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Reinhold Messner

Zwischen Durchkommen und Umkommen

Die Faszination des Bergsteigens

(2)
Hardcover
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»Der traditionelle Alpinismus ist die Kunst, dort zu überleben, wo der Mensch nicht hingehört.« Reinhold Messner

Mutig und selbstbestimmt stellen sich traditionelle Bergsteiger dem Unbekannten. Sie gehen dorthin, wo die anderen nicht sind, und gehen hohe Risiken ein. Seit im Jahr 1786 erstmals Menschen auf dem Gipfel des Montblanc standen, werden die Grenzen des „Unmöglichen“ immer weiter verschoben.

Reinhold Messner setzt diesen Pioniertaten ein Denkmal. Er schildert den traditionellen Alpinismus anhand herausragender Protagonisten und lässt sie in Originaldokumenten selbst zu Wort kommen. In prägnanten Essays zeigt er auf, welche mentalen und körperlichen Voraussetzungen eine solche Haltung erfordert: Eigenschaften wie Neugier und Leidenschaft, Eigenverantwortung in der Gefahr und die bewusste Konzentration auf das Wesentliche, was den Verzicht auf ausgefeilte technische Hilfsmittel mit einschließt.

Messners neues Buch ist ein Plädoyer für den menschlichen Entdeckergeist, für eine unmittelbare Begegnung von Mensch und Natur, für einen Alpinismus „ohne Netz und doppelten Boden“ – ein Erbe, das es weiterzugeben gilt.


ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 304 Seiten, 21,0 x 27,0 cm
Bildband
ISBN: 978-3-453-28146-2
Erschienen am  18. October 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein wunderbarer zeitlicher Kompass mit einer Verneigung vor den bedeutendsten Bergsteigern

Von: Buch und Ton

28.12.2021

In seinem neuesten Buch „Zwischen Durchkommen und Umkommen“ beleuchtet und erzählt der größte Bergsteiger unserer Zeit, Reinhold Messner, die Geschichte des traditionellen Bergsteigens über die letzten rund zweieinhalb Jahrhunderte hinweg. Dabei legt er Wert auf das Ziehen einer klaren Linie zu der Motivation und den Handlungen der traditionellen Bergsteiger von damals gegenüber den heutigen, von Social Media und GPS-Einflüssen unterstützten „Hobby-„Bergsteigern, die sich selbst zwar so nennen, wie die großen Bezwinger und Herausforderer der vielen Gipfel dieser Welt, deren Agieren allerdings so gar nichts mehr mit dem Gedankengut und dem eigenen Anspruch der traditionellen Bergsteiger zu tun hat. Reinhold Messner gibt in „Zwischen Durchkommen und Umkommen“ einen interessanten und kurzweiligen Einblick in das Leben und vor allem die alpinistischen Leistungen der bedeutsamsten Bergsteiger der vergangenen rund 250 Jahre, stellt ihre Herkunft, ihre Motivation und ihre eigens gesetzten Ziele heraus und huldigt ihnen auf seine ganz eigene, persönliche und besondere Weise, indem er immer wieder auf imaginäre Art verneigend betont, wie sehr sie und ihre Aktionen ihn selbst überhaupt zu der Bergsteiger-Ikone haben werden lassen, die er nunmehr ist. Und im Rahmen der Geschichte des traditionellen Alpinismus und seiner Leitbilder stellt Reinhold Messner dann unter anderem unsterbliche Bergsteiger wie Lionel Terray, Walter Bonatti, Hermann von Barth oder auch Leslie Steven mit ihren Geschichten vor. Ergänzt werden diese Sequenzen mit vielen Bildern oder Zeichnungen der betroffenen Personen, ihrer Mitstreiter oder auch von den betroffenen, sie herausfordernden Bergen. Und so ist „Zwischen Durchkommen und Umkommen“ nicht nur ein wunderbarer zeitlicher Kompass mit einer Verneigung vor den bedeutendsten Bergsteigern, sondern zugleich auch ein Erbe Reinhold Messners, mit dem er dem Leser – sowohl farbenprächtig als auch in schwarz-weiß die Faszination des traditionellen Bergsteigers und damit die Begegnung Mensch – Berg, Berg – Mensch – auf nahezu monumentale Weise näherbringt.

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Gigantisch und spektakulär

Von: Ulrike's Bücherschrank

09.12.2021

Dieses Buch behandelt das Thema"die Alpine Geschichte".Dabei geht es 250 Jahre zurück zum Beginn des bergsteigens und kletterns bis zur heutigen traditionellen Begehung.Unterstützt wird das Buch mit sehr alten aber auch neuen Bildern und Dokumenten die allesamt spektakulär sind:Da gibt es z.B ein Bild von einer Expedition auf dem Weg zum Montblanc im Jahre 1861.Die verschiedenen Pioniere des Alpinismus werden in größeren Steckbriefen beschrieben darunter auch viele Frauen.(z.B.Henriette D'Angeville).Beeindruckt hat mich auch die Erstbesteigung des Matterhorns durch Edward Whymper 1865 die mit einer Katastrophe endete. Auch die Unfälle und Tragödien werden genaustens beschrieben.Dabei kommen original Auszüge aus Berichten zum Zuge.Besonders angetan war ich von der Kleidung damals und heute. Dieses Buch übte eine solche Faszination bei mir aus dass ich Seite für Seite geradezu verschlang und kaum noch auftauchen wollte.Beim lesen lernte ich das Bergsteigen von einer anderen manchmal unbekannten Seite kennen.Es sind die Fotos von den Gebirgen der Erde die dieses Buch ausmachen:Spektakulär,in schwarz-weiß oder bunt,alleine dafür lohnt es sich dieses Buch aufzuschlagen.Ich war tief beeindruckt und bin es noch.Der Autor setzt den Helden der Berge mit diesem Buch ein Denkmal. Die Balance zwischen Natur,Mensch und Umwelt,Tourismus kommen auch zur Sprache wobei das Thema Geld eine wichtige Rolle einnimmt. Es ist für mich ein abwechslungsreiches und zum Teil bewegendes Buch das mir das Abenteuer Bergsteigen näher gebracht hat. Ich möchte zum Schluss noch kurz anmerken dass dieses Buch klimaneutral hergestellt wurde.

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Vita

Reinhold Messner, geboren 1944, ist der berühmteste Bergsteiger und Abenteurer unserer Zeit. Er bestieg als erster Mensch alle vierzehn Achttausender, darunter erstmals den Mount Everest ohne zusätzlichen Sauerstoff und allein. Zu Fuß durchquerte er die Antarktis, Grönland und die Wüste Gobi. Er hält Vorträge in vielen Ländern der Welt, dreht Dokumentarfilme, veröffentlicht Artikel in großen internationalen Zeitschriften und hat zahlreiche Bücher verfasst, die in viele Sprachen übersetzt wurden. 2019 erschien bei Ludwig sein Buch »Nanga Parbat – Mein Schlüsselberg«. Er kämpft für einen ökologisch nachhaltigen Umgang mit der Bergnatur, bewirtschaftet selbst Bergbauernhöfe und hat das Messner Mountain Museum aufgebaut, ein Begegnungsraum mit sechs Standorten in seiner Heimat Südtirol. Für ihn ist der Alpinismus mehr Kultur als Sport.

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