht herauszufinden wer der Täter war, und wie dieser die Tat begangen hat. Dabei begibt er sich und seine Mitmenschen in große Gefahr. Meinung „Sturmnacht“ ist der erste Fall von Harry Blackstone Copperfield Dresden, Magier aus Chicago. Jim Butcher hat mit Harry Dresden eine wirklich phantastische Figur im Kampf gegen das Böse erschaffen. Das Buch ist aus der Sicht Harrys geschrieben und lässt den Leser an all seinen Gedanken teilhaben. Die ersten Seiten dachte ich noch: na ja, nichts besonderes, ein Krimi mit magischer Beteiligung, der sich ganz unterhaltsam liest. Doch mit dem Besuch Harrys bei der Vampirin Bianca nahm das Buch plötzlich Fahrt auf, und hat mich vollends in seinen Bann gezogen. Ein absolutes Highlight für mich war der Magische Kampf Harrys gegen den Krötendämon. Dabei wurden ein (für mich) großartiger Humor und Spannung miteinander vermischt (na ja, Zaubertränke kann man schon mal verwechseln 😂). Auch das Finale fand ich wirklich gelungen und lässt Vorfreude auf Band 2 „Wolfsjagd“ aufkommen. Fazit Jim Butcher hat mit Harry Dresden, Karrin Murphy und den wunderbaren Bob dem Schädel phantastische Figuren geschaffen, die Lust auf viele weitere Abenteuer machen. Ein wahres Urban-Fantasy Highlight.

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Hier bespreche ich "Sturmnacht" von Jim Butcher. Dies ist der erste Teil der Dunklen Fälle des Harry-Dresden-Reihe. Um was geht es denn überhaupt? Mein Name ist Harry Blackstone Copperfield Dresden. Nutzen Sie meinen Namen auf eigenes Risiko für Beschwörungen. Wenn Sie es nachts mit der Angst zu tun bekommen, dann schalten Sie das Licht ein. Erst wenn Ihnen wirklich sonst niemand helfen kann, rufen Sie mich an. Das tat auch Lieutenant Karrin Murphy von der Chicagoer Polizei, als sie vor den Opfern eines bizarren Doppelmords stand. Die Tat war eindeutig durch etwas Übernatürliches verübt worden. Doch was den Fall noch viel gefährlicher machte: Das eine Opfer war der Leibwächter von »Gentleman« Johnny Marcone, dem Kopf des organisierten Verbrechens in der Stadt. Ich wollte auf keinen Fall zwischen die Fronten eines Mafiakrieges geraten. Leider blieb mir keine Wahl, und am Schluss war ich dankbar für jeden Funken Magie, der noch in mir steckte. Meine eigene und persönliche Meinung : Anfangs dachte ich nur: "ohjee, worauf hab ich mich eingelassen" , doch dann keine 10 gelesen, war ich so gebannt und wurde so dermaßen in die Story gezogen, dass ich das Buch in einem Ruck runtergelesen habe. Der Schreibstil ist einfach hammergeil und die ansprechende Art und diesmal im wahren Sinne des Wortes, denn der Lesende wird hier öfters angeredet, macht den Lesefluss so unglaublich geschmeidig und der Humor hier, bleibt auch nicht auf der Strecke. Die Geschichte liest sich wie eine geile Kombination aus Krimi und Urban Fantasy, doch der Fokus liegt auf Krimi, nur halt mit fantastischen Elementen. Der Fall macht großen Spaß und es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf. Die Einführung des Protagonisten ist meisterhaft gelungen und ist zum Glück auch noch ausbaufähig für die weiteren Teile. Wir lernen großartige Charaktere kennen und lieben und kommt auch noch das mitratende Elemente, was ich in Krimis so liebe. Und die Rolle des Harry Dresden, wirkt wie eine Kombination zwischen Lucifer aus der gleichnamigen Serie und den Winchester-Brüdern. Einfach nur wow und ich freue mich schon, da Teil 2 bei mir parat liegt. Ich bin froh, dass der Blanvelet Verlag sich der Reihe angenommen hat und momentaner Stand, die restlichen Teile übersetzt, denn der alte Verlag hat sich insolvent gemeldet. Und wenn die weiteren Teile genauso gut sind, dann wird es hammergeil. Für wen ist das Buch etwas? Für alle die Bock haben auf ein Krimi, der alles andere als normal ist. Selbst wenn man der Fantastik skeptisch gegenübersteht, sollte man diesem Teil, eine Chance geben. Wie würde ich es bewerten? Nicht lange drüber schnacken, 5 von 5 Sternen bzw. 10 von 10 Punkten.

