Die Mutterglück-Lüge

Regretting Motherhood – Warum ich lieber Vater geworden wäre

Paperback
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Sarah Fischer liebt ihre zweijährige Tochter – doch sie bereut es, Mutter geworden zu sein. Denn noch immer ist das Leben als Mutter mit vielen beruflichen und persönlichen Einschränkungen verbunden. Väter haben es da leichter. Frauen aber werden in die Mutterrolle gezwängt und zu einer Art aufopfernder Dienstleisterin, deren eigene Bedürfnisse bedeutungslos sind. Und als wäre das noch nicht genug, sollen sie darüber auch noch glücklich sein, denn Mutter zu sein ist erfüllend – wer anders empfindet, gilt als selbstsüchtig oder als Rabenmutter.
Sarah Fischer ist eine der wenigen Frauen, die öffentlich zugeben, ihre Mutterschaft zu bereuen. Gnadenlos ehrlich und bisweilen schockierend erzählt sie, wie ihr eigenes, selbstbestimmtes Leben seit der Geburt ihrer Tochter mehr und mehr verloren ging und warum wir dringend ein neues Mutterbild brauchen, das sich an den Bedürfnissen und Kräften der Frauen orientiert.
Der Erfahrungsbericht zur Debatte um „regretting motherhood“.


ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 240 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-28079-3
Erschienen am  08. Februar 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Mein „Halt“ während unserer KiWu Behandlung

Von: Anna

15.02.2021

Während mein Mann und ich schon des längeren versuchen Eltern zu werden war es für mich eine Stütze zu lesen, dass es nicht immer und überall die überglücklichen Muttis gibt wie in der Werbung suggeriert wird sondern es auch Menschen gibt die ehrlich aufzeigen was es bedeutet ein Kind zu haben. Mit Ehrlichkeit und vielen lustigen Anekdoten gibt die Autorin Einblick was sich vor allem für uns Frauen verändert und dass es heutzutage noch immer ein Kampf um Lohn, Arbeit, Freizeit etc...ist. Vor allem wenn ich lese wie sehr sich Mütter gegenseitig anfeinden und sich unter Druck setzen. Das Buch hat mir geholfen den „romantischen“ Blick aufzugeben und die Wahrheit zu sehen und es tut gut wenn jemand aufzeigt wie es wirklich ist. Wundervoll eine Mama zu sein mit allen Höhen und Tiefen und das wir das verdammte Recht haben zu sagen: Wir lieben unsere Kinder aber wir müssen nicht alles stillschweigend und mit falschem Lächeln ertragen!!! Den das Leben verändert sich mit Kind ein für alle Mal! Unter uns Frauen würde ich mir ganz oft einfach nur mehr Ehrlichkeit und Offenheit wünschen. Danke Sarah für dein Buch

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Eine längst überfällige Diskussion über die Mutterliebe

Von: Mareike

07.04.2020

Der Untertitel "Warum ich gerne Vater geworden wäre" ist bis jetzt die mit Abstand beste Zusammenfassung meines Dilemmas als Mutter. Ich liebe meine Kinder und kann mich auf der anderen Seite in den vielen Rollen der Mutter, die unsere Gesellschaft immer noch fordert, überhaupt nicht wiederfinden. Und diese Trennung ist bei Vätern erlaubt. Wieso nicht auch bei uns Müttern? Sarah beschreibt so tief ehrlich, authentisch und für mich nachvollziehbar, in welchem Dilemma sich Mütter heute immer noch befinden, die einfach nur ein erfüllter Mensch mit vielseitigen Bedürfnissen und unterschiedlichen Rollenverständnissen sein wollen.

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Vita

Sarah Fischer, geboren 1972, wurde zwei Wochen nach ihrer Geburt adoptiert und wuchs glücklich in Süddeutschland auf. Nach Stationen bei Virgin Records und MTV widmete sie sich dem Reisen. Als Mongoleiexpertin betreut sie Film- und Fernsehteams unter anderem von ARD, ZDF und arte und arbeitet als Vortragsreferentin.

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