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Joy Fielding

Home, Sweet Home

Gekürzte Lesung mit Ulrike C. Tscharre
Hörbuch MP3-CD (gekürzt)
20,00 [D]* inkl. MwSt.
20,60 [A]* | CHF 28,90 * (* empf. VK-Preis)
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Wohnt nebenan ein Mörder? Der spannende Psychothriller von Joy Fielding

Nach einem traumatischen Erlebnis zieht Maggie mit ihrer Familie nach Palm Beach Gardens in Florida. Sie hofft, in der gepflegten Gegend mit den freundlichen Nachbarn ihre Vergangenheit endlich hinter sich zu lassen. Doch dann verlässt sie ihr Mann, und auch die Idylle ihres Viertels erweist sich als trügerisch: Eine lautstarke Auseinandersetzung im Haus gegenüber, zwielichtiger Besuch nebenan, spitze Bemerkungen bei einem gemeinsamen Grillfest. Schnell gerät Maggie zwischen die Fronten und muss um ihre und die Sicherheit ihrer Kinder fürchten. Und als an einem heißen Sommermorgen der Knall eines Schusses die Stille zerreißt, ist allen klar: Hier ist mehr passiert als ein gewöhnlicher Nachbarschaftsstreit …


Aus dem Amerikanischen von Kristian Lutze
Originaltitel: Cul-De-Sac (Ballantine Books)
Originalverlag: Goldmann HC
Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 1 CD, Laufzeit: 8h 3min
ISBN: 978-3-8445-4324-7
Erschienen am  26. July 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Florida, Vereinigte Staaten von Amerika

Rezensionen

Joy Fielding - Home, Sweet Home

Von: Ich lese halt gern

04.10.2021

Endlich wieder ein neuer Roman von Joy Fielding! Bis auf wenige Ausreißer bin ich seit Lauf, Jane, lauf! ein bekennendes Fangirl und auch Home, Sweet Home (im Original Cul-De-Sac [Sackgasse]) hat mich nicht enttäuscht. Es handelt sich zwar nicht wirklich um einen Krimi/Thriller sondern mehr um einen Gesellschaftsroman mit – sagen wir – Spannungselementen, tat allerdings der Unterhaltung keinen Abbruch. Ein bisschen hat mich das Setting an eine meiner absoluten Lieblingsserien erinnert: Desperate Housewives. Eine Straße, verschiedenste Familien und jede:r hat irgendwas zu verbergen. Der einzige und trotzdem recht gravierende Unterschied: die Menschen in der Wisteria Lane mochte ich bis auf wenige Ausnahmen. In der Carlyle Terrace in Florida ist es (leider) anders herum: hier sind mir nur wenige Menschen der 5 Familien, um die es geht, wirklich sympathisch. Was ich diesbezüglich begeistert festgestellt habe, war, dass Joy Fielding am Ende des Buches ihrem Vorgänger Blind Date treu geblieben ist. Der/die Leser:in, bzw. Hörer:in lernt im Lauf der Geschichte jeden Haushalt der Sackgasse kennen und „lieben“ – wie gesagt, ich mochte die Wenigsten von ihnen. Obwohl nicht auf alle gleichermaßen eingegangen wurde, was die Beschreibung angeht, war ich überrascht, dass ich trotzdem von allen recht bald ein ziemlich genaues Bild vor Augen hatte. Die Geschichte beginnt mit dem Ende: man hört an einem Sonntagmorgen einen Schuss und erfährt dann in der nachfolgenden Handlung, wie es dazu kam. Und dies macht Joy Fielding gewohnt geschickt. In Etappen erfahren wir sowohl Einzelheiten aus der Vergangenheit der Familie (wer macht was beruflich, seit wann wohnen sie in der Carlyle Terrace, welche Probleme gibt’s in der Familie, wer versucht, was zu verbergen, etc.) als auch den Status quo. Diese einzelnen Abschnitte verweben sich nach und nach zu einem Gesamtbild, was zum großen Teil die Spannung des Romans ausmacht. Teilweise überlappen sich Beschreibungen und wir betrachten die Situation zusätzlich aus einer weiteren Perspektive, was uns in unserer Meinung entweder bestärkt (manchmal) oder sie überdenken lässt (öfter). Wie gesagt, es handelt sich bei Home, Sweet Home um keinen Thriller, trotzdem hat es mir an Spannung nicht gemangelt. Man arbeitet sich Minute um Minute an den Sonntagmorgen heran, stellt Vermutungen an, verwirft sie wieder. Verdächtigt hier, verdächtigt da. Man leidet mit XY und wünscht Z die Pest und noch schlimmeres an den Hals. Nicht der beste Fielding, aber ein solider, kurzweiliger, unterhaltsamer Roman für die nasskalten Herbstnachmittage auf der Couch mit einer Decke auf den Beinen und einem dampfenden Kaffee/Tee auf dem Beistelltisch.