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Ein Urban-Fantasy-Krimi war genau das, worauf ich gerade Lust hatte. Tatsächlich begann meine Reise mit Dresden durchaus magisch und spannend und ich fühlte mich richtig wohl. Leider hat Dresden mich auf dem Weg ein wenig verloren. Harry Dresden ist ein seltsamer Magier, aber nicht unsympathisch. Wobei, eine Einschränkung gibt es dann doch: Er ist schon ziemlich sexistisch, was ihn nach und nach weniger sympathisch macht. Generell spielt Sex in diesem Buch eine zentrale Rolle. Das hat mich nicht gestört, aber ich hatte damit ehrlicher Weise nicht gerechnet. Der Schreibstil von Jim Butcher ist sehr flüssig und gefällt mir sehr gut. Auch seine Ideen und die Kombination aus Krimi und Fantasy gefällt mir. Deshalb konnte mich das Buch auch anfangs so in den Bann ziehen. Leider zieht es sich in der Mitte doch sehr. Größter Kritikpunkt für mich: Ich finde die Auflösung sehr offensichtlich und ich wusste bereits nach wenigen Seiten, wer der Täter ist. Normalerweise stört es mich weniger, wenn ich mal richtig liege, ganz im Gegenteil. Aber in diesem Fall ist es mir doch zu deutlich. Fazit: Mich hat Sturmnacht durchaus gut unterhalten und anfangs sogar sehr gepackt. Leider hat Harry mich dann wie geschrieben etwas verloren.

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Über 20 Jahre ist die Serie um Magier Harry Dresden bereits alt, allerdings wurde mein Interesse erst vor einigen Jahren daran geweckt, obwohl es bereits 2012 eine Übersetzung von Feder & Schwert gab (allerdings wurden die Bücher meines Wissens nie zu Ende übersetzt) und auch eine TV-Serie (die ich allerdings auch nicht kenne). Allerdings habe ich in den vergangenen Monaten viel Positives über die Harry Dresden-Bücher von Jim Butcher gehört und da es die alten Ausgaben nur noch gebraucht gibt ist es erfreulich, dass sich BLANVALET einer Neuausgabe angenommen hat. Und natürlich musste ich mir zumindest den ersten Band (als Rezensionsexemplar) zulegen, um zu sehen, ob die Bücher wirklich so gut sind wie man behauptet. Zumindest von STURMNACHT kann ich sagen: Überzeugend. Urban Fantasy wie ich sie mag. Spannend, mit sympathischen nicht auf den Mund gefallenem Protagonisten und viel Witz. Der Hauptteil der Geschichte liegt zwar auf der Krimihandlung, aber diese wird durch die eine oder andere Magie gewürzt und wird magischer mit Voranschreiten und dem nahenden Finale. Ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Und trotz des Alters (das man der Geschichte nicht anmerkt) eine Empfehlung für Freunde von witziger Urban Fantasy. Wobei ... es wird auch düster, es ist also nicht so, dass man sich auf Slapstick einlässt... es ist einfach eine gut konstruierte, sehr spannende Story mit interessanten, glaubwürdigen Charakteren.

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Ein absoluter Volltreffer ist dieses Buch und ich bin sofort voll eingestiegen in die Geschichte. Es hat mich einfach komplett überrollt und das im positiven Sinn, denn ich konnte es nicht aus der Hand legen. Jim Butcher hat ganze Arbeit geleistet und mich mit seinem Schreibstil vom ersten bis zum letzten Wort gefesselt. Es ist einfach grandios und ich meine immer in Gedanken, das gewisse Augenzwinkern des Autors zwischen den Zeilen gelesen zu haben. Ich bin ehrlich, aber ich habe die wohl etwas misslungene Serie, die Fans wirklich schlecht fanden, gesehen. Meine Befürchtung war allerdings unbegründet, dass ich dadurch das Buch nicht so gut finden könnte. Aber genau das Gegenteil ist eingetroffen: Das Buch ist der absolute Hammer und ich verstehe die Aufregung. Harry Dresden, oh Verzeihung Harry Blackstone Copperfield Dresden ist ein so genialer Charakter. Ganz ehrlich, er ist großartig und ich liebe es einfach, wie er die Dinge sieht und wie er Probleme löst. Er ist super sympathisch und ich liebe alle seine Ecken und Kanten. Hach, was würde ich nicht alles für ein Treffen mit ihm geben. Auch die Nebencharaktere (auch wenn sie nicht so sympathisch sind) hat der Autor einfach fantastisch in ihren Rollen glänzen lassen. Das Gesamtbild ist einfach rund und es entsteht eine (beinahe) magische Symbiose, die diese erschaffene Welt in meinem Kopf real werden lässt beim Lesen. Ich feiere dieses Buch, das mich sowohl zum Lachen als auch vor Spannung meine Nägel hat malträtieren, hat lassen. Es is ein wahres Meisterwerk und Jim Butcher ist die Vermischung der beiden Genre perfekt gelungen. So gelungen, dass ich nicht davon genug bekomme. Mir gefällt auch das Cover sehr gut. Fazit Die dunklen Fälle des Harry Dresden Sturmnacht ist eine Reihe, die einen ungeheuren Suchtfaktor auf mich ausübt. Es ist nicht nur, dass ich wie der Wind durch die Seiten geflogen bin. Nein, ich habe das große Verlangen weiterzulesen. Nennt es Magie oder einen Fluch, aber man entkommt diesem Sog der Geschichte nicht, der einen in den Bann zieht. Ganz ehrlich, möchte ich es auch nicht anders. Deswegen ist es ein Highlight und ein MustRead für mich in meinem Lesejahr 2022.

