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Die Köchin von Castamar

Claras Geheimnis. Roman − Jetzt als Serie bei Netflix!

Paperback
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Jetzt als Serie bei Netflix!
Verführerische Speisen, verbotene Liebschaften und Ränkespiele am Hofe des spanischen Herzogs

Spanien im 18. Jahrhundert: Clara, frisch angestellt als Hilfsköchin am Hof von Castamar, weckt durch ihre raffinierten Köstlichkeiten schon bald das Interesse des verwitweten Herzogs. Da es für beide nicht möglich ist, miteinander in Kontakt zu treten, entwickeln sie anhand von in Kochbüchern versteckten Notizen und außergewöhnlichen Gerichten eine ›Geheimsprache‹. Doch schon bald kursieren am Hof erste Gerüchte. Und mit den Gerüchten wächst auch die Zahl der Widersacher, welche die ganz und gar nicht standesgemäße Annäherung zwischen dem Herzog und seiner Köching argwöhnisch beobachten ...

»Die Köchin von Castamar. Claras Geheimnis« ist der erste Teil der packenden historischen Saga, jetzt grandios verfilmt als opulente Netflix-Serie.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Spanischen von Anja Rüdiger
Originaltitel: La cocinera de Castamar
Originalverlag: Planeta
Paperback , Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-10392-0
Erschienen am  11. May 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Spanien

Die Castamar-Saga

Rezensionen

Spannender historischer Roman - mit leckeren Gerichten

Von: schmoekerstunde

18.12.2020

Der Autor schreibt ansprechend und flüssig. Die Geschichte liest sich leicht und unterhaltsam. Die Handlung ist mit vielen Details liebevoll beschrieben, und die perfekt beschriebenen Kreationen der Köchin verlocken zum Ausprobieren. Es fehlen auch nicht die ausführlichen Details zur spanischen Geschichte. Trotzdem bleiben Fragen offen, denn das Buch endet so plötzlich, dass ich ganz erstaunt war. Obwohl „erster und zweiter Teil“ im Buch standen, dauerte es etwas, bis ich darauf kam, dass es einen zweiten Band geben würde. Natürlich werde ich diesen weiteren Band unbedingt lesen. Eine absolute Leseempfehlung.

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Erfrischend einzigartige Liebesabenteuer und Konflikte

Von: Katharina Hohenfels

10.12.2020

Der historische Roman „Die Köchin von Castamar – Claras Geheimnis“, verfasst von Fernando J. Múñez, erst am 11.05.2020 in der deutschen Übersetzung erschienen, spielt in Spanien um 1720: Clara und ihre Familie sind nach dem spanischen Erbfolgekrieg geschwächt, da ihr Vater bei diesem ums Leben kam. Seit der Nachricht des Todes ihres Vaters überkommt Clara die blanke Panik, wenn sie sich auf öffentlichen Plätzen befindet. Ihre Liebe zum Kochen und die Not, in der sich ihre Familie befindet, treibt sie schließlich trotz ihrer Angst vor öffentlichen Räumen an den Hof nach Castamar, wo sie ihr Glück als Hilfsköchin versucht. Schon bald begeistert sie den gesamten Hofstaat und vor allem den Herzog von Castamar mit ihren kulinarischen Fähigkeiten. Doch die Gerüchte verbreiten sich schnell… Ich muss zugeben: Nach einer langen Phase, in der ich kaum mehr einen Roman mehr angerührt habe, habe ich diesen geradezu verschlungen. Dass dieses Buch so schnell ein Bestseller geworden ist, verwundert mich nicht. Die Thematik – das Kochen – habe ich so noch nicht in Romanen gesehen und zeugt von der erfrischenden Einzigartigkeit dieses Buches. Während es vordergründig darum geht, wie Clara sich am Hofe als Hilfsköchin bewehrt, lernt man nach und nach die wichtigsten Personen des Hofstaates kennen und sie wachsen einem mit der Zeit immer mehr ans Herz, auch wenn sie sich einem oft nicht gerade als angenehme Menschen zeigen. Und im Hintergrund spinnt sich eine Intrige zusammen, von der man nur erahnen kann, welche Richtung sie nehmen wird. Was für mich dieses Buch so spannend gemacht hat, waren die parallel verlaufenden Konflikte, die allerdings nicht schwierig nachzuvollziehen waren. Der Autor hat es tatsächlich geschafft hat, viele verschiedene Konflikte psychischer Natur glaubwürdig miteinander zu verweben, die sich im Liebesleben der jeweiligen Person entweder austragen, auflösen oder gar zuspitzen. Hinzu kommt, dass der Autor außergewöhnliche Charaktere gewählt hat, in die ich mich als Leser sehr gut hineinversetzen konnte. Da außerdem nach und nach immer mehr Charaktere dazukamen, jedoch nie so, dass es überfordernd war, sondern immer gerade so viele, dass die Geschichte an Komplexität gewann, wurde das Buch mit jeder Seite spannender. Was mir jedoch ein wenig unglaubwürdig erschien, ist, dass Claras Kochkünsten so viel Aufmerksamkeit zuteilwurde. Das war an einigen Stellen meiner Meinung nach dann doch etwas übertrieben beschrieben, wie verzückt der Hofstaat von dem Essen war. Aber möglicherweise liegt das ja auch nur daran, dass ich selbst nie von ihren Gerichten kosten durfte, wer weiß. Der Autor hat das Werk geschickt in zwei Teile geteilt: „Claras Geheimnis“ und „Auf Liebe und Tod“. Sie lassen sich meiner Meinung nach nicht einzeln lesen, da das erste Buch so abrupt aufhört, dass man verdutzt nach der nächsten Seite sucht. Das erste Buch ist also kein geschlossenes Werk. Stattdessen sollte der Leser damit rechnen, sich auch das zweite zu besorgen. Trotz diesen beiden Kritikpunkten meinerseits darf sich der Leser auf einen historischen Roman voller Liebesabenteuer freuen, in dem die politisch-wirtschaftlichen Umstände beziehungsweise der Krieg an sich keinen sonderlich großen Raum einnehmen. Vielmehr greift dieses Werk verschiedenartige Liebesbeziehungen sowie Probleme, die zu dieser Zeit mit diesen einhergingen, auf. Der Leser darf sich auf Liebesbeziehungen über Standes-, Alters-, Rassen- und Geschlechtsgrenzen hinweg freuen. Langweilig wird es jedenfalls nicht!

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Vita

Fernando J. Múñez, geboren 1972 in Madrid, studierte Philosophie und Filmwissenschaften. Er verfasste Drehbücher und Jugendliteratur, bevor er die historische Saga »Die Köchin von Castamar« schrieb, die in Spanien sofort zum Bestseller wurde. Eine TV-Verfilmung ist bereits in Vorbereitung.

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