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Gesellschaftskritisch, aber kein Thriller

Von: Claudias Bücherregal

12.09.2021

Wir schauen uns eine ruhige Sackgasse in Palm Beach Gardens, Florida, an. Gepflegte Häuser mit Doppelgaragen und schönen Gärten. Hier leben viele Familien und gehen dem normalen Alltag nach. Doch schaut man genauer hin, entdeckt man, dass unter dem Mantel der Freundlichkeit etliche Schicksalsschläge verborgen liegen. Eine Frau aus dem Zeugenschutzprogramm, die immer noch Angst hat, ein prügelnder Ehemann, ein trinkender Arbeitsloser, pubertierende Kinder, unglückliche Ehen, verlockende Verführungen und dann, eines Sommerabends, ertönt plötzlich ein Schuss in der angeblichen Idylle. Wer hat es in dieser vorgetäuschten Harmonie nicht mehr ausgehalten? Vorweggenommen: Der Roman ist kein Krimi und auch kein Thriller. Warum das Buch als „Der spannende Psychothriller von Joy Fielding“ beworben wird, ist mir unklar. Zum Glück hatte ich das nicht gelesen und einfach einen Unterhaltungsroman erwartet und keinen Pageturner, denn dann wäre ich sehr enttäuscht gewesen. Der Roman zeigt auf, wie unsere Gesellschaft zum Teil funktioniert. Nach Außen hin muss immer der Schein gewahrt werden, dabei wissen die Nachbarn meistens doch, dass etwas nicht richtig rund läuft. In der kleinen Sackgasse in Florida läuft sogar eine ganze Menge schief und da wir uns in den USA befinden und viele Haushalte Waffen besitzen, erhöht das die Brisanz extrem. Es gibt daher mehrere Brennpunkte und erst gegen Ende kann man sicher sein, wessen Waffe abgefeuert wurde. Joy Fielding erzählt die Geschichte aus vielen verschiedenen Sichten, denn erst dadurch kann man erfahren, was sich hinter den verschlossenen Türen abspielt. Zunächst erschienen es mir sehr viele Charaktere und Schicksale, aber ihr ist es gelungen dieses stets so zu beschreiben, dass ich die Figuren nicht verwechselt habe. Gegen Ende hin wurde es dann aber doch etwas langatmig, denn mittlerweile hatte man ein gutes Gesamtbild erhalten und es passierte nicht viel Neues. Das Ende war dann nicht unerwartet, aber zufriedenstellend. Fazit: Der Roman ist definitiv kein Thriller, aber Joy Fielding legt ihren Finger in eine offene Wunde der Gesellschaft und zeigt auf, dass der Schein meistens trügt. Irgendwann wird es dann jedoch etwas langatmig, daher kann ich knappe 4 Sterne vergeben.

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Vita

Joy Fielding gehört zu den unumstrittenen Spitzenautorinnen Amerikas. Seit ihrem Psychothriller »Lauf, Jane, lauf« waren alle ihre Bücher internationale Bestseller. Joy Fielding lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Toronto, Kanada, und in Palm Beach, Florida.

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Ulrike C. Tscharre

Ulrike C. Tscharre, geboren 1972, studierte neuere deutsche und englische Literatur und ließ sich danach an der Akademie für darstellende Kunst in Ulm zur Schauspielerin ausbilden. Neben Rollen in den verschiedensten Theaterstücken spielte sie in vielen Fernsehproduktionen, wie z. B. dem Zehnteiler »Im Angesicht des Verbrechens« (Regie: Dominik Graf) oder mehreren Episoden von »Tatort« und »Polizeiruf 110«. Zudem ist sie im Film »Werk ohne Autor« von Oscarpreisträger Florian Henckel von Donnersmarck zu sehen. Im Hörverlag ist sie u. a. in Henning Mankells »Wallander«-Reihe, in Annette Mingels »Was alles war« und im Hörspiel zu Frank Schätzings »Der Schwarm« zu hören. Von Joy Fielding hat sie bereits »Home, Sweet Home« gelesen.

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