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Die große Entzauberung

Vom trügerischen Glück des heutigen Menschen

Paperback
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Vor einhundert Jahren beklagte Max Weber die »Entzauberung der Welt« – den »Glauben daran, dass es prinzipiell keine geheimnisvollen unberechenbaren Mächte gebe, dass man vielmehr alle Dinge – im Prinzip – durch Berechnen beherrschen könne«.

Tobias Haberl schreibt in seinem neuen Buch gegen ein solches Unbehagen an, nämlich gegen die zunehmende Entzauberung unseres Lebens. Denn das ist vernünftig, digitalisiert, versichert, vermarktbar, mit moralischem Gütesiegel versehen, glatt und gut beleuchtet. Wir haben alles unter Kontrolle. Aber haben wir auch Freiheit und Glück gefunden? Haberls Polemik wider den Zeitgeist stellt unbequeme Fragen. Könnte es sein, dass wir reicher und gleichzeitig ärmer, sicherer und gleichzeitig ängstlicher, unpolitischer und gleichzeitig radikaler werden? Und Haberl stellt die Werte vor, die unser Leben wieder verzaubern und mit wahrem Glück erfüllen können. Unvernunft und Glamour, Spontanität und Gelassenheit, Natürlichkeit und Nähe.

»Wenn auch Sie den Verdacht haben, dass die Summe von Selbstoptimierung und Wellness-Weekend, Extremsport und Rundumversicherung, digitalem Dauernarzissmus und Stammplatz beim Therapeuten nichts ergibt, das den Namen ›Leben‹ verdient, dann lesen Sie dieses Buch: ein Seelenbad!«

Thea Dorn (23. September 2019)

Paperback , Klappenbroschur, 288 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-89667-645-0
Erschienen am  11. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

Tobias Haberl, geboren 1975 im Bayerischen Wald, hat in Würzburg und Großbritannien Latein, Germanistik und Anglistik studiert. In den Jahren 2001 und 2002 war er freier Journalist in Berlin, besuchte dann die Henri-Nannen-Schule Hamburg und ist seit 2005 Redakteur im Magazin der »Süddeutschen Zeitung«. 2016 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis. Der Autor lebt in München.

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Pressestimmen

»eine glänzende Abrechnung mit dem digitalen Zeitalter […] eine kluge Verfallsbeschreibung unserer Sitten und Gebräuche.«

Berliner Morgenpost (15. Dezember 2019)

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