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Man nehme einen bewährten Detektivplot, streue eine reichliche Prise Magie drüber und fertig ist eine spannende Urban Fantasy Geschichte. Ja, ihr habt richtig gelesen, ich hab mal geschwind einen Ausflug in ein anderes Genre gewagt. Ob es sich gelohnt hat? Wer in Chicago einen Zauberer sucht, muss nur das Telefonbuch aufschlagen und findet dort Harry Blackstone Copperfield Dresden. Er wird bei Beschwörungen gerufen oder um verlorene Sachen wiederzufinden. Diesmal soll er allerdings den verschwundenen Mann einer Klientin aufspüren. Nebenbei arbeitet er als Berater für die Polizei, genauer gesagt für Lieutenant Karrin Murphy. Der bizarre Doppelmord wurde eindeutig durch etwas Übernatürliches verursacht. Dresden befürchtet schlimmes, denn das eine Opfer ist ein Leibwächter von Marcone, dem Mafiaboss von Chicago. Harry ist chronisch pleite und froh über jeden Auftrag, den er bekommt. Doch er hat schon das eine oder andere Problem mit dem »Weißen Rat« gehabt. Für die nächste Übertretung seiner Magierrechte steht sein Leben auf dem Spiel. Murphy hingegen ist permanent schlecht gelaunt und erwartet von ihm eine schnelle Lösung. Schneller als ihm lieb ist, findet sich Harry zwischen den Fronten von Chicagos Unterwelt wieder. Harry ist ein echter Sympathieträger, er besitzt eine ordentliche Portion schwarzen Humor, tut sich schwer mit Frauen, ist aber unbestechlich, obwohl er nicht weiß, wie er seine nächste Miete bezahlen soll. Aus bekannten Gründen würde Harry nie zu schwarzer Magie greifen. Allerdings fängt er schnell mal einen Elf, um in seinen Ermittlungen voranzukommen, muss mit einer unsympathischen Vampirin sprechen, darf dem Gangster Marcone nicht in die Quere kommen und braut mit Hilfe von Bob, einem Totenschädel, ein paar Zaubertränke. Unter anderem einen Liebestrank, das Rezept dafür steht im Buch. Allerdings hat er ein Handycap: Dauernd gehen in seiner Gegenwart elektronische Geräte kaputt, was echt witzig ist, aber seine Arbeit immens erschwert. Ups, was war das für eine rasante, spannende Geschichte. Trotz der minimalen Längen, denn Magie muss ja auch erklärt werden. Im letzten Drittel der knapp 400 Seiten steigert sich die Spannung immens, die Geschichte wird sauber aufgelöst und alles war für mich absolut logisch – wenn Magie so etwas wie einer Logik folgt. Was wir hier bekommen ist eine gelungene Mischung aus Fantasy und Krimi mit einer komödiantschen Untermalung, die aufgrund der leichten Sprache vergnügliche Lesestunden bereitet. Laut Verlag handelt es sich um die erfolgreichste Urban-Fantasy-Reihe der Welt, erschien bereits 2000 und liegt hier in einer Neuübersetzung von Jürgen Langowski vor. Band 1 und 2 sind bereits erhältlich, in den nächsten 4 Monaten erscheint je eine Fortsetzung. Weitere Titel sind in Vorbereitung. Vielleicht kennen einige den Autor aus der Codex-Alera-Reihe. Ich muss sagen, dass ich wirklich gut unterhalten wurde, und somit hat sich mein erster Ausflug in das Genre Fantasy gelohnt. Ich bin echt gespannt, was eingefleischte Fantasyleser dazu sagen.

