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Maryanne Wolf

Schnelles Lesen, langsames Lesen

Warum wir das Bücherlesen nicht verlernen dürfen

(7)
Hardcover
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Was wir verlieren, wenn wir keine gedruckten Bücher mehr lesen

Bücherlesen ist kein exzentrisches Hobby. Smartphones, E-Reader, Tablets sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, und es hat keinen Sinn, sich die Zeit ohne digitale Medien zurückzuwünschen. Maryanne Wolf macht jedoch deutlich, dass wir zwar nicht der völligen digitalen Demenz anheimfallen, wenn wir vor allem über digitale Kanäle Informationen und Unterhaltung konsumieren, dass wir aber enorm viel verlieren, wenn wir daneben nicht von klein auf lernen, gedruckte Bücher zu lesen. Unser Gehirn reagiert anders, verarbeitet anders und bildet andere Strukturen aus als beim digitalen Lesen. Für unsere offene, demokratische Gesellschaft so wichtige menschliche Fähigkeiten wie das Erfassen, Analysieren, Durchdenken komplexer Zusammenhänge sowie Empathie drohen zu verkümmern. Kurz gesagt: Erst das Lesen gedruckter Bücher macht uns zu ganzen Menschen.


Aus dem Englischen von Susanne Kuhlmann-Krieg
Originaltitel: Reader, Come Home. The Reading Brain in a Digital World
Originalverlag: Harper. An Imprint of HarperCollins Publishers
Hardcover mit Schutzumschlag, 304 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 4 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-328-60099-2
Erschienen am  22. April 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Interessanter Ansatz, anstrengend umgesetzt.

Von: Eva Fl.

20.12.2021

In diesem Buch zeigt die Lese- und Entwicklungsforscherin Maryanne Wolf auf, wie wichtig es ist, dass weiterhin von klein auf Bücher gelesen werden – gedruckte Bücher. Digital ist schön und gut, jedoch wird dafür auch ein Preis gezahlt, wenn wir nur noch digital konsumieren. So zeigt sie auf, wie wir zwei Arten des Lesens lernen müssen, die schnelle, digitale sowie die langsame, vertiefte Art. Wir alle tun es immer und immer wieder – Lesen. Das tun wir oft in digitaler Form (Smartphone, eBook-Reader, Computer) oder eben in gedruckter Form – mit einem Buch oder einer Zeitung. In diesem Buch gibt es nun neun Briefe, die sich alle dem Thema „Lesen“ widmen. Der Schreibstil des Buches ist schon etwas speziell, finde ich. Ein Sachbuch in gewisser Weise, das sehr fachspezifisch und manchmal auch etwas umständlich die Sachverhalte bringt. Es ist interessant, hier einige Informationen zu bekommen, man muss sich aber hier klar sein, dass man sich dem voll und ganz widmen muss. Es ist eine intensive, gehaltvolle Lektüre. Für mich war es so, dass das Thema grundsätzlich sehr interessant ist, ich aber mit dem Schreibstil bzw. der Art und Weise, wie dies in Briefen erläutert wird, nicht warm geworden bin. So habe ich nach einiger Zeit das Buch abgebrochen. Leider. Wer am Thema interessiert ist und sich damit intensiv auseinandersetzen möchte, für den ist dieses Buch sicher sehr interessant und hat auch viele Informationen und Tiefgang. Für mich war es einfach zu viel. Grundsätzlich bin ich hier dennoch bei 3 von 5 Sternen, empfehlen würde ich es denen, die sich absolut für die Thematik interessieren.

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Bücher zu lesen, lässt sich durch nichts ersetzen - außer man möchte nur noch oberflächlich denken können

Von: Alexandra Graßler

08.08.2020

Die Bücher von Maryanne Wolf würde ich am liebsten jedem Lehrer/Lehrerin und jedem der Kinder hat in die Hand drücken. Sie ist eine Lese und Entwicklungs Forscherin und zeigt auf, wie wichtig es für unsere Kinder ist, dass wir frühzeitig beginnen mit ihnen lesen zu lernen. Lesen ist eine Errungenschaft die so viel mehr ist als nur Informationen aufnehmen können. Die Leseforschung zeigt hier ganz klar auf, dass Kinder die nicht von Anfang an im Lesen gefördert werden, in der Schule jedes Jahr ein Stück weiter zurückfallen. Und auch wenn sich unsere digitale Welt so sehr auf Lesen am Bildschirm und auf eBooks etc. fokussiert, bleibt das Lesen aus Büchern etwas, das durch nichts ersetzt werden kann. Das langsame Lesen, das Eintauchen in Geschichten, das ist es, was unsere Fähigkeit zur Empathie trainiert. Das ist über das schnelle digitale Lesen nicht in dieser Form möglich. Das digitale lesen verändert unser Gehirn. Es trainiert uns leider dahin, dass wir immer ungeduldiger werden und uns immer schwerer tun uns langfristig mit verschiedenen Fragestellungen über längere Zeit zu beschäftigen. Das hat massiven Einfluss darauf wie wir unser Leben gestalten. Wir brauchen die Fähigkeit, dass wir über längere Zeit konzentriert einer Sache dran bleiben können. Und das wird nur durch Bücher lesen gelernt. Wir brauchen daher beides, das digitale Lesen das einen schnell Dinge erfassen lässt, überfliegen lässt und scannen lässt, und genau so unbedingt das nachhaltige tiefe Eintauchen in Bücher. Dieses Buch ist in einzelnen Briefen aufgebaut, die Marianne Wolf zu verschiedenen Fragestellungen formuliert. Ich kann nur nochmals zutiefst jedem der unterrichtet und allen die Eltern sind empfehlen, diese Bücher zu lesen. Bücher sind durch nichts zu ersetzen. Sie tragen zur Persönlichkeitsbildung, zur Entwicklung eines gesunden und fähigen Kindes so viel mehr bei als uns bewusst ist.

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Vita

Maryanne Wolf ist Professorin für kindliche Entwicklung, Kognitions- und Literaturwissenschaftlerin. Sie beschäftigt sich vor allem mit den Zusammenhängen zwischen dem Gehirn und dem Lesen sowie Leseschwächen. Sie forscht und lehrt an der Tufts University in Massachusetts und an der University of California in Los Angeles. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet. Auf Deutsch erschien von ihr zuvor „Das lesende Gehirn“ (2009).

Zur Autorin