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Das Buch wirkt wie eine amerikanische Version der Alex Verus-Reihe. Die Bücher ähneln sich auf die eine oder andere Art, auch wenn bei Harry Dresden alle insgesamt düsterer wirkt. Harry Dresden hat eine Art Detektiv-Büro, und er arbeitet hin und wieder mit der Polizei als Berater zusammen. Er steht sogar im Telefonbuch von Chicago und ist der einzige Magier, der offen Magie praktiziert. Die anderen Magier agieren alle im geheimen. Genau wie in der Alex Verus Reihe gibt es auch einen Rat der Magier, wie auch Alex hat Harry mit dem Rat so seine Probleme. Harry wirkt in seiner Art weniger durchdacht wie Alex, was aber scheinbar an seiner Art Magie liegt. Während Alex in die Zukunft blicken kann, kann Harry viele verschiedene Arten von Magie wirken. Alex stolpert auch von einem Abenteuer ins nächste, bei Harry sind es eher Fälle, bei denen er hinzugezogen wird. Sturmnacht ist mehr oder weniger ein Detektiv-Roman mit magischen Elementen. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen, da ich von Jim Butcher bisher noch nichts gelesen hatte, hat mich das Buch positiv überrascht. Es lässt sich sehr gut lesen, auch fand ich die Welt sehr stimmig. Es wurde auch nicht langweilig, man ist von einer aktionreichen Szene in die nächste gestolpert, ja das Buch hat ein rasches Erzähltempo. Mir hat gefallen, dass das alles nicht so offensichtlich war, wer nun hinterallen steckt und wie alles zusammenhängt. Was mich etwas gestört hat, ist dass manche Dinge mehrfach beschrieben wurde, obwohl man bereits wusste wie der Ort aussieht. Was aber nicht weiter schlimm ist. Spannend fand ich auch den Aspekt, dass Magier keine Technik benutzen können bzw nur alte Technik - so kann Harry keine Informationen über das Internet suchen, da der Laptop/PC seinen Geist aufgibt, wenn er sich ihn nähert. Stattdessen kann er beispielsweise Feen zur Informationsbeschaffung nutzen. Bei dem Buch handelt es sich um eine Neuauflage der Reihe, also falls sich jemand wundert. Die nächsten Teile erscheinen in den nächsten Monaten, sodass man nicht lange auf ein neues Abenteuer warten muss. Die Cover sind auch sehr schön gestaltet und machen Lust auf mehr. Ich bin schon gespannt wie es weiter geht. Band 2 liegt schon bereit und wartet darauf weitergelesen zu werden.

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Harry Dresden ist der einzig offen praktizierende Magier in Chicago. Die meisten belächeln ihn, doch die Polizistin Karrin Murphy glaubt an Übersinnliches und zieht bei manchen Fällen hinzu. So auch bei einem bizarren Doppelmord, bei dem den Opfern das Herz aus der Brust gerissen wurde. Eines der Opfer war jedoch der Leibwächter eines Mafiabosses und dieser wünscht keine Einmischung in seine Angelegenheiten. Ich bin ein großer Fan der Alex Verus Reihe und hatte schon häufiger gehört, dass diese mit der Harry-Dresden-Reihe verglichen wurde. Nach dem Lesen des ersten Buches kann ich definitiv sagen, dass dieser Vergleich sehr akkurat ist. Die beiden Reihen scheinen sich sehr zu ähneln, auch wenn ich dieses Buch rund um Harry Dresden als deutlich düsterer und gröber empfunden habe. Die Geschichte ist enorm packend. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen, weil ich schnell das Gefühl hatte, nicht mehr aufhören zu können. Es war so fesselnd und jede Szene deckte etwas Neues auf, wodurch auch miträtseln möglich war. Auch wenn mich die Geschichte insgesamt sehr begeistert hat, gab es leider ein Element, welches mir des Öfteren den Spaß verdorben hat. Leider war der Sexismus in diesem Buch extrem. Ich war bereits vorgewarnt, dass dieser Aspekt in den ersten Bänden der Reihe vorkommt, aber diese Menge hatte ich nicht erwartet. Jede einzelne Frau wurde in Hinblick auf den male gaze beschrieben und ich habe mich regelmäßig unwohl gefühlt, das so zu lesen. Da geht es um eine grauenhaft zugerichtete Frauenleiche und das Erste, was beschrieben wird, ist wie gut in Form und sexy sie doch sei. Zudem flirten alle Frauen auf extreme Weise mit Harry, oder sie bekommen eine mütterliche Rolle zugewiesen. Was mir dafür gut gefallen hat, sind die vielen Kleinigkeiten, die das Worldbuilding ausmachten. Magie ist in diesem Buch so ganz anders als in vielen anderen. Magier können etwa nicht mit Technik interagieren, dafür haben sie kleine Elfenähnliche Wesen, die die Rolle eines Computers für sie übernehmen. All solche Details waren überall im Buch verstreut und auch wenn das Worldbuilding noch kein kohärentes Ganzes für mich ergeben hat, gab es genug interessantes, was ich gerne in den nächsten Bänden vertieft sehen würde. Fazit: Der erste Band der Harry-Dresden-Reihe konnte mich mit einer spannenden Geschichte und interessantem Worldbuilding begeistern. Mein einziger Kritikpunkt ist der sehr starke Sexismus im Buch, von dem ich sehr hoffe, dass er in Folgebänden verschwindet.

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